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  1. Inaktiver User

    AW: Männer und beziehung

    @ente

    Bist du nun genauso desillusioniert wie ich oder kennen wir nur die gleichen Jungs??

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    AW: Männer und beziehung

    Zitat Zitat von BoeseMiezekatze
    Wenn nach 6 Monaten die H- und die K-Frage auf der Tagesordnung stehen, löst das bei mir auch starke Fluchtinstinkte aus. Nach 6 Monaten bin ich da nicht viel weiter als nach 6 Tagen. Viel interessanter als das finanzielle Risiko finde ich die Frage nach den Lebensentwürfen, die sich erst durch ein Kind stellen: Wer geht wann wie (wieder) arbeiten? Das Problem stellt sich in kinderlosen Beziehungen so nicht. Und nach 6 Monaten kann ich wirklich nicht sagen, worauf ich zu verzichten bereit bin - sowohl, was die Beziehung angeht, als auch den Rest meines Lebens. Einer Frau, die das so früh wissen muss, stehle ich nur die Zeit - und gehe dann schnell Zigaretten holen.

    LG, BM
    Siehste - wenn die Frau in Deinem Fall, also 6 Monate wartet um das zu klären, hast du ihr aber immerhin 6 Monate ihrer Zeit "gestohlen" - ist ziemlich viel Zeit -> Daher würde ich das, wenn du verhindern möchtest als Zeitdieb da zu stehen, lieber immer gleich beim ersten Date klären - dann kannst auch mit reinem Gewissen Zigaretten holen gehen und keiner kommt zu schaden

    Machst Du das auch brav so? Ich meine klärst du das schon zu Anfang?
    Vergiß die Nadel - Nimm den Heuhaufen

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    AW: Männer und beziehung

    Zwei Varianten, je nach Tagesform:

    1) Ich gehe grundsätzlich nur mit einem Notar zum Date. Das stört auch nicht weiter, denn der Notar kennt mein Date schon aus zahlreichen Vorverhandlungen, die in den Wochen vor dem ersten Treffen gelaufen sind. Der Vermögensberater und ein Fertilitätsexperte, die das OdB durchgecheckt haben, bleiben selbstverständlich zu Hause - die Gutachten habe ich dann ja längst gelesen - ebenso wie die Astrologin, die das Partnerhoroskop erstellt hat. Falls ihre psychologische Untersuchung einige Fragen nicht abschließend klären konnte, sitzt der Psychologe auch mit am Tisch. Sobald alle Vorverträge, Verzichtserklärungen und strafbewehrte Schweigeverpflichtungen von ihr unterzeichnet sind, geht's bei Sympathie nach Hause und wir probieren die Stellungen aus, die mein Yogi für uns empfiehlt. Danach muss sie nur noch 6 Monate und 1 Tag warten, bis sie mit mir über Kinder reden kann. Ist doch nicht zuviel verlangt, oder?

    2) Ich stehle erst mal Zeit und lege mich nicht fest, bis ich die Frau und die Beziehung kenne. Wir haben ein paar Schlachten gemeinsam geschlagen, auch ein paar gegeneinander, uns zusammengerauft, ein paar Lösungen gefunden, für die es kein Problem gibt, uns von alten Vorstellungen verabschiedet, neue erfunden und vor allem: Wir können nach bestem Wissen und Gewissen behaupten, dass wir uns erst ziehen lassen, wenn die Kinder aus dem Haus sind. All diese Voraussetzungen an verstrichener Zeit festzumachen ist natürlich Quatsch - aber nach 6 Monaten traue ich mir selber da noch nicht über den Weg.

    LG, BM
    Never trust the smiling cat

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    AW: Männer und beziehung

    Gegenfrage:

    Welcher Mann, welche Frau anfang-mitte Dreißig würde denn eine ernsthafte und dauerhafte Beziehung mit einem Partner führen wollen, wenn ein eventueller Kinderwunsch auszuschließen ist? Es ist doch Augenwischerei, dass wenn man ein Thema nicht anspricht, sich dieses dann mit der Zeit erledigt hat.

    Für mich ist das nichts anderes als ein versteckter Einigungsmangel und wer sich als erwachsener Mensch davor scheut, auch nur darüber nachzudenken, kann sich zu den drei Affen gesellen.
    "Wenn Sie an Müll denken, denken Sie an Akeem!"

  5. Inaktiver User

    AW: Männer und beziehung

    Zitat Zitat von BoeseMiezekatze
    Ich stehle erst mal Zeit und lege mich nicht fest, bis ich die Frau und die Beziehung kenne.
    Im Prinzip nichts dran auszusetzen. Aber es gibt Männer und Frauen, die sowieso niemals Kinder haben wollen. Da kann man sich dann das halbe Jahr doch gleich sparen, wenn das Ergebnis sowieso das ist, dass man sich beizeiten nach einem neuen Partner umschauen muss. Es sei denn, man findet Gefallen an einer Interimsliebe und tut sich erstmal für eine Weile zusammen, damit man jemanden hat, der einen Nachts wärmt.

    Dory

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    AW: Männer und beziehung

    Zitat Zitat von WTurner
    Welcher Mann, welche Frau anfang-mitte Dreißig würde denn eine ernsthafte und dauerhafte Beziehung mit einem Partner führen wollen, wenn ein eventueller Kinderwunsch auszuschließen ist?
    Verstehe ich nicht. Das würde heißen, dass zu jeder dauerhaften Beziehung "eigentlich" Kinder gehören. Das sehe ich nicht so. Das ist ein Lebensentwurf von vielen möglichen, nicht mehr und nicht weniger.

    Wenn sich herausstellt, dass zwei zusammen sind, wobei einer auf jeden Fall Kinder will, und der andere auf keinen Fall: Das kann nicht gut gehen und ich würde auch dringend davon abraten, auf einen Meinungswandel beim anderen zu setzen. Aber meistens ist es ja doch etwas komplizierter.

    Z.B.: Ein Modell, das ich für mich ausschließen möchte ist, dass beide weiter voll berufstätig sind. Die Konsequenzen, die daraus folgen, mag ich nicht nach einem halben Jahr Beziehung als richtig entscheiden.

    LG, BM
    Never trust the smiling cat

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    AW: Männer und beziehung

    Da habe ich mich missverständlich ausgedrückt. Wer Kinder möchte, sollte den Wunsch danach äußern dürfen, ohne dass ein potentieller Partner gleich die Flucht ergreift.

    Man sollte vor Beginn einer Partnerschaft grob seine Wünsche und Erwartungen mitteilen, um später nicht mit Kopfschmerzen aufzuwachen.

    Eine Frau kann doch ganz sachlich mitteilen, dass sie sich Kinder wünscht und ein Mann sollte das so nehmen, wie es geäußert wurde. Nicht als "Jetzt will sie mir ein Kind anhängen", sondern als ihr Lebensentwurf.

    Ich kann nicht verstehen, wie man als Mann da die Flucht ergreift, denn man wird sich doch zumindest einmal Gedanken darüber gemacht haben, was man will.

    Wie ein Schuljunge zu stottern, dass das aber alles viel zu schnell und zu plötzlich kommt, ist reichlich kindisch.
    "Wenn Sie an Müll denken, denken Sie an Akeem!"

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    AW: Männer und beziehung

    @ Miraberl
    Sagt mal, sind Männer Beziehungsunfähig und wollen kein Vater sein oder was?
    Du schmeißt hier zwei Dinge in einen Topf, die überhaupt nichts miteinander zu tun haben. Beziehungsfähigkeit bezieht sich nur auf die Partnerschaft und das Paarleben, und da gibt es Menschen, die darin ausgezeichnet sind, ohne Kinder zu haben oder zu wollen. Was Du meinst, ist die Bereitschaft, eine Familie zu gründen.

    Ich meine, man kann das Thema Kinderwunsch schon relativ früh aufs Tapet bringen. Sollte von einer Frau mit Kinderwunsch nicht gleich beim ersten Date angesprochen werden, wenn der Mann nicht selbst danach fragt, aber klären kann man das schon, sobald es thematisch passt. Zwischen dem Satz „Ich wünsche mir mal Kinder“ und „Ich möchte ein Kind mit Dir“ liegen jedoch Welten!

    Nach ½ Jahr würde ich mir maximal überlegen, ob ich mit einem Mann zusammenziehe. Für das Thema Heirat und erst recht Kinderkriegen finde ich das viel zu früh.
    Vielleicht nimmt er sich der zukünftigen Vaterrolle an.Ich bin da zuversichtlich. Ich war da wohl zu stürmisch.
    Ich bin der Meinung,das Kinder sehr wichtig für unsere Zukunft sind und das wir als gute Eltern ihnen viel geben können.
    Das mag ja alles sein. Aber wenn Kinder nicht in seinen Lebensentwurf passen, dann kannst Du sie ihm nicht aufzwingen. Vielleicht will er keine Kinder. Das musst Du akzeptieren. Fang nicht an, an ihm in Richtung Vaterrolle rumzuerziehen, dazu hast Du kein Recht.

    Und ich würde Dich absolut davor warnen, ihm ein Kind unterjubeln zu wollen. Solche Männer werden nicht unbedingt die liebenden Väter, sondern fühlen sich zu Recht übergangen und brechen irgendwann nicht selten aus der ihnen aufgezwungenen Familie aus. Und dann sitzt Du mit den Kindern alleine da.
    Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!

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    AW: Männer und beziehung

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ich habe allerdings auch die Erfahrung gemacht, dass man das böse H (=Heiraten)-Wort niemals in den Mund nehmen darf, und über Kinderwunsch zu reden völlig tabu ist. Egal in welcher Form, weil die Knaben bis ca 50 nicht wirklich wissen, was sie wollen und vor allem jede Form von Entscheidung und Verantwortung scheuen wie der Teufel das Weihwasser.

    Nach wie vor halte ich das nicht für ein persönliches Problem, sondern für ein generelles Phänomen in unserer Gesellschaft.
    deine beobachtungen basieren auf den soziales umfeld, dass nur einen teilbereich der gesellschaft abdeckt

    in http://www.diw.de/deutsch/produkte/p...pers/dp473.pdf wird gesamtgesellschaftlich die kinderlosikeit untersucht. zwei aussagen daraus halte ich für sehr wichtig:

    "Trotz der verbreiteten Annahme, Männer seien bis ins hohe Alter zeugungsfähig, zeigt die empirische Überprüfung jedoch (vgl. Abb. 1), dass auch eine erstmalige Vaterschaft ab dem 40. Lebensjahr ein äußerst seltenes Ereignis darstellt. Dafür gibt es im Wesentlichen zwei Gründe: Zum einen wird eine späte Vaterschaft auch durch die Konzeptionsfähigkeit der Partnerin begrenzt - Männer sind in der Regel um etwa 2 bis 3 Jahre älter als ihre Partnerinnen (vgl. Statistisches Jahrbuch 2003, 70 zum Heiratsalter). Dies erklärt auch den im Vergleich zu den Frauen etwas späteren Übergang zur Elternschaft (vgl. Abb. 1). Zum anderen nimmt mit steigendem Alter - entgegen dem Klischee einer andauernden Zeugungsfähigkeit - auch die Fruchtbarkeit der Männer deutlich ab (vgl. Eskenazi et al. 2003)."


    "Ein wesentlicher Anteil an Kinderlosen in den jüngeren Kohorten, die ihre fertile Phase in Bälde abgeschlossen haben werden, lebt längerfristig alleine oder in kurzfristigen bzw. wechselnden Partnerschaften. Dabei ist der Anteil an kinderlosen Männern, die partnerlos sind oder in instabilen Partnerschaften leben, deutlich höher, als der Anteil an kinderlosen Frauen in diesen Gruppen."


    sollten diese erhebungen richtig sein, dann weichen sie erheblich von dem von dir gesagten ab:

    1. es gibt kaum männer, die mit 50 noch vater werden.
    2. männer sind kinderlos, weil sie micht in dauerhaft angelegten partnerschaften leben (ursache: männerüberschuß in der jüngeren generation und nicht mangelnder bindungswillen beim mann)

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    AW: Männer und beziehung

    die aussage

    Zitat Zitat von WTurner
    Gegenfrage:

    Welcher Mann, welche Frau anfang-mitte Dreißig würde denn eine ernsthafte und dauerhafte Beziehung mit einem Partner führen wollen, wenn ein eventueller Kinderwunsch auszuschließen ist?
    und die aussage

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Im Prinzip nichts dran auszusetzen. Aber es gibt Männer und Frauen, die sowieso niemals Kinder haben wollen. Da kann man sich dann das halbe Jahr doch gleich sparen, wenn das Ergebnis sowieso das ist, dass man sich beizeiten nach einem neuen Partner umschauen muss.
    bestätigen meinen eindruck, dass frau ab ca. anfang 30 keinen mann sondern nur noch einen vater für ihre kinder sucht.
    ich denke, viele männer sind davon nicht begeistert nach dem kriterium ausgesucht zu werden, eignet er sich als vater meiner kinder.

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