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    AW: Kleines Problem ? Großes Problem ? Eine Frage der Toleranz ?

    Hallo,

    puh....das sind 'ne Menge Antworten. Vielen Dank! Werde versuchen, auf möglichst viele einzugehen...

    Zitat Zitat von Tiggi75 Beitrag anzeigen
    Thema medizinisch gerade noch halbwegs ungefährliche Menge Alkohol- laut BzgA sind das für Männer 2 Standardgläser am Tag Plus an 2 Tagen gar kein Konsum Plus kein Besäufnis.
    ....
    Hier gibt es in verschiedenen Ländern offensichtlich verschiedene Ansichten (wobei ich 10l pro Woche noch nirgendwo gelesen habe )
    Ist ja auch ein Argument, was er dafür benutzt, die Gefahr kleinzureden. So, nach dem Motto, dass die Mediziner auch nicht die Weisheit für sich gepachtet haben und alle Jahre was anderes sagen.

  2. gesperrt

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    AW: Kleines Problem ? Großes Problem ? Eine Frage der Toleranz ?

    Zitat Zitat von Tuliperouge Beitrag anzeigen
    Hallo,

    puh....das sind 'ne Menge Antworten. Vielen Dank! Werde versuchen, auf möglichst viele einzugehen...
    Geht gerade schlecht, weil ihr zusammen seid, oder?

    Und ja, ich finde, es gibt einen Unterschied zwischen einer frischen Fahne, wenn jemand gerade ein Bier oder Wein zum Essen hatte, oder nach regelmäßigem Genuss ...

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    AW: Kleines Problem ? Großes Problem ? Eine Frage der Toleranz ?

    Zitat Zitat von Admaro Beitrag anzeigen
    Du gefällst ihm sehr. Er hat dir zuliebe von einer Gewohnheit oder gar lieb gewonnem Genuss gelassen. Sicherlich ist ihm auch klar, dass der Verzicht nicht zu seinem Schaden ist
    Seh ich auch so.
    Zitat Zitat von Admaro Beitrag anzeigen
    Du bist Mitte 50, er auch. Ihr steht mitten im Leben. Jemanden zu finden, der in dieser Phase in vielen Dingen mit einem selbst harmoniert, ist fast ein Lottogewinn.
    Ist ja auch das, was mich nachdenken lässt. Steh ich da vor dem Jackpot und bin zu borniert? Oder sollte ich aufpassen, meine Grenzen nicht zu verletzen und mich nicht für die nächsten Jahre in eine problematische Beziehung einzulassen?

    Zitat Zitat von Admaro Beitrag anzeigen
    Und ja, eigene "Sünden" schließen dies nicht aus. Wer ohne diese ist, werfe den ersten Stein.
    Ich habe Fehler und Macken wie jeder Mensch, bin aber mit mir im Reinen. So, wie er ja offensichtlich auch mit sich...
    Dann kommt es ja auch immer auf die Sichtweise des Gegenübers an. Ein Partner findet meine MAcke vielleicht als störend, der nächste als liebenswerte Eigenheit oder als Bereicherung.
    Und auf die ertragbaren Grenzen kommt es auch an.
    Ist ja nicht so, dass ich ab und zu mal 'ne Zigarette oder ein, zwei Glas Wein oder Bier( und zu Festivitäten auch mal mehr)generell ausschliessen würde.

    Zitat Zitat von Admaro Beitrag anzeigen
    ....aber es ist ein Teil von dir und es verletzt dich, wenn er dich auf das reduziert.
    Genauso empfindet er es. Aufgrund dessen, dass es für mich diese Wichtigkeit hat, fühlt er sich in seinen ganzen Qualitäten, die er tatsächlich hat, reduziert.
    Da kann ich ihm -zigmal sagen und zeigen, dass ich ihn toll finde.

    Zitat Zitat von Admaro Beitrag anzeigen
    ...Es ändert doch nicht's an der Tatsache, dass du ihn als Partner nicht ernst nimmst. Den erhobenen Zeigefinger zeigst du schon jetzt.
    Doch, ich nehme ihn ernst. Deshalb war ich ja auch skeptisch, wenn bestimmte Ansichten so gegensätzlich sind. Aber er wollte diese Herausforderung und fand meine Skepsis eher als übergriffig. So nach dem Motto, ich sollte es doch ihm überlassen, ob er mit den Einschränkungen klarkommen kann und will.

    Zitat Zitat von Admaro Beitrag anzeigen
    Warum lebt dann nicht jeder wieder in seiner Wohnung?
    Weil wir uns zu gut verstehen und selbst (mit der gewissen Traurigkeit, Enttäuschung, Frustration im Bauch) immer noch viel wohler fühlen, als wenn wir jetzt die nächsten Wochen allein verbrächten.

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    AW: Kleines Problem ? Großes Problem ? Eine Frage der Toleranz ?

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Dann habt Ihr die Beziehung von jetzt auf gleich auf eine Art der Situation geschuldeten
    Zweckgemeinschaft reduziert?

    Für mich klingt das ebenso seltsam wie Deine Besorgnis um seine Gesundheit.
    Und mich wundert, dass er sich auf dieses Arrangement einlässt.
    Ich weiss nicht, ob Zweckgemeinschaft das richtige Wort ist. das hört sich sehr kalt, sehr nüchtern an. Das Zusammensein hier ist das aber nicht (auch wenn Zärtlichkeiten und Sex und naja ... die gewünschte Perspektive fehlen).
    Wir sind sehr aufmerksam miteinander, diskutieren, lachen, spielen, sehen Filme, kochen, essen sehr gut und verwandeln jeden Tag den Garten ein Stück mehr in einen solchen. Am Anfang des Confinement war es eine Brachfläche. Mit der Zeit ist er unser tägliches Projekt geworden, was uns beiden Spass macht.
    Abgesehen davon arbeite ich und er geht in einem anderen Zimmer seinem Hobby nach.

    Und ja, er LÄSST sich NICHT darauf ein. Es war sein Vorschlag und ich habe unter dem Vorbehalt zugestimmt, dass wir schauen müssen, ob uns das in der neuen Konstellation gut tut.

  5. Inaktiver User

    AW: Kleines Problem ? Großes Problem ? Eine Frage der Toleranz ?

    Du hoffst darauf, dass er sich wunschgemäß wandelt.
    Er darauf, dass Du ihn so wie er ist, akzeptierst.
    Beides wird langfristig nicht passieren.
    What you see is what you get.
    Enttäuschung beidseitig vorprogrammiert.

  6. Inaktiver User

    AW: Kleines Problem ? Großes Problem ? Eine Frage der Toleranz ?

    Zitat Zitat von Tuliperouge Beitrag anzeigen
    .


    Weil wir uns zu gut verstehen und selbst (...) immer noch viel wohler fühlen, als wenn wir jetzt die nächsten Wochen allein verbrächten.
    Und genau das nenne ich Zweckgemeinschaft.

    Wäre die derzeitige Situation nicht so, wie sie ist, wäre er gegangen.

    Ich schrieb schon zwischendurch, dass Bedürftigkeit ein Thema ist bei Dir.
    Natürlich negierst Du das....genauso, wie die sehr klare Sichtweise Einiger hier, dass es schlicht nicht passt.

    Du stellte Deine Ansprüche als Lapalien hin, die er als essentiell betrachtet.
    Das ist ein deutliches Zeichen gegen eine Partnerschaft.

    Und während Ihr die Zeit gerade zusammen verbringt(!), versuchst Du, Dir Deinen Frust von der Seele zu schreiben und Dein Denken und Handeln zu rechtfertigen...mit geschlossenen Augen.

    Das funktioniert nicht wirklich.

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    AW: Kleines Problem ? Großes Problem ? Eine Frage der Toleranz ?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ...
    Was den Alkohol angeht - wäre ich lockerer. Er zeigt schonmal kein verändertes Verhalten mit Alkohol- was ich gut finde und ob das langfristig nicht in andere Bahnen zu lenken ist- ist doch noch ganz offen.

    Dein Anspruch ist also für ihn eine massive Veränderung und speziell auf den Alkohol bezogen- vollkommen überzogen! Vielleicht wäre ein wenig Input zum Thema Alkoholismus hilfreich?
    Ich habe auch schon Menschen kennengelernt, die es tatsächlich aus eigenem Willen- ohne Hilfe von außen geschafft haben. Es ist also nicht ausgeschlossen (letztlich geht es ja sowieso um den eigenen Willen)- aber es ist nicht einfach und ein langer Weg. Und so lange kennt ihr euch noch gar nicht!
    Naja, der Punkt ist ja, dass ich durchaus bereit wäre, über andere Strategien nachzudenken. Wenn er also z.B. gesagt hätte: "Ich versteh ja Dein Problem und ist wirklich schon 'ne Hausnummer, was ich da so trinke. Aber jetzt ist einfach nicht der Zeitpunkt...."
    Aber für ihn ist das Problem inexistent. Aus seiner Sicht hat er den Alkohol im Griff. Keinen Alkohol beim Arbeiten. Keine Promilleüberschreitung im Auto. Kein Extra-in-die-Stadt-fahren, um Alkohol zu besorgen. Und, wie gesagt, ich habe ihn auch schon tagelang ohne Alkohol erlebt. (Was bis auf die getrunkenen Gläser keinen Unterschied macht.Nicht im Verhalten und auch nicht im Geruch.
    Tatsache bleibt aber, dass seine Alltagskonsum nach dem von ihm selbst genannten Mengen für mich erstaunlich hoch ist.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich muss sagen, dass er schon die Zigaretten so eingeschränkt hat, finde ich wirklich toll...
    Ich auch!
    übrigens sind die Kräuterzigaretten jetzt angekommen. Und da lässt er es gerade richtig krachen.:-)

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wie verlief denn dein Leben bisher? Was hast du in deinem Leben für Beziehungen gelebt- gehabt und wie sind die verlaufen?

    Du bist Mitte 50- du weißt sicherlich wie selten es ist, einen Menschen zu finden, mit dem man richtig gut "kann"- wo es passt.
    Meine Haltung und meine Ängste haben ganz sicher damit zu tun.
    Ich habe mehrere langjährige Partnerschaften gehabt (jeweils zwischen 4 und 10 Jahren). Mehr als die Hälfte der Partner würde ich heute als psychisch gestört oder problematisch bezeichnen. (Workaholic, Depressiv, Manipulativer Narzist, Gewalttrauma in der Kindheit, notorischer Fremdgänger... zum Teil mehrere Psychosen im gleichen Mann vereint).
    Mein Problem war, zeitig genug zu erkennen, was Sache ist und dann auch zeitig genug auszusteigen.
    Ich habe mittlerweile auch genug Erfahrung im Alleinleben, dass ich weiss, dass ich das kann, es aber schön wäre,mit dem RICHTIGEN, zu zweit zu sein. Ich finde das Leben zu zweit einfach generell stimulierender und motivierender, auch wenn ich keinen zum Bespassen brauche.
    Wenn ich mich jetzt also in eine neue Beziehung stürze, würde ich gerne nicht wieder den gleichen Fehler machen und dann Jahre kostbarer Lebenszeit damit verlieren, mich sinnlos in einer problematischen Beziehung zu verausgaben.



    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wie man jetzt bei diesem Corona- Durcheinander- solche strikten Regeln - Neuheiten- einfordern will, ist mir jetzt nicht klar.
    Naja, wie gesagt, Einfordern ist ja nicht mein eigentliches Ziel. Mein Ziel ist, auf meine Grenzen und mich selber aufzupassen.
    Und die "strikten" Regeln haben ja nicht erst jetzt in und mit demConfinement angefangen.

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    AW: Kleines Problem ? Großes Problem ? Eine Frage der Toleranz ?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Du hoffst darauf, dass er sich wunschgemäß wandelt.
    Er darauf, dass Du ihn so wie er ist, akzeptierst.
    Beides wird langfristig nicht passieren.
    Das ist die klassische Abhängigkeitsschiene.

    Um die schlechten Voraussetzungen/Ursachen wird alles mögliche "drapiert", um zu versuchen, sich doch alles schön zu reden.

    TE der Konsum liegt definitiv nicht im "Normbereich" und sein Verstoß (Heimlichkeit) sagt alles.

    Pass auf Dich auf! Mehr kann ich dazu nicht mehr sagen.

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    AW: Kleines Problem ? Großes Problem ? Eine Frage der Toleranz ?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Zwischen diesem Post und dem Eingangspost liegen nur Stunden.
    Ihr habt Euch in dieser Zeit darüber geeinigt?
    Oder willst Du die User hier lediglich unterhalten?

    Ich jedenfalls finde das ganze Konstrukt schräg.

    Hast Du denn jetzt noch Sex mit ihm?
    Bereits beim Eingangspost war die Situation schon seit Tagen auf die "Freundschaftsseite" gekippt. Ich wollte nur nicht noch mehr Text schreiben. Und ja, das Thema interessiert mich weiterhin.
    Und nein, wir haben keinen Sex (mehr). Das ist kein Freundschaft-Plus-Ding.

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    AW: Kleines Problem ? Großes Problem ? Eine Frage der Toleranz ?

    Zitat Zitat von hawaiianstarline Beitrag anzeigen
    Ich frage mich auch, wie jemand schmeckt, der täglich einen Liter Wein Minimum und dazu viele Zigaretten konsumiert ... dass die "Ausdünstungen" da 0,0 sind kann ich mir nicht vorstellen.
    Kein Problem. Rauchen tut er ja (seit wir uns kennen) in meinem Beisein nicht viel und achtet auch immer auf "Dekontamination". Ist halt ein sehr aufmerksamer Mensch.
    Und der Wein macht nur geringe Ausdünstungen.

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