N´ Abend, Kranich!
Wenn Du jetzt meine Einwendungen vorweg nimmst, macht das aber gar keinen Spass mehr![]()
Freunde sind schon sehr wichtig. Sie können und sollten natürlich keinen Partner ersetzen. Den finde ich ebenso wichtig. Es gibt ja Frauen, die behaupten, dass ihnen ihre Freundinnen wichtiger seien als ihre Partner, weil Partner eben gingen, während Freundinnen blieben. So sehe ich das nicht. Alle können theoretisch gehen, alle können theoretisch bleiben. Da würde ich keine Prioritäten setzen. Es gibt allerdings einen Bereich, den Freunde nur bedingt abdecken können, und das ist Intimität. Die finde ich wiederum sehr schwierig. Man macht sich äußerst verletzlich, wenn man jemanden nahe an sich heranlässt. Damit meine ich jetzt nicht unbedingt Sex, sondern eben all die Dinge, die eine innige Bezugnahme auf den anderen mit sich bringen. Das kann man auch vermissen, wenn man richtig gute Freunde hat. Dafür gibt es keinen Ersatz.
Kann gerne nochmal nachgucken gleich. Finde ich jetzt aber gar nicht mehr sooo wichtig. Da haben wir offenbar aneinander vorbei geschrieben.![]()
Sag mal die Nummer vom Posting, ich versteh´s immer noch nicht, lese aber gerne nach.
![]()
Liebe Grüße von
Hilde
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Ergebnis 41 bis 50 von 57
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23.05.2007, 20:09
AW: Hilfe! Mann aus dem Kopf schlagen
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23.05.2007, 20:24
AW: Hilfe! Mann aus dem Kopf schlagen
Hallo Amount,
wenn man sich vornimmt, nicht an jemanden zu denken, jemanden gar aus seinem Koordinatensystem zu streichen, dann wird er doch erst recht wichtig. Ich wusste mir aber nicht anders zu helfen. Mir ist eigentlich richtiggehend peinlich, verliebt zu sein. Vielleicht, weil ich eben in diesem Bereich auch schon richtig herbe Pleiten erlebt habe. Gibt es einsamere Momente als die, in denen man realisiert, dass die Gefühle mal wieder nicht erwidert werden? Dann doch lieber erst gar nichts zeigen. So verkehrt sich das jetzt erst einmal anhören mag, so sicher bin ich mir doch, dass ich damit in einer Hinsicht nicht vollkommen auf dem Holzweg bin. Solange nichts wirklich auf Interesse Hinweisendes vom anderen (zurück)kommt, macht es keinen Sinn, sich weit aus dem Fenster zu lehnen.
So weit die Theorie. Jetzt die Praxis. Letzte Woche Montag habe ich mir nach zweimonatiger Abstinenz den Flirt mit ihm nicht verkneifen können. Mir war danach, ich freute mich, er schien sich auch zu freuen. Am letzten Montag habe ich dann den Fehler gemacht, ihm einen Cartoon mitzubringen, der zu ihm passt. Ich hatte eine Woche lang überlegt, ob ich das machen wollte. Dann hatte ich das Ding aber schließlich in meiner Tasche. Es ihm nicht zu geben, hätte ich dann albern gefunden. Doch sobald ich ihn damit konfrontiert hatte, kam so eine merkwürfige Reue in mir auf. Was ist schon ein Cartoon, könnt ihr jetzt fragen. Der Punkt ist aber, dass ich nun deutlich gemacht habe, dass ich an ihn denke. Als er mich dann später nicht beachtete und sich zu einer anderen Gruppe stellte, fühlte ich mich mal wieder darin bestätigt, so etwas zu unterlassen, wenn es um einen Mann geht. Ist das nachvollziehbar?
Zitat von Inaktiver User
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23.05.2007, 20:29
AW: Hilfe! Mann aus dem Kopf schlagen
Ja, das auch nach meiner Erfahrung.
Zitat von nimue
Ist das ein Bullshit!
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23.05.2007, 20:55
AW: Hilfe! Mann aus dem Kopf schlagen
Hallo Ischtar,
Du, ich kenne mehrfache Mütter, die von einer Beziehung in die nächste stolpern! Ich habe auch mal gedacht, dass Kinder die Partnersuche erheblich erschweren müssten, aber dem scheint nicht so zu sein! So genannte "Altlasten" (Ja, was ist das eigentlich für eine Ausdrucksweise! Findet man immer wieder in Kontaktanzeigen.und was soll ich sagen , ich bin jetzt dann 34 , habe auch noch 4 kinder , und falle somit für die meisten männer in die kategorie :
wandelndes ungeheuer
) scheinen andere gerade zu wollen. "Gerne mit Kindern."
In das Beuteschema falle ich nur selten, weil es doch eine Weile dauert, bis ich auftaue. Ich werde nie vergessen, wie mein bester Freund mal zu mir sagte, dass er mich erst einmal für total distanziert gehalten hätte. Ich hätte ihm dann schließlich einen regelrechten Kulturschock verpasst, als ich ihm meine anderen Seiten zeigte. Das hätte er nicht erwartet. Und so denken erst einmal fast alle Männer, denke ich. Ich kann da häufig nicht über meinen Schatten springen, und darum ist ja so außergewöhnlich, dass ich mit diesem Mann überhaupt geflirtet habe.aber von flirtenden , liierten männern / vätern / kollegen bin ich ständig umgeben .und es kotzt mich an , immer in das beuteschema der "affäre " zu fallen .
Seeeehr gute Frage. Ich möchte mich sehr gerne geborgen fühlen, weiß aber nicht, wie ich das erreichen könnte. Es müsste auch mal jemand auf mich zukommen, aber das erschwere ich wohl maßgeblich durch meine Fassade. Ein Teufelskreis.allerdings farge ich mich immer wieder , ob ich tatsächlich im ernstfall soooooooooooo bindungswillig bin , so ganz und gar und richtig
od mir da immer wieder gespiegelt wird ,
daß vielleicht ich eigentlich die unerreichbare bin ?????
Ich kann mich attraktiv zurechtmachen und dennoch Attraktion vermeiden.
Einem Persönlichkeitstest von Parship zufolge bin ich unabhängiger als die meisten anderen Frauen (Wie auch immer die das nun ermittelt haben wollen). Es besteht dann die Frage, was zuerst da war. War ich zuerst unabhänger und habe mir mein Leben dementsprechend eingerichtet oder gab es eben keinen Partner zum Anlehnen, so dass ich mich darauf eingestellt habe, allein und somit auch unabhängiger zu bleiben? Wenn du "Uschi-Syndrom" schreibst, fällt mir ein, dass es mir durchaus schwer fällt, zu einem Mann aufzuschauen. Kürzlich war ich mit einigen Frauen unterwegs. Schließlich gab eine zu, dass sie es sehr reizvoll fände, einen Mann mit Doktortitel zu heiraten. Daraufhin sagte ich prompt, dass ich den Doktor schon selber machen müsste, wenn ich das als Aufwertung erleben wollte. Ist das schon emanzig für Männer???vielleicht fehlt uns ja das "uschi-syndrom" --"du schatz , ich kann das nicht ohne dich !!"
Das aber scheint ihn erst so richtig wichtig zu machen. Das kostet ja Energie.bin zwar völlig verliebt , todunglücklich
und weiß auch nicht , wie ich ihn aus meinem kopf kriegen soll ,
aber ich glaube ich würde an deiner stelle versuchen , ihn völlig zu ignorieren .nur noch die nötigsten höflichkeiten .
Er ist mir erst einmal hinterher, als ich den Rückzug angetreten war. Dann wurde es ihm aber wohl zu dumm, denn ich rührte mich nicht mehr. Als ich ihn letzte Woche anquatschte, schien er sich sehr darüber zu freuen. Diese Woche sieht es schon wieder anders aus. Siehe meine anderen Postings. Ach, das ist doch alles Kinderkram!entweder er bettelt dann , und du läßt ihn dann erstrecht abfahren , außer du willst eine affäre , od er ignoriert dich auch , dann wirds kurz und schmerzhaft ...
Eine Affäre will ich nicht. Ich würde durchaus gerne mal mit ihm schlafen, aber das Leid, das über mich käme, wenn es dann nur um Sex ginge, will ich mir erst gar nicht richtig ausmalen.
Liebe Grüße
Hilde
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23.05.2007, 21:00
AW: Hilfe! Mann aus dem Kopf schlagen
Ich lebe in einer Kleinstadt. Hier besteht das Problem, dass sich im Sommer alles um Schützenfeste und andere volkstümliche Saufgelage dreht. Na ja, das sehe ich halt als Problem an, andere nicht. Die tanzen eben während eines solchen Festes ein wenig Disco Fox und lernen so vielleicht ihren nächsten Partner kennen. Meine Welt ist das nicht. Das viele Saufen finde ich ziemlich langweilig. Mein Arbeitsplatz liegt in einer Stadt, die leider genauso gestrickt ist.
Zitat von Angiestone
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23.05.2007, 21:04Inaktiver User
AW: Hilfe! Mann aus dem Kopf schlagen
Hallo Hilde!
Zitat:
Nicht-liierte Männer treffen...
Nach ca. 20 mehr oder minder gewöhnungsbedüftigen dates eins davon interessant finden...
Diese mann mehrmals daten...
Sich in jenen verlieben...
Woher nehmen, wenn nicht stehlen? Aus dem Netz?
Zitat:
Knalltüte erster art komplett abhaken und sich trotz altlasten völlig auf mann 2 einlassen...
Mann 2 genießen und glücklich sein....
Hier posten, dass frau rückblickend nicht kapiert, warum sie odb 1 so spannend fand....!
Kandidat 2 weiterhin als ultimative no 1 ansehen....
Wo kommt der denn jetzt her? Reichen da 20 Anläufe???
Zitat:
Genau DAS würde ich dir wünschen
Weshalb du mir sehr sympathisch bist. Darf ich dir das auch wünschen?
Ich wünsch´dir das, weil ich das selber so erlebt hab´. Und deshalb halte ich das überall und bei jedem für möglich. Warum sollte sowas nur mir passieren?
Nein, war kein internet-kandidat, sondern im urlaub kennen
gelernt.
Also, alles ist möglich - selbst wenn man nicht dran glaubt
Liebe grüße von
Konstantina
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23.05.2007, 21:06Inaktiver User
AW: Hilfe! Mann aus dem Kopf schlagen
Hallo Hildegard,
Zitat von Hildegard_K
da bin ich wieder und mit etwas Verspätung die versprochene Antwort. Ich habe zu vielen Themen in meinem Leben mittlerweile eine andere Einstellung.
Das einfache vorab: wie meine Beziehung zu meinem verstorbenen Freund war, habe ich hier nicht gepostet. Aber es passt - 15 Jahre Beziehung, also wird unterstellt 15 Jahre Liebe bis das der Tod uns geschieden hat. Ich habe nicht die einzige Beziehung gelebt, die von außen ganz anders aussah als sie wirklich war - im Guten und im Schlechten. Nur Du - genau wie Andere, ich eingeschlossen, haben so unsere Ideen von uns im Kopf. Man will eine Beziehung, so eine richtige mit Liebe, Zärtlichkeit, Sex - und schon sieht man in seiner Umgebung nur noch Beziehungen, die vordergründig das erfüllen, was einem fehlt. Meine Erfahrung und meine Einstellung: nicht alles, was sich glänzend präsentiert, glänzt auch. Manche Beziehung, die nur ein paar Wochen währte, war vielleicht prägender, intensiver, liebevoller als die lebenslangen Ehen.
Und zum Freundes- und Bekanntenkreis:
Freunde sind für mich was besonderes, in ihrem Wert für mich etwas seltenes und bleiben. Bekannte -die kommen und gehen. Daran arbeite ich nicht. Ich habe das Glück, dass mir die Natur viel Kampfgeist mitgegeben hat, der mich auch in "land-unter-Zeiten" strahlen läßt. Ich habe gelernt, dass ich immer gewinne, wenn ich an mich glaube. Manchmal weiß ich am Anfang der "Schlacht" nicht, was der Gewinn sein könnte. Aber ich achte nur noch darauf. Bei Allem, was in meinem Leben passiert, frage ich mich, was ist das Gute daran. Das Schlechte blende ich aus. Es gibt sicherlich Situationen, in denen auch mir das nur schwerlich gelingen wird, aber im alltäglichen Leben, in den üblichen Querelen, im Streit mit Menschen, bei Liebeskummer - alles hat seine guten Seiten, wenn man richtig schaut.
Hört sich idiotisch an, wenig glaubhaft, war auch richtig Arbeit an mir und meinem Denken, aber heute kann ich es und lebe es genauso. Und das Schöne - ich nehme andere auf diesem Weg mit. Und das tut gut und gibt viel zurück. Und weil ich ja auch meine seelischen Streicheleinheiten benötige, geniesse ich es auch. Dabei erfülle ich viele der gesellschaftlichen Konventionen meiner Umgebung nicht, habe Tiefschläge bekommen, die andere in 3 Leben nicht haben, aber ich habe es trotzdem geschafft. Ich habe mich gefunden, und alles andere kommt automatisch. Davon bin ich überzeugt.
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23.05.2007, 21:08Inaktiver User
AW: Hilfe! Mann aus dem Kopf schlagen
Das ist einzig und alleine Deine Entscheidung, dass Du da lebst. geh weg -dahin, wo es Dir gefällt.
Zitat von Hildegard_K
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23.05.2007, 21:18
AW: Hilfe! Mann aus dem Kopf schlagen
Hallo Kranich,
Ehrlich gesagt, hatte ich befürchtet, diesbezüglich ins Fettnäpfchen getreten zu sein. Du erwähntest plötzlich seinen Tod und ich vermutete, dass ich das überlesen hätte. Dann guckte ich nach und fand nichts.Das einfache vorab: wie meine Beziehung zu meinem verstorbenen Freund war, habe ich hier nicht gepostet.
Ja, momentan wird es mir wieder ganz anders, wenn ich knutschende Pärchen sehe. Das zeigt ja nur, dass ich diesbezüglich einen Bedarf habe. Selbiges überfällt mich, wenn ich schwangere Frauen sehe. Bei mir ist der Kinderwunsch schon einige Jahre da. Als ich dann zweimal unter Krebsverdacht stand, lag ich neben der Spur. Heute kaufe ich mir den "Spiegel" und denke, dass Romy doch ein schöner Name für meine Tochter wäre. Der aktuelle "Spiegel"-Titel ist Romy Schneider gewidmet. So kleine Alltagsdinge reichen eigentlich schon, um mir das Gefühl zu geben, an etwas nicht teil zu haben, etwas zu verpassen. Das müssen noch nicht einmal Beziehungen in meinen Freundes- und Bekanntenkreis sein, die nach außen besonders schön wirken. Die haben dann allerdings eine besondere Macht, denn dann denke ich mir: "Guck dir an, wie weit die sind. Du lernst ja noch nicht einmal einen kennen, mit dem du über längere Zeit zusammenbleiben kannst - egal, wie es nun läuft."Aber es passt - 15 Jahre Beziehung, also wird unterstellt 15 Jahre Liebe bis das der Tod uns geschieden hat. Ich habe nicht die einzige Beziehung gelebt, die von außen ganz anders aussah als sie wirklich war - im Guten und im Schlechten. Nur Du - genau wie Andere, ich eingeschlossen, haben so unsere Ideen von uns im Kopf. Man will eine Beziehung, so eine richtige mit Liebe, Zärtlichkeit, Sex - und schon sieht man in seiner Umgebung nur noch Beziehungen, die vordergründig das erfüllen, was einem fehlt.
Gewiss. Und ich gehe sogar so weit zu behaupten, dass selbst eine einzige Nacht mit jemandem sehr prägend sein kann. Natürlich kann da keine Liebe vorhanden gewesen sein. Dennoch sind auch in solchen Situationen tiefe Gefühle möglich.Meine Erfahrung und meine Einstellung: nicht alles, was sich glänzend präsentiert, glänzt auch. Manche Beziehung, die nur ein paar Wochen währte, war vielleicht prägender, intensiver, liebevoller als die lebenslangen Ehen.
Zwei meiner langjährigen Freundschaften sind zerbrochen. Freundschaften sind mir wichtig, aber ich habe Schwierigkeiten, wenn es um volles Vertrauen geht. Da habe ich ein Manko.Und zum Freundes- und Bekanntenkreis:
Freunde sind für mich was besonderes, in ihrem Wert für mich etwas seltenes und bleiben. Bekannte -die kommen und gehen. Daran arbeite ich nicht.
Das Ausblenden fällt mir schwer. Heute war ich ja mit einer Freundin joggen. Auf dem Heimweg fragte sie mich dann urplötzlich, ob ich denn immer so traurig aussehen müsse. Das hätten sie auch schon andere (Bekannte) gefragt. Ich fühlte mich ertappt, wollte darauf nicht anworten, fühlte mich unter -Druck gesetzt, für sie und alle anderen anders aufzutreten. Erinnerst du dich an das Zitat von Martin Buber, das ich dir als Gute-Nacht-Geschichte präsentiert habe? Das ist mein Kampf. Es geht nicht darum, dass ich traurig aussehen möchte. Ich möchte nur das Recht haben, mich so geben zu können, wie ich bin. Jedenfalls im privatesten Teil meines Privatlebens. Ich fühlte mich eben richtig unter Zugzwang. Und da ich ja nicht zu den Optimisten zähle, dachte ich gleich auch noch: "Huch! Wenn Bekannte meine Freundin schon auf mein trauriges Gesicht ansprechen, dann wirké ich ja bestimmt total unattraktiv. Kein Wunder, dass ich allein bin!" Und wieder war die Gedankenspirale in Gang gesetzt.Ich habe das Glück, dass mir die Natur viel Kampfgeist mitgegeben hat, der mich auch in "land-unter-Zeiten" strahlen läßt. Ich habe gelernt, dass ich immer gewinne, wenn ich an mich glaube. Manchmal weiß ich am Anfang der "Schlacht" nicht, was der Gewinn sein könnte. Aber ich achte nur noch darauf. Bei Allem, was in meinem Leben passiert, frage ich mich, was ist das Gute daran. Das Schlechte blende ich aus. Es gibt sicherlich Situationen, in denen auch mir das nur schwerlich gelingen wird, aber im alltäglichen Leben, in den üblichen Querelen, im Streit mit Menschen, bei Liebeskummer - alles hat seine guten Seiten, wenn man richtig schaut.
So weit ich weiß, besteht unser walnussförmiges Gehirn (
) bzw. unser Gedächtnis aus lauter Straßen und Gassen. Gedanken, die wir häufig haben, werden durch breite Autobahnen repräsentiert, selten erwogene Dinge hingegen durch kleine Pfade, vielleicht auch Schleichwege. Diese Struktur kann sich ändern. Das ist allerdings mühsam. Wenn ich noch traurig wirke, bedeutet das nicht, dass ich versage, wo andere den Bogen raushaben. Andere haben vielleicht aufgrund anderer Erfahrungen völlig andere Highways.
Das freut mich für dich.Hört sich idiotisch an, wenig glaubhaft, war auch richtig Arbeit an mir und meinem Denken, aber heute kann ich es und lebe es genauso.
Darf ich fragen, was der Auslöser war? Meiner Ansicht nach verändern Menschen nichts, solange sie in einer Situation noch irgendeinen Gewinn erzielen. Erst wenn nichts bzw. das Wichtigste nicht mehr geht, werden die Gewohnheiten verändert. War das so bei dir?Und das Schöne - ich nehme andere auf diesem Weg mit. Und das tut gut und gibt viel zurück. Und weil ich ja auch meine seelischen Streicheleinheiten benötige, geniesse ich es auch. Dabei erfülle ich viele der gesellschaftlichen Konventionen meiner Umgebung nicht, habe Tiefschläge bekommen, die andere in 3 Leben nicht haben, aber ich habe es trotzdem geschafft. Ich habe mich gefunden, und alles andere kommt automatisch. Davon bin ich überzeugt.
Liebe Grüße
HildeGeändert von Hildegard_K (23.05.2007 um 22:00 Uhr)
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23.05.2007, 21:23
AW: Hilfe! Mann aus dem Kopf schlagen
Hier lebt doch meine Ma, und da kann/will ich nicht einfach so weg. Es war mir trotz ihrer Demenz wichtig, eine eigene Wohnung zu haben. So weit geht meine Zuwendung nicht, denn ich weiß, dass ich am Stock gehen würde, wenn ich mit ihr unter einem Dach leben müsste. Damit wäre ihr ja auch nicht gedient. Aber ganz wegziehen kann ich auch nicht. Ich würde woanders unter diesen Umständen auch nicht glücklich.
Zitat von Inaktiver User
Aber es ist schon richtig. Ich fühle mich hier in der Kleinstadt ziemlich eingeengt. Hier erscheint mit alles so festgefahren, dabei bin ich wahrscheinlich festgefahren. Anderen gefällt es ja so ganz gut.


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