Die Diskussion dazu kann man nicht öffentlich führen. Wenn es Deine Entscheidung ist, Dein Leben danach auszurichten, dann nimm es an und genieße es. Alles Andere zerreißt Dich und läßt Dich unglücklich sein.Zitat von Hildegard_K
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Ergebnis 51 bis 57 von 57
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23.05.2007, 21:38Inaktiver User
AW: Hilfe! Mann aus dem Kopf schlagen
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23.05.2007, 22:22Inaktiver User
AW: Hilfe! Mann aus dem Kopf schlagen
ähm: ich hätte da mal ne kurze zwischenfrage: hilde was ist mit deinen beinen?? sorry, aber das interessiert mich jetzt wirklich! oder in welchem strang muss ich da nachlesen????
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23.05.2007, 22:26
AW: Hilfe! Mann aus dem Kopf schlagen
Ui, das ist aber ein langer Thread. Es reicht im Grunde, wenn du dir den ersten Beitrag durchliest unter http://www.brigitte.de/foren/showthread.html?t=57533
Zitat von Inaktiver User
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23.05.2007, 23:47Inaktiver User
AW: Hilfe! Mann aus dem Kopf schlagen
Ja - nachzulesen unter Tod und Trauer. Mein Partner hat sich vor 5 1/2 Jahren das Leben genommen. Aber damit tritt niemand mehr ins Fettnäpfchen. Ich kann damit gut umgehen und auch gut drüber reden. Das war ein Teil der Arbeit.
Zitat von Hildegard_K
Ich weiß nicht, ob es so drastische Auslöser bedarf. Da hat wohl jeder seine eigene Schmerzgrenze. Ich war schon immer extrem belastbar und stark - auch psychisch, so dass ich schon vorher viel ausgehalten habe. Ich wollte nur mein Leben verändern, und das habe ich dann auch gemacht. Ich habe mir helfen lassen, aber es wurde mein Weg.
Und wenn Du schreibst, Du schaust manchmal traurig und wirst drauf angesprochen - das ist doch gut. Ich bin doch auch manchmal traurig. Nur das ist der Unterschied zwischen uns beiden: Wenn mich dann jemand drauf anspricht, mich in den Arm nimmt und die Tränen kullern, bin ich froh, dass ich meine Gefühle zeigen kann, freue mich, dass jemand da ist, der es merkt.
Bei mir sind im Laufe der Veränderungen auch Freundschaften zerbrochen, aber es sind neue entstanden, die mir heute wieder viel wert sind.
Kranich
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24.05.2007, 10:52Inaktiver User
AW: Hilfe! Mann aus dem Kopf schlagen
hallo hilde,
verstehe - habe soeben das anfangsposting deines bein-strangs gelesen. ich kann dich sehr gut verstehen, dass du dir da immer gedanken drum machst, wie solche narben wohl auf die männerwelt wirken. das ist vermutlich ganz normal, ich kenne niemanden, dem seine eigene optik nicht wichtig wäre.
aber genauso kenne ich kaum jemanden, dem die optik ANDERER wirklich so elementar wichtig ist, wie man selber immer denkt. und wenn dann sinds oberflächliche deppen. ich glaube auch, dass es keine wirkliche rolle spielt - hab noch ein paar der postings gelesen und einer (glaub quirin) schrieb sinngemäß, dass es scheissegal ist, wenn du für den mann die traumfrau bist (ne tolle frau, gut reden können etc. pepe). und damit hat er völlig recht.
die optik wird tatsächlich überbewertet. noch jemand andres schrieb, du sollst das vielleicht mal trainieren. also ruhig nen rock anziehen - fänd ich auch sehr gut fürs selbstwertgefühl. probiers einfach mal aus - fahr meinetwegen dazu in eine grössere stadt, geh dort bummeln im röckchen mit ner freundin, geh in ein cafe...
was das andre angeht: "mann aus dem kopf schlagen", tja, da bin ich in der gleichen situation und leider - leider - leider habe ich auch kein patentrezept. musste grinsen, als du weiter oben geschrieben hast, dass du neulich deine blicke kaum von seinen behaarten oberarmen reissen konntest. hey, das geht mir mit meinem quasi genauso. allerdings sinds seine brusthaare, (gibt allerdings nur 1 t-shirt unter dem man sie erahnen kann), desweiteren seine muskulösen schenkel etc...
manchmal hab ich körperliche schmerzen vor sehnsucht, wenn ich ihn nur sehe. schlimm, oder????? sowas hört man doch sonst nur von männern?? (also innere werte hat er natürlich auch - aber irgendwie klappts nicht mit uns).
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24.05.2007, 20:05
AW: Hilfe! Mann aus dem Kopf schlagen
In meiner Familie gab es einige Suizide. Darum gehört das auch für mich zum Leben dazu. Ich habe mal gelesen, dass die Fähigkeit, schmerzhafte Dinge beim Namen zu nennen, der wirksamste Schutz sei. Insofern geht es uns beiden ja recht gut.Ja - nachzulesen unter Tod und Trauer. Mein Partner hat sich vor 5 1/2 Jahren das Leben genommen. Aber damit tritt niemand mehr ins Fettnäpfchen. Ich kann damit gut umgehen und auch gut drüber reden. Das war ein Teil der Arbeit.
Im Aushalten bin ich auch trainiert. Wenn irgend möglich, gebe ich alles. Ich bin aber auch schon mal an meine Grenzen gestoßen, aber so leicht geht das heute nicht mehr. Als ich das letzte Mal meine Mutter in der Klinik besuchte, konnte ich nachvollziehen, warum Samuel Beckett alte Menschen in Urnen und Mülltonnen auf die Bühne stellte. Das waren drastische Metaphern für ein Leben in der ewigen Warteschleife. Vielleicht verliebe ich mich auf so kindische Weise, um eben nicht alles so erdenschwer nehmen zu müssen. Der Flirt, von dem ich eingangs in diesem Thread geschrieben habe, fand prompt nach einem Besuch meiner Ma statt. Ich musste einfach meinen Lebenswillen transportieren. Ein Mann, die Liebe, der Sex - das sind für mich positiv besetze, lebensbejahende `Aspekte´.Ich weiß nicht, ob es so drastische Auslöser bedarf. Da hat wohl jeder seine eigene Schmerzgrenze. Ich war schon immer extrem belastbar und stark - auch psychisch, so dass ich schon vorher viel ausgehalten habe. Ich wollte nur mein Leben verändern, und das habe ich dann auch gemacht. Ich habe mir helfen lassen, aber es wurde mein Weg.
Sie war sauer, weil ich auf Abwehr ging. Sie hatte mich so plötzlich damit überfallen. Wir kamen gerade aus einem Supermarkt, als sie das in normaler Lautstärke sagte. Es standen rechts und links von uns genügend Leute, die mich dann auch erst einmal neugierig anguckten. Ich fühlte mich irgendwie bloßgestellt. Dabei ist sie einfach eine Person, die sich nicht überlegt, wann man welche Dinge äußern kann.Und wenn Du schreibst, Du schaust manchmal traurig und wirst drauf angesprochen - das ist doch gut.
Ich weine nur sehr selten und dann auch ziemlich kontrolliert. Mit Umarmungen habe ich Probleme. Ich kann in solchen Momenten nicht in vollem Umfang spüren, dass jemand für mich da ist. Da habe ich eine innere Sperre.Ich bin doch auch manchmal traurig. Nur das ist der Unterschied zwischen uns beiden: Wenn mich dann jemand drauf anspricht, mich in den Arm nimmt und die Tränen kullern, bin ich froh, dass ich meine Gefühle zeigen kann, freue mich, dass jemand da ist, der es merkt.
Ich habe erst im Februar 2007 mit einer meiner besten Freundinnen gebrochen. Das habe ich noch nicht richtig verdaut. Es haben sich seither aber viele neue Kontakte und eventuell auch eine wirkliche Freundschaft gebildet.Bei mir sind im Laufe der Veränderungen auch Freundschaften zerbrochen, aber es sind neue entstanden, die mir heute wieder viel wert sind.
So weit erst einmal. Liebe Grüße
Hilde
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25.05.2007, 18:01
AW: Hilfe! Mann aus dem Kopf schlagen
Liebe Hilde,
Veränderungen sind nie einfach. Manchmal trennen sich die Wege. Es kann auch niemand erwarten, dass Du ständig gut gelaunt und lächelnd in die Gegend schaust.
Schwierig wird es, wenn viele Veränderungen auf einmal folgen!
Lieben Gruß...Bienie
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