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Thema: Der Kollege

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    AW: Der Kollege

    Zitat Zitat von Zweifler54 Beitrag anzeigen
    Einerseits gilt ja immer noch der Spruch: "never f. the company".

    Andererseits sehe ich durchaus die Möglichkeit, indirektes Vorgehen und Deutlichkeit zu kombinieren.

    Folgendes mag zwar gestelzt klingen, aber es geht jetzt nicht um den

    exakten Wortlaut: "Wenn wir nicht in einer Firma arbeiten würden und uns kennengelernt hätten, ich habe so das Gefühl, das wäre eine ganz andere Ebene zwischen uns. Schade, dass so etwas nicht möglich ist und uns beiden schaden könnte. "

    So etwas hat mal eine Frau zu mir in der ehemaligen Firma gesagt. Da ich damals emotional absolut gehemmt war, habe ich überhaupt nicht reagiert. Weder bejahend noch verneinend. Dabei war mir nach einem "bejahend" zumute, denn ich mochte sie sehr und hätte mir auch mehr vorstellen können.

    Ein solcher "Spruch" enthält ja bereits alle Rückzugsmöglichkeiten für beide Seiten. Da aber einige Männer ziemlich feige sind, wenn es zum Schwur kommt, muss man die Rückzugsmöglichkeit noch etwas einschränken. Wäre besser gewesen, sie hätte das damals gemacht. Hätte sie noch zusätzlich gesagt: "Andererseits weiß man nie, was sich ergibt. Nichts ist unmöglich." Ich glaube, ich hätte noch anders reagiert und ihr signalisiert, dass man die Möglichkeiten in einem persönlichen Treffen erkunden könnte. So, wie sie es formulierte, habe ich es wörtlich als klare Grenzziehung verstanden. Später habe ich verstanden, dass dieses Wörtlichnehmen falsch war. Nicht ohne Absicht offenbart eine Frau/ein Mann ihre/seine Gefühle.

    Also: Jonglieren, die Möglichkeiten aufzeigen, ohne zuviel und zu wenig Gewicht darauf zu legen, dass etwas real werden sollte. Damit wagt man nicht zuviel und kann sich emotional wieder zurücknehmen, später drüber flachsen und sich nett anlächeln und in kollegialem Geist weiter miteinander arbeiten.

    Wem das zu kunstvoll erscheint, möge andere bessere Vorschläge machen.
    Hallo Zweifler,

    Da der Kollege momentan nicht meine einzige Baustelle im Job ist, habe ich beschlossen, es erstmal ruhen zu lassen. Die Gefahr, dass sich die doch sehr gute Zusammenarbeit verschlechtern könnte, ist mir zu groß. Zumal es da immer noch die Situation gibt, dass wir uns seit einem knappen halben Jahr nicht mehr gesehen haben, und es ist möglich, dass ich aufgrund meiner momentan eher schwierigen Jobsituation auf den edlen Ritter hoffe, der mich mit seinem Wissen, seinem Charme, und seinem Witz aus der Sache befreit. Ich neige zu Überinterpretation und würde immer noch behaupten, in einer anderen Situation (gleicher Arbeitsplatz, keine räumliche Trennung, weniger gemeinsame Projekte) wäre ich forscher. So habe ich einen Brotkrümel geworfen, der nicht genommen wurde und zunächst hat es sich für mich erledigt. Ich sage bewusst „zunächst“, denn man weiß nie...

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    AW: Der Kollege

    Gut wenn Du das herausgefunden hast. Aber dennoch wollte ich ja nur eine Möglichkeit aufzeigen, da ich nicht wusste, wie weit Du schon mit Deinen Überlegungen gekommen bist.

    Vielleicht kannst Du ja doch irgendwann meine Überlegungen gebrauchen. Viel Glück

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