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    AW: Wieso gibt es so wenige kulturell interessierte Männer?

    Ja, ich glaube auch das Archäologe in der Partnersuche vermutlich wohl eher ein männliches Dings ist
    Unter viel Staub, Dreck und altertümlichen entdeckt das geschulte Auge etwas was für den Laien nahezu unsichtbar ist und erst verändert unter dem volen Glanz erstrahlt
    Aber am Ende dann sehen es alle, das ist dann einfach
    Der Archäologe sieht das schon viel früherbereits im Ansatz, in winzigen Details oder Einzelheiten wo anderen allein die schiere Vorstellungskraft fehlt was es wird, werden kann und welches enormes schönes gewünschtes Potential darunter verborgen liegt oder einfach nur frei gelegt werden muss
    Bei Diamanten sieht es ja ähnlich aus

    Das bestätigts du ja hier auch das das nen männliches Ding ist :
    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    ...Und Pygmalion von Shaw ist ja eh eine Story, wo Mann sich Frau "macht"

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    AW: Wieso gibt es so wenige kulturell interessierte Männer?

    klar, weil es ein Macht Ding ist....

    ManN erschafft sich was. Formt nach Geschmack etc.

    Die Frau wird ja von jeher geformt, mal aus Rippen, mal durch Korsetts, mal so, mal so

    nicht meins. Potenzial freilegen.... warum macht das nicht jedeR selber? Bei sich?

    Ich meine, okay, wenn die Partner jetzt 17, 18, 21 wären - da könnte man drüber reden.

    Aber in der Alterskohorte 40, 50 +?

    Was haben die die letzten 30, 40 Jahre gemacht? Gewartet?

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    AW: Wieso gibt es so wenige kulturell interessierte Männer?

    Zu sehr einseitiges berufliches Genie , in mieser abhängiger Ehe oder pflegend aufopfernd bei den Eltern oder ehemaligen Partner verbracht, Religiös aufgewachsen gewesen, Lebenskünstler im Selbsterfahrungstrip , Nerd , Mauerblümchen , Außenseiter oder generell wenig Selbstbewusstsein da frühste Mobbingerfahrung ?
    Zu lange alleinerziehend, krank, ein oder diverse kleine Handicap , schlechte Umweltbedingungen (Job, Familie, Herkunft) etc.

    Ok, dann wären wir bei deinem Sozialarbeiter , dass ja auch nicht dein Ding ist

    Macht ?
    Talentscouts für allerlei diverse Models (nicht nur mit Schönheit), Musik, Schauspieler , Fussballer usw.
    Die wissen alle sofort wer Potential hat und wer das gewisse etwas was andere nicht vermuten, egal wie uncool bieder die Klamottentechnisch rumlaufen, sich benehmen oder welchen miesen Haarschnitt die gerade haben
    Ist nicht nur Macht, auch ein erkennen was man sucht und wo Fähigkeiten potentiel da aber nur verborgen sind
    Geändert von Punpun (30.06.2021 um 17:24 Uhr)

  4. Inaktiver User

    AW: Wieso gibt es so wenige kulturell interessierte Männer?

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    Was haben die die letzten 30, 40 Jahre gemacht? Gewartet?
    Ja ich. Aber nicht darauf geformt zu werden. Sonst allerdings relativ NOS.

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    AW: Wieso gibt es so wenige kulturell interessierte Männer?

    nun, ein Talentscout ist das ja beruflich.

    Der hat keine private Beziehung zu seinen Klienten.

    Hätte er sie (hat er sie), dann entsteht da wieder ein Gefälle. Das für manche durchaus von Reiz sein kann - aber auch Gefahren birgt.

    "Fähigkeiten verborgen" - auch nicht mein Konzept.

    Ich erwarte, dass Mann das selber kann - und will. Frau auch (vereinfacht gegendert)

    Dieses ".... ist ja ganz ..... man sieht es nur null" - das glaub ich nicht. What you see is what you get.

    Dann hast halt einen dicklich-kindischen Paul Potts in Opiklamotten mit goldener Stimme.
    Für mich sind Menschen Gesamtkunstwerke: ihre Physis und ihre Seelen sind untrennbar verwoben und bedingen einander. Daher schaue ich an, was ich sehe.

    Gerade so ab 40, 50 sagen Outfits (gell @Ewiger Bub ) und Körper doch einiges über den Lebensstil aus.
    Der sehnige Rennradler genauso, wie der barocke Biertrinker.

    Der, der lange Haare trägt tut das genauso als Statement wie der, der einen Undercut hat.

    Oder Tattoos....

    Anzug und Krawatte sind Codes, 3/4 Hose und Camp David Shirt ebenso.

    Das kann man nicht trennen - ob es einem gefällt, was man sieht liegt am Betrachter und ist die Freiheit des Betrachters.


    Ich bin nie für die Selbstliebe eines anderen zuständig. Da bin ich voll ausgelastet mit mir selber.

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    AW: Wieso gibt es so wenige kulturell interessierte Männer?

    Wären erfolgreiche WWM Kandidaten nicht gute anschauliche Beispiele als suchenden Partnertypus für nouvellevague ?
    So gut relativ ausbalancierte und überall gleichsam verteilt bewanderte, sehr erfolgreiche Wer wird Millionär Kandidaten (Normalos)
    Oder ähnlichen Dingen des Alltags bzw. bei Gesellschaftsspielen ( Trivial Pursuit Kulturedition ) oder TV Abenden wo nouvellevague sie schon mal spielerisch gut erkennen könnte aus der Distanz

    Also Leute die sich Oberflächlich gut auskennen oder sehr gut und in vielen Dingen des Lebens und besonders des Kulturellen Lebens sehr gut auskennen und kreativ sind
    Also wenn jemand sich zwar nicht perfekt bis zum Meeresgrund tief auskennt,
    Aber überall , sagen wir mal gleichzeitig 20 bis 30 Meter tief gut auskennt ,
    Zumindest Oberbegriffe, Handlung, Figuren, Namen, Titel, Zusammenhänge in etwa weiß oder ihm das meiste auch zumindest Begrifflich etwas sagt und nicht zum alerersten Mal
    Er aufgeschlossen ist , das er dir zuliebe oder aus Eigeninteresse gerne zusammen bis auf 100 Meter geht

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    AW: Wieso gibt es so wenige kulturell interessierte Männer?

    @R_Rokeby

    Wieviel Frauen gibt es, die ihren gut bewanderten Kulturellen geliebten neuen Nerd alles verzeihen
    Aber ihn schnell oder langsam beginnen umzustylen (weil ihr Metier) und dieser das nur allzubereit willig (weil egal, andere inhaltliche Priorität bzw. danke, endlich Hilfe weil Modelegastheniker) oder notgedrungen mitmacht ?

  8. Inaktiver User

    AW: Wieso gibt es so wenige kulturell interessierte Männer?

    Zitat Zitat von nouvellevague Beitrag anzeigen
    Ja, wie ich bereits schrieb fehlen mir auch Freundinnen oder Freunde im Allgemeinen, die in dieser Richtung mal die Initiative ergreifen. Ich habe nur eine Freundin, die auch mal Vorschläge macht. Ich dachte nach meiner Trennung, dass sich auch in dieser Hinsicht vielleicht noch mehr ergibt und schrieb ja bereits, dass ich bereits in Kulturgruppen in meiner Stadt war, aber sich leider keine langfristigen Freundschaften dadurch ergeben haben. Bei Arbeitskolleginnen hatte ich in dieser Hinsicht auch kein Glück. Ich versuche, offen und mutig zu bleiben, aber wegen Corona fällt es mir auch schwer, zu geeigneten Veranstaltungen zu gehen, wo ich auf passende Menschen treffen könnte.
    Liebe Nouvellevague,
    das ging mir auch lange so.

    Heute sehe ich das alles wie ein Puzzle. Irgendwann setzen sich diese ganzen Erfahrungen zu was zusammen.
    Ich hatte mich auch lange gefragt: wieso bist du nicht da bei der Cabaret-Gruppe geblieben, die hatten mich doch nicht raus geschmissen.... oder beim Lesekreis....

    Das mag sich jetzt komisch lesen: aber irgendwann bildet sich da ein gewisser Bodensatz - an Erfahrungen - in bezug auf Gruppen und Menschen und Interessen.

    Ich hatte auch immer nach Freundschaft gesucht.
    Das mache ich nicht mehr. Man geht dann zu sehr aus sich heraus, wird so der Macher, oder bemüht sich zu sehr.

    Tief im Innern bin ich überzeugt auf dem richtigen Weg zu sein.
    Und das wünsche ich dir auch.

    Zum Leben gehört ja auch Mut. Und eben phasenweises Alleinsein.

    Ansonsten dürften wir nie weiter schreiten, müssten uns begnügen.
    Es gab auch ne Zeit da liess ich mich so verunsichern von Frauen die fest in ihrer Kommunitiy eingebunden waren und mich das spüren liessen.

    Irgendwann gewinnt man an Profil. Dann ist man eben die - mit den Ideen, wo morgen schon alles ganz anders sein kann....

    Ja, ist wirklich so.

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    AW: Wieso gibt es so wenige kulturell interessierte Männer?

    Zitat Zitat von Punpun Beitrag anzeigen
    @R_Rokeby

    Wieviel Frauen gibt es, die ihren gut bewanderten Kulturellen geliebten neuen Nerd alles verzeihen
    Aber ihn schnell oder langsam beginnen umzustylen (weil ihr Metier) und dieser das nur allzubereit willig (weil egal, andere inhaltliche Priorität bzw. danke, endlich Hilfe weil Modelegastheniker) oder notgedrungen mitmacht ?
    keine Ahnung.

    Ist das nicht egal, wenn der Nerd und die Umstylerin glücklich sind?

    Ich kann ja schon mit "nerd" nix anfangen - das ist mir immer zu mono-irgendwas....

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    AW: Wieso gibt es so wenige kulturell interessierte Männer?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Liebe Nouvellevague,
    das ging mir auch lange so.

    Heute sehe ich das alles wie ein Puzzle. Irgendwann setzen sich diese ganzen Erfahrungen zu was zusammen.
    Ich hatte mich auch lange gefragt: wieso bist du nicht da bei der Cabaret-Gruppe geblieben, die hatten mich doch nicht raus geschmissen.... oder beim Lesekreis....

    Das mag sich jetzt komisch lesen: aber irgendwann bildet sich da ein gewisser Bodensatz - an Erfahrungen - in bezug auf Gruppen und Menschen und Interessen.

    Ich hatte auch immer nach Freundschaft gesucht.
    Das mache ich nicht mehr. Man geht dann zu sehr aus sich heraus, wird so der Macher, oder bemüht sich zu sehr.

    Tief im Innern bin ich überzeugt auf dem richtigen Weg zu sein.
    Und das wünsche ich dir auch.

    Zum Leben gehört ja auch Mut. Und eben phasenweises Alleinsein.

    Ansonsten dürften wir nie weiter schreiten, müssten uns begnügen.
    Es gab auch ne Zeit da liess ich mich so verunsichern von Frauen die fest in ihrer Kommunitiy eingebunden waren und mich das spüren liessen.

    Irgendwann gewinnt man an Profil. Dann ist man eben die - mit den Ideen, wo morgen schon alles ganz anders sein kann....

    Ja, ist wirklich so.
    Danke für deine Erfahrungen! Ja, ich habe auch das Gefühl, dass ich manchmal die Macherin bin und es einem nicht immer gedankt wird. Die Initiative, sich zu treffen, geht in vielen meiner Freundschaften von mir aus. Ich laufe zwar niemandem hinterher, aber bin häufig die Impulsgeberin. Ich empfinde diese Rolle auch gar nicht mal als sonderlich dankbar, es ergibt sich eben einfach so.

    Dass man mit Phasen des Alleineseins klar kommen sollte weiß ich, aber so manchmal fühle ich mich am Sonntag dann doch einsam, wenn wieder niemand Zeit hat. Mir fehlt da aber gar nicht mal unbedingt ein Partner, sich mit Freunden zu treffen wäre ebenfalls eine Option. Es gibt auch Phasen, an denen ich diese einsamen Sonntage genießen kann, aber im Moment befinde ich mich leider nicht in so einer Phase. Ich werde jetzt auch nicht auf Teufel komm raus in Gruppen eintreten oder mir Hobbies suchen, um neue Freundschaften zu schließen, das liegt mir nicht und dann wäre ich nicht authentisch.

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