Man weiß eben um die Rosabrille während der Verliebtheitsphase und weiß deshalb nicht, was passiert, wenn die Rosabrille weg ist. Also ist man vorsichtig und verspricht nichts. Gerade weil ich mich in der Verliebtheitsphase befinde, tue ich mir schwer damit etwas zu versprechen. Überhaupt mit dem Versprechen: ich würde sogar soweit gehen, dass ich generell nichts versprechen würde.Zitat von Nicole78
Aber ich kann während der Verliebtheitsphase einfach nicht genau sagen, was in ein paar Wochen/Monaten sein wird. Deswegen sage ich vorsichtshalber, dass ich nicht weiß, wie es weitergeht.
Nein. Wenn ich gar keine Verliebtheit spüre, dann sage ich definitv, dass es nichts festes werden wird.So was würde ich, wenn überhaupt, sagen, wenn ich so gar keine anfängliche Verliebtheit spüre. (In seltenen Fällen kann die ja später kommen, darauf würde ich mich aber nicht verlassen)
Genau das heißt das.Ansonsten heisst es, die Sache ihren Lauf nehmen zu lassen, ob man das Ganze in den Beziehungsalltag dann letztendlich mit rübernehmen kann, wird sich zeigen.
Antworten
Ergebnis 21 bis 28 von 28
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16.10.2007, 16:38
AW: Keine Anteilnahme - bin verzweifelt...
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16.10.2007, 17:11
AW: Keine Anteilnahme - bin verzweifelt...
Ja, verstehe ich. Beantwortet aber nicht meiner Frage, warum man es sagen muss.
Nein – anders herum, warum muss frau fragen, ‚wo stehen wir?‘
Eben weil sie das Gefühl hat, es läuft nicht wie es sein sollte; darauf wollte ich eigentlich hinaus, dass solche Fragen mit diesen Antworten mit einem in Bälde bestätigtes ungutes Gefühl vorausgegangen sind – denn leider enden obige Aussagen oftmals nicht in langfristiger Zweisamkeit. Was natürlich nicht immer so sein muss.
Letztendlich muss die Themenstarterin das Gefühl, welches sie im Bezug auf ihn hat, auswerten.
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16.10.2007, 17:20
AW: Keine Anteilnahme - bin verzweifelt...
Um auf deine Frage zurückzukommen, wie oft ich das schon zu einer Frau gesagt habe: Ich habe sowas in der Formulierung noch nie zu einer Frau gesagt. Ganz einfach, weil ich bis jetzt immer das Gefühl hatte, dass sie die Sache auch einfach auf sich zukommen lässt und sich selbst noch nicht sicher ist, was daraus wird.
Zitat von Nicole78
Ja das frage ich mich auch oft.Nein – anders herum, warum muss frau fragen, ‚wo stehen wir?‘
Oder ein "Zu schön um wahr zu sein, also zerreden wir jetzt die Sache solange und grübeln solange über irgendwelche Details, bis wir Zweifel bekommen."Eben weil sie das Gefühl hat, es läuft nicht wie es sein sollte; darauf wollte ich eigentlich hinaus, dass solche Fragen mit diesen Antworten mit einem in Bälde bestätigtes ungutes Gefühl vorausgegangen sind.
Der Mann genießt die Geschichte einfach und macht sich keine Gedanken, wo es hingeht und kann die Frage nach dem "Wo stehen wir? Wie geht es mit uns weiter?" nur mit einem "Ich kann es noch nicht genau sagen." beantworten.
Und die Frau denkt sich: "Wusst' ich's doch, er hat kein Interesse an mir."
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16.10.2007, 20:53
AW: Keine Anteilnahme - bin verzweifelt...
Hallo zusammen,
ich finde, man solche Sätze wie "ich kann noch nix versprechen" oder "lass uns mal schauen, wie sich alles entwickelt" im Gesamtkontext sehen. Sie können in der Tat einen Rückzug einleiten oder zumindest offen halten. Aber dann merkt man das in der Regel auch an anderen Dingen, wie seltenem oder seltener werdendem Kontaktwunsch, Unverbindlichkeit, Ausweichen bei allen Planungen in die Zukunft hinein.
Aber diese Sätze können durchaus auch eine ehrliche Aussage zum Status Quo der Empfindungen sein und eben eine momentan gefühlte Unsicherheit ausdrücken, die ja auch durchaus legitim ist.
Nach dem, was Adelilah hier schildert, tendiere ich dazu, Möglichkeit zwei anzunehmen, ohne eins gänzlich ausschließen zu wollen (aber das kann man wohl nach acht Wochen noch nicht).
Ich sehe allerdings auch die Gefahr, dass diese Sätze zur selbsterfüllenden Prophezeihung in Richtung Möglichkeit eins werden, wenn man es nicht schafft, sie einfach mal stehen zu lassen und für den Augenblick zu akzeptieren, sondern ständig nachbohrt und Gewissheit haben will.
Viele Grüße,
MalinaDu hast mein Klagen in Tanzen verwandelt. (Psalm 30)
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22.10.2007, 22:52
AW: Keine Anteilnahme - bin verzweifelt...
Hallo, Ihr Lieben!
Vielen Dank für Eure zahlreichen und sehr interessanten Beiträge!
Ich bin derzeit sehr eingespannt mit meiner Mutter, aber ich werde mich auf jeden Fall nochmal ausführlicher melden. Es gibt noch einiges zu berichten.
Einerseits bin ich voller Hoffnung, andererseits aber nach wie vor sehr unsicher. Ich hoffe, ich finde morgen Abend mehr Zeit zum Schreiben.
Euch allen einen schönen Abend und liebe Grüße,
Adelilah
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24.10.2007, 12:24
AW: Keine Anteilnahme - bin verzweifelt...
Zitat von Adelilah
Ich finde, Du verlangst zuviel von dem Mann: Du bist selber, wie Du schreibst, momentan in einer schwierigen Lebenssituation wegen Deiner Mutter. Und Du erwartest Dir Hilfe von ihm, dass er für Dich da ist, Dir zuhört, etc. Das ist verständlich, aber - gerade zu Beginn einer Partnerschaft - den meisten Männern "zu viel". Berechtigt, wie ich inzwischen finde.Was haltet Ihr davon? Ich finde es sehr schade, dass er so gar keinen Anteil nimmt. Wie kann man denn so sein?? Sind Männer solche Holzklötze??
Ich würde - inzwischen - von einem Mann nicht mehr erwarten, dass er mir bei meinen Problemen hilft. Mich im Alltag unterstützen ja. Mir auch mal zuhören, ja. Aber "der" Ansprechpartner für meine Probleme sein? Nein. Damit ist doch jeder überfordert.
Eine Beziehung soll - natürlich nicht nur, aber auch - mein Leben bereichern. Und diese Bereicherung ist nur begrenzt möglich, mit jemandem, der massive Probleme hat. Ob man diese hat und diese zum Problem macht, sind dann übrigens auch noch zwei verschiedene Sachen. Glaubst Du, dieser Mann hat keine persönlichen Probleme?
Vielleicht hängt es bei mir persönlich auch damit zusammen, dass ich viel Wert auf meine Unabhängigkeit lege. Ich möchte wirklich alleine meine Probleme alleine meistern und diese nicht an einen Partner delegieren. Was nicht heißt, dass ich nicht auch mal was meinem Partner erzählen würde.
Aber ich möchte entschieden nicht, dass sich dieser für mich verantwortlich fühlt."Drei Dinge helfen, die Mühseligkeiten des Lebens zu tragen: Die Hoffnung, der Schlaf und das Lachen."
(Immanuel Kant)
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24.10.2007, 22:56
AW: Keine Anteilnahme - bin verzweifelt...
Guten Abend!
Nun will ich mir endlich mal ein wenig Zeit nehmen!
Noch einmal vielen Dank für Eure Ratschläge! Sie haben mich zum Nachdenken gebracht.
Ich denke auch, dass Ihr Recht habt damit, dass man einer neuen Beziehung nicht zu viel zumuten sollte. Das habe ich auch bewusst vermieden, da ich Angst hatte, dass er dann das Weite sucht. Wer will schon eine problembeladene Frau, die nur herumjammert! Ich habe gelegentlich mal erwähnt, dass ich
Sorgen hätte, oder dass ich viel Zeit im Krankenhaus und mit diversen anderen organisatorischen Dingen verbringe. Aber ich habe nie lange darüber lamentiert. Einmal haben wir telefoniert, und nachdem ich sagte, das ich im Krankenhaus war und es ihr sehr schlecht ginge und ich etwas Trost und Ablenkung (ja, diese Andeutung war eigentlich schon zu direkt) bräuchte, war er sehr liebevoll und sagte, er würde mich ablenken am Wochenende. Daraufhin sagte ich ihm, dass ich mich darüber sehr freue und mich allein schon der Klang seiner Stimme aufmuntern würde. Ich hatte den Eindruck, er hat sich über diese Äußerung gefreut.
Er war auf Geschäftsreise und hat mir eine Kleinigkeit zum Naschen mitgebracht und noch etwas schönes für uns beide. An einem anderen Tag war er mit unseren Bekannten unterwegs, und ich bin nicht mitgekommen. Von dieser Tour brachte er mir auch eine Kleinigkeit zum Essen mit und außerdem später noch eine richtige Mahlzeit, weil ich tagsüber noch nichts gegessen hatte. Ich habe mich sehr darüber gefreut und das auch mitgeteilt.
Irgendwie habe ich den Eindruck, dass er mehr auf mich zukommt. Er schreibt oft SMS (besonders auch Montags nach einem schönen gemeinsamen Wochenende), ruft an und schlägt Unternehmungen vor. Jetzt soll ich sogar mit zu einem Vortrag von Bekannten/Berufskollegen gehen, die er lange nicht gesehen hat. Leider wäre es an dem Tag sehr stressig für mich, aber ich wäre so gern mitgegangen, da ich das schon als einen großen Schritt auf mich zu werte. Er sagte aber, ich müsste nicht unbedingt, wenn es nicht passt.
Ich denke, wir haben eine gute Art des Umgangs miteinander gefunden. Keiner setzt den anderen unter Druck oder klammert. Es scheint fast so, je mehr ich ihn einfach tun lasse, was er will, desto mehr kommt er von sich aus auf mich zu. Er ist beruflich viel unterwegs, trifft sich ab und zu mal mit Freunden etc. (ganz normal halt). Und ich gehe damit ganz natürlich um - und ganz ehrlich: Ich bin auch oft fast froh, wenn ich Zeit für mich habe, da mein Leben sehr stressig ist momentan. Aber andererseits
zeige ich ihm auch, dass ich mich sehr freue, ihn zu sehen. Auf diese Weise können wir ganz unbefangen miteinander umgehen. Der Flug nach Barcelona ist übrigens auch schon gebucht - hat er gemacht, denn "seine" Preise waren günstiger als meine.
Aber ich möchte dennoch nicht zu viel erwarten, denn dann
ist die Enttäuschung zu groß. Gelegentlich bin ich irritiert, wenn er mir nicht zuhört oder sein Blick abschweift, wenn ich etwas erzähle. Aber dann sind wieder diese Momente, wo wir so viel lachen und uns in den Armen liegen und ich einfach glücklich bin.
Vielleicht sollte ich ihn und seine Arbeit auch mehr anerkennen und ihn auch mal loben. Aber da er sehr erfolgreich ist, wusste ich bisher nicht so recht, wie ich mich verhalten soll. Er hat bei unserem Kennenlernen auf die Frage nach seinem Chef ganz bescheiden und im Scherz gesagt, dass er mir bei Gelegenheit mal von ihm erzählen wird. Tja, er ist der Chef... Diese Tiefstapelei finde ich im Nachhinein ganz außerordentlich sympathisch. Daher dachte ich bisher, dass ich lieber nicht zu viel nachfrage. Aber ich habe es jetzt doch öfter getan, und er hat mir auch gern von seinen Reisen usw. erzählt. Er ist wirklich etwas besonderes. Bestimmt ist er sehr verletzlich, und es tut ihm gut, wenn ich ihn z.B. öfter in den Arm nehme und liebevoll bin. Wahrscheinlich war meine Vorgängerin sehr kühl. (Ist nur 'ne Vermutung...)
Ich habe mir vorgenommen, den Umgang mit mir so leicht und unbeschwert wie möglich zu gestalten und ihn ein wenig zu verwöhnen. In unseren spanischen SMS schreiben wir uns oft lustige und auch beinahe erotische Dinge. Das macht auch Lust auf mehr! Im Bett verstehen wir uns ziemlich gut, und es wird
sich sicher noch weiter einspielen. Da bin ich ganz zuversichtlich.
@ Malina
Genau! Ich möchte vorerst kein weiteres Beziehungsgespräch führen. Das nimmt allem den Zauber. ER weiß ja, was ich gesagt habe, und ich finde, er antwortet mir bereits darauf.Ich sehe allerdings auch die Gefahr, dass diese Sätze zur selbsterfüllenden Prophezeihung in Richtung Möglichkeit eins werden, wenn man es nicht schafft, sie einfach mal stehen zu lassen und für den Augenblick zu akzeptieren, sondern ständig nachbohrt und Gewissheit haben will.
Aber um es mal auf den Punkt zu bringen: Ich habe ihn schon jetzt sehr lieb! Als er neben mir schlief, wurde mir das richtig bewusst. Ich habe mir gedacht, dass ich ihn nicht mehr hergeben möchte. Daher habe ich mir vorgenommen, alles zu tun, um ihn für mich zu gewinnen! In diesem Fall:
Liebevoll sein, heiter, gelassen und auf keinen Fall Druck ausüben! Bis jetzt ist es mir recht gut gelungen. Und das , wo ich doch sonst immer der Meinung war, der Mann muss sich bemühen und dann ärgerlich war, wenn er es nicht ausreichend tat. Das kostet nur Nerven und bringt nichts. Denn eigentlich muss man einfach ganz entspannt abwarten, denn wenn der Mann interessiert ist, kommt er von allein auf die Frau zu. (Natürlich muss sie auch Interesse zeigen - es ist eine Art Ping-Pong-Spiel). Mittlerweile bin ich davon fest überzeugt. Hinterherlaufen hat mich noch nie "an den Mann" gebracht...
Hui, das war jetzt lang... Aber ich hätte noch einiges zu erzählen. Naja, es fällt mir sicher demnächst noch etwas ein!
Gute Nacht!
Adelilah
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24.10.2007, 23:08
AW: Keine Anteilnahme - bin verzweifelt...
Zitat von sascha99
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