Hallo,
puh....das sind 'ne Menge Antworten. Vielen Dank! Werde versuchen, auf möglichst viele einzugehen...
Hier gibt es in verschiedenen Ländern offensichtlich verschiedene Ansichten (wobei ich 10l pro Woche noch nirgendwo gelesen habe)
Ist ja auch ein Argument, was er dafür benutzt, die Gefahr kleinzureden. So, nach dem Motto, dass die Mediziner auch nicht die Weisheit für sich gepachtet haben und alle Jahre was anderes sagen.
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11.04.2020, 08:05
AW: Kleines Problem ? Großes Problem ? Eine Frage der Toleranz ?
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11.04.2020, 08:25
AW: Kleines Problem ? Großes Problem ? Eine Frage der Toleranz ?
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11.04.2020, 08:29
AW: Kleines Problem ? Großes Problem ? Eine Frage der Toleranz ?
Seh ich auch so.
Ist ja auch das, was mich nachdenken lässt. Steh ich da vor dem Jackpot und bin zu borniert? Oder sollte ich aufpassen, meine Grenzen nicht zu verletzen und mich nicht für die nächsten Jahre in eine problematische Beziehung einzulassen?
Ich habe Fehler und Macken wie jeder Mensch, bin aber mit mir im Reinen. So, wie er ja offensichtlich auch mit sich...
Dann kommt es ja auch immer auf die Sichtweise des Gegenübers an. Ein Partner findet meine MAcke vielleicht als störend, der nächste als liebenswerte Eigenheit oder als Bereicherung.
Und auf die ertragbaren Grenzen kommt es auch an.
Ist ja nicht so, dass ich ab und zu mal 'ne Zigarette oder ein, zwei Glas Wein oder Bier( und zu Festivitäten auch mal mehr)generell ausschliessen würde.
Genauso empfindet er es. Aufgrund dessen, dass es für mich diese Wichtigkeit hat, fühlt er sich in seinen ganzen Qualitäten, die er tatsächlich hat, reduziert.
Da kann ich ihm -zigmal sagen und zeigen, dass ich ihn toll finde.
Doch, ich nehme ihn ernst. Deshalb war ich ja auch skeptisch, wenn bestimmte Ansichten so gegensätzlich sind. Aber er wollte diese Herausforderung und fand meine Skepsis eher als übergriffig. So nach dem Motto, ich sollte es doch ihm überlassen, ob er mit den Einschränkungen klarkommen kann und will.
Weil wir uns zu gut verstehen und selbst (mit der gewissen Traurigkeit, Enttäuschung, Frustration im Bauch) immer noch viel wohler fühlen, als wenn wir jetzt die nächsten Wochen allein verbrächten.
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11.04.2020, 08:38
AW: Kleines Problem ? Großes Problem ? Eine Frage der Toleranz ?
Ich weiss nicht, ob Zweckgemeinschaft das richtige Wort ist. das hört sich sehr kalt, sehr nüchtern an. Das Zusammensein hier ist das aber nicht (auch wenn Zärtlichkeiten und Sex und naja ... die gewünschte Perspektive fehlen).
Wir sind sehr aufmerksam miteinander, diskutieren, lachen, spielen, sehen Filme, kochen, essen sehr gut und verwandeln jeden Tag den Garten ein Stück mehr in einen solchen. Am Anfang des Confinement war es eine Brachfläche. Mit der Zeit ist er unser tägliches Projekt geworden, was uns beiden Spass macht.
Abgesehen davon arbeite ich und er geht in einem anderen Zimmer seinem Hobby nach.
Und ja, er LÄSST sich NICHT darauf ein. Es war sein Vorschlag und ich habe unter dem Vorbehalt zugestimmt, dass wir schauen müssen, ob uns das in der neuen Konstellation gut tut.
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11.04.2020, 08:38Inaktiver User
AW: Kleines Problem ? Großes Problem ? Eine Frage der Toleranz ?
Du hoffst darauf, dass er sich wunschgemäß wandelt.
Er darauf, dass Du ihn so wie er ist, akzeptierst.
Beides wird langfristig nicht passieren.
What you see is what you get.
Enttäuschung beidseitig vorprogrammiert.
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11.04.2020, 08:50Inaktiver User
AW: Kleines Problem ? Großes Problem ? Eine Frage der Toleranz ?
Und genau das nenne ich Zweckgemeinschaft.
Wäre die derzeitige Situation nicht so, wie sie ist, wäre er gegangen.
Ich schrieb schon zwischendurch, dass Bedürftigkeit ein Thema ist bei Dir.
Natürlich negierst Du das....genauso, wie die sehr klare Sichtweise Einiger hier, dass es schlicht nicht passt.
Du stellte Deine Ansprüche als Lapalien hin, die er als essentiell betrachtet.
Das ist ein deutliches Zeichen gegen eine Partnerschaft.
Und während Ihr die Zeit gerade zusammen verbringt(!), versuchst Du, Dir Deinen Frust von der Seele zu schreiben und Dein Denken und Handeln zu rechtfertigen...mit geschlossenen Augen.
Das funktioniert nicht wirklich.
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11.04.2020, 09:08
AW: Kleines Problem ? Großes Problem ? Eine Frage der Toleranz ?
Naja, der Punkt ist ja, dass ich durchaus bereit wäre, über andere Strategien nachzudenken. Wenn er also z.B. gesagt hätte: "Ich versteh ja Dein Problem und ist wirklich schon 'ne Hausnummer, was ich da so trinke. Aber jetzt ist einfach nicht der Zeitpunkt...."
Aber für ihn ist das Problem inexistent. Aus seiner Sicht hat er den Alkohol im Griff. Keinen Alkohol beim Arbeiten. Keine Promilleüberschreitung im Auto. Kein Extra-in-die-Stadt-fahren, um Alkohol zu besorgen. Und, wie gesagt, ich habe ihn auch schon tagelang ohne Alkohol erlebt. (Was bis auf die getrunkenen Gläser keinen Unterschied macht.Nicht im Verhalten und auch nicht im Geruch.
Tatsache bleibt aber, dass seine Alltagskonsum nach dem von ihm selbst genannten Mengen für mich erstaunlich hoch ist.
Ich auch!
übrigens sind die Kräuterzigaretten jetzt angekommen. Und da lässt er es gerade richtig krachen.:-)
Meine Haltung und meine Ängste haben ganz sicher damit zu tun.
Ich habe mehrere langjährige Partnerschaften gehabt (jeweils zwischen 4 und 10 Jahren). Mehr als die Hälfte der Partner würde ich heute als psychisch gestört oder problematisch bezeichnen. (Workaholic, Depressiv, Manipulativer Narzist, Gewalttrauma in der Kindheit, notorischer Fremdgänger... zum Teil mehrere Psychosen im gleichen Mann vereint).
Mein Problem war, zeitig genug zu erkennen, was Sache ist und dann auch zeitig genug auszusteigen.
Ich habe mittlerweile auch genug Erfahrung im Alleinleben, dass ich weiss, dass ich das kann, es aber schön wäre,mit dem RICHTIGEN, zu zweit zu sein. Ich finde das Leben zu zweit einfach generell stimulierender und motivierender, auch wenn ich keinen zum Bespassen brauche.
Wenn ich mich jetzt also in eine neue Beziehung stürze, würde ich gerne nicht wieder den gleichen Fehler machen und dann Jahre kostbarer Lebenszeit damit verlieren, mich sinnlos in einer problematischen Beziehung zu verausgaben.
Naja, wie gesagt, Einfordern ist ja nicht mein eigentliches Ziel. Mein Ziel ist, auf meine Grenzen und mich selber aufzupassen.
Und die "strikten" Regeln haben ja nicht erst jetzt in und mit demConfinement angefangen.
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11.04.2020, 09:13
AW: Kleines Problem ? Großes Problem ? Eine Frage der Toleranz ?
Das ist die klassische Abhängigkeitsschiene.
Um die schlechten Voraussetzungen/Ursachen wird alles mögliche "drapiert", um zu versuchen, sich doch alles schön zu reden.
TE der Konsum liegt definitiv nicht im "Normbereich" und sein Verstoß (Heimlichkeit) sagt alles.
Pass auf Dich auf! Mehr kann ich dazu nicht mehr sagen.
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11.04.2020, 09:13
AW: Kleines Problem ? Großes Problem ? Eine Frage der Toleranz ?
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11.04.2020, 09:16
AW: Kleines Problem ? Großes Problem ? Eine Frage der Toleranz ?



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