gute frage. selbstreflexion und willen zur eigenen persönlichen entwicklung scheinen noch nicht auszureichen. du rennst ja auch ungebunden herum. ich auch. ok, jetzt argumentierst du sicher wieder, es fehle eben das passende gegenstück in genügender menge. aber nach meiner jüngsten persönlichen erfahrung mit mir selbst und meinem freund ist es ein weiter weg vom sich selbst finden, sich selbst erfühlen und in sich selbst aufräumen, bis dorthin, wo man sich dann auch wirklich ernsthaft auf jemand anderes einlassen und binden möchte - und kann. und gerade dieses "kann", dieses sich nicht einlassen können ist einem selbst oft gar nicht bewusst. nach meiner beobachtung aber weit verbreitet. bei männlein UND weiblein.Zitat von Inaktiver User
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Thema: das jammervolle Single-Leben
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02.09.2007, 12:22
AW: das jammervolle Single-Leben
Bewahre mich vor der Angst,
ich könnte das Leben versäumen.
Gib mir nichts, was ich mir wünsche,
sondern was ich brauche.
Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte.
Antoine de Saint-Exupéry
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02.09.2007, 12:24Inaktiver User
AW: das jammervolle Single-Leben
Deswegen bist du du und ich ich, weil wir da anders ticken.
Zitat von marla63
Mir hilft es mehr, es nüchtern zu betrachten und damit dem Gefühl zu entrinnen, ein hoffnungsloser Versager zu sein. Ich glaube schon, dass ich sehr selbstkritisch bin, aber wie sehr sich viele Frauen selbst zerfleischen, find ich traurig. Irgendwie ist halt auch immer Glück dabei, und nicht nur persönlicher Verdienst, wenn es um die Liebe geht.
Mein Maßstab ist einfach mein persönliches Umfeld: wenn ich da stabile Beziehungen habe und viele Menschen gerne mit mir zusammen sind und an mir Interesse zeigen - dann kann ich doch so verkehrt nicht sein. Was soll ich da an mir ändern?? Frag ich jetzt im Ernst.
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02.09.2007, 12:29Inaktiver User
AW: das jammervolle Single-Leben
Nein, leider nicht. Als Freund ja, als Mann nein. Interessante und attraktive Männer kenne ich genug. Aber die wollen keine feste Bindung, mit mir nicht und auch sonst mit niemand (schließe ich daraus, wenn sie seit Jahren solo sind, dass es vor und nach mir noch andere gegeben hätte) - oder sie haben sie halt schon!
Zitat von marla63
Es kommt dann eben ganz entscheidend die Bindungswilligkeit hinzu. Wobei ich das eben auch eher von Männern kenne. Eher, sage ich. Genau wie eben eher Frauen damit zu kämpfen haben, dass der Partner kein Kind will als Männer.
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02.09.2007, 12:43
AW: das jammervolle Single-Leben
ich habe nicht das gefühl, mich zu zerfleischen, wenn ich meine eigenen anteile an einem umstand erkenne, der mich unzufrieden macht, und meine einstellung ändere.
Zitat von Inaktiver User
ich habe gerade einen klugen satz gelesen (sinngemäß): glück ist nichts weiter als das zusammentreffen einer gelegenheit und der bereitschaft, sie zu ergreifen.Irgendwie ist halt auch immer Glück dabei, und nicht nur persönlicher Verdienst, wenn es um die Liebe geht.
in dem kapitel ging es um das loslassen. gelegenheiten gibt es reichlich. nur an der bereitschaft hapert es. dazu bedarf es des loslassens alter negativer vorstellungen, die einem energie abziehen und für die gelegenheiten blind machen.
nein, du bist grundsätzlich erst mal in ordnung. ich schreibe dir ja nicht nur, weil mich deine aussagen zum widerspruch provoziert haben, sondern weil ich an deinen postings auch vieles finde, was mich anspricht.Mein Maßstab ist einfach mein persönliches Umfeld: wenn ich da stabile Beziehungen habe und viele Menschen gerne mit mir zusammen sind und an mir Interesse zeigen - dann kann ich doch so verkehrt nicht sein. Was soll ich da an mir ändern?? Frag ich jetzt im Ernst.
mein vorschlag war eben: die negativaussage in eine positive umzukehren.
in einem anderen thread hat eine frau es schön formuliert (musst du auch gelesen haben, denn dort warst du auch aktiv):
wenn du an den strand gehst, um weiße steine zu suchen - wie kannst du sie am besten finden? indem du dich pausenlos darüber beklagst, dass der strand voller scharzer steine ist, oder indem du die schwarzen negierst und dich auf die weißen konzentrierst?
doch ich kann dir nur sagen, was mir hier auffällt. ansonsten kenne ich dich zu wenig. hast du deine freunde mal gefragt?Bewahre mich vor der Angst,
ich könnte das Leben versäumen.
Gib mir nichts, was ich mir wünsche,
sondern was ich brauche.
Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte.
Antoine de Saint-Exupéry
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02.09.2007, 12:44
AW: das jammervolle Single-Leben
Zitat von Inaktiver User
Weil manche Frauen, zu manchen Zeiten, in manchen Augenblicken von mancher Erkenntnis ab und zu feststellen, dass das, was sie veranstalten,
....Zickenterror?
....Prinzesschengehabe?
....Beziehung unnötig verkomplizierend und damit zerstörend?
ist. Und deshalb froh sind, wenn wenigstens ihr Freund sowas nicht macht, während sie es sich herausnehmen
Und bevor jetzt irgendeine sich angegriffen fühlt: Das war auf keine der Personen hier im Forum bezogen, sondern eine allgemeine Feststellung auf eigenen Erfahrungen und Überlegungen bezogen.Geändert von Kastenbrot (02.09.2007 um 12:47 Uhr)
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02.09.2007, 12:50Inaktiver User
AW: das jammervolle Single-Leben
Ja, und diese Männer sind seit Jahren vergeben.
Zitat von marla63
Während jedoch alle mir bekannten Frauen mit genau diesen Eigenschaften seit Jahren Single sind.
Ein Mann mit sehr vielen begehrenswerten Eigenschaften bleibt nicht lange allein, eine Frau offenbar häufig schon.
MEINE Erfahrung.
Grüße
PSGeändert von Inaktiver User (02.09.2007 um 12:59 Uhr)
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02.09.2007, 12:58Inaktiver User
AW: das jammervolle Single-Leben
Danke!
Zitat von Inaktiver User
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02.09.2007, 13:10
AW: das jammervolle Single-Leben
Mit was für Frauen sind denn die genannten Männer liiert?
Zitat von Inaktiver User
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02.09.2007, 13:12Inaktiver User
AW: das jammervolle Single-Leben
Was genau meinst Du mit "was für"?
Zitat von glaux
Grüße
PS
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02.09.2007, 13:14Inaktiver User
AW: das jammervolle Single-Leben
Aus meinem Umfeld kann ich sagen: gemischt. Durchaus viele auf Augenhöhe, aber eben auch etliche, wo es nicht so gleichwertig scheint.
Zitat von glaux
Das sind dann die Männer, die ich als Verehrer habe (in allen Ehren, zum Kaffetrinken). Die aber auch ganz klar sagen, dass sie sich nicht trennen wollen, weil sie an ihre Beziehung einen anderen Anspruch haben. Und sich das, was ihnen fehlt, außerhalb holen, was nicht schwer ist.



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