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  1. User Info Menu

    AW: das jammervolle Single-Leben

    @einewiekeine
    du bist auf meine kernaussagen nicht eingegangen und hast dich statt dessen an nebensätzen hochgeschaukelt.

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ich gestehe dir gerne zu, dass du der bessere Mensch bist von uns beiden und deswegen einen Partner hast.
    das hat nichts damit zu tun, dass ich vermeintlich der "bessere mensch" bin, sondern ich mir mal meine gedanken darüber gemacht habe, warum ich 4-mal in folge auf einen bindungsunwilligen mann gestoßen bin. ich hätte nun hier auch posten können "die meisten männer sind bindungsunwillig, deshalb und weil ich eben so hohe ansprüche habe, bin ich immer noch single". ja, dann wäre ich tatsächlich noch single.

    ich habe übrigens keinen partner, sondern eine beziehung, die allenfalls das potential für eine partnerschaft in sich trägt. doch momentan sieht es nicht danach aus, als würde sie sich in diese richtung entwickeln. ich fühl mich deshalb nicht als schlechterer mensch, sondern mach mir gedanken, was daran meine anteile sind, anstatt pauschal das andere geschlecht abzuurteilen. es bringt einfach nichts, einen keil zwischen sich, und dem, womit man sich eigentlich gern verbinden möchte, zu treiben.
    Bewahre mich vor der Angst,
    ich könnte das Leben versäumen.
    Gib mir nichts, was ich mir wünsche,
    sondern was ich brauche.
    Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte.


    Antoine de Saint-Exupéry

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    AW: das jammervolle Single-Leben

    @einewiekeine: OK, das Zitat ist offenbar nicht korrekt wiedergegeben, Fehler meinerseits. Es ändert aber nichts an der Aussage: das Scheidungs- und Selbstmord-Argument hattest du auch schon weiter oben ohne Smiley gebracht. Oder wolltest du damit nur den männlichen Pragmatismus loben?

  3. Inaktiver User

    AW: das jammervolle Single-Leben

    Zitat Zitat von marla63
    @einewiekeine
    du bist auf meine kernaussagen nicht eingegangen und hast dich statt dessen an nebensätzen hochgeschaukelt.



    das hat nichts damit zu tun, dass ich vermeintlich der "bessere mensch" bin, sondern ich mir mal meine gedanken darüber gemacht habe, warum ich 4-mal in folge auf einen bindungsunwilligen mann gestoßen bin. ich hätte nun hier auch posten können "die meisten männer sind bindungsunwillig, deshalb und weil ich eben so hohe ansprüche habe, bin ich immer noch single". ja, dann wäre ich tatsächlich noch single.

    ich habe übrigens keinen partner, sondern eine beziehung, die allenfalls das potential für eine partnerschaft in sich trägt. doch momentan sieht es nicht danach aus, als würde sie sich in diese richtung entwickeln. ich fühl mich deshalb nicht als schlechterer mensch, sondern mach mir gedanken, was daran meine anteile sind, anstatt pauschal das andere geschlecht abzuurteilen. es bringt einfach nichts, einen keil zwischen sich, und dem, womit man sich eigentlich gern verbinden möchte, zu treiben.
    Erstens einmal schließe ich nicht von mir allein auf die ganze Welt, sondern kenne sehr viele Leute, und beobachte da manches, was eben gerade nicht nur auf mich zutrifft.

    Zum anderen ist es auch eine Frage, was ich wo mache. Da mich hier niemand als Individuum kennt, ist die Auseinandersetzung mit meinen eigenen Anteilen etwas, das ich hier schwierig finde. Diese Plattform zwingt immer zu Verallgemeinerungen, das ist eben doch anders als im persönlichen Umfeld.

    Vielleicht lad ich auch meinen Frust lieber hier ab, als bei meinem Freundeskreis, mag auch sein. Ich denke aber, auch dafür ist so ein Forum da, als Ventil quasi.

    Deinen Satz, es wundere dich nicht, dass ich Single wär, finde ich jedenfalls ziemlich verletzend und führt sicher nicht dazu, sich hier leichter zu öffnen. Aber schön, dass du mich in meinem wahren Wesen erkannt hast, wenn auch aus der Ferne.

  4. Inaktiver User

    AW: das jammervolle Single-Leben

    Zitat Zitat von glaux
    @einewiekeine: OK, das Zitat ist offenbar nicht korrekt wiedergegeben, Fehler meinerseits. Es ändert aber nichts an der Aussage: das Scheidungs- und Selbstmord-Argument hattest du auch schon weiter oben ohne Smiley gebracht. Oder wolltest du damit nur den männlichen Pragmatismus loben?
    Ich meine, wenn jemand erfolgreiche Strategien entwicklen kann, mit seinem Scheitern, seinen Ängsten, seinen Defiziten umzugehen, dann muss er sich vielleicht nicht umbringen. Da sich eben so viel mehr Männer als Frauen das Leben nehmen, können Frauen vielleicht mit manchem besser umgehen, was ich für mich darauf zurückführe, dass die meisten Frauen sich leichter emotionale Unterstützung holen können, weil sie kommunikativer sind zum Beispiel.

    Wenn jemand eine andere Erklärung hat, gerne. Aber nur bestreiten gilt nicht.

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    AW: das jammervolle Single-Leben

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Deinen Satz, es wundere dich nicht, dass ich Single wär, finde ich jedenfalls ziemlich verletzend und führt sicher nicht dazu, sich hier leichter zu öffnen.
    entschuldige bitte, ich wollte dich nicht verletzen. wirklich nicht. ich wollte dir meine sicht erklären. dir sagen, was mir bei dir aufgefallen ist. und das ist nämlich punktweise genau der mangel an selbstreflexion, den du am männlichen geschlecht beklagst.

    hätte ich es dir persönlich gesagt, hättest du vielleicht an meinem tonfall und mimik erkannt, dass ich dich nicht angreifen und verletzen möchte.
    Bewahre mich vor der Angst,
    ich könnte das Leben versäumen.
    Gib mir nichts, was ich mir wünsche,
    sondern was ich brauche.
    Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte.


    Antoine de Saint-Exupéry

  6. Inaktiver User

    AW: das jammervolle Single-Leben

    @ewk
    Ich liebe ja gerade an Männern, dass sie meistens kein
    Psychogequatsche veranstalten.

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    AW: das jammervolle Single-Leben

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Erstens einmal schließe ich nicht von mir allein auf die ganze Welt, sondern kenne sehr viele Leute, und beobachte da manches, was eben gerade nicht nur auf mich zutrifft.
    man umgibt sich gern mit den menschen, die einem entsprechen, und beobachtet dann genau das, was einen bestätigt.
    Bewahre mich vor der Angst,
    ich könnte das Leben versäumen.
    Gib mir nichts, was ich mir wünsche,
    sondern was ich brauche.
    Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte.


    Antoine de Saint-Exupéry

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    AW: das jammervolle Single-Leben

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ich meine, wenn jemand erfolgreiche Strategien entwicklen kann, mit seinem Scheitern, seinen Ängsten, seinen Defiziten umzugehen, dann muss er sich vielleicht nicht umbringen. Da sich eben so viel mehr Männer als Frauen das Leben nehmen, können Frauen vielleicht mit manchem besser umgehen, was ich für mich darauf zurückführe, dass die meisten Frauen sich leichter emotionale Unterstützung holen können, weil sie kommunikativer sind zum Beispiel.
    Das halte ich durchaus für wahrscheinlich, darüber kann man jedenfalls vernünftig diskutieren. Zum Vergleich deine obige Aussage:

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Im übrigen denke ich, jeder hat Probleme, Defizite oder Schwierigkeiten. Nur wollen es die einen sehen und die anderen lieber nicht. Was sie dann auch nicht sehr spannend macht.

    Diese Art Männergespräch und Austausch mit Freunden ist leider nicht nur für meinen Ex bezeichnend. Ich halte es für typisch, dass Männer sich nicht sonderlich dafür interessieren, was in anderen vorgeht, was dann direkt zu Scheidung und Selbstmord führt...
    Diese Verallgemeinerung ist beleidigend und grob unsachlich, mit oder ohne Smiley. (Wird nicht mitgepasted, hab ihn diesmal von Hand eingefügt.) Sowas macht man mal im Überschwang, aber nicht seitenweise.

  9. Inaktiver User

    AW: das jammervolle Single-Leben

    Ich mache mir derzeit eher Sorgen, weil mir das Single-Leben gefällt anstatt es jammerig zu finden.

  10. Inaktiver User

    AW: das jammervolle Single-Leben

    ... hab jetzt nicht alles gelesen, aber zur Anfangsfrage: Ja, mir geht es genauso. Ich bin jetzt auch nicht verbissen auf der Jagd und ich sehe auch die Vorteile des Single-Daseins. Aber ich bin fürs Beziehungs-Leben gemacht und ich wünsche mir einfach, dass bald wieder jemand da ist, mit dem ich mein Leben teile. Was nutzen mir die ganzen Vorteile des Single-Daseins auf Dauer, wenn ich die Nähe vermisse?

    Fakt ist einfach: zu zweit lebt es sich für meine Begriffe insgesamt glücklicher.

    (vorausgesetzt, es passt, natürlich - aber davon gehen wir ja erst mal aus, wenn wir an eine Beziehung denken)

    Ich hab es also ebenfalls satt, alleine zu sein. Wieder eine mehr auf der Liste

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