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  1. User Info Menu

    AW: Das Leben als Dauersingle- wie geht es euch damit?

    Ich finde ziemlich daneben was den Frauen hier unterstellt wird, alle haben eigentlich deutlich geschrieben dass sie sehr selbstständig sind, teilweise schon Kinder haben und mit Sicherheit nicht jemanden suchen mit dem sie rund um die Uhr zusammen glucken.
    Ich finde @Echtefuffzig und @Vyras ihr habt deutlich das Thema verfehlt.
    Und den Frauen hier wünsche ich viel Glück eine erfüllende und bereichernde Liebe zu finden.
    Brombeerkatze

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    AW: Das Leben als Dauersingle- wie geht es euch damit?

    Hallöle,
    ach, einewiekeine, ich muss Dir mal zur Seite springen!!! Die Haltung von "alles ist möglich" und "keine Verbotsschilder" kenne ich genau - meine Worte!!!! Ich hab das auch kennen gelernt: eigentlich stimmte alles, Freund + lover! Aber: das ist KEINE Liebesbeziehung - zumindest nicht für mich. Und DAS ist das Problem - die beteiligten Parteien suchen etwas grundsätzlich anderes!! Und da muss man (Frau) sich entscheiden: will ich diese Spieregeln, denn in diesem Spiel macht nur einer die Regeln, derjenige, der sich NICHT binden will, aber die Vorteile einer Beziehung will, also: regelmäßigen Sex, mal was unternehmen etc. - aber immer zu den Zeiten und nach den Wünschen EINES der Beteiligten. Wenn der andere WÜnsche äußert kommt das alles schlagende Argument: Du kettest mich an! Buaaaaaahhhhh! Hier geht es um nichts anderes als Macht! Die Macht, die Regeln zu bestimmen. Alleine! Denn alles andere würde Rücksicht, Einfühlungsvermögen etc. bedeuten (und das ist ja schon wieder eine Kette, denn der Egoismus - Narzismuss - sagt: nöööö, das will ich ja jetzt nicht...
    Mal sehen, ob ich ein schönes Beispiel finde: Ich möchte gern ein schönes, schnelles Auto fahren. OK, ich mache eine Testfahrt hier, eine da, eine dort. Irgendwann hab ich alle italienischen Marken durch und versuch jetzt die englischen... Und wenn dann der nette Autohändler kommt und sagt: hey, jetzt bist Du 4 mal Probegefahren - jetzt solltest Du langsam wissen, ob er Dir gefällt (Du musst ihn ja nicht kaufen, aber leasen oder mieten oder irgendeine Verbindlichkeit abgeben). Und wenn nicht: na, dann such Dir mal ne andere Marke und schnorre da ein bißchen Probefahren ab.
    Nix gegen Probefahren, aber nach ca. 100.000 km weiß man, ob man's mag oder nicht! JAAAA, ich weiß, ein bödes Beispiel, aber Männer können mit Autos ja mehr anfangen als mit Frauen (und gestehen ihnen auch mehr Gefühlsleben zu...)
    Salüle Etea

  3. Inaktiver User

    AW: Das Leben als Dauersingle- wie geht es euch damit?

    Zitat Zitat von Vyras
    Ich kann aber weitergehende Gefühle zulassen, ohne mich festzulegen. Und wenn die dann mal da sind, brauche ich mich nicht mehr festzulegen.
    Darum gehts doch: Es gibt Männer, die definitiv festlegen, daß Gefühle außen vor zu bleiben haben. Und das auch so durchziehen. d.h., einseitig die Regeln der Nicht-Beziehung festlegen.


    Der Mann ist es in dem Fall auch.
    Eben nicht, wenn sie das anders sieht.

  4. Inaktiver User

    AW: Das Leben als Dauersingle- wie geht es euch damit?

    Zitat Zitat von Etea
    Hier geht es um nichts anderes als Macht! Die Macht, die Regeln zu bestimmen. Alleine! Denn alles andere würde Rücksicht, Einfühlungsvermögen etc. bedeuten (und das ist ja schon wieder eine Kette, denn der Egoismus - Narzismuss - sagt: nöööö, das will ich ja jetzt nicht...
    So isses !

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    AW: Das Leben als Dauersingle- wie geht es euch damit?

    @ Vyras
    Ist denn das so wichtig? Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum. Verbindlichkeit ist mir nur wichtig, wenn ich mit jemandem eine Familie gründen will. Wenn ich dieses Projekt schon hinter mir habe oder es noch nicht angehen will, was spricht dann gegen eine Freundschaft ohne Sex. Warum ist Euch dann Verbindlichkeit und Bindung so wichtig?
    Es gibt Menschen, die wollen keine Familie gründen, aber trotzdem jemanden haben, auf den sie sich verlassen können, der sich ihnen auf längere Zeit verbunden fühlt, und nicht einfach wieder abhaut, wenn er meint, nun sei es genug. Ist das so schwer zu verstehen?
    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Nur nicht entscheiden, nur nicht festlegen und bitte keine Ansprüche. Wohlgemerkt, das sind nicht Fälle, wo es darum geht, festzuhalten und weiterzusuchen: nein, das kann jahrelang so gehen, ohne dass eine andere Frau ins Spiel kommt: aber es gibt halt nie ein "wir" und somit nie irgendeine Perspektive.
    Es ist genau das, was einewiekeine schreibt: Derjenige, der Verbindlichkeit will, kann keine Ansprüche stellen, während derjenige, der es unverbindlich will, alles zu seinen Bedingungen bekommt: Er hat einen sicheren Hafen, und wenn er keinen Bock mehr hat, kann er immer sagen: „Aber zwischen uns war doch nie was Festes!“ Das finde ich extrem unfair, und auf so eine Scheiße würde ich mich nicht einlassen wollen.
    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ich weiß aber, dass es sehr viele Menschen gibt, und anscheinend zunehmend mehr, für die dieser Zustand kein Ideal mehr darstellt, sondern nur Angst auslöst. Das hat natürlich auch viel mit Kontrollverlust zu tun.
    Scheint mir auch so. Bloß nichts verpassen wollen. Postmoderne Beliebigkeit. Austauschbarkeit. Ist doch egal, mit wem man vögelt - Hauptsache bequem für einen selbst.


    @ Vyras
    Diese Verbundenheit ist die Kette.
    Einen Mann, der Verbindlichkeit grundsätzlich als Anketten, als Zwang empfindet, würde ich nicht wollen. Denn offenbar bin ich ihm dann nicht wichtig genug, dass er drauf verzichtet, sich x-tausend andere Optionen offen zu halten. Er hält mich nicht für das Beste, was ihm (für absehbare Zeit) passieren kann. Damit bin ich automatisch austauschbar. Und da ein Partner für mich nicht so einfach austauschbar ist, würde hier eine Ungleichheit der Chancen entstehen, die für mich nicht akzeptabel wäre.
    Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!

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    AW: Das Leben als Dauersingle- wie geht es euch damit?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Andere - ich z.B. - haben aber vielleicht andere zeitliche Bedürfnisse ... 3 Monate, 6 Monate ...., um ein Gefühl dafür zu kriegen, ob der andere wirklich an ihnen interessiert ist, oder obs nur um Sex geht.
    Das ist nicht das, wozu ich ein Jahr brauche. Erst einmal geht es mir gar nicht darum, zu erkennen, was der andere will. Es geht mir darum zu erkennen, was ich will. Ich weiß ziemlich schnell, vieleicht nach einer Woche, ob ich von einer Frau etwas will und wenn ja, ob es mehr als Sex ist. Wozu ich ein Jahr brauche ist zu erkennen ob ich mein ganzes Leben an ihr ausrichten will, mit ihr gemeinsam die Zukunft planen, mich also binden will.


    Warum sollte sich so jemand Dir zuliebe verbiegen?
    Bitte gar nicht.

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    AW: Das Leben als Dauersingle- wie geht es euch damit?

    @ Etea
    denn in diesem Spiel macht nur einer die Regeln, derjenige, der sich NICHT binden will
    So ist es! Immer derjenige, der weniger Interesse an einer Beziehung hat, derjenige, der sich nicht festlegen will, kann die Regeln bestimmen. Will er nicht, dann will er nicht, und die andere Seite kann sich auf den Kopf stellen und mit den Beinen wackeln. Damit setzt er sich automatisch durch. Das einzige Mittel, sich dagegen zu wehren, ist, diesem Machtspielchen die Grundlage zu entziehen, nämlich nicht mehr mitzuspielen - oder sich vernünftigerweise gar nicht erst drauf einzulassen.
    Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!

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    AW: Das Leben als Dauersingle- wie geht es euch damit?

    Zitat Zitat von Vyras
    Du maßt dir an hier über mich und meine Motive zu urteilen. Ich frage mich warum. Du bist doch hier, diejenige, die ihre Lebensweise als die alleinseeligmachende propagiert.
    Nein, wo tue ich das denn schon wieder? Ich gönne jedem, so zu leben, wie er will, solange er damit möglichst keinen anderen verletzt.
    Warum ich persönlich werde: Weil du aus allen Beiträgen hier das herausliest, was dir in deine Meinung passt. Weil du unsere eindeutigen Aussagen verdrehst, anstatt zu versuchen, sie zu verstehen. Weil du uns, ohne richtig zu lesen oder gar uns zu kennen, so etwas unterstellst als hätten wir nichts besseres zu tun als einen Mann möglichst schnell an die "Kette" zu legen.
    Und dieses Ankämpfen gegen eine UNTERSTELLTE und völlig verdrehte Ansicht nervt extrem, weil sie ja nicht mal die meine ist.

    Ich habe kein Problem damit meine Ansicht zu verteidigen, es ist allerdings ausgesprochen lästig, dafür bei jeder Antwort erst mal sagen zu müssen "so hab ich das nicht gesagt / gemeint", möglicherweise Zitate neu interpretieren zu müssen, weil du nicht bereit bist, das, was Geschrieben wird, im Zusammenhang und ganz zu lesen.

    Und zu sagen: Nach einem Jahr weiß ich, ob ich ein Leben mit einer Frau verbringen will, ist das größte Schubladendenken, das ich je gehört habe, aber schön, dass du genau weißt, wie lange du brauchst, um eine Frau zu erkennen, zu wissen, wo euer weiteres Leben hingeht.
    Mann, du hast Vorstellungen...
    ...und sie hat nicht mal Angst vor Spinnen!

  9. User Info Menu

    AW: Das Leben als Dauersingle- wie geht es euch damit?

    Ich geb dir dann auch mal ein Beispiel:

    Zitat Zitat von Vyras
    Das interpretiere ich jetzt so, dass, dass sich jemand nicht von vornherein festlegen will, sondern erstmal abwarten will, wie die Dinge sich entwickeln. Ohne Kette, ohne Verbotsschilder. Open end eben.
    Wie kommst du dazu? Da steht so offensichtlich und eindeutig das Gegenteil, das ich nicht glauben kann, dass du das nicht verstehst.
    ...und sie hat nicht mal Angst vor Spinnen!

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    AW: Das Leben als Dauersingle- wie geht es euch damit?

    Zitat Zitat von Latona
    Es gibt Menschen, die wollen keine Familie gründen, aber trotzdem jemanden haben, auf den sie sich verlassen können, der sich ihnen auf längere Zeit verbunden fühlt, und nicht einfach wieder abhaut, wenn er meint, nun sei es genug. Ist das so schwer zu verstehen?
    Nein, das ist nicht schwer zu verstehen.


    Es ist genau das, was einewiekeine schreibt: Derjenige, der Verbindlichkeit will, kann keine Ansprüche stellen, während derjenige, der es unverbindlich will, alles zu seinen Bedingungen bekommt: Er hat einen sicheren Hafen, und wenn er keinen Bock mehr hat, kann er immer sagen: "Aber zwischen uns war doch nie was Festes!" Das finde ich extrem unfair, und auf so eine Scheiße würde ich mich nicht einlassen wollen.
    Ich weiß nicht, warum du das unfair findest. Es ist nicht schön für den, der die Verbindlichkeit will. Aber dem anderen Unfairness vorzuwerfen, weil er länger braucht um Verbindlichkeit geben zu können, oder es vielleicht gar nicht will. Es steht doch jedem frei zu gehen.



    Einen Mann, der Verbindlichkeit grundsätzlich als Anketten, als Zwang empfindet, würde ich nicht wollen. Denn offenbar bin ich ihm dann nicht wichtig genug, dass er drauf verzichtet, sich x-tausend andere Optionen offen zu halten. Er hält mich nicht für das Beste, was ihm (für absehbare Zeit) passieren kann.
    Ich hätte nicht den Anspruch an eine Frau, dass sie mich für das Beste hält, was ihr für absehbare Zeit passieren kann. Vorallem nicht nach ein paar Monaten.


    Damit bin ich automatisch austauschbar. Und da ein Partner für mich nicht so einfach austauschbar ist, würde hier eine Ungleichheit der Chancen entstehen, die für mich nicht akzeptabel wäre.
    Ich denke man muss zwangsläufig durch eine Zeit der Austauschbarkeit durch, wenn man den Status des unaustauschbaren Partners erreichen will. Bei mir jedenfalls.

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