Meine Tochter hat ihr Studium dafür aufgegeben...
Jetzt will sie auch wieder in IHR Leben zurück, nicht mehr studieren aber sie muss ja von etwas leben. Zuletzt hat sie vom Staat und vom Pflegegeld gelebt.
Sie hat Angst, das sich sein Zustand in einem Heim rapide verschlechtert. Unsere große Angst ist das Ende dieser Krankheit, davor haben wir drei besondere Angst!
Ein NEIN! ist echt wichtig. Manchmal denke ich, er ist wie ein bockiges Kind, das nach der Mama ruft. Je öfter er sich so verhält, desto schneller kommt eine vertraute Person herbei geeilt.
In der Pandemie-Zeit wurde mir meine Einsamkeit bewusster. Da sind ja fast alle Aktivitäten auf Null gesetzt worden.
Ich kann das ja für mich als Kriterium nehmen, dass ein Partner in Frage kommt, der auch seinen Bereich behält.
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25.06.2020, 14:15Inaktiver User
AW: Richtiger Zeitpunkt für Beziehung?
Geändert von Inaktiver User (25.06.2020 um 14:21 Uhr)
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25.06.2020, 14:15Inaktiver User
AW: Richtiger Zeitpunkt für Beziehung?
Das musst du auch nicht

Niemand - kein Mensch - kann dich zwingen, deine Unabhängigkeit aufzugeben.
Man kann Beziehungen führen (sogar Ehen...), indem man weiterhin seinem Job nachgeht, eigenes Geld verdient und seine eigene Wohnung/Haus hat.
Wenn es das ist, was dir über allem das Wichtigste ist, dann musst du das von vornherein kommunizieren und keinen Schritt davon abweichen - es sei denn, du änderst deine Meinung aus freien Stücken und guten Gründen.
Der richtige Partner wird das verstehen und akzeptieren.
Nur - man darf keine Angst davor haben, eigene Wünsche und Bedürfnisse anzubringen und durchzusetzen - und zwar von Anfang an.
Ich verstehe jetzt noch besser als vorher, wovor du Angst hast: Vor Abhängigkeiten.
In Abhängigkeiten begibt man sich aber immer selber und freiwillig.
Du hast es jeden Tag - stets und ständig - selber in der Hand, wie (un)abhängig du sein willst.
Auch das ist nicht abhängig von einem Partner....
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25.06.2020, 14:26Inaktiver User
AW: Richtiger Zeitpunkt für Beziehung?
Das ist dann auch gut so, dass du vorsichtig bist und dir einen Rückzugsort halten willst. Normalerweise hast du ab 50 doch locker Chancen, dass auch Männer nicht mehr zusammenziehen wollen oder es eben akzeptieren, dass es dazu nicht mehr kommen wird. Bei Stefanie Stahl findest du einige pragmatische Tipps in Richtung Beziehung, Nähe und Distanz. Ich will jetzt nicht sagen. dass das eine Video der heilige Gral ist, aber du könntest in der Richtung am Ball bleiben und etwas für dich tun.
Ich kann mir schon vorstellen, dass du einiges erlebt hast und dadurch schnell alle Alarmglocken klingeln. Wichtig wäre dann eben auch mal zu schauen, wie gesunde Beziehung geht, dass du dir diesbezüglich auch Wissen aneignest. Normalerweise sollten Beziehungen ja konstruktiv, wohlwollend und liebenvoll sein. Klar kann es auch mal Probleme geben, aber diese sollten sich zusammen bereinigen lassen. Destruktive Beziehungen haben diese Punkte alle nicht, am Anfang vielleicht noch ein riesiges Tamtam, aber dann nix mehr außer unlösbaren Konflikten, kraftraubend einfach.
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25.06.2020, 14:56Inaktiver User
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25.06.2020, 15:14Inaktiver User
AW: Richtiger Zeitpunkt für Beziehung?
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25.06.2020, 15:14Inaktiver User
AW: Richtiger Zeitpunkt für Beziehung?
Puh.... Eure Ehe bzw dieses lange schwammige......
Hin und her.... Kein komkreter Strich darunter.... Neue Partner.... Wieder Streit....
Dann eigentlich allein mit den Kindern....
Das alles hat Spuren hinterlassen und ich habe natürlich eine Vermutung...
Angst ist zentral. Aber auch ein weiterer Punkt, da ich denke, du hast mit dem ex nicht abgeschlossen.
Wenn du eine neue Beziehung eingehst und das nicht klappt........
Das du dich mit deinen Anteilen noch nicht auseinandergesetzt hast?
Verstehe mich bitte nicht falsch. Du hast grosses geleistet als alleinerziehende mit 2 Teenagern.....
Aber für mich klingt es so, das du immer noch sehr viel Emotionen für den ex hast. Negative..... Und trotzdem kümmerst du dich weiterhin um ihn....
Die Kinder sind erwachsen und ihr lange getrennt. Ich verstehe nicht, warum er immer noch in deinem! Leben ist.
Klar er ist der Vater. Aber für deine Kinder und nicht für dich. Und wenn es den Kindern zuviel wird, dann müssen sie lernen sich zu distanzieren.
Aber dieser Mann ist weiterhin in deinem Leben... Seit mittlerweile 30 Jahren....
Und er ist weiterhin der Mittelpunkt.... Wie soll da Raum für was neues sein.
Ich glaube das du dich sehr nach einem Partner sehnst.... Und die "Freiheit" nur ein Vorwand ist.
Es ist traurig, daß er jetzt krank ist. Aber das ist nicht deine Aufgabe..... Du bist ihm nicht mehr verpflichtet.
Und wenn du es aber tum möchtest, ist es auch ok... Aber dann ist das halt der Preis
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25.06.2020, 15:21Inaktiver User
AW: Richtiger Zeitpunkt für Beziehung?
@ Luftistraus
Ich versuche Frieden zu finden mit ihm und es ist schön, dass es jetzt besser möglich ist. Das ist für mich der Abschied von einem Menschen, der mich lange begleitet hat, mit dem ich verschiedene Stationen durchlaufen bin, mit dem ich Kinder habe und alt werden wollte. Diese Krankheit war vielleicht der Beginn der Abwärtsspirale, denn sie beginnt längst vor dem Ausbruch.
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25.06.2020, 15:26Inaktiver User
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25.06.2020, 15:35
AW: Richtiger Zeitpunkt für Beziehung?
Es tut mir leid, wenn Du es so empfindest, als hätte ich Dich in eine Schublade gesteckt.
Das war nicht meine Absicht - und ich wüsste auch nicht, welche Schublade das sein sollte.
Mit Deinem anderen Strang war der aus 2018 gemeint. Ich kann hier schlecht crossposten - aber meine Anmerkung, ob sich denn nichts geändert hat, bezog sich darauf, dass Du schriebst, Du kannst Dich (nach wie vor nämlich) nicht abgrenzen. Mit gegenseitiger Hilfsbereitschaft hat das, was ich meinte, aber nichts zu tun.
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25.06.2020, 15:48Inaktiver User
AW: Richtiger Zeitpunkt für Beziehung?
Die Krankheit deines Mannes darf aber nicht deine Abwärtsspirale sein...
Er hat sein Leben und seine Krankheit...
Und du hast dein Leben...
Kinder haben ihr Leben....
Mit 50 plus ist es noch lange nicht vorbei...
Mit tut es immer furchtbar leid, wenn ich diese und ähnliche Geschichten lese...
Wenn Frauen im allerbesten Alter in solchen Konstrukten verhaftet sind und da nicht rauskommen.
Ich würde ihnen dann immer so gerne vermitteln, dass es auch noch ein anderes Leben gibt, jenseits allen Leides, was andere Menschen betrifft, die längst erwachsen sind und man meinen sollte, sie könnten längst für sich selber sorgen.
Der Weg zu einem guten Leben ist der, durch die Scheiße zu gehen, sich zu reflektieren, aus der Scheiße zu lernen und dann einfach weiterzumachen.
Niemand verspricht einem dabei, dass es auf Anhieb klappt.
Oft muss man immer und immer wieder noch eine Runde drehen.
Das gute daran ist jedoch:
Je öfter man sich diesen Herausforderungen stellt und keine Angst hat voran zu gehen, desto wahrscheinlicher ist es auch, an all dem Mist zu wachsen... sich selber kennen zulernen - und dann los zulassen, wenn es notwendig ist, weil es mit dem eigenen Leben nichts mehr zu tun hat.
Mir scheint, @Rosalila, dass du da noch irgendwo im Anfangsstadium bist und den Absprung - weg von dem alten Leben bis hin zu dem neuen - noch nicht gefunden hast.



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