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  1. Inaktiver User

    AW: "Suchschema" ändern? Ratlos..

    Am Rande...

    Die Frauen auf meiner Besucherliste (welche meinen Steckbrief angeschaut haben) sind etwa 2,5 Jahre jünger (9 Jahre jünger bis 2 Jahre älter) und haben Übereinstimmungswerte von etwa 76% (60%-89%). Gleiche Verteilung für die fünf Kontaktanfragen in der letzten Woche, nur beim Alter weniger Streuung. In den Selbstbeschreibungen (5 Stichworte) auffällig oft "zuverlässig", "kinderlieb" und "zurückhaltend". Berufe oft ähnlich meinem. Häufig wird ein Musikinstrument gespielt. ( Hausmusik???)

    Ich habe vor einigen Tagen was in meinen persönlichen Steckbrief geschrieben, bin allerdings noch nicht so sicher was da rein soll. Seitdem auch neue Kontaktanfrage. Foto habe ich noch nicht eingestellt.
    Geändert von Inaktiver User (11.12.2007 um 17:18 Uhr)

  2. User Info Menu

    AW: "Suchschema" ändern? Ratlos..

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Das Modell gibt es ja auch noch nicht so lange. Erst seitdem die Großfamilie durch die Kernfamilie ersetzt wurde. "Früher" haben Mann und Frau (und die älteren Kinder) auf dem Feld gearbeitet und die Großeltern haben das Haus und die jüngeren Kinder gehütet.
    Bei Bauern ja, bei Handwerkern und Kaufleuten nicht, insbesondere dann nicht, wenn diese etwas wohlhabender waren. Und was sagt uns das? Die "Reichen" werden ja wohl kaum "mehr Streß" angestrebt haben, weil sie ihn sich leisten konnten, oder?

    Aber vom historischen mal abgesehen... Ich hab' da in meinem Bekanntenkreis ein Ehepaar, er verdient sehr gut, sie verdient gut, zwei kleine Söhne. Der kleinere muß jeden Tag in die Krippe gebracht und dort wieder abgeholt werden (Terminstreß), das Putzen erledigt eine Putzfrau. Wenn die beiden heimkommen, sind beide vom Arbeitstag geschafft, sie muß wg. ihrem Job sehr früh aufstehen, d.h. sie gehen relativ früh ins Bett - sowas wie ein "Familienleben" haben die eigentlich gar nicht, weil sie kaum Zeit dafür haben.

    Und ich frage mich echt, warum die sich das antun? Soooo *geil* ist doch Erwerbsarbeit nicht? Eigentlich betrachte ich die als ein notwendiges Übel - man muß halt arbeiten, weil man sonst nicht leben kann (jedenfalls nicht so schön, wie man's gerne hätte). Mit meinen Eltern und Schwestern gab's drei Mal am Tag ein gemeinsames Essen zuhause, die ganzen häuslichen Sachen (Einkaufen, Kochen, Amtsgänge, Kinder zum Sport fahren etc.), die mit 3 Kindern wirklich viel Zeit brauchen, hat meine Mutter erledigt, mein Vater hat das Geld rangeschafft. Für alle war die Familie das Lebenszentrum - damit das so sein kann, muß das aber auch rein physisch und zeitlich möglich sein.

    Man braucht sich mMn also keineswegs zu wundern, warum doch recht viele (gerade "besser" verdienende) bei einem solchen "arbeitsteiligen" Familienleben landen. Und erst recht nicht braucht man sich zu fragen, ob man 'normal' ist, wenn man sowas möchte.
    Et moi je cherche après l'âme sœur
    Et moi je cherche dans l'ordinateur :-)

    (Guy Béart, "Escalier B")

  3. Inaktiver User

    AW: "Suchschema" ändern? Ratlos..

    Zitat Zitat von Nicole78
    Du gibst Dir doch selbst die Antwort.
    Ich suche noch nach der richtigen Frage.

    Zitat Zitat von Nicole78
    Du möchtest eine Familie haben (irgendwer muss sich um die Kinder kümmern – wenn man die nicht nach dem Werfen gleich an Fremde abgeben will) und Deine (ich nehme an gut bezahlte) Arbeit verlangt Ortswechsel und Einsatz.
    Karriere an der Uni: bis zur selten Festanstellung im Mittelbau oder der Professur, vergehen lange Jahre akademischen Wanderdaseins mit befristeten Stellen, mit hohen Einsatz, bei einem Gehalt 1800 + Ehezuschlag + Kinderzuschlag, also eher mager. Ich kenne einige die sich das geknickt haben um lieber nach der Promotion bei einer Firma anzufangen. Männer wie Frauen. Ist bodenständiger, ruhiger, geregelter, besser bezahlt.

    Zitat Zitat von Nicole78
    Eine Frau, deren oberste Priorität (oder zumindestens unter den Top 3) IHRE Arbeit ist, passt nicht in Dein Lebenskonzept, wenn sie das alles für eine Zeit eben nicht aufgeben kann und will, bzw. sie selbst ortsgebunden ist, weil tolle Karriere in bestimmten Betrieb.
    Wenn beide Unikarriere verfolgen, müssen sie sich auf eine Fernbeziehung einstellen, und Kinder kann es auch nicht geben. Und dass für einige Jahre, da kann es für eine Frau langsam eng werden mit Kindern.

    Zitat Zitat von Nicole78
    Eine Frau – und das muss nicht zwangsläufig ein Hausmutterchen sein! – die hier flexibel ist und evtl. auch mal 1-3 Jahre aus ihrem Job raus kann und will ohne sich in ihrer Emanzipation angegriffen zu fühlen um eine Familie zu gründen, passt dann besser.
    Da kenne ich auch Paare. Beide gleicher Beruf, beide promoviert. Er festangestellt und Alleinverdiener, sie kümmert sich um Haushalt und die drei Kinder. Sie aber selbstbewußt genug, sich als Hausfrau zu bezeichnen. Das gibt es also. Bei einem anderen hat die Frau mit ihren Beruf komplett aufgehört.

    Zitat Zitat von Nicole78
    Bei diesen Test darf aber nicht unbeachtet bleiben, dass die Persönlichkeiten nicht in allen Facetten dargelegt werden können,
    Im wesentlichen bestimmt der Test eher, welche von den vielen angemeldeten (?) in der Liste vorn oder weiter hinten auftauchen. Ein Argument für solche Agenturen ist allerdings... Kennst Du "Göttin in Gummistiefeln" von Sophie Kinsella, da meint die Protagonistin mal, jeder sollte Postits tragen, die signalisieren: "in fester Beziehung", "single, suchend", "single, nicht suchend", etc. (o.s.ä.) ... dass sich dort jene eintragen, die suchen, ob ernsthaft oder nicht. (*am Kopf kratz*)

    Wer kennt schon wirklich alle Facetten der Persönlichkeit? Manchmal kennt man die selber nicht. Wenn man nicht in einer bestimmten (Ausnahme-)Situation war, ist es leicht, zu sagen, dann würde ich dies oder jenes machen. Am ehesten kennen einen noch die Menschen mit denen man schon viel durchgestanden hat, da fallen mir nur Eltern ein, sehr gute Freunde oder langjährige Arbeitskollegen. Die wären wohl bessere Vermittler. Dann müsste zwar noch die Chemie zwischen den beiden Kandidaten stimmen.. das lässt sich manchmal aber ziemlich gut vorhersagen.

    Zitat Zitat von Nicole78
    dass eben auch die betont selbstbewusste, selbständige Frau in Frage kommen könnte.
    Vielleicht eben auch. Aber dann muss ich mich dazu durchringen, mich nicht zu entscheiden.

    Geändert von Inaktiver User (11.12.2007 um 21:53 Uhr)

  4. Inaktiver User

    AW: "Suchschema" ändern? Ratlos..

    Zitat Zitat von SkyWalker
    Bei Bauern ja, bei Handwerkern und Kaufleuten nicht, insbesondere dann nicht, wenn diese etwas wohlhabender waren. Und was sagt uns das? Die "Reichen" werden ja wohl kaum "mehr Streß" angestrebt haben, weil sie ihn sich leisten konnten, oder?
    Die Reichen sind eh ein Spezialfall. Der betrifft mich nicht. (Und ich kann nicht mal sagen leider.)

    Zitat Zitat von SkyWalker
    Aber vom historischen mal abgesehen... Ich hab' da in meinem Bekanntenkreis ein Ehepaar,[...] sowas wie ein "Familienleben" haben die eigentlich gar nicht, weil sie kaum Zeit dafür haben.
    Das ist wirklich gruselig. Und sowas würde ich nicht wollen.

    Zitat Zitat von SkyWalker
    Und ich frage mich echt, warum die sich das antun? Soooo *geil* ist doch Erwerbsarbeit nicht?
    Die meisten müssen arbeiten, um Geld zu verdienen. Für die meisten ist Arbeit auch nicht Selbstverwirklichung (was bei der Wahl des Studiengangs berücksichtig mehr werden sollte).

    Zitat Zitat von SkyWalker
    Eigentlich betrachte ich die als ein notwendiges Übel - man muß halt arbeiten, weil man sonst nicht leben kann (jedenfalls nicht so schön, wie man's gerne hätte).
    Für mich ist es eine Verpflichtung.

    Zitat Zitat von SkyWalker
    Mit meinen Eltern und Schwestern [...] Für alle war die Familie das Lebenszentrum [...]
    Diesen Stellenwert hatte bei uns die Familie auch.

    Zitat Zitat von SkyWalker
    Man braucht sich mMn also keineswegs zu wundern, warum doch recht viele (gerade "besser" verdienende) bei einem solchen "arbeitsteiligen" Familienleben landen. Und erst recht nicht braucht man sich zu fragen, ob man 'normal' ist, wenn man sowas möchte.

    Jetzt habe ich Dich verstanden, glaub ich.

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    AW: "Suchschema" ändern? Ratlos..

    Hallo Keeichi,

    dir sind die Wünsche der Frau wichtig und auch deren Erfüllung? Du bist ein guter Ansprechpartner bei Problemen? Klopf den scheiß Parshiptest in die Tonne. Ich nehm dich. Ach nee. Geht ja gar nich - ich bin ja eine von den emanzipierten, selbstbewussten Frauen die du ja laut Parship gar nicht nehmen sollst. So ein Mist aber auch

  6. Inaktiver User

    AW: "Suchschema" ändern? Ratlos..

    Zitat Zitat von beklamo
    dir sind die Wünsche der Frau wichtig und auch deren Erfüllung? Du bist ein guter Ansprechpartner bei Problemen?
    [x] [x] [x]
    Ich habe ja auch selbst Wünsche... und Probleme.

    Zitat Zitat von beklamo
    Klopf den scheiß Parshiptest in die Tonne. Ich nehm dich. Ach nee. Geht ja gar nich - ich bin ja eine von den emanzipierten, selbstbewussten Frauen die du ja laut Parship gar nicht nehmen sollst. So ein Mist aber auch
    Große Töne! Aber gute Wortwahl...
    (Ich denke mal, der Altersunterschied ist zu groß. Aber sonst würde ich Dich vielleicht nehmen. Ach nee. Geht ja nich - Du bist ja eine von den emanzipierten, selbstbewussten Frauen die ich ja laut Parship gar nicht nehmen sollte, und daran hältst Du Dich natürlich. So ein Pech aber auch. )

    Es ist spät... ich muss schlaaaafen..

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    AW: "Suchschema" ändern? Ratlos..

    Ach ist das Leben so bitter . Aber hast ja Recht, ich bin schon 'ne alte Schrulle, die guckt nur nach (was Parship bestimmt sehr begrüßen würde) alten Herrn. Wünsche trotzdem dem jungen Frauenversteher ein guts Nächtle

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    AW: "Suchschema" ändern? Ratlos..

    @ Keiichi

    Man kann den Parship-Test (und ähnliche Tests, auf deren Matching-Verfahren Singlebörsen basieren) durchaus hinterfragen. Da ist letztlich nichts anderes als ein x-beliebiger Persönlichkeitstest, und davon gibt’s bessere und schlechtere – auch in dem Sinn, dass die besseren komplexere oder aus dem üblichen Rahmen fallende Persönlichkeiten erfassen können. Du solltest solchen Verfahren gegenüber nicht so wissenschaftsgläubig sein, sondern sie kritisch hinterfragen, inbesondere dann, wenn Du Dich in einem Gesamtergebnis absolut nicht wiederfindest.

    Ich persönlich halte überhaupt nichts von solchen elektronischen Matching-Methoden, weil ich da nämlich die Beurteilung dessen, ob jemand zu mir paßt, völlig an ein mir undurchsichtiges Verfahren abgeben muss. Zufällig bin ich der Meinung, besser beurteilen zu können, wer zu mir paßt, als der unpersönliche Computer bei Parship. Mir wurden dann auch im Zuge einer Parship-Werbeaktion Kandidaten angeboten: Alle älter, als ich angegeben hatte, in völlig anderen Bundesländern und mit Hobbies, die meinen überhaupt nicht entsprechen, wie z.B. Sport. Was bitte hab ich von einem angeblich passenden Mann, der mir zu alt ist, zu weit weg wohnt und der sich nicht mal für dieselben Dinge begeistert wie ich???
    Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!

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    AW: "Suchschema" ändern? Ratlos..

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Was war denn bei Dir?
    Ich denke, das Problem war in erster Linie, dass er in Bezug auf mich zutiefst ambivalent war. Und das, obwohl die Initiative, unsere Bekanntschaft zu vertiefen, von ihm ausging (wir hatten uns auf einer Exkursion kennengelernt, und ich haette nie damit gerechnet, dass er sich fuer mich interessieren koennte ...).

    Phasen der Zuwendung und der Begeisterung wechselten sich ab mit Zeiten der Distanzierung und des Rueckzugs, ohne fuer mich erkennbaren aeusseren Anlass. Auf eine Beziehung wollte er sich nicht festlegen. Schliesslich machte er mir aber eine gluehende Liebeserklaerung, meinte, er sei sich nun endlich sicher etc. - nur um dann eine Woch spaeter per Email mit mir Schluss zu machen.

    Mein Problem ist, dass er mir - in den zugewandten Phasen - sehr, sehr gut gefiel, sowohl aeusserlich als auch von seiner Art und Ausstrahlung her. Und wir hatten - schon aufgrund des gleichen Faches - viele gemeinsame Interessen und konnten uns stundenlang wunderbar unterhalten.

    Etwas aehnliches werde ich wohl nie mehr erleben. Ich wuensche manchmal, er waere mir nie begegnet, denn dann wuerde es mir wohl leichter fallen, mich auf einen netten "normalen" Mann, mit dem ich mir vielleicht nicht soviel zu sagen habe und der mich weniger reizt, einzulassen ...


    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Gemeinsame Freunde meinten, ich sollte etwas zulegen, sonst kämen wir nie zusammen. Sie meinte mal zu mir: "Auf Dein Niveau werde ich nie kommen."
    Das wissenschaftliche Niveau war bei uns auch Thema, besonders von seiner Seite - mal bewundernd mir gegenueber, mal aeusserst kritisch.


    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Mir gefällt Deine Formulierung. Du enthältst Dich wohltuend jeder Schuldzuweisung.
    Danke. Ich denke, Schuldzuweisungen bringen auch nichts. Ich habe keinen Anspruch darauf, einen "passenden" Partner zu finden. Das ist immer ein Geschenk.

    Zitat Zitat von Latona

    Ich persönlich halte überhaupt nichts von solchen elektronischen Matching-Methoden, weil ich da nämlich die Beurteilung dessen, ob jemand zu mir paßt, völlig an ein mir undurchsichtiges Verfahren abgeben muss. Zufällig bin ich der Meinung, besser beurteilen zu können, wer zu mir paßt, als der unpersönliche Computer bei Parship.
    Zustimmung. Das ist einer der Hauptgruende, warum die Partnersuche ueber Singleboersen bisher fuer mich nicht in Frage kommt. Ein weiterer: ich verliebe mich eher langsam. Ein arrangiertes Blind Date ist aber eine kuenstliche Situation, bei der zudem beide wissen, worum es geht. Ich glaube nicht, dass ich mich dabei unbefangen an mein Gegenueber "herantasten" und fuer mich herausfinden koennte, ob ich den Kontakt vertiefen moechte.


    Zitat Zitat von Latona
    Mir wurden dann auch im Zuge einer Parship-Werbeaktion Kandidaten angeboten: Alle älter, als ich angegeben hatte, in völlig anderen Bundesländern und mit Hobbies, die meinen überhaupt nicht entsprechen, wie z.B. Sport.
    Ging mir genauso. Auch die Kandidaten, die mein Profil anklickten oder mich kontaktierten (als nicht zahlendes Mitglied konnte ich die postings nicht lesen), waren groessenteils deutlich aelter und passten von den Interessen her ueberhaupt nicht. Noch ein Grund, warum die Suche ueber Singleboersen auf mich wenig vielversprechend wirkt ...
    Geändert von Leonora (12.12.2007 um 16:17 Uhr)

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    AW: "Suchschema" ändern? Ratlos..

    @ Eleonora
    Ein weiterer: ich verliebe mich eher langsam. Ein arrangiertes Blind Date ist aber eine kuenstliche Situation, bei der zudem beide wissen, worum es geht. Ich glaube nicht, dass ich mich dabei unbefangen an mein Gegenueber "herantasten" und fuer mich herausfinden koennte, ob ich den Kontakt vertiefen moechte.
    Stimmt, das nimmt dem ganzen Kontakt immer die Unbefangenheit. Ich verliebe mich auch eher langsam, und mir gehen Leute auf den Keks, bei denen es bei so einem Date immer sofort funken muss, sonst geben sie sich gar nicht weiter mit einem ab. Mir reicht es, wenn ich eine gemeinsame Wellenlänge und eine gewisse körperliche Anziehungskraft spüre. Alles andere kann noch kommen.
    Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!

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