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    AW: Lieber die Geliebte und ne nette Zeit (kurz)

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Kranich, meine Liebe, wo willst Du denn einen Unschuldigen herzaubern?..
    Na, hier aus der BriCom vielleicht?
    Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert. Albert Einstein

  2. Inaktiver User

    AW: Lieber die Geliebte und ne nette Zeit (kurz)

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Wer ohne Schuld, der werfe den ersten Stein
    Super Totschlagspruch.

    Kein Recht zu haben, mit Steinen zu werfen, bedeutet noch lange nicht, dass man jeden Mist machen sollte.


    Wenn in eine sexuelle Beziehung noch eine dritte Person (Freundin, Ehefrau oder das männliche Äquivalent) involviert ist, dann ist das in der Tat eine unschuldige Person, die irgendwie damit zurechtkommen muss, dass sie sich leider einen untreuen Partner ausgesucht hat. Für dessen Untreue ist sie wohl kaum verantwortlich.

  3. Inaktiver User

    AW: Lieber die Geliebte und ne nette Zeit (kurz)

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Super Totschlagspruch.

    Kein Recht zu haben, mit Steinen zu werfen, bedeutet noch lange nicht, dass man jeden Mist machen sollte.


    Wenn in eine sexuelle Beziehung noch eine dritte Person (Freundin, Ehefrau oder das männliche Äquivalent) involviert ist, dann ist das in der Tat eine unschuldige Person, die irgendwie damit zurechtkommen muss, dass sie sich leider einen untreuen Partner ausgesucht hat. Für dessen Untreue ist sie wohl kaum verantwortlich.

    Meine liebe Salsera,

    ich kann mich gut an Beiträge aus dem Forum "Treue etc." erinnern, in dem regelmäßig den Betrogenen die Schuld oder zumindest Mitschuld zugeschoben wurde. So von wegen, man hätte doch wissen (ahnen, Orakel?) müssen, was da vor sich geht, etc. Es ist also nicht jeder der Meinung, dass der/die Betrogene immer blütenrein da steht.

    PS

  4. Inaktiver User

    AW: Lieber die Geliebte und ne nette Zeit (kurz)

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Meine liebe Salsera,

    ich kann mich gut an Beiträge aus dem Forum "Treue etc." erinnern, in dem regelmäßig den Betrogenen die Schuld oder zumindest Mitschuld zugeschoben wurde. So von wegen, man hätte doch wissen (ahnen, Orakel?) müssen, was da vor sich geht, etc. Es ist also nicht jeder der Meinung, dass der/die Betrogene immer blütenrein da steht.

    PS

    Und das soll ich so geschrieben haben, meine Liebe?
    Das wüsste ich aber.
    Und wenn du das nicht meintest, wieso krieg ich das jetzt zu hören? Mich würde es mehr interessieren, wenn du inhaltlich auf meinen Kommentar eingehen würdest. Mich interessiert weniger, was andere (wie kompetent auch immer) schon mal woanders zu diesem Thema meinten.

  5. Inaktiver User

    AW: Lieber die Geliebte und ne nette Zeit (kurz)

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    @Kranich
    Antwortest du mir noch auf meine ernstgemeinte Frage?

  6. Moderation

    User Info Menu

    AW: Lieber die Geliebte und ne nette Zeit (kurz)

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Meiner Meinung nach kann man als Freundin durchaus auch mal einen Abend mit einem Pärchen verbringen, wenn man eigentlich nur mit dem Mann befreundet ist.
    Kann man, muss man aber nicht.

    Wenn ich eine Freundschaft zu einer Frau pflege, bin ich doch mit deren Ehemann nicht automatisch auch befreundet.

    Warum also sollte Kranich das tun? Um sich den "offiziellen Segen" für die Freundschaft von der Ehefrau zu holen?

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    AW: Lieber die Geliebte und ne nette Zeit (kurz)

    Das ganze ist doch irgendwie vollkommen einfach...

    Habe ich ein gutes und ehrliches Gefühl was diese Beziehung angeht?
    Sagt mir meine eigene Werte und Moralvorstellung, dass das so ganz in Ordnung ist?
    Würde ich das auch so empfinden, wenn ich an der Stelle der "anderen betroffenen Person" bin?

    Wenn ich alle diese Fragen mit einem deutliche Ja beantworten kann, dann kann ich, mit dem was ich tue, problemlos weitermachen, weil ich mir tatsächlich keiner Schuld bewußt bin.

    Sollte da auch nur der geringste Zweifel sein, dann würde ich sagen, ab dann handelt jemand "schuldhaft" gegen seine eigenen Überzeugungen.

    Für mich gibt es die dazu passende Aussage schon:

    "Was du nicht willst, dass man dir tut, das füg auch keinem anderen zu."

    Einfachste und allgemeingültigste aller Wahrheiten würde ich das nennen; würde jeder so handeln, hätten wir kaum Probleme auf der Welt.
    Geändert von Sadness (12.05.2007 um 21:00 Uhr)
    Es ist nichts schrecklicher als eine tätige Unwissenheit.

  8. Inaktiver User

    AW: Lieber die Geliebte und ne nette Zeit (kurz)

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Und das soll ich so geschrieben haben, meine Liebe?
    Das wüsste ich aber.
    Und wenn du das nicht meintest, wieso krieg ich das jetzt zu hören? Mich würde es mehr interessieren, wenn du inhaltlich auf meinen Kommentar eingehen würdest. Mich interessiert weniger, was andere (wie kompetent auch immer) schon mal woanders zu diesem Thema meinten.
    Hi Salsera,

    nein, nicht Du.
    Und ICH bin persönlich der Meinung, dass der Betrogene grds. keine Schuld hat. Ich erinnerte mich nur heute Nachmittag spontan an Beiträge, in denen Frauen, die eh schon fix und fertig waren noch erklärt wurde, dass sie "ihren Anteil daran finden müssen" und "Verantwortung dafür übernehmen müssen, dass sie betrogen wurden".
    Da haben Frauen auf so derbe Art Frauen fertig gemacht, dass es zum Weglaufen war.
    Sorry, kam einfach so hoch, hatte nichts mit Dir zu tun.
    Bin da leider auch gebranntes Kind.

    PS

  9. Inaktiver User

    AW: Lieber die Geliebte und ne nette Zeit (kurz)

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ich würde mir schwer Gedanken machen, wenn mein Partner so viel Zeit nicht mit mir verbringen würde, und ich würde es auch hinterfragen. Ich würde meine Beziehung nicht so laufen lassen, dass ich nicht merke, wenn mein Partner sich auf jemand anderes konzentriert
    Zitat Zitat von Analuisa
    Ist es denn so, dass der dazugehörigen Ehefrau Zeit und Nähe etc. mit ihrem Mann fehlt? Vielleicht genügt ihr die Zeit, die sie mit ihrem Mann zusammen hat? Und Nähe/Zuneigung bekommt sie doch sicher auch von ihm?

    Wir wissen es nicht, aber wenn ihr etwas fehlen würde, könnte sie es doch einfordern, oder?
    Diese Argumentation, dass der Betrogene ja eigentlich selbst Schuld ist, ist auch ein beliebter Mechanismus, um Verantwortung - des Untreuen und des Dritten - abzuschieben.
    Der Betrogene hat Anteil am Zustand der Beziehung - aber davon noch lange nicht die Verantwortung für den Betrug!


    Wäre es für euch etwas anderes, ob der Mann diese Zeit auf der Arbeit/mit einem Kumpel zusammen verbringen würde, oder mit einer anderen Frau (solange diese Freundschaft platonisch bleibt)?
    Analuisa,
    würdest Du das Argument auch auf Poppen mit der Sekretärin in der Mittagspause anwenden?

    Nimmt ihr ja nichts weg, oder?

    Ist es egal, ob er mit seinem Kumpel in Urlaub fährt, wenn er angeblich auf Dienstreise ist?


    Zunächst mal ist Ehrlichkeit ganz ganz zentral. Und Verschweigen kann Lügen sein.


    Solange es platonisch ist, wäre mir egal ob mit Frau oder Mann. Aber drei Abende die Woche mit einem Freund unterwegs und ganz vertraut sein - das ist auch nicht beziehungskompatibel.

    Aber Arbeit und Hobbys sind natürlich etwas anderes.
    Eine Beziehung beruht doch nicht darauf, dass ich aushandele, wieviele Stunden wir miteinander verbringen.
    Sondern auf Vertrauen und Vertrautheit und Anteil nehmen und nehmen lassen. Und ein Großteil davon eben exklusiv.


    Und der Dritte?
    Mit einem verheiratetem Mann würde ich nichts tun (und mit einer Frau auch nicht), was ich als "nicht beziehungskompatibel" empfinde oder was im Allgemeinen als "nicht beziehungskompatibel" gilt.
    Und wenn ein Kontakt, auch wenn er platonisch ist, so intensiv wird, dass ich ein "Verschweigen" als "Unehrlichkeit" empfinden würde, dann interessiere ich mich z.B. sehr wohl dafür, ob der Partner des anderen das weiß.

    Gruß, Leonie

  10. Moderation

    User Info Menu

    AW: Lieber die Geliebte und ne nette Zeit (kurz)

    Liebe Leonie,

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Diese Argumentation, dass der Betrogene ja eigentlich selbst Schuld ist, ist auch ein beliebter Mechanismus, um Verantwortung - des Untreuen und des Dritten - abzuschieben.
    Habe ich von Schuld gesprochen? Nein, Leonie, so meinte ich es nicht.

    Natürlich sind der Mann und auch Kranich verantwortlich für das, was sie tun!

    Aber ob man in diesem Fall von Betrug sprechen kann, ist doch offen.


    Zitat Zitat von Leonie
    würdest Du das Argument auch auf Poppen mit der Sekretärin in der Mittagspause anwenden?

    Nimmt ihr ja nichts weg, oder?
    Rational gesehen, nicht. Aber im Empfinden der meisten Menschen wird dann, wenn der Partner ein anderes intimes Verhältnis eingeht, eine Grenze überschritten.


    Zitat Zitat von Leonie
    Solange es platonisch ist, wäre mir egal ob mit Frau oder Mann. Aber drei Abende die Woche mit einem Freund unterwegs und ganz vertraut sein - das ist auch nicht beziehungskompatibel.

    Eine Beziehung beruht doch nicht darauf, dass ich aushandele, wieviele Stunden wir miteinander verbringen.
    Sondern auf Vertrauen und Vertrautheit und Anteil nehmen und nehmen lassen. Und ein Großteil davon eben exklusiv.
    Das kommt auf die Bezíehung an - nicht jeder lebt das so (ich meine das, was du über Exklusivität sagst).

    Ich habe mir die Schilderung von Kranich noch einmal durchgelesen - ich finde keinen Ansatzpunkt für ein "Fehlverhalten" ihrerseits ...

    Niemand hier, nicht einmal Kranich selbst kennt die Ehefrau. Wir wissen nicht, ob die Frau die Zeit, die der Mann aushäusig ist, lieber mit ihm verbringen würde. Wäre dies so, wäre das ein Problem, klar. Wir wissen es aber nicht.

    Dass ein solches Konstrukt heikel ist und leicht entgleiten kann (wenn die Erwartungen aneinander doch über den vereinbarten Rahmen hinausgehen) ist klar, aber das ist Kranich, wie sie selber sagt, auch bewusst.


    Zitat Zitat von Leonie
    Mit einem verheiratetem Mann würde ich nichts tun (und mit einer Frau auch nicht), was ich als "nicht beziehungskompatibel" empfinde oder was im Allgemeinen als "nicht beziehungskompatibel" gilt.
    Meinst du, es gibt da "allgemeine Richtlinien"?

    Ich denke, es ist sehr individuell, was als beziehungskompatibel angesehen wird ...


    Zitat Zitat von Leonie
    Und wenn ein Kontakt, auch wenn er platonisch ist, so intensiv wird, dass ich ein "Verschweigen" als "Unehrlichkeit" empfinden würde, dann interessiere ich mich z.B. sehr wohl dafür, ob der Partner des anderen das weiß.
    Ehrlichkeit wäre besser, ja. Sehe ich aber als Angelegenheit des Mannes.


    Zitat Zitat von Leonie
    Aber Arbeit und Hobbys sind natürlich etwas anderes.
    Naja - auch auf ein Hobby, dass der Mann mit Enthusiasmus ausübt, könnte eine Ehefrau eifersüchtig sein. Die Frage ist doch nicht: Wieviel Zeit geht dabei drauf, sondern: Rücke ich (als Ehefrau) ins Abseits, weil mein Mann Emotionen, Engagement, Begeisterung in sein Hobby, seine berufliche Tätigkeit, seinen Sport, seine platonische Freundin, seine Kumpels steckt, die MIR dadurch verlorengehen ... wenn es so ist, dann würde ich es als Problem sehen.

    Aber ob es in dem Fall von K.'s Freund und seiner Frau so ist, wissen wir nicht - deshalb werden wir hier auch nicht weiterkommen.


    LG, Analuisa

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