Hm - ich hatte es etwas anders verstanden: Zugestehen einer Schwäche zeigt an, dass frau/man Schwächen hat. Menschen, die mit so etwas lieber nicht konfrontiert werden wollen, machen dann lieber gleich einen Bogen...Also: Nicht Schwäche zeigen, um sich einen Mann zu angeln...oder wenn: Dann wenigstens einen, der auch zu einem hält...Zitat von Inaktiver User
Du bist eine sehr starke Frau!Bienie
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Thema: "Sie" wird krank - und nun?
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20.10.2007, 00:50
AW: "Sie" wird krank - und nun?
Tanzen ist wie träumen - nur mit den Füßen
22.06.06
"Bienie"
, 04.04.11
"King"
, 24.05.17
"Raica"
29.09.21
"Pirry" 
-
20.10.2007, 01:07
AW: "Sie" wird krank - und nun?
Von der Liebe getragen
Wo du geliebt wirst, kannst du getrost alle Masken ablegen,
darfst du dich frei und ganz offen bewegen.
Wo du geliebt wirst, zählst du nicht nur als Artist,
wo du geliebt wirst, darfst du so sein, wie du bist.
Wo du geliebt wirst, mußt du nicht immer nur lachen,
darfst du es wagen, auch traurig zu sein.
Wo du geliebt wirst, darfst du auch Fehler machen,
und du bist trotzdem nicht häßlich und klein.
Wo du geliebt wirst, darfst du auch Schwächen zeigen
oder den fehlenden Mut, brauchst du die Ängste
nicht zu verschweigen, wie das der Furchtsame tut.
Wo du geliebt wirst, darfst du auch Sehnsüchte haben,
manchmal ein Träumender sein, und für Versäumnisse,
fehlende Gaben räumt man dir mildernde Umstände ein.
Wo du geliebt wirst, brauchst du nicht ständig zu fragen
nach dem vermeintlichen Preis. Du wirst von der Liebe
getragen, wenn auch unmerklich und leis.
Elli Michler
So sehe ich es. Auch und gerade in Bezug auf Krankheiten des Partners.
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...Und es ist gar nicht Großmut zu verzeihn,
Dass andere ganz anders als wir glauben...(Ringelnatz)
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20.10.2007, 01:23
AW: "Sie" wird krank - und nun?
@muschelkalk -
Dankeschön...
Tanzen ist wie träumen - nur mit den Füßen
22.06.06
"Bienie"
, 04.04.11
"King"
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29.09.21
"Pirry" 
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20.10.2007, 02:59
AW: "Sie" wird krank - und nun?
Zitat von bienie
Ich kann nicht glauben was ich da lese!!
Ist das aus einem Psychofilm?
Hm... wenn ich an die Krankheiten denke die meine Ex im Lauf unserer Beziehung hatte...
Zum Glück vergeht Unkraut nicht, und so geht es mir immer gut. Ich war - abgesehen von ein bisschen Schnupfen - eigentlich in den letzten 25 Jahren nicht krank.
Vorher konnte ich aber wieder feststellen, dass an dem Klischee dass Männer wehleidig sind was dran ist. Wie wahrscheinlich jeder Mann sage ich von mir, dass ich diesem Klischee nicht entspreche.
Hm.. bin irgendwie sprachlos.
Gruß
Matthias
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20.10.2007, 09:29Inaktiver User
AW: "Sie" wird krank - und nun?
Liebe Sonnenblume,
Zitat von Sonnenblume42
es tut mir leid, dass Du diese Erfahrung machen musstest, und ich freue mich für Dich, dass Du nun einen Neuanfang wagen kannst, aber ich frage mich auch:
Warum hast Du DAS mitgemacht? Bist Du Dir selbst so wenig wert?
Mit Liebe hat eine solche Beziehung herzlich wenig zu tun - wie kommt es, dass Du so lange in einer derart missbräuchlichen Beziehung ausgeharrt hast?
Grüssle
Seawasp
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20.10.2007, 09:36Inaktiver User
AW: "Sie" wird krank - und nun?
Nein adrienne, ganz und gar nicht.
Zitat von adrienne
Was Du getan hast, klingt sehr edel, aber Du hast einen ganz wichtigen Punkt ignoriert, und schiebst diesen jetzt "den Kranken" in die Schuhe:
Du hast nicht gut auf Dich und Deine Bedürfnisse geachtet, hast Deine Grenzen überschritten (und zwar freiwillig), Du hast Dein eigenes Leben nicht mehr gelebt.
DAS ist nicht die "natürliche" Entwicklung, die zu erwarten ist, wenn man einen kranken Partner hat - Du hast Dich selbst vernachlässigt.
Wärest Du mein Partner, hätte ich Dich vermutlch sehr frühzeitig in den Hintern getreten und Dich weggeschickt. Ich brauche keinen aufopfernden Pfleger, sondern einen Partner. Wenn ich pflegebedürftig sein sollte, hole ich mir Hilfe von aussen, eben damit wir beide auch Atempausen haben. Die sind sehr wichtig. Ich möchte nicht als "die Kranke" gesehen werden, sondern als Mensch mit allen Facetten, als Partnerin und Freundin. Das bedeutet für mich: Zu Schwächen stehen, aber auch die Verantwortung dafür zu übernehmen und diesen part nicht zu delegieren.
Ich kenne eine sehr nette Frau, deren Ehemann, vor 5 Jahren gestorben ist, sie hat ihn viele Jahre gepflegt hat.
Nun hat sie einen neuen Freund, sie verstehen sich so gut, vor ein paar Tagen, stellte sich heraus, das ihr Freund an Krebs erkrankt ist, sie hat nicht mehr die Kraft ,um noch einmal einen
Menschen zu pflegen, dass kann ich sehr gut nachvoll ziehen.
Es kommt immer darauf an, wie krank der Partner ist und ob man bereit ist so viel Opfer zu bringen, sein eigenes Leben beiseite
zu stellen.
Das sehe ich anders. Es kommt darauf an, ob man in der Lage ist, eigenverantwortlich zu handeln und die eigenen Grenzen zu erkennen. Zusammenleben mit einem kranken Menschen bedeutet nicht automatisch, ihn ab Zeitpunkt X bis zur Selbstaufopferung zu pflegen. Wer das tut, der trifft eine freiwillige Entscheidung.
Das bedeutet natürlich auch, sich frühzeitig Gedanken über das Vorgehen im worst case zu machen.
Grüssle
SeawaspGeändert von Inaktiver User (20.10.2007 um 09:46 Uhr)
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20.10.2007, 09:42Inaktiver User
AW: "Sie" wird krank - und nun?
Richtig Beate, es ist Selbstaufgabe, und die wird dann den Kranken negativ angekreidet. Das Mutter-Theresa-Syndrom ist weit verbreitet - wie heroisch ist es doch, sich für andere aufzuopfern! Ich habe keine Lust, als kranker Mensch nicht nur meine Grenzen, sondern auch noch die der Menschen um mich herum im Auge zu behalten, aber darauf läuft es ab und zu offenbar hinaus.
Zitat von _Beate_
Pflege zuhause ist wichtig und richtig - aber sie darf nicht bis zur Selbstaufgabe gehen! Passiert das, läuft die Sache gewaltig aus dem Ruder, und damit ist niemandem gedient.
Grüssle
Seawasp
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20.10.2007, 09:50
AW: "Sie" wird krank - und nun?
Seawasp,
eigentlich spricht ein Teil deiner Signatur alles aus, was zu sagen ist:
Du und ich, wir sind eins. Ich kann dir nicht weh tun, ohne mich zu verletzen.
Wenn ich Hilfe brauche, hole ich sie mir, damit ich weder mir noch meinem Partner weh tun muss. Das beinhaltet selbstverständlich auch Hilfe, wenn ich meinen Partner pflege, oder in einer sehr schweren Erkrankung begleite.
Wir begleiten einander durch das Leben. Werden wir "lahm" holen wir uns Krücken, die uns stützen können. Deswegen muss ich weder mich noch meinen Partner aufgeben.
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...Und es ist gar nicht Großmut zu verzeihn,
Dass andere ganz anders als wir glauben...(Ringelnatz)
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20.10.2007, 09:54Inaktiver User
AW: "Sie" wird krank - und nun?
Danke, muschelkalk.
Exakt das ist der Punkt.
Grüssle
Seawasp
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20.10.2007, 10:29
AW: "Sie" wird krank - und nun?
Das ist wirklich ein wundervoller Idealfall (nicht ironisch gemeint)...
Zitat von _muschelkalk
Genau das wünsche ich allen, die krank sind oder es werden können....Tanzen ist wie träumen - nur mit den Füßen
22.06.06
"Bienie"
, 04.04.11
"King"
, 24.05.17
"Raica"
29.09.21
"Pirry" 



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