ok, dann ersetzt "wollte mich nicht entscheiden" durch "konnte mich nicht entscheiden".
Das Ergebnis ist dasselbe. Er hat ne Andere und Du hast Pech gehabt.
So ist das. Manchmal trifft man den Richtigen zum falschen Zeitpunkt (wobei ich das mal bei Euch eh nicht glaube, siehe mein Beitrag in Deinem anderen Thread, ich glaube, Du wirst jetzt nur betriebsam, weil er sich einer anderen Frau zuwendet).
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Thema: Ich war viel zu langsam...
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05.09.2007, 14:51
AW: Ich war viel zu langsam...
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05.09.2007, 14:56Inaktiver User
AW: Ich war viel zu langsam...
Eigentlich witzig-
Zitat von Sunday_Morning
nur leider auf Kosten der TE.
Ich finde es ok, dass sie mit offenen Karten gespielt und sich zu ihren "nicht"-Gefühlen bekannt hat.
Besser als dem Typen was vorzumachen und mit seinen Hoffnungen zu spielen.
Ein Verhalten, dass beim mänlichen Geschlecht hier ja sehr schnell als verdammungswürdig klassifiziert wird.
Kann man sich für Gefühle überhaupt entscheiden?
Ich dachte immer, entweder die hat man, oder eben nicht.
Beschleunigen und bremsen finde ich in dem zusammenhang auch irgendwie absurd.
Mir wäre jedenfalls neu, dass man darauf einen maßgeblichen, willentlichen Einfluss hat... naja...
Dass sie hier von der Ironie des Schicksals eingeholt wird, ist schade und irgendwie typisch, m.M. nach aber nichts, was Hähme verdient hätte.
Ich denke, es war völlig in Ordnung, das sie sich nach ihrer Trennung erstmal sammeln musste und die Verarbeitung der vorangegangenen Beziehung nicht auf Stefans Rücken ausgetragen hat.
Von daher würde ich vorschlagen- abwarten, Ruhe bewahren, dranbleiben und klar stellung beziehen.
Lass dir jetzt nichjt auch noch deinen falschen Stolz im Wege stehen.
Wenn er "the one" ist, werdet ihr zueinander finden.
Man sagt ja: was lange währt... ;)
LG
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05.09.2007, 14:57
AW: Ich war viel zu langsam...
Zitat von Inaktiver User
Absolut ok. Das einzig Richtige, wenn man fair ist.
Und NEIN, man kann sich nicht für Gefühle entscheiden. Deshalb halte ich es ja für vollkommen unglaubwürdig, daß sie die in DEM Moment, wo er eine andere Frau hatte, plötzlich entdeckt haben will.
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05.09.2007, 15:03
AW: Ich war viel zu langsam...
Ähm...natürlich werde ich mir keinen Stolz leisten können.
Zitat von Inaktiver User
Sunday: er ist in die andere Frau (noch) nicht verliebt, sie hätten sich noch nicht wieder verabredet und seit So erst ein SMS ausgetauscht. Und wie gesagt: wenn die andere seine Partnerin wird, dann gönne ich es ihm, denn er ja eine gute Beziehung verdient und lange auf mich gewartet.
Und wie gesagt, meine Gefühle sind wieder erwacht, bevor ich von er anderen Frau wusste.
Ja, ich denke auch, dass wir zueinander finden werden, wenn wir zusammen gehören.
Was vielleicht bei mir noch reingespielt hat: ich habe vor etwas mehr als einer Woche in einer Buchhandlung einen Mann kennen gelernt und bin mit ihm essen gegangen. Er wollte mich unbedingt wiedersehen und ich fand ihn auch sehr nett. Aber im Kontakt mit ihm wurde mir dann klar, dass ich doch Stefan am liebsten an meiner Seite hätte. Wieso das so war, weiss ich auch nicht.
Schnecke
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05.09.2007, 15:04Inaktiver User
AW: Ich war viel zu langsam...
Zitat von Sunday_Morning
Ich gebe dir recht, dass die zeitliche Korrelation augenfällig ist.
Aber wie gesagt sind Gefühle etwas, das durch Dinge ausgelöst, behindert, verstärkt oder gemindert wird, dass sich meistens unserer bewussten Wahrnehmung und Einflussnahme entzieht.
Härtefälle ausgenommen.
Von daher ist es schon gut möglich, dass ein kausaler Zusammenhang wie von dir gemutmaßt besteht, die TE dahingehend aber keine direkte Kenntnis besitzt.
Was mir schwer macht, sie für ihr Zeitlupentempo mit plötzlicher Turbo-Zuschaltung zu verurteilen.
Eine unterschwellig, aber ad hoc auftretende Verlustangst durch eben minimale Signale seitens des Partners können manchmal ja eine entscheidende Initialzündung darstellen.
;)
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05.09.2007, 15:08
AW: Ich war viel zu langsam...
Ich hätte ja sehr gerne Gefühle für ihn gehabt, denn er ist mir extrem ans Herz gewachsen. Aber nach der Trennung war ich einfach nicht fähig. Es gab Phasen da hatte ich das Gefühl, nie mehr mit einem Mann im gleichen Bett schlafen zu können, Phasen, da wollte ich mich nur zu Hause einigeln. Eine Affäre kann man in so einem Zustand haben, eine intensive Freundschaft, aber man kann keine Beziehung aufbauen. Ist es denn so verkehrt, dass ich mich nach der letzten Beziehung erst vier Monate neutralisieren musste?
Zitat von Sunday_Morning
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05.09.2007, 15:09Inaktiver User
AW: Ich war viel zu langsam...
Warum rechtfertigst du dich???
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05.09.2007, 15:11
AW: Ich war viel zu langsam...
Wie gesagt, der Moment war am letzten Freitag, als ich sein Bild in der Firmenbroschüre sah und dachte: den will ich wieder.
Zitat von Inaktiver User
Aber getroffen hat er die Frau erst am Samstagabend und von dem Blind Date wusste ich nichts vorher, auch nicht von seiner Anmeldung im Internet.
Vielleicht habe ich es gespürt, unbewusst. Übrigens fand ich Stefan nicht abweisender, sondern im Gegenteil, zugänglicher und wir hatten einen sehr schönen Abend zusammen letzte Woche.
Ich muss nun abwarten. Vielleicht wird was mit ihm und der anderen Frau, vielleicht ist sie auch der Auslöser, dass wir doch noch zusammenfinden. Ich weiss es noch nicht.
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05.09.2007, 15:12
AW: Ich war viel zu langsam...
Zitat von Inaktiver User
Weil ich mir selber Vorwürfe mache, ich hätte eine gute Beziehung zerstört.
Ich bin schon seit Jahren geschieden und hatte immer nur kurze Beziehungen und Affären, nichts hat gehalten. Dann kommt endlich jemand, bei dem Potential für länger vorhanden ist und was mache ich: ich mache es kaputt durch Zögern, nicht frei Sein
Da ärgert man sich schon über sich selbst. Die Selbstvorwürfe sind eh das Schlimmste. Hätte er mich einfach wieder verlassen, hätte ich Pech gehabt, wäre traurig, könnte es aber akzeptieren. Aber so? Ich habe alles selber verbockt und könnte mir jedes Haar einzeln ausreissen vor lauter Wut auf mich selber.
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05.09.2007, 15:16Inaktiver User
AW: Ich war viel zu langsam...
Kann ich verstehen.
Aber wenn deine Gefühle und Beweggründe, und auch deine jeweiligen motivationen, aufrichtig waren hast du dir EIGENTLICH nichts vorzuwerfen.
Du hättest etwas bekommen, mit dem du in diesem moment noch nichts hättest anfangen können, und dann wäre es ohnehin gescheitert.
Du musstest gewisse Prozesse ja erstmal abschließen und Erkenntnisse gewinnen.
Da wäre "überwinden" sicher kontraindiziert gewesen.
Postiv denken ;-)
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