Ich finde ziemlich daneben was den Frauen hier unterstellt wird, alle haben eigentlich deutlich geschrieben dass sie sehr selbstständig sind, teilweise schon Kinder haben und mit Sicherheit nicht jemanden suchen mit dem sie rund um die Uhr zusammen glucken.
Ich finde @Echtefuffzig und @Vyras ihr habt deutlich das Thema verfehlt.
Und den Frauen hier wünsche ich viel Glück eine erfüllende und bereichernde Liebe zu finden.
Brombeerkatze
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11.07.2007, 10:16
AW: Das Leben als Dauersingle- wie geht es euch damit?
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11.07.2007, 10:16
AW: Das Leben als Dauersingle- wie geht es euch damit?
Hallöle,
ach, einewiekeine, ich muss Dir mal zur Seite springen!!! Die Haltung von "alles ist möglich" und "keine Verbotsschilder" kenne ich genau - meine Worte!!!! Ich hab das auch kennen gelernt: eigentlich stimmte alles, Freund + lover! Aber: das ist KEINE Liebesbeziehung - zumindest nicht für mich. Und DAS ist das Problem - die beteiligten Parteien suchen etwas grundsätzlich anderes!! Und da muss man (Frau) sich entscheiden: will ich diese Spieregeln, denn in diesem Spiel macht nur einer die Regeln, derjenige, der sich NICHT binden will, aber die Vorteile einer Beziehung will, also: regelmäßigen Sex, mal was unternehmen etc. - aber immer zu den Zeiten und nach den Wünschen EINES der Beteiligten. Wenn der andere WÜnsche äußert kommt das alles schlagende Argument: Du kettest mich an! Buaaaaaahhhhh! Hier geht es um nichts anderes als Macht! Die Macht, die Regeln zu bestimmen. Alleine! Denn alles andere würde Rücksicht, Einfühlungsvermögen etc. bedeuten (und das ist ja schon wieder eine Kette, denn der Egoismus - Narzismuss - sagt: nöööö, das will ich ja jetzt nicht...
Mal sehen, ob ich ein schönes Beispiel finde: Ich möchte gern ein schönes, schnelles Auto fahren. OK, ich mache eine Testfahrt hier, eine da, eine dort. Irgendwann hab ich alle italienischen Marken durch und versuch jetzt die englischen... Und wenn dann der nette Autohändler kommt und sagt: hey, jetzt bist Du 4 mal Probegefahren - jetzt solltest Du langsam wissen, ob er Dir gefällt (Du musst ihn ja nicht kaufen, aber leasen oder mieten oder irgendeine Verbindlichkeit abgeben). Und wenn nicht: na, dann such Dir mal ne andere Marke und schnorre da ein bißchen Probefahren ab.
Nix gegen Probefahren, aber nach ca. 100.000 km weiß man, ob man's mag oder nicht! JAAAA, ich weiß, ein bödes Beispiel, aber Männer können mit Autos ja mehr anfangen als mit Frauen (und gestehen ihnen auch mehr Gefühlsleben zu...)
Salüle Etea
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11.07.2007, 10:16Inaktiver User
AW: Das Leben als Dauersingle- wie geht es euch damit?
Darum gehts doch: Es gibt Männer, die definitiv festlegen, daß Gefühle außen vor zu bleiben haben. Und das auch so durchziehen. d.h., einseitig die Regeln der Nicht-Beziehung festlegen.
Zitat von Vyras
Eben nicht, wenn sie das anders sieht.Der Mann ist es in dem Fall auch.
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11.07.2007, 10:19Inaktiver User
AW: Das Leben als Dauersingle- wie geht es euch damit?
So isses !
Zitat von Etea
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11.07.2007, 10:23
AW: Das Leben als Dauersingle- wie geht es euch damit?
@ Vyras
Es gibt Menschen, die wollen keine Familie gründen, aber trotzdem jemanden haben, auf den sie sich verlassen können, der sich ihnen auf längere Zeit verbunden fühlt, und nicht einfach wieder abhaut, wenn er meint, nun sei es genug. Ist das so schwer zu verstehen?Ist denn das so wichtig? Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum. Verbindlichkeit ist mir nur wichtig, wenn ich mit jemandem eine Familie gründen will. Wenn ich dieses Projekt schon hinter mir habe oder es noch nicht angehen will, was spricht dann gegen eine Freundschaft ohne Sex. Warum ist Euch dann Verbindlichkeit und Bindung so wichtig?Es ist genau das, was einewiekeine schreibt: Derjenige, der Verbindlichkeit will, kann keine Ansprüche stellen, während derjenige, der es unverbindlich will, alles zu seinen Bedingungen bekommt: Er hat einen sicheren Hafen, und wenn er keinen Bock mehr hat, kann er immer sagen: „Aber zwischen uns war doch nie was Festes!“ Das finde ich extrem unfair, und auf so eine Scheiße würde ich mich nicht einlassen wollen.
Zitat von Inaktiver User
Scheint mir auch so. Bloß nichts verpassen wollen. Postmoderne Beliebigkeit. Austauschbarkeit. Ist doch egal, mit wem man vögelt - Hauptsache bequem für einen selbst.
Zitat von Inaktiver User
@ VyrasEinen Mann, der Verbindlichkeit grundsätzlich als Anketten, als Zwang empfindet, würde ich nicht wollen. Denn offenbar bin ich ihm dann nicht wichtig genug, dass er drauf verzichtet, sich x-tausend andere Optionen offen zu halten. Er hält mich nicht für das Beste, was ihm (für absehbare Zeit) passieren kann. Damit bin ich automatisch austauschbar. Und da ein Partner für mich nicht so einfach austauschbar ist, würde hier eine Ungleichheit der Chancen entstehen, die für mich nicht akzeptabel wäre.Diese Verbundenheit ist die Kette.Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!
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11.07.2007, 10:25
AW: Das Leben als Dauersingle- wie geht es euch damit?
Das ist nicht das, wozu ich ein Jahr brauche. Erst einmal geht es mir gar nicht darum, zu erkennen, was der andere will. Es geht mir darum zu erkennen, was ich will. Ich weiß ziemlich schnell, vieleicht nach einer Woche, ob ich von einer Frau etwas will und wenn ja, ob es mehr als Sex ist. Wozu ich ein Jahr brauche ist zu erkennen ob ich mein ganzes Leben an ihr ausrichten will, mit ihr gemeinsam die Zukunft planen, mich also binden will.
Zitat von Inaktiver User
Bitte gar nicht.Warum sollte sich so jemand Dir zuliebe verbiegen?
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11.07.2007, 10:29
AW: Das Leben als Dauersingle- wie geht es euch damit?
@ Etea
So ist es! Immer derjenige, der weniger Interesse an einer Beziehung hat, derjenige, der sich nicht festlegen will, kann die Regeln bestimmen. Will er nicht, dann will er nicht, und die andere Seite kann sich auf den Kopf stellen und mit den Beinen wackeln. Damit setzt er sich automatisch durch. Das einzige Mittel, sich dagegen zu wehren, ist, diesem Machtspielchen die Grundlage zu entziehen, nämlich nicht mehr mitzuspielen - oder sich vernünftigerweise gar nicht erst drauf einzulassen.denn in diesem Spiel macht nur einer die Regeln, derjenige, der sich NICHT binden willLiebe keinen, der nicht auch Dich liebt!
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11.07.2007, 10:31
AW: Das Leben als Dauersingle- wie geht es euch damit?
Nein, wo tue ich das denn schon wieder? Ich gönne jedem, so zu leben, wie er will, solange er damit möglichst keinen anderen verletzt.
Zitat von Vyras
Warum ich persönlich werde: Weil du aus allen Beiträgen hier das herausliest, was dir in deine Meinung passt. Weil du unsere eindeutigen Aussagen verdrehst, anstatt zu versuchen, sie zu verstehen. Weil du uns, ohne richtig zu lesen oder gar uns zu kennen, so etwas unterstellst als hätten wir nichts besseres zu tun als einen Mann möglichst schnell an die "Kette" zu legen.
Und dieses Ankämpfen gegen eine UNTERSTELLTE und völlig verdrehte Ansicht nervt extrem, weil sie ja nicht mal die meine ist.
Ich habe kein Problem damit meine Ansicht zu verteidigen, es ist allerdings ausgesprochen lästig, dafür bei jeder Antwort erst mal sagen zu müssen "so hab ich das nicht gesagt / gemeint", möglicherweise Zitate neu interpretieren zu müssen, weil du nicht bereit bist, das, was Geschrieben wird, im Zusammenhang und ganz zu lesen.
Und zu sagen: Nach einem Jahr weiß ich, ob ich ein Leben mit einer Frau verbringen will, ist das größte Schubladendenken, das ich je gehört habe, aber schön, dass du genau weißt, wie lange du brauchst, um eine Frau zu erkennen, zu wissen, wo euer weiteres Leben hingeht.
Mann, du hast Vorstellungen......und sie hat nicht mal Angst vor Spinnen!
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11.07.2007, 10:33
AW: Das Leben als Dauersingle- wie geht es euch damit?
Ich geb dir dann auch mal ein Beispiel:
Wie kommst du dazu? Da steht so offensichtlich und eindeutig das Gegenteil, das ich nicht glauben kann, dass du das nicht verstehst.
Zitat von Vyras
...und sie hat nicht mal Angst vor Spinnen!
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11.07.2007, 10:38
AW: Das Leben als Dauersingle- wie geht es euch damit?
Nein, das ist nicht schwer zu verstehen.
Zitat von Latona
Ich weiß nicht, warum du das unfair findest. Es ist nicht schön für den, der die Verbindlichkeit will. Aber dem anderen Unfairness vorzuwerfen, weil er länger braucht um Verbindlichkeit geben zu können, oder es vielleicht gar nicht will. Es steht doch jedem frei zu gehen.Es ist genau das, was einewiekeine schreibt: Derjenige, der Verbindlichkeit will, kann keine Ansprüche stellen, während derjenige, der es unverbindlich will, alles zu seinen Bedingungen bekommt: Er hat einen sicheren Hafen, und wenn er keinen Bock mehr hat, kann er immer sagen: "Aber zwischen uns war doch nie was Festes!" Das finde ich extrem unfair, und auf so eine Scheiße würde ich mich nicht einlassen wollen.
Ich hätte nicht den Anspruch an eine Frau, dass sie mich für das Beste hält, was ihr für absehbare Zeit passieren kann. Vorallem nicht nach ein paar Monaten.Einen Mann, der Verbindlichkeit grundsätzlich als Anketten, als Zwang empfindet, würde ich nicht wollen. Denn offenbar bin ich ihm dann nicht wichtig genug, dass er drauf verzichtet, sich x-tausend andere Optionen offen zu halten. Er hält mich nicht für das Beste, was ihm (für absehbare Zeit) passieren kann.
Ich denke man muss zwangsläufig durch eine Zeit der Austauschbarkeit durch, wenn man den Status des unaustauschbaren Partners erreichen will. Bei mir jedenfalls.Damit bin ich automatisch austauschbar. Und da ein Partner für mich nicht so einfach austauschbar ist, würde hier eine Ungleichheit der Chancen entstehen, die für mich nicht akzeptabel wäre.


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