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  1. User Info Menu

    Wie tolerant muss ich wegen seiner Kinderbetreuung sein?

    Hallo zusammen,

    Erstmal vorab: der Titel klingt vielleicht etwas ignorant, mir ist aber kein besserer eingefallen, deshalb steinigt mich bitte später.
    Ich hatte vor circa zwei Jahren einen thread aufgemacht und habe von meinem Kollegen erzählt, in den ich mich verknalle habe. Nach viel Herumgeeiere haben wir es geschafft uns zu treffen und gerade das letzte mal war Bombe - eine Nacht und einen Tag durchgequatscht, ohne, dass etwas gelaufen ist.
    Er hat mit seiner Exfrau zwei Kinder und teilt sich das Sorgerecht - super Regelung, jeder hat die Kinder alle zwei Wochen für eine Woche. Vor zwei Wochen (also an seinem freien Wochenende) hatte er gefragt, ob wir uns wieder sehen wollen, es wäre also das dritte Date gewesen. Da ich nicht konnte, haben wir uns für morgen verabredet.
    Nun die ganzen letzten zwei Wochen drauf gefreut, Montag sogar noch mal bestätigt, dass wir uns sehen und eben (also gegen 20 Uhr) sagt er mir aufgrund eines Betreuungsproblems ab. Meine Antwort war nur „okay“ und er schreibt sorry mit diesem Affen-Emoji (ihr wisst doch, welchen ich meine).

    Klar habe ich Verständnis, seine Kinder gehen selbstverständlich vor. Aber - ist doch nachvollziehbar, dass ich nach so viel Freude mega enttäuscht bin? Zumal kein „wann können wir uns alternativ sehen“ oder „ich mach’s wieder gut“ o. Ä. kam. Gar nichts. Also, ich glaube ihm ja eigentlich - aber ich find einfach scheisse.
    Keine Ahnung. Vielleicht stimmt es auch nicht? Wieso weiß man abends vorher, dass die Ex die Kinder nicht nehmen kann?
    Auch der satz von mir klingt wahrscheinlich scheisse, aber ich bin nun einfach echt enttäuscht…

    Zur Einordnungen: wir sind beide Mitte/Ende dreißig.

    Wie seht ihr das alles?

  2. Inaktiver User

    AW: Wie tolerant muss ich wegen seiner Kinderbetreuung sein?

    Hallo rasperry,

    er hat abgesagt, weil er seine Kids nicht wie gedacht morgen bei der Ex unterkommen? Und du bist sauer?

    Wenn du deine (verständliche) Enttäuschung nicht zügeln kannst, dann lass es besser gleich bleiben mit einem offensichtlich engagierten Vater anzubandeln. Die Kinder werden noch lange an erster Stelle stehen. Was ich auch absolut richtig finde. Wenn du das nicht aushalten kannst, wird das nichts mit ihm.

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    AW: Wie tolerant muss ich wegen seiner Kinderbetreuung sein?

    Was hat es mit dem Affen-Emoji auf sich? Ich meine, was sagt er aus?

    Grundsätzlich würde ich übrigens sagen, dass es "normal" ist, dass er wegen seiner Kinder absagt UND dass du enttäuscht bist.

    In dem Fall und in Bezug auf deinen Strangtitel: je nach dem, wie alt die Kinder sind, solltest du sehr tolerant sein (wollen). Die wenigsten Eltern lassen ihre (kleinen) Kinder unbetreut zu Hause. (Meine Tochter hätte mir was gehustet, wenn ich das auch nur angedeutet hätte). Nicht immer ist ein Babysitter kurzfristig greifbar. Nicht alle Eltern möchten ihr neues OdB direkt mit den Kindern bekannt machen.

    Will sagen: wenn die Kinder nicht gerade 12 Jahre oder älter sind, ist mit einer solchen Situation immer zu rechnen.

    Ich denke, das ist für beide schwierig. Ich kann jede/n verstehen, der/die sich darauf nicht einlassen will. Aber Vorwürfe oder ähnliches sind sicher fehl am Platze.

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    AW: Wie tolerant muss ich wegen seiner Kinderbetreuung sein?

    Das meinte ich ja - ich hab Verständnis, aber ich kann dir Situation trotzdem doof finden denke ich.

    Die Situation ist halt eh eigentlich aussichtslos, weil wir nicht nur nur alle zwei Wochen zur Verfügung haben, sondern auch nur das Wochenende, da uns eine gute Distanz trennt. Aber das soll hier nicht Thema sein.

    Er soll seine Kinder an erste Stelle setzen. Traurig bin ich dennoch.

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    AW: Wie tolerant muss ich wegen seiner Kinderbetreuung sein?

    Zitat Zitat von Rasperry6 Beitrag anzeigen

    Er soll seine Kinder an erste Stelle setzen. Traurig bin ich dennoch.
    Das kann ich gut verstehen.

    Aber vielleicht ist es besser, du weißt jetzt schon, dass es für dich nicht geht, als später?
    Geändert von skirbifax (29.10.2021 um 05:28 Uhr) Grund: Zitat repariert

  6. gesperrt

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    AW: Wie tolerant muss ich wegen seiner Kinderbetreuung sein?

    Zitat Zitat von Rasperry6 Beitrag anzeigen

    Erstmal vorab: der Titel klingt vielleicht etwas ignorant, mir ist aber kein besserer eingefallen, deshalb steinigt mich bitte später.
    Hervorhebung von Pomerantsche



    Kann es sein, dass du generell zur Dramatisierung neigst?

    Vor zwei Wochen (also an seinem freien Wochenende) hatte er gefragt, ob wir uns wieder sehen wollen, es wäre also das dritte Date gewesen. Da ich nicht konnte, haben wir uns für morgen verabredet.
    Nun die ganzen letzten zwei Wochen drauf gefreut, Montag sogar noch mal bestätigt, dass wir uns sehen und eben (also gegen 20 Uhr) sagt er mir aufgrund eines Betreuungsproblems ab. Meine Antwort war nur „okay“ und er schreibt sorry mit diesem Affen-Emoji (ihr wisst doch, welchen ich meine).
    Ja, den Affen-Emojji, der für "nichts sehen" steht, den aber die meisten fälschlicherweise für "ich schäme mich" verwenden.
    Du konntest erst nicht, dann macht ihr einen Alternativtermin aus, und dann kann er doch nicht, wegen seiner Kinder.
    Also 1:1 quasi, wenn man es so aufrechnen möchte - und du hast nicht mal Kinder als "Ausrede" bzw. als Grund.

    Zur Einordnungen: wir sind beide Mitte/Ende dreißig.
    Das Alter der Kinder fände ich zur Einordnung wichtiger.

    Klar ist man enttäuscht, aber je nachdem wie alt die Kinder sind, wird das noch öfter vorkommen.
    Ein Thema ist sicherlich auch die Distanz, aber das war ja schon ohne Kinder bzw. vor eurem ersten Treffen ein Thema.

    Wie man sich bettet ...
    Geändert von skirbifax (29.10.2021 um 05:53 Uhr) Grund: Zitatveränderung gekennzeichnet - Änderungen am Originalzitat bitte selbst angeben

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    AW: Wie tolerant muss ich wegen seiner Kinderbetreuung sein?

    Zitat Zitat von Rasperry6 Beitrag anzeigen
    Also, ich glaube ihm ja eigentlich .... Keine Ahnung. Vielleicht stimmt es auch nicht?
    Welchen Grund hätte er, diese Betreuungsgeschichte zu erfinden?


    Zitat Zitat von Rasperry6 Beitrag anzeigen
    Die Situation ist halt eh eigentlich aussichtslos, weil wir nicht nur nur alle zwei Wochen zur Verfügung haben, sondern auch nur das Wochenende, da uns eine gute Distanz trennt.
    Schwierig, hier überhaupt eine Beziehung unter diesen Voraussetzungen aufzubauen.

    Aber es spricht für den Mann, wenn er seine Kinder an erste Stelle setzt.
    Das hilft Dir konkret natürlich nicht, aber vielleicht lässt es Dich sein Verhalten anders einordnen bzw. zu seinen Gunsten. Das macht es weniger *bitter*.

  8. Inaktiver User

    AW: Wie tolerant muss ich wegen seiner Kinderbetreuung sein?

    Deinen anderen Strang betrachtend:
    Das hat jetzt ewig gedauert, bis überhaupt mal was gekommen ist von ihm, jetzt hattet ihr zwei (?) Treffen und nun hakt es schon von beiden Seiten mit der Terminfindung...
    Was für ein Murks.

  9. User Info Menu

    AW: Wie tolerant muss ich wegen seiner Kinderbetreuung sein?

    Die Fragestellung ist doch ganz falsch. Du musst gar nichts. Ihr seid noch kein Paar. Es ist alles offen.
    Selbst wenn die Kinderbetreuung nur ein Vorwand wäre (und ich lese heraus, dass du das nicht ausschließt). Dann wäre das zwar feige und blöd von ihm, die Kinder vorzuschieben. Aber eben auch ein deutliches Signal, wo ihr steht. Nämlich ganz am Anfang.

    Doch so ganz grundsätzlich einmal die Frage an dich: Bist du dir sicher, dass das der richtige Mann für dich ist? So ganz überzeugt scheinst du davon auch nicht zu sein.

  10. User Info Menu

    AW: Wie tolerant muss ich wegen seiner Kinderbetreuung sein?

    Ganz kurz, irgendwo stand, ob ich zur Dramaturgie neige: nein, ganz klar nicht.

    Das letzte Treffen, das er vor zwei Wochen vorschlug, habe ich nicht abgesagt, ich hatte es nur nie bestätigt. Er hat Freitag gefragt, ob wir uns Samstag treffen. Und gut, dass man an einem Wochenende verabredet ist und nicht spontan kann - komisch 😅

    So, habe ich es mir mit ihm gut überlegt: ich mache gerade nichts anderes als überlegen. Das ist die schlimmst mögliche Kombination, die ich mir persönlich vorstellen kann. Aber was soll ich machen, wenn das Herz schon irgendwie drin ist?

    Die Kinder sind 8, damit natürlich betreuungspflichtig.

    Neben dem „was“, das noch nur traurig macht, gefällt mir halt auch das „wie“ des Ansagens nicht. aber dafür kenne ich ihn halt schon, er ist kommunikativ eher nicht so emotional unterwegs, trotzdem aber kein ignoranter Mensch. Daran muss ich mich aber gewöhnen.

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