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    AW: Woran erkannt man Absichten beim anderen?

    Zitat Zitat von Rotweinliebhaberin Beitrag anzeigen
    Find ich auch.
    Seid ihr irgendwie in alten Konventionen gefangen? Also du im Lieb-Sei-Modus? Ich rieche hier weibliches Zurückstecken und ermuntere dich: lass dich nicht nerven und konter, Himmelnocheins!
    Guter Punkt! Bei ihm spielt sicher das Alter eine Rolle, er hat mir ja ein knappes Vierteljahrhundert voraus. Entsprechend tickt er anders und sein Ausweichen bei Diskussionen endet immer im Tunnel. Ich möchte Alterserscheinungen nicht ausschließen, doch gehöre ich zu keiner Berufsgruppe, die das zu beurteilen vermag.

    @Syriana, Du hast es mit dem "abwertenden, alten Mann" treffend ausgedrückt, wobei ich behaupte, dass er gar nicht merkt, wie sehr er teilweise abwertet. Diese Haltung passt so explizit nicht in sein Weltbild, wobei er implizit, unbewusst, auf dieser Schiene unterwegs ist, was natürlich einen Widerspruch bedeutet und es für anderer schwerer macht zu reagieren.

    Also, ich danke allen herzlich dafür, dass sie sich bemüht haben, mir wertvolle Tipps an die Hand zu geben !

    Auf Hinweise, ich könnte irgendwie mehr wollen, bin ich nicht eingegangen, weil ich definitiv nicht mehr will, auch nicht in noch so tiefen Abgründen meiner Seele .

    Er ist für mich Projektpartner im Verein, was erst einmal so bleiben wird. Die 1:1-Kontakte werde ich reduzieren.

    Zweimal wurde mir die Frage gestellt, warum ich mein Posting beim "Kennenlernen" eingestellt habe. Für mich traten die Folgen eines bisher eher sportlicheren Kennenlernens zu Tage. Und ich dachte, eventuell Annäherungsversuche seinerseits übersehen zu haben.

    Als Beziehungsthema schien es mir unpassend, von schlechten Umgangsformen wollte ich noch nicht schreiben und über das Freundschaftsthema ging es irgendwie hinaus, jedenfalls für mich, wobei ich im Nachhinein merke, dass es doch gepasst haben könnte, denn bisher verband uns ja eine Freundschaft.

    Sollte jemand von der Moderation den Freundschaftsstrang als angemessener empfinden, gibt es ja die Möglichkeit des Verschiebens, wofür ich mich ggf. bedanke.

    Mit den erhaltenen Antworten geht es mir jetzt einmal gut und ich fühle mich gewappnet .

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    AW: Woran erkannt man Absichten beim anderen?

    Zitat Zitat von schneegans Beitrag anzeigen
    Also, ich danke allen herzlich dafür, dass sie sich bemüht haben, mir wertvolle Tipps an die Hand zu geben !
    Fein, dass Du Tipps für Dich mitnehmen konntest.

    Ich persönlich kann mit solchen nicht dienen, wenn ich nicht wirklich verstehe, worum
    es geht. Nichts anderes wollte ich mit meinen Fragen zum Ausdruck bringen, und es wäre ein netter
    Zug Deinerseits gewesen, ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen.

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    AW: Woran erkannt man Absichten beim anderen?

    Schafwolle, hartnäckig wie immer.

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    AW: Woran erkannt man Absichten beim anderen?

    Du kannst es nur herausbekommen, in dem du ihn fragst, warum er sich wundert, was der Grund für sein verwundert sein ist. Bringe ihn dazu zu reden, immer reden lassen und fragen, alles hinterfragen, dann erfährst du sehr viel von ihm. Wie so seine Gesinnung ist. Immer nachfragen, immer wieder, Löcher ins Hirn bohren. Ich habe da die Vermutung, daß er irgendwann unsicher wird und platzt. Dann weißt du was los ist und kennst seine Einstellung.
    Ich bin eine Raupe und du ein Reh. Doch ich werd ein Schmetterling und du wirst Filet.

    Die Sache mit dem streiten ist die, wenn man etwas zurückhält, arbeitet es auf lange Sicht gegen euch (Dalai Lama)

    Wenn du jemand anderem vergibst, dann tust du dies deinetwegen, nicht weil der andere das verdient. (Doris Wolf, Psychotherapeutin)


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    AW: Woran erkannt man Absichten beim anderen?

    Zitat Zitat von Niehagen Beitrag anzeigen
    Schafwolle, hartnäckig wie immer.


    Ich habe es tatsächlich immer noch nicht verstanden, woran @Schneegans es
    festmacht, dass der Gute eventuell ggfs. vielleicht eindeutige Absichten hat.

    Abwertungen und fehlende Diskussionsbereitschaft werden es kaum sein.

    Aber da ich hier auf Spekulieren angewiesen bin:
    ich denke, der Tatsache, dass seine Frau im Heim ist, dürfte die einschlägige
    Fantasie beflügeln.

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    AW: Woran erkannt man Absichten beim anderen?

    So sehr ich Dein Engagement hier in der Vergangenheit schätzte, so wenig konnte ich mit Deinen Nachfragen zunächst anfangen. Da ich Beantwortung nun doch für wichtig erachte, liefere ich sie unten:

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Ich greife meine nicht beantwortete Frage nochmal auf, weil ich mir darunter nichts
    vorstellen kann.

    Du hast ihm gegenüber erwähnt, dass Du Hans-Dieter telefonisch zum Geburtstag
    gratuliert hast. ............... Was war dann??
    Herr Nachbar und Vereinskamerad bewertete meinen Geburtstagsgruß als "eindeutig über die bisherige (berufliche) Beziehung hinausgehend" und schnaupte dabei.

    Ich bin Netzwerkerin und gratuliere vielen Menschen in meinem Umfeld zum Geburtstag. Bisher äußerte sich niemand negativ darüber. Die Reaktion des Nachbarn war für mich neu und hatte durch seinen Ton und Schnauben einen Unterton, der mich erkennen ließ, dass ihm mein Kontakt zu Hans-Dieter nicht passte.



    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Jemanden klein halten ist ein Mechanismus der Abwertung, den Du offenbar erkennst.
    Verstehe ich es richtig, dass Du Dich dagegen nicht zu wehren vermagst?
    Ich vermag mich zu wehren und tue dies in seinem Fall auch regelmäßig. Außerhalb dieser Freundschaft oder Bekanntschaft erlebe ich solche Abwertungen nicht, jedenfalls nicht in den letzten Jahren.


    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Kannst Du Beispiele bezüglich der Nörgelei nennen?

    Ansonsten ist die zitierte Aussage für mich überhaupt nicht schlüssig.

    Denn ich finde es verwunderlich, dass es für Dich kein (!) Problem wäre, wenn Kameraden
    oder Nachbarn an Dir herum nörgelten.

    Und Deiner Logik zufolge handelt es sich bei diesem Mann ja um etwas anderes als um eine
    Kameradschaft oder erweiterte Nachbarschaft.
    Ich überlege, ob ich mit "Nörgeln" den passenden Ausdruck verwendet habe. Dieser Mensch sagt nicht "ich mag nicht" oder "ich finde" oder "meiner Meinung nach", sondern er reagiert auf alles, was ihm irgendwie an meinen Aussagen nicht passt, mit "ich wundere mich" oder "ich verstehe nicht". Sein Tonfall bleibt dabei monoton, er wird eher leiser. Gehe ich darauf ein und liefere eine Erklärung, antwortet er dann meist nicht mehr.

    Du fragtest nach einem Beispiel, das ich sinngemäß liefere:

    Er (mit negativem Unterton): "Du kennst hier in der Stadt schon viele Menschen und Kreise, obwohl Du noch nicht so viele Jahre hier lebst wie ich. Du engagierst Dich intensiv" (diese Beobachtung formuliert er als Frage).
    Ich: "Ich arbeite freiberuflich und bin darauf angewiesen, Menschen kennenzulernen, auch für unser gemeinsames Projekt im Verein. Außerdem engagiere ich mich gerne."
    Er: keine Antwort und wieder dieser Blick der Verwunderung.

    Und noch konkreter das Beispiel mit "Hans-Dieter" (wobei wir mit Hans-Dieter per "Sie" sind):
    Ich: "Hans-Dieter hat mir das und das gesagt, als wir gestern kurz telefonierten."
    Er: "Warum habt Ihr telefoniert?"
    Ich: "Er hatte Geburtstag und ich war froh, ihm zum Gratulieren kurz persönlich erreicht zu haben."
    Er: "Das geht über eine normale, berufliche Beziehung deutlich hinaus. Warum gratulierst Du ihm zum Geburtstag?"
    Ich: "Ich gratuliere den Menschen in meinem beruflichen Netzwerk meistens zum Geburtstag. Für mich gehört es dazu."
    Er: wundern & schweigen.

    Ansonsten höre von ihm, wenn ich über etwas berichte, häufig die Aussage, ich sei zu direkt im Umgang mit anderen. Wenn ich mein Verhalten dann erkläre, bleibt es seinerseits meist bei dem verwunderten Blick, aus dem ich dann schlau werden darf.

    Langsam empfinde ich ihn den anfangs positiven Kontakt mit ihm als anstrengend.

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    AW: Woran erkannt man Absichten beim anderen?

    Irgendwie hat das Ganze hier für mich nichts mit Kennenlernen zu tun, sondern eher mit Umgangsformen und Abgrenzung von unsympathischen Nachbarn.
    Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.

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    AW: Woran erkannt man Absichten beim anderen?

    In den geschilderten Situationen und Verhaltensweisen lässt sich meinerseits nicht die allergeringste Annäherungsabsicht erkennen.

    Mich wundert, wie dein Umfeld auf dergleichen Ideen kommt.

    Rein kommunikativ betrachtet, solltest du auf Aussagen/Beobachtungen, die nicht explitzit als Frage gestellt sind, keineswegs mit Erklärungen reagieren.
    (Bsp. deines Networkings)

    Auf seine "mich wundert,...", "mich erstaunt" Aussagen - denn auch das sind keine Fragen an dich, mit der zentralen Frage reagieren "warum?"

    Grds. würde ich den Kontakt auf den Verein limitieren und ansonsten dich nicht dauernd erklären, sondern ihn selbst hinterfragen.
    Cave: Beiträge können ggf. marginale Rückstände von Ironie und Sarkasmus aufweisen.
    Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie das Posting oder fressen Sie die Verfasserin.

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    AW: Woran erkannt man Absichten beim anderen?

    Zitat Zitat von schneegans Beitrag anzeigen
    Gegen ihn erheben viele Menschen nicht gerne das Wort, ich selbst bin da anders.
    Lass dich nicht kleinkriegen, und wenn er wieder inquisitorisch ankommt, dann winde dich nicht raus, erkläre dich nicht, sondern KONTER! Der Mann ist subtil unverschämt.

    Zitat Zitat von schneegans Beitrag anzeigen
    Er (mit negativem Unterton): "Du kennst hier in der Stadt schon viele Menschen und Kreise, obwohl Du noch nicht so viele Jahre hier lebst wie ich. Du engagierst Dich intensiv" (diese Beobachtung formuliert er als Frage).
    Ich: "Ich arbeite freiberuflich und bin darauf angewiesen, Menschen kennenzulernen, auch für unser gemeinsames Projekt im Verein. Außerdem engagiere ich mich gerne."
    Er: keine Antwort und wieder dieser Blick der Verwunderung.

    Ansonsten höre von ihm, wenn ich über etwas berichte, häufig die Aussage, ich sei zu direkt im Umgang mit anderen. Wenn ich mein Verhalten dann erkläre ........
    Erkläre dein Verhalten NICHT. Sag ihm, dass du machst, was du machst und dass es ihn nichts angeht, wie du was machst. Oder so ähnlich. Du bist in der Rechtfertigungsschiene drin. Hey: er kritisiert, wie du mit anderen Menschen umgehst! Was soll das! Er ist nicht dein Vater und auch nicht dein Chef und schon gar nicht dein Ehemann. Er lebt nur in einer Welt, in der Männer Frauen leiten.

    Du hast sein "Schnauben" beim Hans-Dieter-Problem als kleines Eifersüchtchen ausgelegt ... kann man machen, kann man aber auch lassen, denn letztendlich ist es egal, ob dieser Mann auch gerne von dir zum Geburtstag angerufen worden wäre, dich irgendwie erotisch findet oder wasauchimmer .... es ist nicht wichtig.

    Wehre dich, grenze dich ab und lass dich nicht von "höherem Status" weil älter und Mann davon abhalten.
    ************************************************** ******************

    „Nimm Dein Leben ein bisschen in die Hand. Wenn Du es gut behandelst, dann beisst es auch nicht! “
    [Geschenkt von Gustave]

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    AW: Woran erkannt man Absichten beim anderen?

    Zitat Zitat von schneegans Beitrag anzeigen

    Du fragtest nach einem Beispiel, das ich sinngemäß liefere:

    Er (mit negativem Unterton): "Du kennst hier in der Stadt schon viele Menschen und Kreise, obwohl Du noch nicht so viele Jahre hier lebst wie ich. Du engagierst Dich intensiv" (diese Beobachtung formuliert er als Frage). Was würdest du machen, wenn du in einer Stadt fremd bist?
    Ich: "Ich arbeite freiberuflich und bin darauf angewiesen, Menschen kennenzulernen, auch für unser gemeinsames Projekt im Verein. Außerdem engagiere ich mich gerne."
    Er: keine Antwort und wieder dieser Blick der Verwunderung.
    Hier hätte ich nachgefragt. z.B. du siehst verwundert aus, was wundert dich daran?

    Und noch konkreter das Beispiel mit "Hans-Dieter" (wobei wir mit Hans-Dieter per "Sie" sind):
    Ich: "Hans-Dieter hat mir das und das gesagt, als wir gestern kurz telefonierten."
    Er: "Warum habt Ihr telefoniert?" Wieso interessiert dich das?
    Ich: "Er hatte Geburtstag und ich war froh, ihm zum Gratulieren kurz persönlich erreicht zu haben."
    Er: "Das geht über eine normale, berufliche Beziehung deutlich hinaus. Warum gratulierst Du ihm zum Geburtstag?"
    Ich: "Ich gratuliere den Menschen in meinem beruflichen Netzwerk meistens zum Geburtstag. Für mich gehört es dazu. Wie machst du es mit Bekannten?"
    Er: wundern & schweigen.
    Hier wieder nachfragen: Du siehst verwundert aus, was wundert dich daran.
    Meine fett geschriebenen Aussagen, hätte ich so gemacht, dann ist er am Zug und sollte antworten und du erfährst was in ihm vorgeht. Eure Gespräche sind eine Sackgasse, in der es nicht mehr weitergeht. Du rechtfertigst dich und interessierst dich nicht für seine Gedanken. Fragen, fragen, fragen, er ist an dir interessiert und fragt dich auch. Vielleicht ist er verwundert, weil von dir zu ihm nichts mehr kommt.
    Ich bin eine Raupe und du ein Reh. Doch ich werd ein Schmetterling und du wirst Filet.

    Die Sache mit dem streiten ist die, wenn man etwas zurückhält, arbeitet es auf lange Sicht gegen euch (Dalai Lama)

    Wenn du jemand anderem vergibst, dann tust du dies deinetwegen, nicht weil der andere das verdient. (Doris Wolf, Psychotherapeutin)


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