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    AW: Wo lernt man in diesen Zeiten wen kennen?

    Zitat Zitat von Kleinfeld Beitrag anzeigen
    Mit der Einstellung sollte man tatsächlich Single bleiben.
    Exakt, absolute Zustimmung. Und die dahinter steckende Ironie gut getarnt.

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    AW: Wo lernt man in diesen Zeiten wen kennen?

    Zitat Zitat von Zweifler54 Beitrag anzeigen
    Exakt, absolute Zustimmung. Und die dahinter steckende Ironie gut getarnt.
    Da steckt keinerlei Ironie dahinter. Das ist mein voller Ernst.
    Viele Dinge fallen mir einfach so zu,.......Augen zum Beispiel.

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    AW: Wo lernt man in diesen Zeiten wen kennen?

    Zitat Zitat von Zweifler54 Beitrag anzeigen
    Verstehe leider kein Wort. Mir wäre meine Unabhängigkeit zu schade. Daher muss man nicht nur nicht suchen, sondern auch nicht finden. Vor allem wenn man mit sich selbst glücklich ist.
    Man muss als Single nicht todunglücklich sein, um sich eine Beziehung zu wünschen.
    Man muss sich eine Beziehung aber auch nicht so sehr wünschen, um dafür faule Kompromisse einzugehen.
    Es gibt hier durchaus mehr als Schwarz und Weiß, auch wenn du versuchst, es so darzustellen

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    AW: Wo lernt man in diesen Zeiten wen kennen?

    Zitat Zitat von Zweifler54 Beitrag anzeigen
    Daher behaupte ich: Wer als Single glücklich ist, sollte sein Glück dadurch kultivieren, dass er nicht nur nicht mehr sucht, sondern auch nicht mehr findet und sich auch nicht mehr finden lässt. Das hielte ich für absolut konsequent, alles andere ist doch nur Tarnung eines versteckten Mangels - und wir belügen uns selbst.
    Das ist mir zu statisch.

    Wenn ich einen für mich attraktiven Single!mann treffen sollte, wieso sollte ich nicht offen sein dafür ob und was sich entwickelt?

    Deshalb kann ich trotzdem mein Alleinleben genießen im Wissen, dass ich mit den allermeisten Männern tatsächlich lieber nicht zusammen sein möchte (und die nicht mir mir...).

    Aber wenn es wirklich passt, dann wär es eben doch schöner als allein zu sein, und dann ist es eben auch nicht zäh und anstrengend.

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    AW: Wo lernt man in diesen Zeiten wen kennen?

    Zitat Zitat von Zweifler54 Beitrag anzeigen
    Jede Art von Zweisamkeit ist ein Wagnis und auf Dauer ungeheuer anstrengend, selten wirklich bereichernd. Um das zu kapieren, brauchte ich schon ein paar Jahrzehnte Lebenserfahrung.
    Also für mich war Zweisamkeit immer bereichernd.
    Ungeheuer anstrengend und selten bereichernd fand ich hingegen jede andere Art menschlicher Kontakte.
    Das zu kapieren und dazu zu stehen obwohl mir alle Welt das Gegenteil einreden will hat auch bis Ü(e)50 gedauert, hätte auf mein Gefühl achten sollen, viel Zeit und Energie damit verschwendet, Jahrzehnte.

    Ist das mit den Umlauten hier immer noch nicht gefixt, oder sieht oben jemand ein großes "ü" ?
    (So gesehen könnte ich es geradezu als Wink des Schicksals betrachten daß Corona dafür sorgt daß wir uns von Menschenansammlungen und jeder Art von Gruppen fernhalten.)

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    AW: Wo lernt man in diesen Zeiten wen kennen?

    Nein, von todunglücklich spreche ich nicht.

    Von faulen Kompromissen auch nicht.

    Ich unterschreibe, was Du schreibst.

    Es ist mir aber klar geworden: Die Argumentation muss sehr viel subtiler sein als meine, um das Strickmuster von Diskussionen zu entlarven, die heutzutage in solchen Threads geführt werden. Vor allem diesen Unabhängigkeitsirrsinn zu entlarven, der gerade bei weiblichen Diskutanten immer wieder durchscheint. So dass man sich allen Ernstes fragt, was die eigentlich mit einem Mann anfangen können oder meinetwegen auch mit einer Frau, wenn sie erotisch dazu tendieren.

    Es entzieht sich meiner Vorstellungsfähigkeit, dass jemand nicht sucht, der sich nach Zweisamkeit sehnt. Da kommt als nächstes "bloß nicht krampfhaft suchen" etc.pp. Diese Überbetonung fällt mir in allen möglichen Threads auf, auch in anderen Online-Foren. Da werde ich inzwischen hellhörig.

    Es ist auch richtig: Nicht nur schwarz und weiß gibt es. Eine abhängige Person zu lieben, ist mehr als schwierig. Unabhängigkeit und Souveränität sind wünschenswert. Aber nicht ein solches: Eigentlich brauche ich nicht, weil "brauchen" ist "bedürftig sein", und man ist ja so wunderbar alleine "glücklich". Das ist Selbstbetrug. Man ist bloß nicht unglücklich.

    Wenn es da kein Differenzgefühl gibt, sollte man wirklich alleine bleiben, weil dies allemal leichter ist.

    Von einer Partnerin würde ich mir ein klares "Ja, ich will, weil ich das Bedürfnis habe. Bedürfnis haben heißt nicht bedürftig sein. Aber es heißt, dass ich mit Dir den weiteren Lebensweg gehen möchte, weil es mich reicher macht. Sehr viel reicher, als alleine zu bleiben." Das würde ich mir wünschen, und sie würde es dann paritätisch zurückbekommen.

    Aber Frauen, die dazu stehen (vor allem auch zu ihrer Sexualität, die ja noch immer das allerletzte Bedürfnis ist, welches die meisten Frauen zuzugeben imstande sind), sind rar gesäet. Vor solchen Frauen hätte ich aber Hochachtung, vor den anderen nicht.
    Geändert von Zweifler54 (06.07.2020 um 14:45 Uhr)

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    AW: Wo lernt man in diesen Zeiten wen kennen?

    Zitat Zitat von Kleinfeld Beitrag anzeigen
    Da steckt keinerlei Ironie dahinter. Das ist mein voller Ernst.
    Ok, die Ironie liegt bei mir. Du müsstest meine anderen Antworten lesen, wenn Du meine Intention verstehen möchtest.

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    AW: Wo lernt man in diesen Zeiten wen kennen?

    Zitat Zitat von Zweifler54 Beitrag anzeigen
    Vor allem diesen Unabhängigkeitsirrsinn zu entlarven, der gerade bei weiblichen Diskutanten immer wieder durchscheint. So dass man sich allen Ernstes fragt, was die eigentlich mit einem Mann anfangen können
    Ja nun, mit den allermeisten Männern tatsächlich eben: nix.

    Es entzieht sich meiner Vorstellungsfähigkeit, dass jemand nicht sucht, der sich nach Zweisamkeit sehnt.
    Tja, das ist dann eher dein Problem.

    Ich kann von mir sagen, dass ich nicht suche - schon allein, weil ich nicht wüsste wo. Meine Singlebörsenerfahrungen sind in Summe irgendwas zwischen nervtötend und langweilig, und damit bin ich ja nun nicht allein, und tatsächlich ist mir mein Leben zu schade um es mit der Hatz auf Mr. Right zu verplempern, der dann hinterher doch wieder ein stoffeliger Langweiler ist oder einer der sich nicht einlassen will.

    Man kann sich überall kennenlernen, und ich denke, es reicht freundlich und aufgeschlossen durch die Welt zu gehen, und sich sein Leben schön zu machen. Männersuche gehört bei mir nicht dazu. Entweder find ich nochmal eine Sonderanfertigung für mich, oder halt nicht. Das Leben ist so schön, und wir haben heute so viel Möglichkeiten, dass ich es nicht so entscheidend finde, ob da jetzt ein Mann ist oder nicht.

    Liebe hingegen ist wichtig, aber die kann ich auch woanders finden - oder auch in einer Beziehung nicht.

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    AW: Wo lernt man in diesen Zeiten wen kennen?

    Zitat Zitat von Zweifler54 Beitrag anzeigen
    Ok, die Ironie liegt bei mir. Du müsstest meine anderen Antworten lesen, wenn Du meine Intention verstehen möchtest.
    Ich habs weiß Gott versucht, aber viel schreiben heißt ja auch nicht unbedingt viel sagen.
    Viele Dinge fallen mir einfach so zu,.......Augen zum Beispiel.

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    AW: Wo lernt man in diesen Zeiten wen kennen?

    Zitat Zitat von Zweifler54 Beitrag anzeigen
    Von einer Partnerin würde ich mir ein klares "Ja, ich will, weil ich das Bedürfnis habe.
    Das Bedürfnis nach Beziehung hab ich tatsächlich nicht, wenn dann will ich einen bestimmten Mann. Ersteres kann man sicher suchen, letzteres eben nicht.

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