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  1. Inaktiver User

    AW: Zu festgefahren? Wie sortiert man sinnvoll aus?

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    Ich denke schon, dass man sich in "Nicht-Passende" verlieben kann, und dass so manches Ehe- oder Beziehungsdrama verhindert werden könnte, wenn nicht nur das Herz, sondern auch der Kopf mitreden würde...
    Verlieben ja, aber in eine dauerhafte, stabile Beziehung einmünden? Wenn die Verliebtheit abebbt, merkt man doch eigentlich, dass es hakt.
    Nun gut, bei mir gab es vielleicht immer irre lange Probezeiten, bis ich eine Verbindung als Beziehung bezeichnet und als verbindlich betrachtet habe. Da sind andere Menschen deutlich mutiger als ich und springen früher.

  2. Inaktiver User

    AW: Zu festgefahren? Wie sortiert man sinnvoll aus?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ein zwar augenzwinkernd vorgebrachtes, aber eigentlich ziemlich ernst gemeintes Kompliment von meinem Mann an mich, aber auch schon umgekehrt zurückgegeben, ist: Du störst (in meinem Leben) gar nicht.
    Schön! Sowas wünsche ich mir.
    Geändert von Inaktiver User (25.09.2020 um 18:51 Uhr)

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    AW: Zu festgefahren? Wie sortiert man sinnvoll aus?

    Zitat Zitat von Raratonga Beitrag anzeigen
    Aber LightCoral, warum hast Du denn so hohe Erwartungen an ein Date, noch dazu, wenn Du Dich relativ zeitnah zum Erstkontakt treffen willst?
    Ich fürchte, weil ich einfach so bin... Verstandesmäßig ist mir klar, dass es besser für mich wäre, wenn ich das cooler angehen könnte. Ich sage mir immer auch aktiv vor: "Einfach einen schönen Abend haben und einen Menschen kennenlernen...". Aber ich merke daran, wie es mir die Tage davor und danach geht, dass ich es mir nur auferlege, es so zu sehen, aber in Wirklichkeit nicht leben kann. Ich bin vom Typ her aber auch das Gegenteil von cool...

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    AW: Zu festgefahren? Wie sortiert man sinnvoll aus?

    Zitat Zitat von LightCoral Beitrag anzeigen
    Also, Dating ist definitiv anstrengend. Vor allem emotional. Ich bin normalerweise ein fröhlicher, ausgeglichener Mensch, aber nach einem (enttäuschenden) Date brauche ich meist mehrere Tage, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Natürlich hat das mit Erwartungen zu tun, die man besser gar nicht haben sollte - das weiß ich schon... Aber Gefühle kommen halt einfach und brauchen dann auch wieder Zeit, um "wegsortiert" zu werden...

    Bitte nicht an den 2 Stunden aufhängen. Ich bin keine Maschine und behandle auch niemanden so... Weder mich noch andere. 2 Stunden sind faktisch das Minimum bisher, das Maximum ein ganzer Tag... Ich lese hier nur manchmal von ganz (!) schnellen Dates und frage mich, wie das gehen soll, ohne sehr unhöflich zu sein.

    Dass ich auf ein schnelles Treffen dränge, liegt daran, um mich emotional zu schützen. Es würde zu weit führen, das hier zu erklären, aber es gibt wirklich handfeste Gründe, warum das für mich wichtig ist. Und als Zeitraum, sich schriftlich kennenzulernen, kann ich mir max. 2 Wochen vorstellen.
    Ich finde Dating auch anstrengend. Ich glaube die meisten empfinden das als anstrengend. Es wäre schön, total locker und offen reinzugehen...aber jeder hat doch auch (oft unbewusst) Hoffnungen und Erwartungen und die sind einfach mit so einer Begegnung verbunden.
    Ich glaube nicht, dass viele das so locker und offen sehen. Wenn man jemand trifft, der einem gefällt und vielleicht trifft man sich dann öfter...und dann wird das nichts...vielleicht sogar zum wiederholten Male, das nimmt doch die meisten mit.

    Zitat Zitat von Raratonga Beitrag anzeigen
    Aber LightCoral, warum hast Du denn so hohe Erwartungen an ein Date, noch dazu, wenn Du Dich relativ zeitnah zum Erstkontakt treffen willst?

    Das ist doch quasi ein Fremder, der lediglich vom Alter und evtl. Aussehen her passt und der zeitgleich sucht?

    Die Wahrscheinlichkeit, dass etwas draus wird, liegt meiner Schätzung nach im einstelligen Prozentbereich, wenn überhaupt.

    Ich habe in Erinnerung, dass Du bei Parship bist. Da war ich auch mal, aber aus keinem Date ist etwas geworden. Die Frau, wegen der meine Ehe auseinanderging, hat mein damals Noch-Mann auch bei Parship (in unserer Ehekrise) kennengelernt. Angeblich hatten sie eine enorm hohe Übereinstimmung und er musste unbedingt die Chance ergreifen, es mit ihr zu versuchen. Auch das ging auseinander und war immer sehr konfliktbehaftet.

    Ein Tanzpartner und guter Bekannter von mir war mit mir zeitgleich mit mir bei Parship. Wir hatten eine sehr hohe Übereinstimmung, aber ich hätte mir nie etwas mit ihm vorstellen können.

    Natürlich braucht man ein dickes Fell beim Dating.

    Aber nimm' Dir Misserfolge doch bitte nicht so zu Herzen

    Es hat nichts mit Dir zu tun, sondern damit, dass dieser Mensch, den Du gerade getroffen hast, nicht derjenige ist, mit dem Du glücklich werden kannst!

    Es ist besser, zusätzlich im Internet zu suchen als sich nur im eigenen Umfeld zu bewegen. Es ist eine Chance, die eigene Reichweite zu vergrößern, mehr nicht. Obwohl wir nur 15 km auseinander lebten, hätte ich meinen Mann sonst nie getroffen, beispielsweise.

    Aber es ist keinesfalls so, dass man mit einem Date quasi schon einen passenden Partner hat, der einen nur noch toll finden muss.
    Warum man so hohe Erwartungen hat? Und kann man Erwartungen überhaupt steuern?
    Weil man nicht jahrelang x Personen durchdaten will sondern hofft, endlich die Person zu finden, mit der man sich immer und immer wieder treffen will, mit der man sich auf tieferer Ebene verbinden kann, zusammen kommt, weil man auch Familie gründen will, jemanden an seiner Seite möchte,, mit dem man durch dick und dünn gehen kann...weil einem sein eigenes Leben einfach nicht egal ist...

    Zitat Zitat von Raratonga Beitrag anzeigen
    Ob man enttäuscht ist, hängt nur von der eigenen Erwartungshaltung ab.

    Auch bei einem Quasi-Blinddate geraten offenbar viele Frauen in den Modus, dass sie Angst haben, nicht zu genügen oder nicht gut genug zu sein für das Gegenüber.

    Und wenn man etwas länger Kontakt hatte, dann weiß man wenigstens worüber man bei dem Date reden kann. Ich kann mich gut mit meinen Mitmenschen unterhalten, aber bei so einem ganz Fremden fände ich es schon anstrengend. Schließlich will ich ja kein Verhör starten, aber trotzdem genug wissen, um zu entscheiden, ob es ein zweites Date gibt.

    Und ich möchte auch nicht nach einem kurzen ersten Augenschein beurteilt werden, sondern schon das Gefühl haben, dass der Mann mich als Menschen treffen wollte.
    Ja und mache hatten nie Gelegenheit eine Erwartungshaltung zu entwickeln, weil sich die Dinge einfach ergeben haben. Die haben an der Uni ihren Mann fürs Leben kennengelernt oder schon in der Schule...dann ist es natürlich einfach.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Verlieben ja, aber in eine dauerhafte, stabile Beziehung einmünden? Wenn die Verliebtheit abebbt, merkt man doch eigentlich, dass es hakt.
    Nun gut, bei mir gab es vielleicht immer irre lange Probezeiten, bis ich eine Verbindung als Beziehung bezeichnet und als verbindlich betrachtet habe. Da sind andere Menschen deutlich mutiger als ich und springen früher.
    Wie hast Du diese langen Probezeiten gestaltet ohne dass die Männer abgesprungen sind?

  5. Inaktiver User

    AW: Zu festgefahren? Wie sortiert man sinnvoll aus?

    Zitat Zitat von Tinkerbell123 Beitrag anzeigen
    ...
    Wie hast Du diese langen Probezeiten gestaltet ohne dass die Männer abgesprungen sind?
    Ich habe da eigentlich gar nichts gestaltet. Es hörte einfach nicht auf, dass man gern Zeit miteinander verbrachte. Man hat sich getroffen, etwas unternommen, gegenseitig beim anderen übernachtet. Aber eben lange (Jahre), ohne dass es Gedanken oder Planungen für eine gemeinsame Zukunft jenseits z. B. eines gemeinsamen Urlaubs im nächsten Monat oder ähnlichem gab.

    Ich habe es bei meinen zwei langjährigen Beziehungen nicht erlebt, dass da irgendwie Druck in Richtung Beziehungsdefinition aufgebaut wurde. Die Verbindlichkeit entwickelte sich einfach mit der Zeit. Irgenwann hat man selbst etwas erstaunt festgestellt, dass man schon echt lange miteinander verbunden ist und sich wohl als Paar betrachten sollte.

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    AW: Zu festgefahren? Wie sortiert man sinnvoll aus?

    Zitat Zitat von LightCoral Beitrag anzeigen
    Ich fürchte, weil ich einfach so bin... Verstandesmäßig ist mir klar, dass es besser für mich wäre, wenn ich das cooler angehen könnte. Ich sage mir immer auch aktiv vor: "Einfach einen schönen Abend haben und einen Menschen kennenlernen...". Aber ich merke daran, wie es mir die Tage davor und danach geht, dass ich es mir nur auferlege, es so zu sehen, aber in Wirklichkeit nicht leben kann. Ich bin vom Typ her aber auch das Gegenteil von cool...
    Es geht ja nicht darum, "cool" zu sein, sondern realistisch.

    Und ich habe mal gelesen, dass Psychologen ausgerechnet haben, dass man im Leben unter 10 Menschen trifft, mit denen man auch in tieferen Persönlichkeitsschichten so harmoniert, dass man eine langfristige glückliche Beziehung haben könnte...

    Mir ist nicht klar, wie so etwas berechnet wird, aber diese Zahl halte ich für realistisch.

    Und dementsprechend unrealistisch ist es, dass genau dieses Date heute Abend derjenige sein wird.

    Wenn man mit der Haltung hingeht und sich vornimmt, wenigstens ein paar nette Stunden mit einem unbekannten Menschen zu verbringen, wird man keine Erwartungen dran hängen.

    Zitat Zitat von Tinkerbell123 Beitrag anzeigen
    Warum man so hohe Erwartungen hat? Und kann man Erwartungen überhaupt steuern?
    Weil man nicht jahrelang x Personen durchdaten will sondern hofft, endlich die Person zu finden, mit der man sich immer und immer wieder treffen will, mit der man sich auf tieferer Ebene verbinden kann, zusammen kommt, weil man auch Familie gründen will, jemanden an seiner Seite möchte,, mit dem man durch dick und dünn gehen kann...weil einem sein eigenes Leben einfach nicht egal ist...
    Es ist ein Unterschied zwischen "Erwartungen" und "Hoffnungen".

    Ich habe auch gehofft, wieder einen Lebenspartner zu finden, mit dem ich harmoniere und mit dem ich hoffentlich einen großen Teil meiner Freizeit zusammen gestalten kann und wir dadurch noch mehr Gemeinsamkeiten haben.

    Aber ich habe es nie erwartet (das impliziert 'esmuss passieren' und evtl. muss man etwas dafür tun), sondern ich habe es als Geschenk gesehen, wenn es passiert.

    Ich habe mir vorgenommen, die entsprechenden "Wellenlängen" auszustrahlen und denjenigen auch zu erkennen, wenn er vor mir steht.

    Man darf ruhig aufgeregt sein, wenn man übermorgen mit ganz viel Glück ein Geschenk bekommt (oder im Lotto) gewinnt, aber man darf es nicht erwarten!

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    AW: Zu festgefahren? Wie sortiert man sinnvoll aus?

    Zitat Zitat von Raratonga Beitrag anzeigen
    Es ist ein Unterschied zwischen "Erwartungen" und "Hoffnungen".

    (...)

    Man darf ruhig aufgeregt sein, wenn man übermorgen mit ganz viel Glück ein Geschenk bekommt (oder im Lotto) gewinnt, aber man darf es nicht erwarten!
    Da hast du natürlich Recht Ich präzisiere also:

    Ich habe keine Erwartungen (im Sinne einer Anspruchshaltung an den Mann oder das Leben).

    Und obwohl ich keine Erwartungen habe, habe ich jedes Mal große Hoffnung. Wer mir beibringt, wie ich das willentlich steuern kann - nur her damit!

    Ich stell mich auch nicht hin und sag "So bin ich eben, nix zu machen...", sondern versuche wirklich an mir zu arbeiten. Aber das Aufkommen von Gefühlen zu steuern, ist mir noch nicht gelungen. Alles, was ich schaffe, ist es, einigermaßen selbstfürsorglich mit ihnen umzugehen. Und das heißt bei mir eben, dass ich nach einem Rückschlag jedes Mal einige Zeit und Kraft brauche, um gefühlsmäßig wieder ins Lot zu kommen.

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    AW: Zu festgefahren? Wie sortiert man sinnvoll aus?

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    Die Frage ist doch, ob man der Sache eine Chance gibt, obwohl anfangs weder Verliebtheit noch Anziehung da ist - es aber ansonsten gut passt......
    Das ist in den meisten Fällen Zeitverschwendung.
    Entweder passt die Chemie oder sie passt nicht. Daran ändert sich auch nach zig Treffen rein gar nichts.
    Entweder es passt von der Anziehung her (man kann sich ganz grundsätzlich vorstellen, mit demjenigen zu schlafen und sich zu küssen) oder nicht.
    Das hat überhaupt noch gar nichts mit Verliebtheit zu tun, sondern ist reine Biologie und Chemie.

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    AW: Zu festgefahren? Wie sortiert man sinnvoll aus?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich habe da eigentlich gar nichts gestaltet. Es hörte einfach nicht auf, dass man gern Zeit miteinander verbrachte. Man hat sich getroffen, etwas unternommen, gegenseitig beim anderen übernachtet. Aber eben lange (Jahre), ohne dass es Gedanken oder Planungen für eine gemeinsame Zukunft jenseits z. B. eines gemeinsamen Urlaubs im nächsten Monat oder ähnlichem gab.
    Interessant. So etwas habe ich wirklich noch nie erlebt, dass es auch Männer gibt, die jahrelang Single sind und mit denen man jahrelang (oder auch monatelang) ganz viel und ganz gerne Zeit verbringt ohne dass da was passiert und dann nach Jahren stellt man fest, man ist in einer Beziehung.


    Zitat Zitat von Raratonga Beitrag anzeigen
    Es geht ja nicht darum, "cool" zu sein, sondern realistisch.

    Und ich habe mal gelesen, dass Psychologen ausgerechnet haben, dass man im Leben unter 10 Menschen trifft, mit denen man auch in tieferen Persönlichkeitsschichten so harmoniert, dass man eine langfristige glückliche Beziehung haben könnte...

    Mir ist nicht klar, wie so etwas berechnet wird, aber diese Zahl halte ich für realistisch.
    MIch würde auch mal interessieren, wie man sowas berechnet. Ansonsten kann ich es auch kaum glauben, denn wieso sind dann 99% aller Menschen in einer festen Beziehung? Was macht man, wenn man diese 10 Menschen trifft, aber nicht erkennt bzw. der Mensch vergeben ist?
    Ich glaube es gib viel mehr Menschen als 10 zu denen man passen würde....wie gesagt, sonst gebe es auch nicht so viele Partnerschaften.

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    AW: Zu festgefahren? Wie sortiert man sinnvoll aus?

    Zitat Zitat von LightCoral Beitrag anzeigen
    Da hast du natürlich Recht Ich präzisiere also:

    Ich habe keine Erwartungen (im Sinne einer Anspruchshaltung an den Mann oder das Leben).

    Und obwohl ich keine Erwartungen habe, habe ich jedes Mal große Hoffnung. Wer mir beibringt, wie ich das willentlich steuern kann - nur her damit!

    Ich stell mich auch nicht hin und sag "So bin ich eben, nix zu machen...", sondern versuche wirklich an mir zu arbeiten. Aber das Aufkommen von Gefühlen zu steuern, ist mir noch nicht gelungen. Alles, was ich schaffe, ist es, einigermaßen selbstfürsorglich mit ihnen umzugehen. Und das heißt bei mir eben, dass ich nach einem Rückschlag jedes Mal einige Zeit und Kraft brauche, um gefühlsmäßig wieder ins Lot zu kommen.
    Wie gesagt ich finde es auch total normal, dass man Hoffnung hat, wenn man sich etwas wünscht.
    Ich gehe ja auch nicht in ein Vorstellungsgespräch ohne zu hoffen, dass das was wird. Sonst könnte ich meine Zeit auch besser verbringen.
    Und natürlich ist man dann sehr enttäuscht, wenn eine Absage kommt...vor allem wenn man das Gefühl hatte, dass es passen würde.

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