In einer Beziehung oder Liebe geht es nicht darum perfekt zu sein.
Ich hab so viele macken... Da kann ich paar Seiten füllen. Und mein Partner wird auch noch ne Seite dazuschiesen können.
Das schönste Gefühl für mich: akzeptiert zu werden wie ich bin. Mit all meinen unschönen Seiten.
Manchmal geht mein Temperament mit mir durch.....
Mein Partner wartet ab und grinst..... Bis ich auch grinse und wir zusammen drüber lachen können.
Eine andere Frau würde sich durch sein grinsen vielleicht nicht ernst genommen fühlen..... Ein anderer Mann würde mein Temperament vielleicht abstoßend finden....
Es geht um Respekt, Vertrauen und das es zwischenmenschlich passt.
Ich weiß das mein Mann mich nicht aus lacht, sondern meine uberreaktion "ulkig" findet. Und ich realisierte meine über-Reaktion dann erst und muss über mich selbst lachen.....
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Das man nach wenigen Monaten unsicher ist.....
Aber das du ihm bereits unterstellst, Dinge geschickt einzufädeln (gegen deinen Willen) ist gar kein gutes Zeichen.
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18.11.2020, 17:38Inaktiver User
AW: Zu schnell in eine Beziehung gerutscht
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18.11.2020, 17:43
AW: Zu schnell in eine Beziehung gerutscht
Respekt (von seiner Seite) sehe ich hier eher nicht.
Da hat jemand sein perfektes Opfer gefunden und macht es jetzt klar.
Ich denke, dass ihre Instinkte zum Glück gut funktionieren. Der ist schon ein großer Manipulator vor dem Herrn. Allein, dass er ihr ungefragt auf die Pelle gerückt ist und nicht mehr losgelassen hat... - das ist so
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Wer Unsinn hören und glauben will, der wird auch Unsinn zu hören bekommen.
Cave: Meine Beiträge könnten Spuren von Ironie enthalten!
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18.11.2020, 17:44Inaktiver User
AW: Zu schnell in eine Beziehung gerutscht
Mmh, ich bin nicht @te
Deswegen ist der Vergleich nicht passend. Wenn du meine persönliche Meinung wissen willst?
Ja, soll er machen und ja ich sehe es anders.
........
Ich kenne den Partner von te nicht. Aber wenn ich so schlecht von meinem Partner denken würde (einnisten, feindliche Übernahme)... Dann hätte ich diesen Partner nicht mehr.
Nur das schlechteste annehmen?
Aber ich verstehe das es bei te schwierig aufgrund der vergangenheit ist.
Auch gefährlich da der innere Kompass beschädigt ist.
Und wenn dir @te das zu eng, zu Übergriffig, zu schnell ist, dann ist dieses Gefühl auch völlig ok.
Du darfst dieses Gefühl haben und es ist gar nichts falsch dran
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18.11.2020, 17:47
AW: Zu schnell in eine Beziehung gerutscht
quasi-ich, ich nehme an, du bist es so gewöhnt, nachzugeben, daß du a) auf Leute filterst, die unheimlich schnell unheimlich viel Nähe wollen, und b) Leute dazu motivierst, das Steuer zu übernehmen, da du es nicht nur nicht tust, sondern auch den Eindruck erweckst, daß es dir egal ist.
Aus Sicht deiner jetzigen Beziehung ist es wahrscheinlich sehr enttäuschend und verunsichernd, wenn du jetzt aufkündigst, was er als Konsens verstanden hat ("Mach mal, paßt mir schon."), deswegen reagiert er sauer. Du hast eine falsche Fahne aufgezogen, das mag keiner. Gesteh ihm zu, daß er alles so gut gemacht hat, wie er konnte. (Das verpflichtet dich zu nichts!)
Die aktuelle Situation (Streit) hat Fragen aufgeworfen, das ist gut. Das ist der Moment, die richtige Fahne aufzuziehen, zu sagen, "Es tut mir leid, ich hätte früher was sagen sollen, aber es war bei mir im Kopf noch nicht angekommen: Ich wollte das nie so, wie es jetzt läuft." Und dann sag, was du gerne hättest. Versuch nicht, *ihn* zu ändern. Ob er dir in der Küche zur Hand geht oder nicht ist ein völliger Nebenschauplatz (um so mehr, da es anstrengend ist, Gehilfen auszusteuern! Es gibt Gründe, warum Manager besser bezahlt sind als Handlanger!). Versuch, die Beziehung zu ändern, in eine, wo du den Freiraum kriegst, den du brauchst, nicht für selbstverständlich genommen zu werden, dich nicht im Hamsterrad von Erwartungen, die du meinst, erfüllen zu müssen, zu Tode zu hetzen. Dazu mußt du ändern, was *du* tust. Was andere tun, ist nicht in deiner Hand.
Man muß nicht endlos gemeinsame Interessen haben und die ganze Zeit am Hosenbund zusammengenäht rumlaufen. Am Ende des Tages heimzukommen, gemütlich zusammensitzen und erzählen zu können ist oft viel schöner, als sich jede Minute zu fragen, ob der Partner wirklich total auf diesen Free Jazz Workshop steht, zu dem man ihn mitgeschleppt hat.
Um nicht immer wieder in die gleichen alten Gleise zum gleichen abgewrackten Bahnhof zu geraten:
Guck dir an, was dich in diese Beziehung gespült hat. ("Halb zog er sie, halb sank sie hin"?) Was passiert ist. Wann es passiert ist. Warum es passiert ist. Was dich zu jeder einzelnen Entscheidung, von der du hättest wissen können, daß sie nicht dahin führte, wo du hin wolltest, getrieben hat, und wie sich das angefühlt hat. Was du alternativ hättest du können. Verbinde das Gefühl, das einer falschen Entscheidung vorausgeht, mit einem großen Warnschild, auf dem ein fetter, blinkender Pfeil in Richtung der Alternative, die du dir überlegt hast, zeigt.
Eine Alternative muß nicht super-komplex sein. Sie ist keine Doktorarbeit, die verteidigt werden muß, kein Anwaltsplädoyer, das zwölf Geschworene überzeugen muß. Dein Freund muß sie nicht mögen, deine Mutter muß sie nicht mögen, die BriCom muß sie nicht mögen. Sie muß a) einfach sein, b) persönlich motiviert (Sachgründe können einem wegdiskutiert werden, aber über Geschmack kann man nicht streiten), c) *nicht* dahin führen, wo du *nicht* hinwillst. Und sie läuft auf das Wort "nein" hinaus. Oder "nein, nicht jetzt". Was, solange du kein Ablaufdatum für das Nein nennst, das gleiche ist wie Nein, sich aber vielleicht netter anfühlt.
Immer" ja" zu sagen ist wie ständig sein Konto zu überziehen. Es fühlt sich jeden einzelnen Moment gut an, und in der Gesamtheit ist es ein riesiges Schlamassel.
Aber "sagen" ist nur der Blinker, nicht das Abbiegen. Realität entsteht aus Handlungen: Was willst du tun anstelle von dem, was du immer getan hast? Präge dir das ein, stell dir vor, du tust es, bis es dir natürlich vorkommt, bis du es nicht mehr erwarten kannst.
Hast du vielleicht eine Vertraute, die dich regelmäßig einnorden kann und sich für dich daran erinnert, wo du hinwillst? Die dir sagt, "Du willst ihn deine Wohnung mit seinen Möbeln einrichten lassen, in welchem Universum ist das eine gute Idee?", ohne daß du in Rechtfertigungsmodus verfällst und nur deine Rolle als jemand, der sein Leben um jemand anderes herumkrempelt, besser einstudierst? Jemand, der dir hilft, durch die widerstrebenden Wünsche in dir zu schneiden wie durch den gordischen Knoten und zu sehen, was du tun solltest? Oder brauchst du vielleicht einen Profi dafür?** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
** ansonsten niemand besonderes **
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18.11.2020, 17:48
AW: Zu schnell in eine Beziehung gerutscht
@quasi-ich
Das oben Zitierte ist zu einfach, so vom Grundgedanken her?
Das ist bitter.
Kennst Du den Grund?
Das habe ich nicht ganz verstanden (oder etwas überlesen).
Blieb es bei dieser Bemerkung?
Oder hat er tatsächlich Deinen Fernseher gegen einen neuen, von ihm bezahlten getauscht?
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18.11.2020, 17:48Inaktiver User
AW: Zu schnell in eine Beziehung gerutscht
Te ist erwachsen und hatte jederzeit die Möglichkeit "Nein" zu sagen. Er hat sie nicht gezwungen, sondern ihr Schweigen fehlinterpretiert
Und das ist hier genau das Problem.
Durch die toxischen Beziehungen aus der Vergangenheit, kann te nicht wie ein anderer Erwachsener Mensch agieren.
Gleichzeitig will man aber wie ein Erwachsener behandelt werden.
Das führt dazu, immer wieder in ungute Beziehung zu kommen.
Nachtrag: erwachsen ist das falsche Wort. Fähigkeiten durch gesunde Erfahrung würde besser passenGeändert von Inaktiver User (18.11.2020 um 17:53 Uhr)
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18.11.2020, 17:51
AW: Zu schnell in eine Beziehung gerutscht
Wir suchen im anderen das, was uns fehlt, aber der Grund, daß es uns fehlt ist, daß es nicht unser Ding ist und uns auf Dauer auf die Nerven geht...
Ja. Denn die ist zu niemandem fair. Nicht zu dir, weil sie dich unglücklich macht. Nicht zu anderen, weil ihre besten Versuche, dir gerecht zu werden, dich unglücklich machen.
Sich nicht abgrenzen zu können bedeutet, dein soziales Immunsystem ist kaputt.
Wer immunsupprimiert ist, kann nicht unbefangen unter Menschen, weil er sich überall was einfangen kann, was ihn krank macht. Wer mit immunsupprimierten Leuten zu tun hat, muß größte Vorsicht walten lassen.
Du hast vielleicht gelernt, daß Nachgiebigkeit eine Tugend ist, dich leichter durchs Leben bringt und dich beliebt macht.
Und das ist nicht so.Geändert von wildwusel (18.11.2020 um 19:48 Uhr)
** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
** ansonsten niemand besonderes **
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18.11.2020, 18:05
AW: Zu schnell in eine Beziehung gerutscht
Ich sehe das leider genauso.
Und wenn's richtig scheisse kommt, wird sie immer mehr zur Schnecke gemacht, falls sie es sich noch mal traut, aufzubegehren. Bis hin zu subtilen Drohungen.
Ihr mögt alle sagen, ich übertreibe … ich hoffe es ja auch … aber da haben sich zwei Puzzleteilchen gefunden, der Andocker und Einnister und die Schisserin ohne Grenzen.
Sorry, ICH, ich illustriere gerne harsch.
Und das sehe ich bei den beiden so gar nicht. Also lese ich in den Informationen nicht.see you on be friends online!
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18.11.2020, 18:11Inaktiver User
AW: Zu schnell in eine Beziehung gerutscht
Geändert von Inaktiver User (18.11.2020 um 18:17 Uhr)
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18.11.2020, 18:12
AW: Zu schnell in eine Beziehung gerutscht
Es liest sich für mich so, als ob du Angst vor den Gefühlen des anderen hast und wenn du negative Gefühlen beim anderen erlebst, fühlst du dich gleich abgelehnt. Über Gefühle kann man nachdenken und prüfen, was daran für dich wichtig ist, es ist wichtig Gefühle zu erleben, was man ändern kann und Einsicht gewinnen. Gefühle kommen und gehen. Du denkst nach und triffst dann Entscheidungen, die dir gut tun. Das ist ganz ganz wichtig. Und jetzt hast du einen Mann, der das Beste für sich will, z. B. das Fernsehen, das ist ihm wichtig, dir nicht. Das ist für dich eine Übung, dir klar zu werden was du willst und wie du das klärst. Da werden noch ganz viele andere Sachen auf dich zu kommen.
Ich glaube Beziehungen mit Narzissten haben einen Sinn. Den Sinn über sich selber und die eigenen Gefühlen nicht nachdenken zu müssen. Anstelle sich mit sich selber zu beschäftigen ist man ständig mit dem anderen beschäftigt. Allerdings weiß man selber davon nichts und das ist doof.
Für dich würde ich es wichtig finden, daß du erst mal eine Zeitlang alleine lebst und dich kennenlernst. Das ist wichtig. Du mußt die Freundschaft nicht gleich beenden. Ihr könnt eine Vereinbarung treffen und euch verabreden. Wenn dir etwas zu schnell geht, das sage nein.
An deiner Stelle würde ich mir Hilfe suchen, nicht weil ich dich für hilfsbedürftig halte, sondern aus dem Grund, weil du aus schwierigen Beziehungen kommst und erstmal zusehen mußt, mit dir selber klarzukommen.Geändert von Klecksfisch (18.11.2020 um 18:39 Uhr)
Ich bin eine Raupe und du ein Reh. Doch ich werd ein Schmetterling und du wirst Filet.
Die Sache mit dem streiten ist die, wenn man etwas zurückhält, arbeitet es auf lange Sicht gegen euch (Dalai Lama)
Wenn du jemand anderem vergibst, dann tust du dies deinetwegen, nicht weil der andere das verdient. (Doris Wolf, Psychotherapeutin)


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