Hallo Ihr Lieben!
Hallo Malina! Schön, dass Du hier bist!![]()
Vielen lieben Dank für Eure Antworten! Sie haben mir wirklich weitergeholfen und mir eine etwas andere Sichtweise vermittelt.
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Wir haben uns gestern gesehen, und ich habe das Thema bzw.. die Themen mal vorsichtig angesprochen. Zuerst kam ich auf meine Mutter zu sprechen und sagte, dass ich große Sorgen hätte. Er nahm mich ganz lieb in den Arm und sagte: "Erzähl." Das tat ich dann, aber ohne allzu weit auszuschweifen. Er hat dann aus seinem Bekanntenkreis von jemandem erzählt, der eine ähnliche Krankheit hatte. Wir sprachen noch kurz davon, dann drückte er mich an sich und sagte, hier sei seine Schulter zum Anlehnen. Ich wartete noch auf ein paar Worte, aber er hat dann nicht mehr viel dazu gesagt; ich denke jedoch, die Geste war schon ein guter Anfang. Er weiß sicher auch nicht so recht damit umzugehen.
Wir saßen eine Weile und redeten dann ganz normal bis ich dann auch das andere Thema ansprach. Ich sagte nur, dass ich gern nochmal auf das Thema, das er am Telefon begonnen hätte, zurückkommen würde. Er sah mich an und sagte, ich bräuchte mir absolut keine Sorgen machen. Das täte ich ja nicht, jedenfalls nicht direkt. Ich würde nur gern seine Gedanken wissen - wie er über uns denkt halt. Die Antwort war in etwa so, wie ich es erwartet hatte. Er sei mitten in der Trennung, mitten im Umzug und müsse sich erstmal neu sortieren. Er hätte noch viele nichtverarbeitete Dinge herumzutragen. Und er müsse in seiner neuen Wohnung erstmal zu sich selbst finden, was ich auch völlig verstehen kann. Aber er sei sehr neugierig auf mich und möchte mich gern weiter kennenlernen. Wir würden uns ja kaum kennen, aber er finde mich interessant. Aber er möchte mir nichts versprechen, was er vielleicht nicht einhalten könne. Er würde sich gern die Zeit lassen, um herauszufinden, ob es mit uns passt, ob wir uns verstehen trotz einiger unterschiedlicher Interessen. Das gleiche gelte natürlich auch andersherum, d.h. nicht nur er testet mich, sondern ich auch ihn. Er sagte auch, dass ich ihm wichtig sei.
Damit hat er natürlich Recht! Nach dieser kurzen Zeit ist es klar, dass man sich keine ewige Liebe schwört. Aber man ist zumindest verliebt und möchte den anderen unbedingt für sich gewinnen.
Aber auf meine Frage hin, warum er nie sagte, dass er mich mag oder gern hat (von Liebe kann ja nun wirklich noch nicht die Rede sein), sagte er, dass er damit generell ein Problem hat, es auszusprechen, weil seine lange Freundin dies in all der Zeit nie zu ihm gesagt hat. Das macht es nicht gerade leicht für mich...
Auch mit Komplimenten geizt er sehr, was ich ihm auch sagte. Daraufhin meinte er, er hätte doch vorhin gesagt, dass der Rock gut aussah. Das war aber wirklich eine große Ausnahme. Naja, ich hab natürlich kein großes Drama draus gemacht und werde mal abwarten.
Ihr habt aber Recht mit Eurer Einschätzung, dass ich auch sehr zurückhaltend und abwartend bin. Genau das sagte er mir auch. Er war sich über mich und meine Absichten auch nicht klar. Ich sagte ihm, dass ich zu Anfang den Eindruck hatte, dass das ganze auf eine Bettgeschichte hinauslaufen wird. Er stimmte zwar nicht allzu direkt zu, aber seine Reaktion legte die Vermutung nahe, dass er es genauso gesehen hatte. Daher auch meine Zurückhaltung und meine Vorsicht, sagte ich ihm.
Naja, was mich aber noch sehr positiv stimmte, war seine Äußerung, dass er sich sehr gefreut hatte, dass ich das Thema angesprochen hatte. Denn daraus würde er erkennen, dass es mir wichtig sei. Als ich ging, sagte er noch, dass ich jederzeit willkommen sei. Wenn etwas ist, könne ich jederzeit zu ihm kommen.
Nachdem ich diese Zeilen geschrieben habe, ist mir doch ein wenig klarer geworden, dass ich mehr tun muss. Das liegt mir nicht so sehr, aber ich will es versuchen.
Ich werde mich ein wenig mehr um ihn bemühen, ohne wie eine Klette zu werden. Und ich werde meine Wünsche und Gedanken öfter mal äußern.
Der Anfang ist schon gemacht mit einer sehr lieben SMS als Antwort auf seine zweite von heute. Ich wollte sie erst morgen beantworten, weil ich heute schon eine geschrieben habe, aber egal - mir war so danach. Und er freut sich bestimmt!
Ansonsten kann ich erstmal nur abwarten. Nach dem Urlaub werde ich vielleicht schon etwas klarer sehen.
Und wie ist Eure Einschätzung zu meiner obigen Schilderung?
Würdet Ihr abwarten, oder wäre Euch die Sache zu unsicher, und Ihr würdet Euch lieber zurückziehen und jemanden suchen, der frei und unbelastet ist? Ich fühle mich nämlich genau so: frei, (so gut wie) unbelastet und offen für eine liebevolle Partnerschaft.
Mein größter Wunsch ist eine feste Beziehung mit einem ebensolchen Mann, den ich dann auch mal heiraten möchte. Hiervon kann momentan absolut nicht die Rede sein. Da ich aber gerade dabei bin, die Mitte 30 zu überschreiten, möchte ich nicht mehr zu lange warten.
Andererseits mag ich ihn sehr...
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Gute Nacht!
Adelilah
Antworten
Ergebnis 11 bis 20 von 28
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14.10.2007, 01:08
AW: Keine Anteilnahme - bin verzweifelt...
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14.10.2007, 01:30
AW: Keine Anteilnahme - bin verzweifelt...
Wir müssen alle so stark sein, schließlich könnten wir ja zeigen das wir verletzbar - menschlich - sind, wenn wir eine Schwäche, oder was man dafür halten mag, offenbaren.
Zitat von Adelilah
Heute müssen wir alle so stark sein, und morgen, da fragen wir uns woran wir zerbrachen...
Kopf hoch Adelilah, Männer sind nicht alle gleich - ebensowenig wie ihr Frauen es seid.Wenn Lust Sünde ist, fahre ich gerne zur Hölle - da kann ich dann wenigstens sagen das ich ein Leben hatte!
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14.10.2007, 01:39Inaktiver User
AW: Keine Anteilnahme - bin verzweifelt...
Liebe Adelilah!
Was sagt denn dein Herz oder dein Gefühl zu der ganzen Sache?
Warte doch einfach erstmal ab, der erste Schritt ist getan, du hast ihm deinen Standpunkt gesagt und er dir seinen, ihr kennt euch doch erst 5 Monate, er ist gerade aus einer Beziehung raus, was er ja selbst erstmal auch verdauen muss! Er zeigt dir, das er für dich da ist und nicht jeder kann immer gleich seine Gefühle äussern, aber dies hat er dir ja auch erklärt!
LG
Carmel
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14.10.2007, 14:48
AW: Keine Anteilnahme - bin verzweifelt...
Hallo Adelilah,
ich finde, das klingt alles sehr positiv und rundherum so, dass Du zuversichtlich sein solltest. Jede Beziehung hat doch schließlich ihre eigene Entwicklung, ihr eigenes Tempo, ihre eigene Dynamik. Und wenn Ihr Euch langsamer annähert, weil Ihr beide auch noch andere Themen im Kopf habt (er seine Trennung, Du Deine kranke Mutter), dann ist das doch völlig okay. Ich finde es sehr wichtig, dass man offen über solche Dinge reden kann, und das scheint bei Euch ja der Fall zu sein.
Ich würde auch weiterhin offen sein, ihn aber auch nicht gleich total überfordern. Ich habe den Eindruck, dass Ihr beide eine langsamere Annäherung braucht, ohne Druck. Zeig ihm ruhig, dass Du Dich freust, wenn er Dir ein Kompliment macht oder für Dich da ist oder offen mit Dir redet. Aber fordere es nicht ein. Wenn er merkt, dass es Dir wichtig ist und ihm was an Dir liegt (wovon ich ausgehe), dann wird er es mit der Zeit schon von selbst tun.
Liebe Grüße,
MalinaDu hast mein Klagen in Tanzen verwandelt. (Psalm 30)
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15.10.2007, 21:24Inaktiver User
AW: Keine Anteilnahme - bin verzweifelt...
Warum fängt er überhaupt was mit dir an, wenn er dir nichts versprechen kann und noch seine Trennung verarbeitet?
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16.10.2007, 09:21
AW: Keine Anteilnahme - bin verzweifelt...
Zunächst mal finde ich toll, dass Du Dich getraut hast, die Dinge offen anzusprechen!
Und die Resonanz war doch eigentlich ziemlich positiv. Sowohl sein Verhalten in Bezug auf das Problem mit Deiner Mutter als auch seine Ehrlichkeit. Klar, hier besteht die "Gefahr", dass er sich jetzt nicht auf was Festes einlassen kann/will, aber ich finde, dieser Mann klingt recht sympathisch, und ich an Deiner Stelle würde ihm/Euch wahrscheinlich eine Chance geben. Das geht aber nur, wenn Du es schaffst, Dich nicht da reinzusteigern, dass das jetzt der Mann zum Heiraten sein muss o.ä. Wenn Du Angst hast, Deine Zeit zu "vergeuden" oder Dich zu tief zu verstricken, dann solltest Du lieber die Konsequenzen ziehen. Denn sonst drohst Du, ihn mit Deinen Erwartungen zu überfordern und hinterher IHN dafür verantwortlich zu machen.
Alles Gute!
cannelleWelch ein Glück, geliebt zu werden! Und lieben - Götter - welch ein Glück! (Goethe)
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16.10.2007, 09:31
AW: Keine Anteilnahme - bin verzweifelt...
Bei mir geht mittlerweile direkt der Alarm an, wenn ich höre „ich kann Dir nichts versprechen“ oder „lass uns schauen wie es sich entwickelt“ heisst in frauisch übersetzt: ich bin an etwas festes (bzw. an der ABSICHT etwas Festes mit Dir zu versuchen) nicht interessiert.
Natürlich testet man sich und lernt sich kennen und will weder Versprechungen hören noch geben und man weiss natürlich auch, dass eine anfänglichen Verliebtheitsphase ganz schnell zerplatzen kann wie eine Seifenblase.
Sagt man so etwas aber in eben jener Phase der Schwärmerei? Ich nicht.
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16.10.2007, 13:38Inaktiver User
AW: Keine Anteilnahme - bin verzweifelt...
Diese Sprüche sind einfach der Klassiker. Auch für Männer,die sich von heute auf morgen nicht mehr melden. Deshalb wundere ich mich hier über die Reaktionen.
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16.10.2007, 13:47
AW: Keine Anteilnahme - bin verzweifelt...
Nein, das stimmt so nicht. Das heißt: "Ich weiß nicht, ob ich was Festes mit dir will. Vorerst will ich erst mal Zeit mit dir verbringen und dann mal schauen, was sich entwickelt."
Zitat von Nicole78
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16.10.2007, 14:54
AW: Keine Anteilnahme - bin verzweifelt...
Und das heisst, das man sich in dieser Phase, in der man die rosarote Brille auf hat, in der man wegen der Schwärmerei/ anfängliche Verliebtheit, was auch immer, sei es bezüglich der Person oder des Gefühls an sich, sich darüber doch gar keine Gedanken macht, bzw. das alles durch einen Schleier sieht.
In dieser Phase lebt man doch im Hier und Jetzt und geniesst einfach die Unbeschwertheit des Kennenlernens. (und das sage ich als Nicht-Romantiker) Natürlich ist alles wunderbar und schön in dieser Zeit.
Sagt also einer ich weiss noch nicht ob ich was Festes will, ist das für mich so gut wie ein: nein.
So was würde ich, wenn überhaupt, sagen, wenn ich so gar keine anfängliche Verliebtheit spüre. (In seltenen Fällen kann die ja später kommen, darauf würde ich mich aber nicht verlassen)
Ansonsten heisst es, die Sache ihren Lauf nehmen zu lassen, ob man das Ganze in den Beziehungsalltag dann letztendlich mit rübernehmen kann, wird sich zeigen.
Wenn beide die gleiche Vorstellung von einer Partnerschaft haben, beide dies wollen und sich miteinander wohlfühlen, kommen solche Fragen, meiner Erfahrung nach, überhaupt nicht auf.
Stelle ich die Frage, 'wie stehts um uns?' Habe ich das Gefühl irgendetwas ist im Busch – der Kennenlernphase fehlt die Leichtigkeit.
Meiner Erfahrung nach, hat sich das leider auch immer bewahrheitet.
Es kommt natürlich auch auf den Zeitpunkt an. Frage ich dies nach dem 1. Date brauche ich mich nicht zu wundern, wenn ich so ne Antwort bekomme, klar.
@ vyras
wie oft ist es denn bei Dir vorgekommen, dass Du eine Beziehung zu einer Frau geführt hast, der Du dies in der Kennenlernphase gesagt hast? Und wie haben sich Deine Gefühle entwickelt? was war der Grund für die anfängliche Zurückhaltung und warum musstest Du das auch gleich ausformulieren?
Die Geschichte der Themenstarterin hat sich im weiteren Verlauf ja ok angehört dann schreibt sie aber, dass er gesagt hat:
Er sei mitten in der Trennung
und? Sind die Gefühle für die EX noch nicht abgeschlossen/verarbeitet?
mitten im Umzug und müsse sich erstmal neu sortieren.
also ich hab selbst schon einige Umzüge hinter mir und bei etlichen geholfen.
Nervig, zeitaufwendig, aber mit System relativ gut zu erledigen und jede helfende Hand ist ein Geschenk.
Er muss sich neu sortieren? Was soll das heissen? in Bezug auf seine Wohnung? oder eher, wie ich denke, im Bezug auf sein Leben? heisst für mich: mal sehen ob für Dich darin Platz ist.
Er hätte noch viele nichtverarbeitete Dinge herumzutragen.
Was sind das für Dinge? Im Bezug auf seine Ex? Alte Kindheitstraumta?
Und er müsse in seiner neuen Wohnung erstmal zu sich selbst finden
Hast Du ihn gefragt ob ihr bald zusammenziehen wollt? Oder hast Du ihn gefragt, ob er sich vorstellen könnte mit Dir eine Beziehung eingehen zu wollen?
Diese Sätze sind für mich leere, aber total dramatisierte, Aussagen.
Es geht doch nicht um einen bindenden Vertrag auf Lebenszeit, so hört sich das hier Dargestellte aber an. Ich weiss nicht ob es an der Schilderung durch die Themenstarterin liegt, dass sie seine Erläuterungen möglichst kurz aber sinngemäß wiedergeben wollte oder ob er das tatsächlich so gesagt hat.
was ich auch völlig verstehen kann.
Ich net.
Aber auf meine Frage hin, warum er nie sagte, dass er mich mag oder gern hat (von Liebe kann ja nun wirklich noch nicht die Rede sein), sagte er, dass er damit generell ein Problem hat, es auszusprechen, weil seine lange Freundin dies in all der Zeit nie zu ihm gesagt hat.
Was hat das bitte mit der Freundin zu tun? Sorry aber das ist echt ne total beknackte Ausrede.
Aber er sei sehr neugierig auf mich und möchte mich gern weiter kennenlernen. Wir würden uns ja kaum kennen, aber er finde mich interessant. Aber er möchte mir nichts versprechen, was er vielleicht nicht einhalten könne. Er würde sich gern die Zeit lassen, um herauszufinden, ob es mit uns passt, ob wir uns verstehen trotz einiger unterschiedlicher Interessen.
Klingt für mich nach, ich verbringe gerne Zeit mit Dir, gehe gerne mit Dir ins Bett, aber will nichts Festes. Weil dieses Zeit nehmen, herausfinden ob es passt etc. IST doch die Kennenlernphase! Wieso noch mal explizit erwähnen, was selbstverständlich ist? Verstehe ich einfach nicht. Das hört sich für mich nach, sich vorsorglich absichern und schon mal einen Tunnel in die andere Richtung graben, an.Geändert von Nicole78 (16.10.2007 um 14:58 Uhr)


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