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  1. VIP

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    AW: "Sie" wird krank - und nun?

    Zitat Zitat von bienie
    Nur eine Frage zum Verständnis: Du trainierst gerade, offener Deine Schwächen einzugestehen? Wenn ja - wie machst Du das????

    Bienie
    Hört sich komisch an, ich weiß. Wenn es mir nicht gut ging und ich gefragt wurde, wie es mir geht, habe ich früher immer gesagt, alles ok, super, alles wunderbar.

    Inzwischen antworte ich ehrlich auf die Frage. Ganz einfach.

    Früher habe ich die anderen aber vor allem mich belogen.

    Ich konnte mich z. B. unglaublich schlecht krank schreiben lassen. Wegen einer Lungenentzündung mußte ich mal etliche Tage zu Hause bleiben. Horror!!! Ich wußte, wenn ich die Arbeit nicht mache, bleibt sie liegen. Da habe ich sie lieber gleich selber gemacht und mich ins Büro geschleppt.

    Das z. B. mache ich heute nicht mehr. Wenn ich krank bin bin ich krank. Punkt

    Verstehst du, was ich mit "trainieren" meine?

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    AW: "Sie" wird krank - und nun?

    Liebe Bienie,

    kenne so einen Pappenheimer, der seine Freundin immer gen Eltern abschiebt, wenn sie krank ist und somit nicht voll
    "funktionsfähig" ist...wenn sie gesund ist, verbringt sie mit ihm
    die WE ---mit allem Drum und Dran ...wenn sie krank ist,
    "dürfen" sie die Eltern pflegen...
    "Mann" will sich ja nicht anstecken und überhaupt...

    quod me nutrit - me destruit ....

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    AW: "Sie" wird krank - und nun?

    Zitat Zitat von Orange
    Verstehst du, was ich mit "trainieren" meine?
    Äh - ja!!! Sollte vielleicht einmal das gleiche Trainingscamp aufsuchen wie Du...
    Tanzen ist wie träumen - nur mit den Füßen
    22.06.06 "Bienie" , 04.04.11 "King" , 24.05.17 "Raica" 29.09.21 "Pirry"

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    AW: "Sie" wird krank - und nun?

    Zitat Zitat von glueckselfe73
    Liebe Bienie,

    kenne so einen Pappenheimer, der seine Freundin immer gen Eltern abschiebt, wenn sie krank ist und somit nicht voll
    "funktionsfähig" ist...wenn sie gesund ist, verbringt sie mit ihm
    die WE ---mit allem Drum und Dran ...wenn sie krank ist,
    "dürfen" sie die Eltern pflegen...
    "Mann" will sich ja nicht anstecken und überhaupt...

    Und sie? Ist sie auch immer stark nach außen...???
    Tanzen ist wie träumen - nur mit den Füßen
    22.06.06 "Bienie" , 04.04.11 "King" , 24.05.17 "Raica" 29.09.21 "Pirry"

  5. Inaktiver User

    AW: "Sie" wird krank - und nun?

    Zitat Zitat von glueckselfe73
    Liebe Bienie,

    kenne so einen Pappenheimer, der seine Freundin immer gen Eltern abschiebt, wenn sie krank ist und somit nicht voll
    "funktionsfähig" ist...wenn sie gesund ist, verbringt sie mit ihm
    die WE ---mit allem Drum und Dran ...wenn sie krank ist,
    "dürfen" sie die Eltern pflegen...
    "Mann" will sich ja nicht anstecken und überhaupt...

    Wenn die Pflege nicht zu intensiv ist, kommt mir wirklich die Galle hoch. Es kann doch wirklich nicht zuviel verlangt sein, für denjenigen, den man lieb hat, auch mal auf Freizeitbeschäftigungen (Sportschau gucken, Kneipe etc.) zu verzichten und stattdessen sich um den Freund/Freundin zu kümmern. Das würde ja auch eine Beziehung weiter festigen.

    Sonst beschleicht mich der leise Verdacht, das da nur jemand ein "Mädchen für alles" gesucht hat, ohne ernstere Absichten.

    Von so einem Mann dürfte in einer Ehe bzw. mit Nachwuchs ein ähnliches Verhalten ausgehen.- Dann kommen die Kleinen gleich mit der kranken Mutter zu Oma und Opa.

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    AW: "Sie" wird krank - und nun?

    Zitat Zitat von bienie
    Und sie? Ist sie auch immer stark nach außen...???

    Na ja, kenn sie ja nicht so gut, aber ich denke, sie tut schon stark ...ob sie es ist...immerhin lässt sie sich seit ca. 12 Jahren hinhalten...sie wohnen weder zusammen noch ist das irg. wann mal geplant seinerseits...sie will heiraten und Kinder...er tut alles dagegen, dass dieser Wunsch wahr wird..blockt und verspricht, dann hält er wieder nichts davon ...
    Hmmmm...insgeheim weiß sie schon, dass sie nur "Mittel zum Zweck" ist ...denke ich...er braucht halt eine Frau, die die klassischen Rollen erfüllt (wenn ER, der Patriarch, es will): Mutter, Hausfrau und Hure...aber nur, wenn sie das WE bei ihm verbringen darf...

    Hmpf!
    quod me nutrit - me destruit ....

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    AW: "Sie" wird krank - und nun?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Wenn die Pflege nicht zu intensiv ist, kommt mir wirklich die Galle hoch. Es kann doch wirklich nicht zuviel verlangt sein, für denjenigen, den man lieb hat, auch mal auf Freizeitbeschäftigungen (Sportschau gucken, Kneipe etc.) zu verzichten und stattdessen sich um den Freund/Freundin zu kümmern. Das würde ja auch eine Beziehung weiter festigen.

    Sonst beschleicht mich der leise Verdacht, das da nur jemand ein "Mädchen für alles" gesucht hat, ohne ernstere Absichten.

    Von so einem Mann dürfte in einer Ehe bzw. mit Nachwuchs ein ähnliches Verhalten ausgehen.- Dann kommen die Kleinen gleich mit der kranken Mutter zu Oma und Opa.

    Diese Freundin des Pappenheimers war "nur" erkältet...aber er wollte sich nicht anstecken....da sie körperlich relativ schlapp war, war sie ja im Bett nicht "zu gebrauchen"..wie er sagt.
    Du hast Recht...der leise Verdacht bestätigt sich....er sucht (siehe mein Posting von gerade eben):Mutter, Hausfrau und Hure...auf Abruf!
    quod me nutrit - me destruit ....

  8. Inaktiver User

    AW: "Sie" wird krank - und nun?

    Hallo,

    ich habe bisher nur das Eingangsposting gelesen.

    Meine Erfahrung: Männer kümmern sich meistens nicht. Zitat: "Du kannst Dich ja wieder melden, wenn Du wieder RICHTIG fit bist." Damals ging eine Nachbarin dann los, und hat mir die nötigsten Lebensmittel besorgt. Ich war wegen eines Infekts so schwach, dass ich nicht mal um die Ecke zum Laden konnte. Er hat nicht mal eingekauft für mich. Zwei Wochen später habe ich dann auch Schluss gemacht.

    Einer Freundin ging es genauso. Ihre Eltern fuhren dann mehrere 100 km, um sich zu kümmern, der Freund, der 20 km weit weg wohnte, kam kein einziges Mal vorbei! Dennoch hat sie ihn geheiratet....Tsss.

    Das betrifft neben der eigenen Krankheit übrigens auch Krankheit und Tod in der Familie. Da sind sie genauso weg.

    Im Gegenzug habe ich schon monatelang Krankhausbesuche gemacht.

    Aber wen wundert dieses Verhalten, sind doch viele Männer nicht einmal bereit oder fähig eine Beziehung in einem "gesunden" Umfeld dauerhaft zu führen?!


    PS

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    AW: "Sie" wird krank - und nun?

    Zitat Zitat von Inaktiver User

    Einer Freundin ging es genauso. Ihre Eltern fuhren dann mehrere 100 km, um sich zu kümmern, der Freund, der 20 km weit weg wohnte, kam kein einziges Mal vorbei! Dennoch hat sie ihn geheiratet....Tsss.

    Das betrifft neben der eigenen Krankheit übrigens auch Krankheit und Tod in der Familie. Da sind sie genauso weg.

    Im Gegenzug habe ich schon monatelang Krankhausbesuche gemacht.

    Aber wen wundert dieses Verhalten, sind doch viele Männer nicht einmal bereit oder fähig eine Beziehung in einem "gesunden" Umfeld dauerhaft zu führen?!

    PS
    Das ist wirklich hart. Ich weiß auch nicht, was von der familiären Seite bereits vorgelebt wird oder wurde...
    Tanzen ist wie träumen - nur mit den Füßen
    22.06.06 "Bienie" , 04.04.11 "King" , 24.05.17 "Raica" 29.09.21 "Pirry"

  10. User Info Menu

    AW: "Sie" wird krank - und nun?

    Hallo,

    auch ich hatte einen Ehemann, der sich Null um mich gekümmert hat. Auch dieses Verhalten trug zur Trennung bei.

    Wir waren 1,5 Jahre zusammen, da hatte ich eine schwere Knie-OP. In 9 Tagen KH hat er mich 1 !! mal besucht. Ich bin danach 3 Monate an Krücken gelaufen, habe trotzdem den Haushalt komplett gemacht, bin Einkaufen gegangen (mit Rucksack vorne umgeschnallt, in den ich die Lebensmittel gesteckt habe) usw.
    Eigentlich hätte ich ihn da schon nicht heiraten sollten.

    Als wir verheiratet waren, hatte ich leider 2 Fehlgeburten und war im KH. Kein Wort des Bedauerns von seiner Seite, nur die Frage, wann wir es denn endlich wieder probieren könnten.
    Nach der Geburt unseres ersten Sohnes setzte er mich bei der Rückfahrt vom KH zuerst beim Edeka ab. Der Kühlschrank zu Hause war leer... usw.usw.

    Im Mai dieses Jahres bekam ich die Gebärmutter raus. Ich war 10 Tage im KH, er hat mich 2 mal besucht. Mein fast 80jährige Mutter, die angereist kam um sich um Haus und Hof zu kümmern, kam ständig. Nach dieser OP sollte ich eigentlich 6 Monate nicht über 3 KG heben. Meine Mutter fragte meinen Mann, wie er sich das denn jetzt vorstellt, mit den schweren Wäschekörben aus dem Keller bzw. wer denn jetzt die Wasserkisten holen soll.
    Da meinte er nur lapidar, na dann muss sie halt mehrmals laufen...

    Im Juni ist er ausgezogen, nach 13 Jahren Beziehung. Mir geht es jetzt besser. Ich habe immer nur gedacht, Gott sei Dank habe ich keine schwere KH wie Krebs, er hätte mich gnadenlos fallen lassen.

    Grüße
    Sonnenblume

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