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  1. User Info Menu

    AW: Männer, die keine Familie wollen!!

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Du hast offensichtlich nicht ganz verstanden, um welche Art von Arrangement es in diesen Pseudo-Beziehungen geht: auf jeden Fall nicht um Liebe.

    Das ist eher eine angenehme Form der Freizeitgestaltung ohne wirkliche Entscheidung für den anderen, eine Bekanntschaft mit Sex, bei der man sich aber nicht auf den anderen einlässt. Jeder schaut, was er möglichst problemlos nehmen und bekommen kann, das ist ein Ansatz, der für mich mit lieben nichts zu tun hat.

    Die Liebe kann in diesem Fall nicht verloren gehen, weil sie gar nie da war und auch in ihrer Unwägbarkeit gar nicht erwünscht ist. Für mich bleibt das traurig.
    ich sagte ja: jedem das seine ...

    dass du so intolerant und verständnislos einem anderen, als deinem eigenen modellentwurf, entgegen trittst, ist nur selbstentlarvend.

    ich kenne ein modell, wie du es favorisiert und hab es selbst über jahre gelebt. die wirkliche liebe, wie ich und auch meine partnerin sie empfinde, habe ich durch das leben eines anderen modells kennengelernt.

    ok, sowas ist für dich ein schmarren. und genau deshalb werden leute wie du und ich nie zusammenkommen, und das ist auch ganz in ordnung so. da gibt es nichts, worüber man traurig sein müsste.

    schöne grüsse
    matthias
    Man kann Dinge oft ganz anders betrachten, wenn man den Mut hat, auch mal verrückte Fragen zu stellen.

  2. Inaktiver User

    AW: Männer, die keine Familie wollen!!

    Zitat Zitat von BoeseMiezekatze
    Und wie soll ich das anders deuten, wenn, wie im Eingangsbeitrag, von Männern und Beziehungen nur im Kontext von Familiengründung die rede ist? Steht da nicht der Kinder- über dem Partnerschaftswunsch? Es hieß ja nicht: Ich lerne dauernd tolle Männer kennen, mit denen alles perfekt ist, bloß wollen die keine Kinder. Nein: Die Kerle haben keinen abstrakten Kinderwunsch, ohne eine Beziehungsrealität vorher mit der konkreten Partnerin gelebt zu haben - also die Pocken über sie und ihresgleichen!

    LG, BM
    Ich lese aus dem Eingangsbeitrag eher, dass der Kinderwunsch fester Bestandteil des Partnerschaftswunsches ist. Und ich glaube irgendwie schon, dass man ab einem bestimmten Alter schon eine genauere Einstellung zum Thema "Kinder in die Welt setzen" haben kann.

    Und für mich beeinhaltet eine passende Partnerin zum Kinder in die Welt setzen, eben auch, dass sie mir das Kind eben nicht entzieht, wenn die Beziehung nicht halten sollte. Den die Beziehung zum Kind hat dann zu ihr nur einen indirekten Bezug. Nur wird vielfach die Trennung auf Kosten der Kinder ausgetragen.

  3. Inaktiver User

    AW: Männer, die keine Familie wollen!!

    doppelt

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    AW: Männer, die keine Familie wollen!!

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Offenbar fand er es doch total normal, einen acht Wochen alten Säugling wegzugeben. Wieso hat er dann darunter gelitten???
    Hast Du irgendwo etwas von weggeben gelesen?
    Es war besprochen worden das von den beiden Gehältern eine Nanny bezahlt wird, die zu Hause aufpasst. Die Nanny wurde auch schon ausgesucht, von BEIDEN.

    Und ich glaube nicht, dass argumentieren gegen Gefühle hilft. Das kannst du einfach nicht begreifen, dass manche Menschen zusätzlich zum Hirn auch noch ein Herz haben.
    Aber sonst gehts noch, oder?
    Du verstehst wirklich nicht worum es geht.
    Warscheinlich ist das auch der Grund weshalb Du nicht auf die Fragen geantwortet hast, die ich Dir in meinem Beitrag ausdrücklich gestellt habe.

    Wer die Gefühle der Mutter so hoch über die des Vaters hängt, sollte nicht von Herz reden.

    Steht für sich.
    Der Arzt hat sie für Fit genug erklärt, sie hat sich fit gefühlt. Was steht da bitte für sich?

    Hätte sie ihre Gefühle abschalten sollen oder was? Weil sie ja wieder fit war?? Und dafür in eine Depression geraten, aber Hauptsache, Kohle ranschaffen????
    Du meinst so wie er? SIE hat damit alleinig das gelebte Rollenmodell entschieden. NICHTS zu sehen von einer Paarentscheidung.
    Und das soll er nun noch mittragen ohne zu knurren?
    Du tust grade so als hätte er versucht sie mit Gewalt zum arbeiten zu zwingen.
    Ich glaube Du weisst wirklich nicht wovon Du redest, stellst Muttergefühle so hoch aber überlegst nicht eine Sekunden welche Gefühle der Vater hat. Warum auch immer.

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Was mich mal interessieren würde ist, warum dein freund anlässlich dieser fragestellung direkt eine paartherapie angeregt hat?
    Oder ging´s da vielleicht doch nicht nur um dieses problem?
    Nein, da ging es nicht um ein anderes Problem. Er hat ja erst versucht mit ihr alleine zu reden, sah da aber keine Chance.
    Weil er Angst hatte wohin eine Beziehung mit solchen Alleingängen führt, hat er dann die Paartherapie vorgeschlagen. Damit sie sich besser (in dem Punkt - auch sie ihn) verstehen können und mehr Bereitschaft entwickeln einen Kompromiss zu finden.
    Hat sie aber leider alles abgelehnt und nicht für nötig empfunden.

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    wenn er zu seinem wort gestanden hätte und es mir möglich gewesen wäre früher mit arbeiten anzufangen, wäre ich nicht sicher gewesen wo das kind bei der trennung gewohnt hätte.
    wäre auch möglich gewesen dass der sohn zum vater gegangen wäre.
    er ist sich mit seiner entscheidung selber im weg gestanden.
    Ja, wie schon gesagt. Wenn er HIER am Ende die Arschkarte hat, dann hat er es tatsächlich selbst verbockt. Solche Männer werde ich nie verstehen.
    Nur hast Du eben aus seinem Alleingang nicht den Nachteil das die Beziehung zu Deinem Kind eventuell negative Folgen nimmt. Und das ist für mich der wichtigste, ausschlaggebende, Punkt.

  5. Inaktiver User

    AW: Männer, die keine Familie wollen!!

    Nein, da ging es nicht um ein anderes Problem. Er hat ja erst versucht mit ihr alleine zu reden, sah da aber keine Chance.
    Weil er Angst hatte wohin eine Beziehung mit solchen Alleingängen führt, hat er dann die Paartherapie vorgeschlagen. Damit sie sich besser (in dem Punkt - auch sie ihn) verstehen können und mehr Bereitschaft entwickeln einen Kompromiss zu finden.
    Hat sie aber leider alles abgelehnt und nicht für nötig empfunden.
    Ist zwar ot, weil ja ein persönlicher einzelfall, den du hier als beispiel angeführt hast, aber ich find´s trotzdem extrem, dass daran die gesamte beziehung gescheitert ist und dein freund und dessen ex sich nun dermaßen beharken.

    Denn folgendes sehe ich auch wie ewk
    In der Situation war die Frau offenbar emotional völig überfordert, was ich gut verstehe. Warum das sofort definiert werden sollte, kapier ich einfach nicht. Hätte sie ihre Gefühle abschalten sollen oder was?
    Nahctrag: Ich habe keine kinder und stecke deshalb nicht drin, kann mir aber dennoch gut vorstellen, dass man sich mit dem muttersein ziemlich verändert und vor diesem hintergrund ggf. auch vorher fest getroffene beschlüsse ändern möchte. Die radikalität der entscheidung dieser ex entschuldigt das natürlich nicht.
    Geändert von Inaktiver User (05.12.2007 um 18:36 Uhr)

  6. Inaktiver User

    AW: Männer, die keine Familie wollen!!

    Ich verstehe generell nicht, warum Menschen sich nicht ZEIT geben, um ihre Probleme miteinander zu lösen.

    Man muss nicht jedes Problem innerhalb von 7- 10 Tagen entscheiden und dann sich trennen oder auch nicht.

    Man kann sich zunächst mal fragen, ob sie ernsthaft die nächsten 40 Jahre nicht arbeiten will (= unrealistisch)... und sich dann gemeinsam inhaltlich vorarbeiten...

    Haben Freunde von mir auch gemacht. Er hatte versprochen, Elternzeit zu nehmen.
    Hat er nicht getan. Wortbrüchig, ja.
    Sie haben dann ihren Kompromiss geschlossen.

    Beziehung steht immer noch, beide arbeiten (sie: wieder), irgendwann kommt auch ein 2. Kind.

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    AW: Männer, die keine Familie wollen!!

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Nahctrag: Ich habe keine kinder und stecke deshalb nicht drin, kann mir aber dennoch gut vorstellen, dass man sich mit dem muttersein ziemlich verändert und vor diesem hintergrund ggf. auch vorher fest getroffene beschlüsse ändern möchte. Die radikalität der entscheidung dieser ex entschuldigt das natürlich nicht.
    Natürlich kann man sich durch das Muttersein verändern. Genauso wie durch das Vatersein, da mache ich keinen Unterschied.

    Aber das ist für mich kein Grund für Alleingänge.

    Hier wurde schon öfter um dieses Thema diskutiert. Auch um Nachehelichen Unterhalt. Und da wurde dann immer gesagt "Natürlich muss er zahlen, es war doch sicher eine Paarentscheidung, so zu leben".

    Hier war sie es nicht, was zur Trennung geführt hätte.
    Wie wäre es nun, wenn sie das Problem in einem Zeitraum von einigen Jahren versucht hätten zu lösen?
    Dann hätte er eine NichtPaarentscheidung, also ihre alleinige, solange mittragen müssen.
    Hätte es in der Zeit noch andere Probleme gegeben und sie hätten sich deshalb getrennt, hätte man ihm wohl auch gesagt "Tja, ihr habt entschieden das sie nicht arbeitet, also bekommt sie nun das Kind und Du darfst zahlen"...

    Das ist der Grund, warum mich solche Alleingänge so stören und auch die Argumente mancher Leute hier.

    Sie konnte ihren Wunsch beim Kind zu bleiben einfach so durchsetzten, er konnte da NICHTS tun. Und verteidigt wird ihr (meiner Meinung nach extrem unpartnerschaftliches) Verhalten hier mit ihrer Gefühlslage. Die des Vaters scheint nicht zu interessieren, hauptsache die Mutter ist zufrieden?

    Nein, das kanns für mich nicht sein. Das hat für mich nichts mit einem Paar zu tun.

  8. Inaktiver User

    AW: Männer, die keine Familie wollen!!

    Zitat Zitat von Matze133
    Schon dieser Satz...
    Natürlich ist es biologisch so. Leider ist es biologisch auch so, dass ein Mann für Nachwuchs eine Frau braucht... Und richtig ungerecht ist es, dass der Mann selbst nach der "Produktion" noch auf ihr Wohlwollen angewiesen ist...

    Gruß

    Matthias
    Das ist ja das Fatale. Eigentlich möchte Frau ihre Gene mit einem Helden vereinen, optisch schön, charakterlich auch heldisch.
    Aber leider sind genau diese Typen von Männern nicht familiengeeignet.
    Was macht Frau jetzt, geht sie die Kompromisse ein und lässt sich von einem langweiligen, hässlichen Familienmann schwängern?
    Ich weiß es auch nicht.

  9. Inaktiver User

    AW: Männer, die keine Familie wollen!!

    Zitat Zitat von Satyr
    Sie konnte ihren Wunsch beim Kind zu bleiben einfach so durchsetzten, er konnte da NICHTS tun. Und verteidigt wird ihr (meiner Meinung nach extrem unpartnerschaftliches) Verhalten hier mit ihrer Gefühlslage. Die des Vaters scheint nicht zu interessieren, hauptsache die Mutter ist zufrieden?

    Nein, das kanns für mich nicht sein. Das hat für mich nichts mit einem Paar zu tun.
    Tja, bei meinen Freunden war es anders herum.
    Sie hatten abgesprochen, dass er 6 Monate zuhause bleibt, wenn sie wieder einsteigt. Hat er nicht gemacht.

    Und?

    Wie gesagt, sie sind kommunikationsfähig und kompromissfähig gewesen. Er hat die Elternzeit nicht genommen. Sie haben sich nicht getrennt.

    Geht auch.

  10. Inaktiver User

    AW: Männer, die keine Familie wollen!!

    Hat sie denn gesagt, sie wolle die nächsten 18 jahre nicht mehr arbeiten?!

    Mir klingt´s ja eher so, als hätte er einfach dichtgemacht aufgrund ihres zugegebenermaßen nicht konsequenten handelns, dann hat sie sich unverstanden und unter druck von ihm gesetzt gefühlt und selbst weiter dicht gemacht usw. usw. Keine kommunikation mehr, aus die maus.

    Wie wäre es nun, wenn sie das Problem in einem Zeitraum von einigen Jahren versucht hätten zu lösen?
    Dann hätte er eine NichtPaarentscheidung, also ihre alleinige, solange mittragen müssen.
    Sorry, aber ein partner, der dem anderen aufgrund dieses einzigen fehlverhaltens über jahre ´nen strick zu drehen droht..... nee, nee, ich glaub das nicht, dass das alles war, was in dieser beziehung nicht stimmte...

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