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    AW: der eine - die zweite

    Zitat Zitat von Lukulla
    Neuseeland ist am weitesten weg von uns, denn sonst ein Land. Das geht nicht.
    Ach ja?
    Mal schauen ob das so klappt mit dem Zitieren hier sieht es ja noch nicht ganz so aus wie beim Fertigprodukt gewünscht!

    Also da musst du mir nun doch mal weiterhelfen, den Satz verstehe ich glaube ich nicht ganz. Mit allem anderen hast du uneingeschränkt recht. Ich analysiere sehr gern und versuche mich zu begreifen, gelegentlich auch hinzubiegen und flups, wie ein Zweig den man zu sehr biegt, kommt mein Gefühl mir wieder aus, peitscht zurück (trifft mich meistens mitten ins angestrengt nachdenkend schauende Gesicht).

    Aber was du mir sagen willst, verstehe ich nicht ganz. Dass ich die 1000 Gründe ignorieren und zu ihm ziehen soll? Hm. Das mag wirklich mehr als kategorisch und sehr albern klingen, aber die 1000 Gründe sind schlicht mehr als ausreichend. Es steht nicht nur eine Existenz auf dem Spiel. Kann das hier gar nicht alles im Detail ausbreiten, aber die Gründe sind zumindest jetzt und noch für einige Jahre, wer weiß wie lange, praktisch nicht überwindbar. Sonst wäre ich schon nicht mehr hier, glaub mir das.

    Ich muss also den Verstand Oberhand gewinnen lassen, denn wenn das Herz gewinnt, wäre ich nur noch traurig. Und ich möchte versuchen, für mein Leben dankbar zu sein und es nicht zu sehr in Trauer zu verbringen um etwas, das nicht zu ändern ist.

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    AW: der eine - die zweite

    Ach Lukulla, eine Moderatoren-Frage: Wie kann ich mir so eine Signatur zulegen?

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    AW: der eine - die zweite

    Hallo ihr lieben!

    Nennt mich hoffnungslos romantisch, aber ich glaube daran:
    Wenn man liebt, dann liebt man.

    Und
    Es ist erst vorbei, wenns vorbei ist.

    Manchmal kann / muss man entscheiden: Lebe ich diese Liebe?

    Wenn ich diese Entscheidung getroffen habe, muss ich damit leben.
    Die Liebe hört deshalb nicht auf. Sie wird nur nicht gelebt.

    Kafffeesahne

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    AW: der eine - die zweite

    Liebe Kaffeesahne!

    Da sehe ich gar nichts hoffnungslos romantisches, sondern viel sehr richtiges. Genau. Könnte wie es mir geht nicht besser in Worte fassen. Ich liebe ihn, ganz arg, und habe mich auch (nicht nur) deshalb dagegen entschieden, dass unter allen Umständen leben zu müssen, weil er oft mehr gelitten hat als ich. Aber das gehört gar nicht hierher, die Entscheidung ist - auch wenn wir immer mal träumen - ja gefallen.

    Die Liebe hört nicht auf - das macht mir etwas Angst. Meinst du damit, dass meine Situation so bleibt wie sie ist? Und ich damit eben leben muss? Oh je.

    Den Rest meines Lebens allein bleiben? Oder gibt es einen anderen Weg, damit "zu leben"? Eben doch den Kontakt abbrechen und ihn auch als Mensch gehen zu lassen, meinst du das damit?

    Der Preis für die Zeit, in der ich diese Liebe leben durfte, scheint gerade ganz schön hoch.

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    AW: der eine - die zweite

    Liebe ladysybil,

    genau wie die anderen habe ich kein Patentrezept.

    Ich weiss nur, das mein Bauchgefühl und mein Herz immer mächtiger und klüger waren als mein Hirn.

    Du bist frei, zu leben, wie du möchtest.
    Wenn du den Kontakt abbrechen möchtest, tu es.
    Verabschiede dich in Liebe. Danke ihm für euren gemeinsamen Weg.

    Ob damit aber die Gefühle aufhören?
    Weiss ich nicht.

    Ich weiss nur, das ich ähnliches erlebt habe, und die Beziehungen danach waren von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Weil mein Herz woanders war.
    Und jetzt?
    Bin ich Single, aber nicht frei.

    Kaffeesahne

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    AW: der eine - die zweite

    Liebe Kaffeesahne,

    ich komme nicht einmal in die Nähe dessen, was man Beziehung nennen könnte. Wobei ich das gar nicht alles auf meine Ex-Beziehung schieben möchte, es mag auch viele andere Gründe geben. Die mir allerdings nicht ganz ersichtlich sind...

    Ich denke ich möchte den Kontakt nicht abbrechen. Die Gefühle würden nicht aufhören. Ich möchte den Versuch wagen, diese Gefühle dahin zu verändern, dass sie uns beide bereichern und uns trotzdem den Weg eröffnen, anderen Menschen zu begegnen.

    War mein Herz woanders, wenn ich danach jemanden kennengelernt habe? Glaube ich gar nicht. Es war schon bei dem jeweiligen Mann. Vielleicht nicht ganz frei - aber kann man das noch sein, mit den vielen Geschichten, die man schon durchlebt hat? Aber doch, es war da. Irgendetwas hat aber nicht gereicht, wobei wie gesagt, meistens bin ja gar nicht ich gegangen, sondern die Männer...

    Ich hoffe, es findet sich jemand, der mir ein bisschen Hoffnung geben kann? Kein Patentrezept, aber vielleicht ein paar essentielle Zutaten? Fällt mir gerade schwer, mich damit abzufinden, dass es das war mit meinem Liebesleben.

    Ich würde einfach gerne mal wieder in zwei lächelnde Augen schauen, wenn ich aufwache...

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    AW: der eine - die zweite

    Zitat Zitat von ladysybil
    Ach Lukulla, eine Moderatoren-Frage: Wie kann ich mir so eine Signatur zulegen?
    So eine? Klick auf *Profil*, dann auf *Signatur ändern/hinzufügen* und dann erscheint das Textfeld. Schreibe rein, was immer Du sagen willst, ausser Links zu Webseiten.

    Aber selbst, bevor Du eine Signatur hinzufügst, musst Du wissen, dass Du das tun willst und wenn das weisse Textfeld Dir entgegenstrahlt, welche Worte Du schreibst.

    Du verstehst? Du machst in Deiner Geschichte gerade den 2. Schritt vor dem ersten.
    Körperlich Distanz
    Sozial zusammen


    You'd have to be here
    I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
    It's northerly facing and close to an open fjord
    The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
    Calling so slowly from summer's before

    Kari Bremnes

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    AW: der eine - die zweite

    Ja so eine oder eine andere

    Hab ich doch gleich gemacht, und ein Schelm, wer Böses dabei denkt: Nein, keineswegs, um dir, liebe und mich so leicht durchschauende Lukulla zu zeigen, dass ich manchmal auch zwei Schritte gleichzeitig schaffe, und zwar mit einem fröhlichen Hüpfer!

    Du hast vielleicht recht, aber doch nur weil ich schon sooooooooo lange den ersten Schritte mache, da dachte ich, schau ich mir den zweiten doch mal an. Und weil ich den Fuß schon ein paar Mal hoch gehoben habe und im Leeren gelandet bin. Darf ich nicht mal den kleinen Zeh vorstrecken und schauen, wie es sich da anfühlt, hinter dem ersten Schritt?
    ...und sie hat nicht mal Angst vor Spinnen!

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    AW: der eine - die zweite

    Ich kenne den Loslassen-Strang nicht, aber wenn Pfingstrose den empfehlen kann, ist er sicher hilfreich!

    Ich kann auch nicht groß was raten. Bei mir war es so, dass ich nach dem Ende einer sechsmonatigen Beziehung, die auch hauptsächlich durch den Wegzug (Ende des Auslandsjahrs) meinerseits ihr Aus fand, sechs Jahre gebraucht habe, um wieder Grund unter die Füße zu kriegen, so beziehungsmäßig.

    Geholfen hat mir nur, die "Trauer" zuzulassen, in allen Punkten. Denn selbst wenn es klappen sollte, eine Freundschaft zu erhalten, dein Ex wird nie wieder der selbe Partner für dich sien, der er mal war, selbst wenn er doch noch einmal dieselbe Rolle für dich spielen sollte - so, wie man nie in denselben Fluss steigen kann.

    [Disclaimer: der Rest des Posts ist für die meisten vermutlich uninteressante Nabelschau...]

    Ich hab erst später und in einem ganz anderen Zusammenhang gelernt, wie Trauerbegleiter arbeiten und war schockiert, dass Freundinnen und Freunde so gehandelt haben - ich bin ihnen unendlich dankbar, aber dass ich so ein "traumatisierter" Fall war, finde ich - schlimm? unverhältnismäßig? Ich weiß es nicht. Passiert doch alles laufend, und trotzdem - meine Geschichte hätte mich beinahe aus der Kurve geworfen...

    Klingt dramatisch, war es aber nur für mich. Im Rückblick: Bestimmt können einige mit den Augen darüber rollen, ich war 23, verliebt bis dorthinaus. Ich hatte zwiespältige Gefühle: Einerseits dachte ich, das könnte alles passen, dauerhaft, andererseits wusste ich, dass wir beide eine/diese Fernbeziehung nicht hinkriegen würden. Er war keiner für lange Telefonate oder Briefe.

    Ich war, ganz klassisch, im Juli (=Semesterende) abgereist und wir hatten uns am Bahnhof "getrennt".
    Für beide war klar, dass ich so schnell nicht da hinziehen würde, weil mich zu viel (Studium, Freunde, etc.) zu Hause hielt und dass die Beziehung/unsere Liebe nicht genug "Schub" hatte, um das aufzuwiegen.

    Also: Trennung. Aber während sich in mir alles sehnte, ich das Gefühl hatte, als würden mir nach und nach alle Gliedmaßen amputiert, ich konnte nicht mehr schlafen und hab Magen-Darm-Probleme bekommen, war für ihn die Trennung eben (end)gültig, ausgesprochen, fair. Obwohl wir, wie vereinbart, nurmehr rein freundschaftlich Kontakt hatten, hat er mir dann nach etwas über einem halben Jahr mitgeteilt, er sei wieder neu liiert und seiner neuen Freundin wäre es nicht recht, wenn wir so engen Kontakt hätten.

    Ich war furchtbar verletzt, bin ihm aber im Nachhinein dankbar: Der Kontaktabbruch an sich hat mir geholfen. Es war ja nicht so, dass ich ihn für so perfekt gehalten hatte! Ich weiß und wusste damals schon um seine Fehler (z.B. hat er sich in meinen letzten Wochen schon um eine "Thronfolgerin" bemüht), aber ich war überzeugt davon, ihm verzeihen zu können und war ja auch völlig gewillt, an der Beziehung zu arbeiten! Also eine Trennung ohne Zerwürfnis, mit dem Glauben an die große Liebe. Au weia.

    Naja, ich hab drei Jahre gebraucht, um mit mir ins Reine zu kommen. Um die Bitterkeit rauszuwaschen. Dann ging's mir drei Jahre lang gut mit mir allein (also, nicht immer nur gut, aber meist eben schon und wenn nicht, dann nicht wegen Männergeschichten), ich hab Examen gemacht und Arbeit gefunden, bin umgezogen und habe nach einem Jahr am neuen Wohnort in einem Freund im Bekanntenkreis einen Mann gefunden, den ich lieben kann, der mich liebt, der in mein Leben passt, ohne dass ich daran herumbasteln oder es auf den Kopf stellen müsste. Gut, er stellt meine Gefühlswelt auf den Kopf aber der Rest ist ziemlich "smooth", auch wenn die Umstände nicht optimal sind.
    Der Crew gewidmet:

    „Wir sind gleichsam Zwerge, die auf den Schultern von Riesen sitzen, um mehr und Entfernteres als diese sehen zu können - freilich nicht dank eigener scharfer Sehkraft oder Körpergröße, sondern weil die Größe der Riesen uns zu Hilfe kommt und uns emporhebt.“


    Bernhard von Chartres

  10. Inaktiver User

    AW: der eine - die zweite

    Also, zu mir nochmal...

    Wir sind nie richtig ein Paar geworden, haben aber drei Jahre darum gerungen. Jetzt sind wir beste Freunde.

    Da wir Kollegen sind, sehen wir uns jeden Tag. Totaler Kontaktabbruch daher nie machbar, dazu müsste ich die Arbeitsstelle wechseln.

    Ich habe gemerkt, dass mich kein anderer Mann interessiert oder ich schnell wieder auf die Freundschaftsebene ziehe....

    Allerdings ist die Sache erst vor drei Monaten geklärt worden und ich bin mir nicht sicher, wie lange ich brauche, um wieder ganz frei im Kopf zu werden.

    LG Schleifchen

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