Off topicZitat von marla63
Ich bin ausm Osten, lebe im Osten und habe einige Männer kennengelernt, auch ausm Osten, denen es ganz gut gefiel, das ich mein eigenes gutes Geld verdiene," hängen bei mir aber noch " Kinder dran, die dadurch kein Bafög bekommen.
Das Heikle an der Sache ist, ich habe u.U. mehr Geld zur Verfügung als Männe und ich sitze in einer Position, wo einige gern wären. Zu dieser Position gehört aber eine 7 Tagewoche + 24 Stundenbereitschaft.
Ich habe kein Problem damit, wenn er den *Polo* fährt und ich den *Passat*. Ich lache auch nicht über einen Mann, der im Haushalt zugreift und die Frau, die Räder am Auto wechselt.
Es gibt Männer, wie meinen Ex, der hatte keine Probleme damit, der hatte bloß Probleme damit, das ich von ihm erwartet habe, das er ebenfalls etwas zum Lebensunterhalt beiträgt, wenn er denn schon den Passat fahren will.
Und dann eben die, die meinen, ich hätte rund um die Uhr für sie da zu sein und das kleien Auto gehöre selbstverständlich mir. Dann doch lieber Single
Hilly
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Thema: das jammervolle Single-Leben
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05.09.2007, 14:16Inaktiver User
AW: das jammervolle Single-Leben
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05.09.2007, 14:46Inaktiver User
AW: das jammervolle Single-Leben
Ich habe keine Ahnung wie Männer das sehen. Eine meiner (zeitweiligen) Kolleginnen erzählte kürzlich ihren SAAB 93 mit Lederausstattung hätte sie funkelnagelneu von ihrem Mann geschenkt bekommen.
Fällt mir gerade ein bei dem Thema Mann und ich dachte mir: Auch nicht schlecht. Eine ganz junge Kollegin ezählte, in ihrer Bekanntschaft hätte eine Frau ihrem Mann zum 70. ein neues Auto geschenkt (habe vergessen was). Das fand ich auch schön.
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05.09.2007, 19:02Inaktiver User
AW: das jammervolle Single-Leben
Ach Marla, ich seh das viel prosaischer als du.
Zitat von marla63
Nicht alle Männer, die ich so kennenlerne und mit denen ich ins Gespräch komme, treffe ich ja unter dem Partnersuchaspekt. Gottseidank!
Und da es Männer gibt, die so denken und welche, die es anders sehen, treff ich eben sowohl die einen als auch die anderen.
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05.09.2007, 22:54
AW: das jammervolle Single-Leben
na denn - muss wohl alles so bleiben wie es ist.
Zitat von Inaktiver User
Bewahre mich vor der Angst,
ich könnte das Leben versäumen.
Gib mir nichts, was ich mir wünsche,
sondern was ich brauche.
Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte.
Antoine de Saint-Exupéry
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05.09.2007, 23:27
AW: das jammervolle Single-Leben
Ich habe dieses nun schon öfter gehört; nicht nur hier im Forum sondern auch in meinem Privatleben. Jeweils in der ein oder anderen Form. Der Grundtenor: Ich bin einfach zu stark/emanzipiert/ für Dich und damit kommst Du nicht zurecht.
Zitat von Inaktiver User
Da werden einem als Mann gleich zwei Sachen um die Ohren gehauen. Zum einen, dass er im letzten Jahrhundert stehengeblieben ist und zum einen, dass er selber schwach ist, den sonst würde er ja damit zurecht kommen. Beides mögen wir nicht so besonders. (Ich sag das jetzt nicht wegen mir, sondern nur für den Fall, dass ihr mal mit einem Mann diskutieren solltet, an dem Euch was liegt und ihr wirklich an Eurer Beziehung arbeiten wollt. Dann ist das kein gutes Argument.)
Im Übrigen, aber das ist natürlich wieder mein subjektiver Eindruck, ist es in vielen Fällen nicht so, dass die Frau eine zu "starke Persönlichkeit" hat. Vielmehr ist sie unflexibel, durch vorangegangene Verletzungen so verbittert, dass sie sich überhaupt nicht mehr auf eine gleichberechtigte Partnerschaft einlassen kann. In der dann eben ein beiderseitiges gleichgewichtiges Geben und Nehmen herrscht. (Und nicht nur ein einseitiges a la "Du musst .... und ich darf .....")
Diese etwas verzerrte Wahrnehmung bei einigen (ich will nicht sagen wenigen, aber auch nicht bei vielen, ein Mengengerüst zu schätzen ist immer eine schwierige Geschichte) fällt mir zunehmen auf. Auch in diesem Thread, z.b. wo weiter vorne, darüber diskutiert wurde, dass es nicht genug vernünftige Männer über 30 gibt im Vergleich zu den vielen gefestigten Frauen in dieser Altersgruppe.
Diese Schlussfolgerung enstammt ja im Prinzip der gleichen Arroganz wie der obige Quote. Wobei jetzt das nicht auf Frauen fixiert ist. Unter Männern gibts ja die gleichen Gespräche. Witzigerweise mit genau der gleichen umgekehrten Schlussfolgerung. Frauen zwischen dreissig und vierzig gelten unter Männern als kompliziert (speziell wenn es kinderlose sind), so dass man diese Gruppe wenn möglich meidet. Durchaus was, was sich mit meiner Erfahrung deckt. Vermutlich gilt das einfach aus diversesten Gründen für Männer und Frauen. In dem Alter stellt man einfach entscheidende Weichen für sein Leben und (im Unterschied zu den Zwanzigern wo man auch derlei Weichen stellt) ist einem bewusst, dass diese entscheidend sind.
Und da muss natürlich der zukünftige Kindsvater in jeder Beziehung perfekt sein und auch die Frau mit der man dann zusammenleben will, nachdem es schon so oft gescheitert ist, darf eine ganze Armee von Macken nicht mehr haben.
Hat man erstmal die Vierzig überschritten lacht man drüber und geht die Dinge wieder entspannter an. Drei Jahre noch ... Puh ...
Geändert von Rasko (05.09.2007 um 23:34 Uhr)
Ich hatte Lust, in das rohe Fleisch eines Fisches zu beißen, mit meinen Ohren in die Symphonie der Welt einzutauchen, zu schauen, um wirklich zu sehen, mich vom Licht blenden zu lassen, meine Hände in die warme Erde zu tauchen und die feuchte Schnauze der Wölfe zu berühren.
Hélène Grimaud
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05.09.2007, 23:42
AW: das jammervolle Single-Leben
Ein sehr guter Ansatz
Zitat von marla63
Und Gedanken sind auch Energie - ja !!!
Aber mich würde interessieren, bedeutet das jetzt, das eine nach aussen selbständige und selbstbewusste Frau eigentlich irgendwie abhängige Männer anzieht und diese dann letztendlich erschrecken, wie unselbständig die Frau eigentlich doch ist?
Sorry, ich steh hier irgendwie gerade auf einem Riesen-Schlauch
Was passiert da eigentlich genau, wenn dieser Zweispalt vorliegt?
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05.09.2007, 23:57Inaktiver User
AW: das jammervolle Single-Leben
Falls du damit (auch) mich meinen solltest, dann muss ich aber heftig widersprechen.
Zitat von Rasko
Ich haue diese Argumentation niemand, auch keinem Mann um die Ohren sondern ganz im Gegenteil wurde mir diese Sichtweise gerade von Männern so dargestellt und erklärt.
Was ist da nun verzerrt? Zumindest ich hab das glaub ich so geschrieben, dass man hätte erkennen können, dass diese Äußerungen von Männern kamen. Oder soll ich ihnen das nicht glauben?? Zumal es nicht ausschließlich Männer sind, die in irgendeiner partnerschaftlichen Beziehung zu mir stehen oder es da irgendwelche Ambitionen in der Richtung geben würde. Nein, es sind Kollegen, Bekannte, Freunde. Leiden die alle an kollektiver Wahrnehmungsverzerrung?????Diese etwas verzerrte Wahrnehmung bei einigen fällt mir zunehmen auf.
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06.09.2007, 00:01
AW: das jammervolle Single-Leben
Nichts anderes habe ich erwartet ;-)
Zitat von Inaktiver User
Man gibt immer das wieder, was man glaubt verstanden zu haben.
Zitat von Inaktiver User
Schlaf gut
Ich hatte Lust, in das rohe Fleisch eines Fisches zu beißen, mit meinen Ohren in die Symphonie der Welt einzutauchen, zu schauen, um wirklich zu sehen, mich vom Licht blenden zu lassen, meine Hände in die warme Erde zu tauchen und die feuchte Schnauze der Wölfe zu berühren.
Hélène Grimaud
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06.09.2007, 00:02Inaktiver User
AW: das jammervolle Single-Leben
Zitat von kaafee
Mit dieser zwanghaften Psychoschiene hab ich es einfach nicht so.
Als Beispiel fällt mir blöderweise nur Vergewaltigung ein. Da gibt es ja auch die Theorie, dass das nur einem bestimmten Opfertyp Frau passieren kann, die durch ihr Verhalten bestimmte fatale Signale sendet. Ist sicher was Wahres dran.
Andererseits werden meiner Ansicht nach auch starke und selbstbewußte Frauen Opfer einer Vergewaltigung, weil sie einfach zur falschen Zeit am falschen Ort waren und basta.
Was ich damit meine, ist, dass man das doch bitte ein bisschen differerenzierter sehen soll und nicht immer gleich diese Keule schwingen von wegen: was dir passiert, das hast du selbst in der Hand.
In dieser Absolutheit bestreite ich das einfach. Was nicht heißt, dass über eigene Anteile nicht nachzudenken ist. Aber der alleinige Lösungsansatz kann es eben für mich auch nicht sein!
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06.09.2007, 00:07Inaktiver User
AW: das jammervolle Single-Leben
Mir haben das im Lauf der Jahre die verschiedensten Männer so erzählt. Und es war eigentlich nicht schwer zu verstehen. Für einige passt das, für andere nicht.
Zitat von Rasko
Was regt dich daran denn so auf???
Wenn das denn auch angeblich so gar nicht stimmen sollte, dann frag ich mich andererseits, was diese Heulstränge der Männer sollen, wo die so unselbständigen und nicht berufstätigen Frauchen nach der Scheidung das Geld abzocken. Wenn ihr doch allesamt nur selbständige und unabhängige Frauen geheiratet hättet, gäb es das Thema doch gar nicht!
Mein Exmann musste mir noch keinen Cent Ehegattenunterhalt bezahlen, weil ich dafür immer schon zuviel verdient hab.


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