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    AW: das jammervolle Single-Leben

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ich denke, das läßt sich an vielen Beispielen leicht belegen, dass Männer an ihrem Innenleben nicht so interessiert sind wie Frauen, und sich demgemäß auch nicht so sehr weiterentwickeln, was das angeht. Wohlgemerkt, die Masse, natürlich gibt es auch andere.

    -über was unterhalten sich Männer mit ihrem besten Freund?? Mein Ex hat sich mit seinem getroffen, als der sich grad getrennt hatte. Ich frag ihn später, wie es denn bei den beiden jetzt stünde, Antwort: Ach, da haben wir gar nicht darüber geredet. Schon klar, so eine Trennung ist ja auch gar kein Thema. Über was hätten Frauen in der Situation gesprochen? bestimmt nicht über ein neues Auto!!!!

    -Männer lesen deutlich weniger als Frauen

    -geh mal ins Theater und ins Fussballstadion: wie ist die Verteilung Mann-Frau???

    -welche Filme gucken Männer lieber? Liebesfilme oder Actionstreifen???

    -die meisten Scheidungen werden von den Frauen eingereicht, während die Männer in vielen Fällen meinten, die Ehe wär doch gut.

    -wieso scheitern viele Ehen nach langer Zeit? Weil die Frauen anfangen, sich mit anderen Inhalten zu beschäftigen, und wenn es Seidenmalerei ist, und die Männer ausser Job und evtl Sport nicht das Bedürfnis danach haben

    -wer hat ein größeres Interesse an Esoterik und Psychologie?

    -dreimal mehr (!) Männer als Frauen begehen Selbstmord

    -wer ist eher bereit, seinem Job alles unterzuordnen, und alle Gefühle zu verdrängen?? Das ist für mich der Hauptgrund, wieso so wenige Frauen tatsächlich Führungsposten anstreben, weil den meisten dieses Leben zu eindimensional wäre, Männer können ihre emotionalen Bedürfnisse da besser verdrängen, Erfolg im Job ist wichtiger als der Bezug zur Partnerin, zu den Kindern, zu einem Freundeskreis und auch zu sich selbst

    DAS halte ich alles für extrem typisch - ich sag nicht, dass es schlecht sein muss, manchmal finde ich den männlichen Pragmatismus auch sinnvoll, aber dennoch: die Beschäftigung mit Mitmenschen, Gefühlen, dem eigenen Innenleben etc findet eben nicht in dem Maße statt wie bei Frauen. Dabei bleib ich.

    Oho, oho. Das hört sich für mich aber sehr fundierten weiblichen Analyse nach dem Motto an: "Die weibliche Art mit Dingen umzugehen ist sinnvoller, weil sie mir als Frau sinnvoller erscheint."

    Ist der Actionfilm automatisch sinnloser als der Liebesfilm, Fußball immer schlechter als Theater? Und sorry, genauso könnte ich sagen: "Männer befassen sich mit sinnvollen Problemlösungen, während sich Frauen der schwulstigen Esoterik hingeben".

    Nein, ich habe auch schon genug Frauengesprächen zugehört, um zu wissen, dass mehr Reden nicht unbedingt heisst: mehr und tiefer mit dem Thema beschäftigen.

    Was die Karriereorientierung angeht: Habe gerade im Spiegel von einer Studie gelesen, dass Frauen tendenziell eher bereit sind, ihre Emotionen für die Karriere hinten an zu stellen. Ob die Studie repräsentativ und wasserdicht ist? Keine Ahnung. Deckt sich aber durchaus auch mit meinen Erfahrungen.

    Fazit: Deinem pauschalen Urteil stimme ich nicht zu.

  2. Inaktiver User

    AW: das jammervolle Single-Leben

    Hallo Tonks,

    könnte fast von mir sein, deine Beschreibung.

    Aber ist es denn nicht so, dass viele Männer einfach objektiv zu spießig sind?? Und es deswegen eben genausowenig gutgehen würde auf Dauer wie mit den Bindungsunwilligen?

    Ich meine, dann waren eben beide nicht der Richtige. Der Weg kann doch nicht sein, sich den "Spießer" hochzujubeln? Wie kann man das rational ändern, wenn man sich mit jemand nicht wohlfühlt?? Bindungswilligkeit kann doch nun auch nicht das alleinige Kriterium für meine Partnerwahl sein??

    Ich für mich überprüfe schon immer, wieso ich jetzt den oder jeden Interessenten nicht will, und komme auf Punkte, die einfach nicht passen. Soweit, dass ich keine Energie mehr an Männer verschwende, die wirklich nicht wollen, bin ich gottseidank schon. Für mich ist einfach das Problem, dass es für mich zu wenig interessante Männer gibt, die dann auch noch bindungswillig wären, aber dem kann ich eben nicht abhelfen, indem ich mich auf jemand einlasse, nur weil der will. Das geht schon körperlich null und nicht.

  3. Inaktiver User

    AW: das jammervolle Single-Leben

    Zitat Zitat von ThorsHammer
    Das hört sich für mich aber sehr fundierten weiblichen Analyse nach dem Motto an: "Die weibliche Art mit Dingen umzugehen ist sinnvoller, weil sie mir als Frau sinnvoller erscheint."

    Ist der Actionfilm automatisch sinnloser als der Liebesfilm, Fußball immer schlechter als Theater? Und sorry, genauso könnte ich sagen: "Männer befassen sich mit sinnvollen Problemlösungen, während sich Frauen der schwulstigen Esoterik hingeben".

    Nein, ich habe auch schon genug Frauengesprächen zugehört, um zu wissen, dass mehr Reden nicht unbedingt heisst: mehr und tiefer mit dem Thema beschäftigen.


    Vielleicht liest du erst Mal, was ich geschrieben habe und nicht, was du lesen willst???

    Ich habe explizit geschrieben, dass ich die männliche Art weder für schlechter halte noch für weniger sinnvoll.

    Ich behaupte aber nach wie vor, dass sich Männer weniger mit dem Innenleben beschäftigen als Frauen und das heißt für mich reflektieren und seine Persönlichkeit entwickeln. Das tue ich eben eher in der schwülstigen Esoterik als beim Autoreparieren. Mit Intelligenz oder Problemlösung hat das gar nichts zu tun.

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    AW: das jammervolle Single-Leben

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Hallo Tonks,

    könnte fast von mir sein, deine Beschreibung.

    Aber ist es denn nicht so, dass viele Männer einfach objektiv zu spießig sind?? Und es deswegen eben genausowenig gutgehen würde auf Dauer wie mit den Bindungsunwilligen?

    Ich meine, dann waren eben beide nicht der Richtige. Der Weg kann doch nicht sein, sich den "Spießer" hochzujubeln? Wie kann man das rational ändern, wenn man sich mit jemand nicht wohlfühlt?? Bindungswilligkeit kann doch nun auch nicht das alleinige Kriterium für meine Partnerwahl sein??

    Ich für mich überprüfe schon immer, wieso ich jetzt den oder jeden Interessenten nicht will, und komme auf Punkte, die einfach nicht passen. Soweit, dass ich keine Energie mehr an Männer verschwende, die wirklich nicht wollen, bin ich gottseidank schon. Für mich ist einfach das Problem, dass es für mich zu wenig interessante Männer gibt, die dann auch noch bindungswillig wären, aber dem kann ich eben nicht abhelfen, indem ich mich auf jemand einlasse, nur weil der will. Das geht schon körperlich null und nicht.
    Einewiekeine... es geht ja nicht darum, sich den Spiesser hochzujubeln. Aber es gibt sicher ein pathologisches Beziehungsverhalten und ich denke, es gibt etliche Leute, die unbewusst immer die Ablehnung durch das andere Geschlecht suchen, weil sie es sich nicht anders gewohnt sind von ihrer Kindheit.

    Ich mache mir übrigens seit langer Zeit schon Gedanken, wieso einige Leute so lange Single sind (auch wenn ich selber grad liiert war)

    Eine meiner Mitbwohnerinnen ist so ein Beispiel: da ich mit vielen Männern befreundet bin, habe ich auch oft Männerbesuch und meist stelle ich ihr meine Bekannten vor. Ich höre dann regelmässig das Gleiche: sie sei auf den zweiten Blick durchaus hübsch, aber so unweiblich. Wieso sie denn nicht mehr aus sich mache und wieso sie sich denn so unweiblich gebe (nicht nur optisch, sondern auch vom Verhalten her).

    Tonks

  5. Inaktiver User

    AW: das jammervolle Single-Leben

    Ich durchdenk das ja auch hin und her, an diesen Mustern ist ja auch sicher was dran und die Beschäftigung damit lohnt sicher.

    Aber ein ganz wichtiger anderer Aspekt ist für mich: wieviel gute Beziehungen kenne ich denn? Und da fallen mir nur wenige ein.

    Also ist für mich die Sichtweise nicht mehr die: wieso ist die so lange Single und die nicht? Weil ich diejenigen, die in einer für mich nicht vorstellbaren Art von Partnerschaft leben, außen vorlasse.

    Und da wird das Verhältnis einfach ein anderes. Irgendeine Beziehung könnte jeder haben, behaupte ich mal. Nur gibt es eben Menschen, die darauf verzichten und andere, denen der Spatz in der Hand lieber ist.

    Wirklich gelungene und erfüllende Beziehungen gibt es für mich einfach zu wenige, und andere haben für mich einfach keinen Stellenwert. Weil ich so gar nicht leben will oder kann, auch wenn ich dann kein Single wäre.

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    AW: das jammervolle Single-Leben

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Vielleicht liest du erst Mal, was ich geschrieben habe und nicht, was du lesen willst???

    Ich habe explizit geschrieben, dass ich die männliche Art weder für schlechter halte noch für weniger sinnvoll.

    Ich behaupte aber nach wie vor, dass sich Männer weniger mit dem Innenleben beschäftigen als Frauen und das heißt für mich reflektieren und seine Persönlichkeit entwickeln. Das tue ich eben eher in der schwülstigen Esoterik als beim Autoreparieren. Mit Intelligenz oder Problemlösung hat das gar nichts zu tun.
    Einewiekeine, wie wichtig ist dir denn eine Beziehung?

    Ich habe ja auch so meine Punkte, die mir bei einem Mann wichtig sind, aber wenn die alle erfüllt sein müssten, dann hätte ich garangiert keinen Sex mehr in meinem Leben und nie mehr eine Beziehung. Somit muss ich Kompromisse eingehen (ok, der Typ isst halt ab und zu Fleisch und ich als Vegetarierin erdulde dies dann...) Ich kannte mal eine Frau, die war Esoterikerin und wollte unbedingt einen Mann, der dies auch ist. Bloss wie viele Männer beschäftigen sich mit Esoterik? Ich habe sie leider aus den Augen verloren, befürchte aber, sie ist immer noch Single. Natürlich möchte ich mich wohl fühlen bei meinem Partner und es gibt sehr viele Männer, die einfach nicht für mich passen. (bin wohl nicht in jeder Beziehung immer nur bequem und Mainstream möchte ich auch nicht sein.)

    Ein Ex hat mich aber mal gelehrt, dass es sich lohnt, gewisse Vorstellungen auch über Bord zu werfen. Er hat nämlich: geraucht (ich war damals konsequente Nichtraucherin), Fleisch gegessen (ich bin Vegetarierin), Bier getrunken (so versnobt wie ich damals war, war dies ein No Go) ein knallrotes Cabriolet gefahren (für mich als Hellgrüne ebenfalls ein No Go), grässliche Holzfällerhemden getragen (ich stand damals auf smarte Streifenhemden) und Perry-Rodan-Romane (Groschenromane) verschlungen... ich habe mich trotzdem in ihn verliebt und mich die ganze Beziehung über sehr wohl gefühlt. Auseinander sind wir, weil er das Land verlassen wollte.

    Das war aber noch zur guten alten Kontaktanzeigenzeit. Er hat mir einen netten Brief geschrieben, ich habe ihn getroffen und war hin und weg.

    Heute, im Internet, würde man mit so vielen Punkten, die nicht simmten, gnadenlos aussortieren. Ich denke, das ist ein wesentlicher Punkt, der die Internetdaterei schwierig macht.

    Tonks

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    AW: das jammervolle Single-Leben

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ich durchdenk das ja auch hin und her, an diesen Mustern ist ja auch sicher was dran und die Beschäftigung damit lohnt sicher.

    Aber ein ganz wichtiger anderer Aspekt ist für mich: wieviel gute Beziehungen kenne ich denn? Und da fallen mir nur wenige ein.

    Also ist für mich die Sichtweise nicht mehr die: wieso ist die so lange Single und die nicht? Weil ich diejenigen, die in einer für mich nicht vorstellbaren Art von Partnerschaft leben, außen vorlasse.

    Und da wird das Verhältnis einfach ein anderes. Irgendeine Beziehung könnte jeder haben, behaupte ich mal. Nur gibt es eben Menschen, die darauf verzichten und andere, denen der Spatz in der Hand lieber ist.

    Wirklich gelungene und erfüllende Beziehungen gibt es für mich einfach zu wenige, und andere haben für mich einfach keinen Stellenwert. Weil ich so gar nicht leben will oder kann, auch wenn ich dann kein Single wäre.
    Einewiekeine, dann ist dir eine Beziehung einfach nicht sooo wichtig und das ist ja auch in Ordnung.

    Für mich ist sie wohl etwas wichtiger. Ich bin zufrieden, wenn ich mich wohl fühle, ein Gegenüber habe, das mir gefällt und eine Beziehung habe, sie so gut ist wie der Durchschnitt aller Beziehungen. (Alleine leben ist ja auch nicht so toll.)

    Was mich jeweils verzweifeln lässt (natürlich etwas psychotisch von mir): ich stelle mir vor, dass dies nun die letzte Beziehung meines Lebens war und ich nun 40 Jahre alleine leben muss. Im Moment gefällt es mir ja nicht schlecht alleine und ich habe im Beruf extrem viel los und wenn mir z.B. jemand prophezeien würde, dass ich z.B. an Weihnachten nicht mehr alleine wäre, könnte ich die Zeit sogar sehr geniessen. Aber es ist natürlich immer ungewiss, ob man jemals wieder einen Partner findet..

    Tonks

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    AW: das jammervolle Single-Leben

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ich denke, das läßt sich an vielen Beispielen leicht belegen, dass Männer an ihrem Innenleben nicht so interessiert sind wie Frauen, und sich demgemäß auch nicht so sehr weiterentwickeln, was das angeht.
    Schon die hier implizierte Folgerung: Mehr Beschäftigung mit dem Innenleben bringt mehr Weiterentwicklung halte ich für höchst zweifelhaft. Eine andere, ebenso legitime Interpretation: Wer sich ständig mit seinem Innenleben beschäftigt, kreist um sich selbst und tritt auf der Stelle. Oder: Wer sich mehr mit seinem Innenleben beschäftigt, hat einfach mehr Probleme mit sich selbst.
    -über was unterhalten sich Männer mit ihrem besten Freund??
    Über alles mögliche - dein Ex ist hier wohl kaum statistisch signifikant
    Über was hätten Frauen in der Situation gesprochen?
    Darüber, was für miese Schweine ihre Männer doch sind/waren? Bringt einen sowas 'weiter'?
    -Männer lesen deutlich weniger als Frauen
    Und? Vom Lesen allein wird man jedenfalls nicht reflektierter oder emotional stabiler. Man muß sich ja auch angucken, *was* denn diese vielen Frauen überwiegend so lesen...
    -geh mal ins Theater und ins Fussballstadion: wie ist die Verteilung Mann-Frau???
    Relevanz?
    -welche Filme gucken Männer lieber? Liebesfilme oder Actionstreifen???
    Nochmal: Relevanz? Du willst mir doch nicht erzählen, daß die üblichen Hollywood-"Liebesfilme" so gehaltvoll sind, daß sie zur Selbstreflektion taugen oder wertvolle Erkenntnisse über das Wesen der Liebe oder des Menschen enthalten (die über allgemein bekannte Allgemeinplätze hinausgehen)? Im übrigen dienen gerade diese Filme und die große Masse der "Frauenliteratur", hauptsächlich dazu, den Frauen zu bestätigen, wie toll sie doch sind und was für grobe Halbwesen doch Männer sind (man schreibt ja für ein Publikum, das auch das nächste Buch noch gerne kaufen soll, gell?). Mag amüsant sein, von "Reflektion" oder gar "Entwicklung" würde ich da aber nicht sprechen...

    -wieso scheitern viele Ehen nach langer Zeit? Weil die Frauen anfangen, sich mit anderen Inhalten zu beschäftigen, und wenn es Seidenmalerei ist, und die Männer ausser Job und evtl Sport nicht das Bedürfnis danach haben
    Selbst unter der Annahme, daß diese grobe Vereinfachung stimmt: na und? Ist jemand, der keine Seidenmalerei bertreibt, unreflektiert und emotional labil?!?
    -wer hat ein größeres Interesse an Esoterik und Psychologie?
    Das mit der Esoterik halte ich eher für ein Eigentor. Die Beschäftigung damit ist mE ein Anzeichen für eine starke emotionale und psychische Unausgeglichenheitl, der nicht bewußt wahrgenommen/verdrängt wird und stattdessen mit 'Esoterik' irgendwie 'kompensiert' wird.
    -dreimal mehr (!) Männer als Frauen begehen Selbstmord
    Wäre es umgekehrt, würde man hier sehr viel darüber hören, wieviel schwerer als Männer die Frauen es haben (hmmm... tun wir das nicht sowieso schon? ), vielleicht auch, wieviel zerbrechlicher und zarter als Männer sie sind, und daß unsere patriarchalische Gesellschaft sie in Scharen in den Selbstmord treibt.
    Sind aber die Männer in der Mehrheit, liegt das natürlich daran, daß sie es einfach nicht packen, nicht genügend Selbstreflektion betreiben usw. ...

    (...) aber dennoch: die Beschäftigung mit Mitmenschen, Gefühlen, dem eigenen Innenleben etc findet eben nicht in dem Maße statt wie bei Frauen. Dabei bleib ich.
    Da stimme ich Dir sogar zu. Für ganz und gar falsch halte jedoch die Folgerung, Männer seien deshalb in der Mehrheit weniger reflektiert und emotional instabiler als Frauen - und dabei bleib' ich auch
    Et moi je cherche après l'âme sœur
    Et moi je cherche dans l'ordinateur :-)

    (Guy Béart, "Escalier B")

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    AW: das jammervolle Single-Leben

    Zitat Zitat von NymphadoraTonks
    Was mich jeweils verzweifeln lässt (natürlich etwas psychotisch von mir): ich stelle mir vor, dass dies nun die letzte Beziehung meines Lebens war und ich nun 40 Jahre alleine leben muss. Im Moment gefällt es mir ja nicht schlecht alleine und ich habe im Beruf extrem viel los und wenn mir z.B. jemand prophezeien würde, dass ich z.B. an Weihnachten nicht mehr alleine wäre, könnte ich die Zeit sogar sehr geniessen. Aber es ist natürlich immer ungewiss, ob man jemals wieder einen Partner findet..

    Tonks
    hihihi, diese gedankengänge kenn ich auch....
    wie schön, dass man mit seinem psychotentum nicht ganz allein ist und noch schöner, dass jemand mal den mut hatte, das auszusprechen

    lg
    sanduhr
    (die sich jetzt ein bisschen schämt, weil sie nun zur "ach-du-auch-ich-auch-fraktion gehört )
    gäbe es die letzte minute nicht, würde ich gar nichts auf die reihe bekommen

  10. Inaktiver User

    AW: das jammervolle Single-Leben

    Zitat Zitat von SkyWalker
    Schon die hier implizierte Folgerung: Mehr Beschäftigung mit dem Innenleben bringt mehr Weiterentwicklung halte ich für höchst zweifelhaft. Eine andere, ebenso legitime Interpretation: Wer sich ständig mit seinem Innenleben beschäftigt, kreist um sich selbst und tritt auf der Stelle. Oder: Wer sich mehr mit seinem Innenleben beschäftigt, hat einfach mehr Probleme mit sich selbst.


    Über alles mögliche - dein Ex ist hier wohl kaum statistisch signifikant

    Darüber, was für miese Schweine ihre Männer doch sind/waren? Bringt einen sowas 'weiter'?
    Na ja, umgekehrt wird ja auch kein Schuh draus: in dem ich mich nicht mit mir beschäftige, entwickle ich mich weiter???

    Im übrigen denke ich, jeder hat Probleme, Defizite oder Schwierigkeiten. Nur wollen es die einen sehen und die anderen lieber nicht. Was sie dann auch nicht sehr spannend macht.

    Diese Art Männergespräch und Austausch mit Freunden ist leider nicht nur für meinen Ex bezeichnend. Ich halte es für typisch, dass Männer sich nicht sonderlich dafür interessieren, was in anderen vorgeht, was dann direkt zu Scheidung und Selbstmord führt...

    Und in Frauengesprächen geht es eben nicht um Schuldzuweisungen, das ist die doch eher schlichte Denke der Männer, damit umzugehen. Der andere ist schuld, also muss ich mich ja auch nicht damit beschäftigen. Überwiegend geht es darum zu verstehen, warum es so gekommen ist. Ich meine schon, das bringt einen weiter, sich mit seinem Scheitern auseinanderzusetzen und es nicht zu verdrängen.

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