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  1. Inaktiver User

    AW: Ein Problem "starker" Frauen - Selbstsicherheit nicht erwünscht?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Also Matze du hast nicht klug reagiert. Wenn ich mich aufrege, dann muss ich Dampf ablassen ok, egal bei wem. Da bin ich nicht gerecht oder einfühlsam oder sonstwas, ich bin einfach wütend und die Wut muss raus.

    So geht es wohl auch deiner emotionalen Freundin. Das hat nichts mit dir zu tun und beschwichtigen bringt auch nichts. Lass sie ihre Wut austoben. Sie braucht das!

    Lass ihr doch ihre 5 Minuten. Sie beruhigt sich dann schon. Oder klär das einfach mit den Leuten hinter dir am Automat ab. Übernimm du die Situation und nicht nebendran stehen und zugucken.
    Pruste vor Lachen - willkommen malguckn.
    Du hast das genauso auf den Punkt, wie Frau das garantiert nicht hören will. So nach dem Motto: Lass die Kleine mal toben, dann beruhigt sie sich auch schnell wieder. Dafür

    Das Dumme ist nur -Du hast so recht. Dafür: Wenn ich wüte, dann wüte ich. Da geht dann rational gar nichts mehr. Ein an der richtigen Stelle (zum Beispiel beim Luftholen) eingesetztes: "Ist jetzt alles wieder gut?" verschlägt mir die Sprache, macht mich stutzig und dann muss ich lachen und knuddel meinen Liebsten.

  2. Inaktiver User

    AW: Ein Problem "starker" Frauen - Selbstsicherheit nicht erwünscht?

    Nach all dem, was ich hier gelesen habe, frage ich mich, ob wir nicht zunächst mal versuchen sollten zu definieren, was eine starke Frau ist. (wobei für mich das Wort stark irgendwie mehr in Muckibude gehört-vielleicht sollten wir es durch selbstbewußt ersetzen.) Heute morgen war ich mir noch relativ sicher, dass ich es meistens jedenfalls bin. Wenn ich den Aussagen hier glaube, bekomme ich da meine Zweifel:

    Mindestens 95% meines Berufslebens verbringe ich mit Männern. In fast allen Meetings bin ich die einzige - gleichrangige - Frau am Tisch. Und immer gehe ich rum und schenke Kaffee ein mit dem strahlendsten Lächeln, das ich dann grad draufhabe. Wie leicht Männer zu manipulieren sind, mekt man dann im weiteren Verlauf

    Ich kann mich supergut selbst ernähren, trotzdem waren alle meine Partner finanziell genauso gut oder besser gestellt. Ich brauche keinen Ernährer, aber es erleichtert die Lebensführung auf gleicher Basis ungemein.

    Vielleicht könnte ich eine Bohrmaschine bedienen, Reifen am Auto wechseln, meinen derzeit kaputten Kühlschrank selbst auswechseln. Ich habe es aber noch nie versucht - warum sollte ich? Männern ist so etwas offensichtlich irgendwie in die Wiege gelegt, mir nicht. Sollen die Jungs doch machen - eine freundliche Bitte, zugeben, dass ich das nicht kann, und ich mache jemanden glücklich, weil er mir helfen kann. Und ich bin glücklich, weil ich mich auch weiterhin nicht mit so etwas beschäftigen muss.

    Bin ich jetzt noch eine starke Frau im Sinne der hier gewählten Vorgaben? Die Frauen schimpfen mich oft als unemanzipiert. Ich bin dabei aber nicht der bessere Mann. Wofür hat mir der liebe Gott neben Intelligenz auch noch Charme und Ausstrahlung gegeben? Ich setze mich problemlos durch im Job, aber als Frau und nicht als superguter Mann. Das fängt mit der Kleidung an und geht sicherlich über die Art und Weise, mit denen ich mit meinen Kollegen oder Geschäftspartnern rede und lache. Meistens funktioniert es. Ich bin mir selbst sicher, dass ich auf dem richtigen Weg wandele.

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    AW: Ein Problem "starker" Frauen - Selbstsicherheit nicht erwünscht?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Also Matze du hast nicht klug reagiert.
    Das weiß ich, das habe ich so gut wie nie, drum bin ich ja wieder allein. (Nicht, dass ich darüber sonderlich traurig wäre...)

    Wenn ich mich aufrege, dann muss ich Dampf ablassen ok, egal bei wem. Da bin ich nicht gerecht oder einfühlsam oder sonstwas, ich bin einfach wütend und die Wut muss raus.
    a bin ich ganz anders. Ich mach das lieber für mich allein, indem ich Holzhacken geh, oder mich sonst irgendwie abreagiere. Äußerst selten, dass da andere Menschen mitbekommen, dass ich wütend bin.
    Wurde mir übrigens auch schon "vorgeworfen", dass ich immer beherrscht wäre, keine Leidenschaft hätte. Habe ich schon, nur lass ich sie nicht raus (was natürlich auch nicht so toll ist).

    So geht es wohl auch deiner emotionalen Freundin. Das hat nichts mit dir zu tun und beschwichtigen bringt auch nichts. Lass sie ihre Wut austoben. Sie braucht das!
    Den Eindruck habe ich inzwischen auch.
    Aber ich brauche das nicht, und weil wir u.a. auch da nicht kompatibel sind, haben wir uns getrennt.

    Lass ihr doch ihre 5 Minuten. Sie beruhigt sich dann schon. Oder klär das einfach mit den Leuten hinter dir am Automat ab. Übernimm du die Situation und nicht nebendran stehen und zugucken.
    Wie bitte? Bist du verrückt? Sorry, das habe ich einmal versucht, dann wurde sie erst recht zur Furie! "Glaubst du ich schaff das nicht allein?"
    Ich sage ja nicht aus Spaß, dass silche Menschen extrem anstrengend sind. Es ist nämlich scheißegal was du tust, du kannst in diesem Moment nichts richtig machen. Lässt du sie toben und schaust teilnahmslos zu, kommt nachher "Wie es mir geht ist dir doch scheißegal! Du stehst halt da uns tust gar nichts!" Mischt man sich ein, s.o. Versucht man zu beruhigen und die Situation zu entspannen: "Du weißt doch gar nicht wie es in mir aussieht! Du stehst nicht zu mir! Du willst doch nur dass ich still bin!"

    In diesem Stil verlaufen dann auch Diskussionen, die m.E. teilweise nur "angezettelt" werden, weil einem langweilig ist und man sich an jemand reiben will. Bringt man Gegenargumente ist das nicht "richtig", stimmt man zu, dann tut man das nur dass man seine Ruhe hat und hält sie eigentlich für doof...

    Das sind keine konstruierten Situationen, sondern alle real erlebt, drum habe ich ja gerade die Schnautze ziemlich voll und bin im Grunde froh, allein zu sein. Ob sich da jemals wieder ändert?? Ich weiß es nicht, im Momant glaube ich nicht daran...

    Dann gabs da ne Frau, die mich bewundert (hat), weil ich so eine Ruhe ausstrahlen würde. Die gleiche Frau wirft mir einen Tag später vor, dass ich der totale Langweiler wäre. Tja... sie hätte mir sagen müssen, wann ich den "ruhenden Pol"-Modus anknipsen soll, und wann den "Hans-Dampf-in-allen-Gassen"...

    Gruß

    matze

  4. gesperrt

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    AW: Ein Problem "starker" Frauen - Selbstsicherheit nicht erwünscht?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    ...
    Vielleicht könnte ich eine Bohrmaschine bedienen, Reifen am Auto wechseln, meinen derzeit kaputten Kühlschrank selbst auswechseln. Ich habe es aber noch nie versucht - warum sollte ich? Männern ist so etwas offensichtlich irgendwie in die Wiege gelegt, mir nicht. Sollen die Jungs doch machen - eine freundliche Bitte, zugeben, dass ich das nicht kann, und ich mache jemanden glücklich, weil er mir helfen kann. Und ich bin glücklich, weil ich mich auch weiterhin nicht mit so etwas beschäftigen muss.

    Bin ich jetzt noch eine starke Frau im Sinne der hier gewählten Vorgaben? Die Frauen schimpfen mich oft als unemanzipiert. Ich bin dabei aber nicht der bessere Mann. Wofür hat mir der liebe Gott neben Intelligenz auch noch Charme und Ausstrahlung gegeben? Ich setze mich problemlos durch im Job, aber als Frau und nicht als superguter Mann. Das fängt mit der Kleidung an und geht sicherlich über die Art und Weise, mit denen ich mit meinen Kollegen oder Geschäftspartnern rede und lache. Meistens funktioniert es. Ich bin mir selbst sicher, dass ich auf dem richtigen Weg wandele.

    genau das verstehe ich unter einer starken und intelligenten Frau. die Konfrontation fällt weg und mit einem guten Selbstbewusstsein kann frau auch spielerisch die Fähigkeiten des Gegenübers zum Leben erwecken, was dann beiden nützt.


  5. gesperrt

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    AW: Ein Problem "starker" Frauen - Selbstsicherheit nicht erwünscht?

    Zitat Zitat von Matze133
    ...
    Dann gabs da ne Frau, die mich bewundert (hat), weil ich so eine Ruhe ausstrahlen würde. Die gleiche Frau wirft mir einen Tag später vor, dass ich der totale Langweiler wäre. Tja... sie hätte mir sagen müssen, wann ich den "ruhenden Pol"-Modus anknipsen soll, und wann den "Hans-Dampf-in-allen-Gassen"...

    Gruß

    matze

    wenn eine Frau sagt "du bist so ruhig" dann kann dahinter die Aufforderung stecken "sag doch mal was".

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    AW: Ein Problem "starker" Frauen - Selbstsicherheit nicht erwünscht?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Nach all dem, was ich hier gelesen habe, frage ich mich, ob wir nicht zunächst mal versuchen sollten zu definieren, was eine starke Frau ist. (wobei für mich das Wort stark irgendwie mehr in Muckibude gehört-vielleicht sollten wir es durch selbstbewußt ersetzen.) Heute morgen war ich mir noch relativ sicher, dass ich es meistens jedenfalls bin. Wenn ich den Aussagen hier glaube, bekomme ich da meine Zweifel:

    Mindestens 95% meines Berufslebens verbringe ich mit Männern. In fast allen Meetings bin ich die einzige - gleichrangige - Frau am Tisch. Und immer gehe ich rum und schenke Kaffee ein mit dem strahlendsten Lächeln, das ich dann grad draufhabe. Wie leicht Männer zu manipulieren sind, mekt man dann im weiteren Verlauf

    Ich kann mich supergut selbst ernähren, trotzdem waren alle meine Partner finanziell genauso gut oder besser gestellt. Ich brauche keinen Ernährer, aber es erleichtert die Lebensführung auf gleicher Basis ungemein.

    Vielleicht könnte ich eine Bohrmaschine bedienen, Reifen am Auto wechseln, meinen derzeit kaputten Kühlschrank selbst auswechseln. Ich habe es aber noch nie versucht - warum sollte ich? Männern ist so etwas offensichtlich irgendwie in die Wiege gelegt, mir nicht. Sollen die Jungs doch machen - eine freundliche Bitte, zugeben, dass ich das nicht kann, und ich mache jemanden glücklich, weil er mir helfen kann. Und ich bin glücklich, weil ich mich auch weiterhin nicht mit so etwas beschäftigen muss.

    Bin ich jetzt noch eine starke Frau im Sinne der hier gewählten Vorgaben? Die Frauen schimpfen mich oft als unemanzipiert. Ich bin dabei aber nicht der bessere Mann. Wofür hat mir der liebe Gott neben Intelligenz auch noch Charme und Ausstrahlung gegeben? Ich setze mich problemlos durch im Job, aber als Frau und nicht als superguter Mann. Das fängt mit der Kleidung an und geht sicherlich über die Art und Weise, mit denen ich mit meinen Kollegen oder Geschäftspartnern rede und lache. Meistens funktioniert es. Ich bin mir selbst sicher, dass ich auf dem richtigen Weg wandele.
    Tolles Posting!
    Gute Einstellung!
    Emanzipation hat für mich nämlich auch was damit zu tun, zu seinen (körperlichen) Schwächen zu stehen, nicht krampfhaft versuchen alles genausogut, oder sogar noch besser machen zu wollen.
    Übrigens ist es Männern nicht in die Wiege gelegt Kühlschränke zu reparieren. So wie Bügeln ja Frauen auch nicht in die Wiege gelegt ist. Oder doch? ;-)

    Nicht toll finde ich es dann allerdings, wenn Frau ihre Reize ganz bewußt einsetzt um zu manipulieren. Erst "Hoffungen" machen, und wenn sie ihr Ziel erreicht hat eiskalt abservieren. Ist das eigentlich auch ein Merkmal für Stärke in den Augen mancher, wenn sie es schaffen Männer an der Nase herumzuführen und sie für ihre Zwecke zu versklaven?
    (Und viele Deppenmänner lassen sich am Nasenring durch die Mangege führen und sind auch noch stolz drauf...)

    Gruß

    Matthias

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    AW: Ein Problem "starker" Frauen - Selbstsicherheit nicht erwünscht?

    Zitat Zitat von trambahn100
    wenn eine Frau sagt "du bist so ruhig" dann kann dahinter die Aufforderung stecken "sag doch mal was".
    Ja! ;-)
    In dem Fall war es aber so, dass sie überhaupt erst Kontakt aufgenommen hat, weil sie meine ruhige Art toll gefunden hat. Erst als sie gemerkt hat, dass ich tatsächlich so ruhig (nicht im Sinne von still, denn quasseln kann ich wie Wasserfall, wie man hier ja merkt.. ;-) ) bin, war ich der Langweiler.

  8. gesperrt

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    AW: Ein Problem "starker" Frauen - Selbstsicherheit nicht erwünscht?

    Zitat Zitat von Matze133
    Ja! ;-)
    In dem Fall war es aber so, dass sie überhaupt erst Kontakt aufgenommen hat, weil sie meine ruhige Art toll gefunden hat. Erst als sie gemerkt hat, dass ich tatsächlich so ruhig (nicht im Sinne von still, denn quasseln kann ich wie Wasserfall, wie man hier ja merkt.. ;-) ) bin, war ich der Langweiler.

    na, Matze, diese Frau verstehe ich nicht.

    vielleicht ist dir das ein Trost

  9. Inaktiver User

    AW: Ein Problem "starker" Frauen - Selbstsicherheit nicht erwünscht?

    Zitat Zitat von Matze133
    Tolles Posting!
    Gute Einstellung!
    Emanzipation hat für mich nämlich auch was damit zu tun, zu seinen (körperlichen) Schwächen zu stehen, nicht krampfhaft versuchen alles genausogut, oder sogar noch besser machen zu wollen.


    Zitat Zitat von Matze133
    Übrigens ist es Männern nicht in die Wiege gelegt Kühlschränke zu reparieren. So wie Bügeln ja Frauen auch nicht in die Wiege gelegt ist. Oder doch? ;-)
    Also mit dem Kühlschrank habe ich mittlerweile auch so meine Zweifel - ich lebe seit über einer Woche ohne einen solchen, was ich jetzt aber kokett einem Mann in die Schuhe schiebe, der sich durch meine verzweifelten Hilferufe aber immerhin bereit erklärt hat, für Abendessen und Frühstück zu sorgen
    Bügeln liebe ich - ich finde es faszinierend, wenn aus Verschrumpeltem wieder Glattes wird

    Zitat Zitat von Matze133
    Nicht toll finde ich es dann allerdings, wenn Frau ihre Reize ganz bewußt einsetzt um zu manipulieren. Erst "Hoffungen" machen, und wenn sie ihr Ziel erreicht hat eiskalt abservieren. Ist das eigentlich auch ein Merkmal für Stärke in den Augen mancher, wenn sie es schaffen Männer an der Nase herumzuführen und sie für ihre Zwecke zu versklaven?
    (Und viele Deppenmänner lassen sich am Nasenring durch die Mangege führen und sind auch noch stolz drauf...)
    Aber das macht dann vielleicht den Unterschied aus:
    Es gibt eben die relativ hohl getackteten Tussis, die sich für die Männeraugen aufbrezeln so nach dem Motto: Wenn (bei den Männern) die Hormone kreisen, geht der Verstand auf Reisen. (Den Spruch habe ich von einem Mann )Und Männer, die dadrauf abfahren, übernehmen dann oft die Rolle des Tanzbären.

    Und dann gibt es Frauen, die ihr Selbstbewußtsein in sich tragen und nicht von außen permanent Bestätigung benötigen. Solche Frauen wissen, was sie können und was nicht. Sie können auch ohne an Sicherheit zu verlieren um Hilfe bitten. Nur kommen die Männer damit klar, bzw. glauben sie, was sie da wahrnehmen?

    Kranich

  10. Inaktiver User

    AW: Ein Problem "starker" Frauen - Selbstsicherheit nicht erwünscht?

    Zitat Zitat von bienie
    Das Problem sehe ich oft auch darin, dass Stärke gerne mit Dominanz gleichgesetzt wird.
    Was mir hier sicherlich niemand abnimmt, aber im Berufsleben gelte ich als dominant! Wird es schwierig, so komme ich mit der Verbalkeule! Der damit verbundene Leistungsdruck ist allerdings auch ansteigend...
    Das kommt mir doch sehr bekannt vor

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Bin ich jetzt noch eine starke Frau im Sinne der hier gewählten Vorgaben? Die Frauen schimpfen mich oft als unemanzipiert. Ich bin dabei aber nicht der bessere Mann. Wofür hat mir der liebe Gott neben Intelligenz auch noch Charme und Ausstrahlung gegeben? Ich setze mich problemlos durch im Job, aber als Frau und nicht als superguter Mann. Das fängt mit der Kleidung an und geht sicherlich über die Art und Weise, mit denen ich mit meinen Kollegen oder Geschäftspartnern rede und lache. Meistens funktioniert es. Ich bin mir selbst sicher, dass ich auf dem richtigen Weg wandele.
    Das kommt auf die Branche an, in bestimmten Bereichen ist ausgesprochen weibliche Kleidung eher hinderlich, also ein Verwischen der Grenzen.
    Im Prinzip setzen sich Frauen im Job ganz anders durch als Männer, wir müssen sie nicht imitieren, aber ne Menge von ihnen lernen können wir schon. Das Problem ist, wo du in der Hierarchie stehst und ob du dich in der Firma tagtäglich neu beweisen musst. Bist du 10,12 Stunden mit den Männern unterwegs, arbeitest du am gleichen Projekt, nehmen nicht sie dein Verhalten an, sondern du ihres. Umwelt formt den Menschen, du begibst dich in ihr Revier und spielst nach ihren Regeln, sonst biste draußen.
    Warum verhandeln Frauen eigentlich sozialer, bekommen aber oft weniger als Männer?
    Na?



    Eine im Beruf starke Frau kann deswegen privat immer noch "anlehnungsbedürftig" sein, ein "schwaches" Mädchen. Wobei Emotionalität nicht gleichbedeutend mit Schwäche sein muss.

    Gibt es tatsächlich Menschen, die nur und immer stark sind? Wieso sollte Selbstsicherheit nicht erwünscht sein? Wer damit Probleme hat, der könnte u. U. ein eigenes Problem haben - Minderwertigkeitskomplexe vielleicht?
    Diese Signale sendet "starke"Frau aber nicht aus.
    Eine selbstsichere Frau signalisiert dem normalen Mann, hey, ich brauch dich eigentlich nicht. Und was bekamen die Jungs bisher von ihren Mütter eingetrichtert, bzw. vom Vater vorgelebt?



    Und wenn mir einer kommt und sagt: Ach Bienie, Du bist soo stark....dann leuchtet bei mir mittlerweile ein rotes Warnsignal!
    Ups, ich merke gerade, dass so ein alter Wutpegel in mir aufsteigt...
    ich kenne die Entsprechung dazu.
    a) du bist zu gut für mich oder
    b) du brauchst mich nicht, die andere aber brauch mich

    Ach ja, das mit der Eroberung einer "starken" Frau, das kommt mir auch bekannt vor. Solange sie blockt, ist sie interessant, aber wenn sie sich als normale Frau herausstellt, dann wird sie langweilig...
    nicht langweilig, sondern paradoxerweise zu anstrengend, denn sie fängt eben nicht die Defizite des Mannes auf. Sie ist eine Mogelpackung, Barby stand drauf, Steffi ist drin...

    Sorry! Das ist lediglich MEINE Erfahrung!
    nicht nur deine, aber ein Gutteil sind wir selber dran schuld.
    Ich für mich zumindest weiß, das mein Wunsch nach Unabhängigkeit und Selbstständigkeit gepaart mit Dominanz
    und der Angst vor erneuten tiefen Verletzungen denkbar ungünstig für eine "normale" Partnerschaft ist.

    Hilly

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