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  1. Registriert seit
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    AW: Kleines Problem ? Großes Problem ? Eine Frage der Toleranz ?

    Zitat Zitat von Tuliperouge Beitrag anzeigen
    Ansich wollte ich in meinem Zuhause nicht Gewohnheiten aufkommen lassen, die er mit dem Rauchen verknüpft, allerdings war auch mir klar, dass momentan, wo die Welt aus den Fugen gerät, er Momente der Entspannung braucht.
    [ed.]
    Du bist in die klassische Co-Abhängigkeit gerutscht (meine Meinung). Du denkst für ihn, weil Deine Sicht der Dinge die beste ist und möchtest ihm dabei "helfen", es auch irgendwann so zu sehen.

    Geschafft hättest Du den Absprung, wenn er zurück in seine Wohnung gegangen wäre und Du bei Deinen strikten Vorgaben geblieben wärst!

    Was jetzt da zwischen Euch stattfindet im Confinement ist der klägliche Versuch (Deinerseits!), ihm zu verdeutlichen, was er verliert, wenn er sich nicht in den Griff bekommt. Klassisches Co-Abhängigkeitsverhalten!

    Ihr spiegelt Euch nicht auf Augenhöhe und so er nicht selbst wirklich überzeugtermaßen (und zwar ohne Dich!) einsieht, dass sein Alkoholkonsumverhalten schlecht für ihn ist, wird sich da nichts ändern, ob Du das bist oder nicht.

    Aber Du hast es in der Hand, wie Dein Leben weiter verläuft.

    Wie sieht es bei Dir in puncto "Helfersyndrom" aus? Merkst Du bei Dir, dass sich diese Sicht förmlich verselbstständigt?

    Du denkst viel an seine Gesundheit. Denkst Du auch an Deine? Wie siehst Du wechselseitige Eigenverantwortlichkeiten der Beteiligten in einer Beziehung?

    Für mich klingst Du leider nicht klar!
    Geändert von skirbifax (10.04.2020 um 10:13 Uhr) Grund: Vollzitat gekürzt

  2. Avatar von Loop1976
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    AW: Kleines Problem ? Großes Problem ? Eine Frage der Toleranz ?

    Zitat Zitat von Tuliperouge Beitrag anzeigen
    Nun haben wir uns darauf geeinigt, dass das mit dem Paar-Sein wohl nicht klappt und werden die Zeit des „Confinement“ auf freundschaftlicher Basis weiterführen. (Und er hat seine Rauch-und Trinkfreiheit wieder wie vorher.)
    Keine Ahnung, ob das klappt. Bis jetzt läuft das so seit Tagen, angenehm, aufmerksam wie vorher auch. Keine Ahnung, ob das so bleibt.
    Enttäuschung und Traurigkeit ist trotzdem da auf beiden Seiten.
    Zwischen diesem Post und dem Eingangspost liegen nur Stunden.
    Ihr habt Euch in dieser Zeit darüber geeinigt?
    Oder willst Du die User hier lediglich unterhalten?

    Ich jedenfalls finde das ganze Konstrukt schräg.

    Hast Du denn jetzt noch Sex mit ihm?
    Nein, mein Nickname hat nichts mit meinem Geburtsjahr zu tun

    Es gibt immer 4 Versionen beim Zusammentreffen von Mann und Frau:
    Seine, ihre, die Wahrheit, und das, was wirklich passiert ist.


    Schokolade stellt keine blöden Fragen - Schokolade versteht

  3. Avatar von Greenbird0
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    AW: Kleines Problem ? Großes Problem ? Eine Frage der Toleranz ?

    Hört sich alles absolut ungesund an...und wie soll man jetzt innerhalb von paar Stunden plötzlich auf Freundschaft umzwitschen. ohne Sex oder gibts den jetzt als Deckmantel Freundschaft plus..lach?? Wem will man denn da was vormachen und sich selbst veräppeln? Jemand der täglich 1,2 liter Wein trinkt, hat ein gewaltiges Problem und wäre raus.
    Glaube nicht alles, was du denkst

    Elliot bzw Daylong

    R.I.P Mama 22.04.2019

  4. Avatar von Niehagen
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    AW: Kleines Problem ? Großes Problem ? Eine Frage der Toleranz ?

    Zitat Zitat von Klecksfisch Beitrag anzeigen
    Ich kann mich heute mit Menschen, die rauchen und/oder trinken nicht mehr unterhalten. .
    Bzgl Raucher:
    Verstehe ich das richtig, dass Du mit einem Raucher (Trinker mal außen vor) kein ganz normales Gespräch mehr führen kannst, z.Bsp übers Wetter, Urlaub, Dies und Das, Gott und die Welt?


  5. Registriert seit
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    AW: Kleines Problem ? Großes Problem ? Eine Frage der Toleranz ?

    Zitat Zitat von Niehagen Beitrag anzeigen
    Bzgl Raucher:
    Verstehe ich das richtig, dass Du mit einem Raucher (Trinker mal außen vor) kein ganz normales Gespräch mehr führen kannst, z.Bsp übers Wetter, Urlaub, Dies und Das, Gott und die Welt?
    Naja, ich denke, dass ernsthafte Gespräche mit einem Mann, der jeden Abend und in seiner Freizeit trinkt, doch ein wenig schwierig werden könnten.

  6. Avatar von Niehagen
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    AW: Kleines Problem ? Großes Problem ? Eine Frage der Toleranz ?

    Zitat Zitat von wilde20er Beitrag anzeigen
    Naja, ich denke, dass ernsthafte Gespräche mit einem Mann, der jeden Abend und in seiner Freizeit trinkt, doch ein wenig schwierig werden könnten.
    Mag sein, ja durchaus.

    Deswegen schrieb ich: "Trinker mal außen vor."

    Weil es mich interessiert, ob man auch mit Rauchern kein normales Gespräch führen kann, und wenn ja, warum nicht.

  7. Avatar von Raratonga
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    AW: Kleines Problem ? Großes Problem ? Eine Frage der Toleranz ?

    Zitat Zitat von wilde20er Beitrag anzeigen
    Naja, ich denke, dass ernsthafte Gespräche mit einem Mann, der jeden Abend und in seiner Freizeit trinkt, doch ein wenig schwierig werden könnten.
    Ich kenne mich zwar mit dem Problem "Alkoholismus" nicht aus, da ich selber nicht davon betroffen war oder bin,
    weiß aber doch, dass es sogenannte "Pegelalkoholiker" gibt, die sich zwar nie besaufen, aber ständig einen gewissen Pegel brauchen, um normal funktionieren zu können.

    Unter anderem habe ich dies - vor zwei Jahrzehnten - aus vertrauenswürdiger Quelle über einen begnadeten Handchirurgen der hiesigen Uniklinik gehört, der angeblich nur nach einem morgendlichen Glas Wein gut operieren kann. Ansonsten zittern ihm die Finger.

    Deweiteren kann ich einen entfernten Verwandten von mir als Beispiel anführen, der sich selber auch als Pegelalkoholiker bezeichnet, sich aber, inzwischen 92- jährig, guter Gesundheit erfreut, der hochintelligent ist, mit dem man sich über jederzeit über alles unterhalten kann, der immer noch glücklich verheiratet ist und sich jetzt rührend um seine demente Frau kümmert... Ach ja, und früher hat er Zigarren geraucht.

    Als er vor 1,5 Jahren wegen Herzrhythmusstörungen in die Klinik musste und auf der Intensivstation lag, hat ihm sein Schwiegersohn auf seinen ausdrücklichen Wunsch ein paar Flaschen Bier in die Klinik geschmuggelt.

    Vielleicht sind diese Informationen hilfreich für die TE. Was in ihrem Fall zu tun ist, weiß ich auch nicht. Auf jeden Fall finde ich den Anspruch an den Partner, perfekt sein zu müssen, nicht hilfreich für die Partnersuche - und für das glückliche Leben zu zweit erst recht nicht.
    Auch ist kein Mensch verpflichtet, für seinen (künftigen!) Lebenspartner einen aus ärztlicher Sicht vorbildlichen Lebensstil zu pflegen. Entschuldigung, wer tut das?

    (Stichworte: mit dem Auto rasen, ungesunde Ernährungsvorlieben wie Fast Food Junkies sie haben, exzessiver Fleischkonsum, sich mit zuckrigen Soft Drinks einen Diabetes Typ II heranzüchten, Sexsucht, Sportsucht, exzessive Solariumsbesuche, sehr inaktiver Lebensstil, Fernsehsucht, Computerspielsucht ... die Liste ist noch längst nicht vollständig.)

    Bei Alkohol oder Drogen wäre ich generell auch vorsichtig. Jedoch gibt es Menschen, die erwähnten Pegelalkoholiker, oder auch Gelegenheitskiffer, die ansonsten völlig unauffällig, normal und sogar erfolgreich durchs Leben gehen - wie oben beschrieben.
    Für diesen Menschen spricht, dass er ansonsten auf jeder Ebene mit der TE harmoniert - und das halte ich in der Tat für einen Sechser im Lotto. Das möchte ich nur zu bedenken geben, aber einen Rat habe ich auch nicht.

    P.S. Noch zur Ergänzung: Der erwähnte Verwandte spielt auch noch regelmäßig Klavier und beendet demnächst sein viertes Buch. Er ist also nicht nur geistig, sondern auch motorisch mit 92 noch fit, trotz 70-jährigem regelmäßigem und sogar hohem Alkoholkonsum. Besoffen oder ausfallend werdend habe ich ihn kein einziges Mal in meinem Leben erlebt und auch aus der Familie nichts davon gehört. Er ist Saarländer und sehr frankophil.
    Ich denke tatsächlich, im vorliegenden Fall kommen unterschiedliche kulturelle Prägungen zur Geltung.
    Nichtsdestotrotz muss man die Gene dazu haben, dieses Beispiel taugt also nicht zur Verallgemeinerung. Es zeigt aber, dass das worst case Szenario keinesfalls eintreten muss, sondern nur eintreten kann.

    Ob es klug ist, sozusagen prophylaktisch Schluss zu machen, kann man aus heutiger Perspektive eben nicht sagen.
    Geändert von Raratonga (10.04.2020 um 13:45 Uhr)


  8. Registriert seit
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    AW: Kleines Problem ? Großes Problem ? Eine Frage der Toleranz ?

    Zitat Zitat von Niehagen Beitrag anzeigen

    Weil es mich interessiert, ob man auch mit Rauchern kein normales Gespräch führen kann, und wenn ja, warum nicht.
    Keine Ahnung, wie du das jetzt in einen Zusammenhang bringst und weshalb? Kann ich nicht nachvollziehen. Die TE wollte keinen Raucher, weil das stinkt und sie ggf. auch mal mit diesem Menschen leben will und da würde ein Raucher für mich auch nicht in Frage kommen. Das ist wie wenn man jemanden nicht riechen kann für mich.

  9. Avatar von Niehagen
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    AW: Kleines Problem ? Großes Problem ? Eine Frage der Toleranz ?

    Zitat Zitat von wilde20er Beitrag anzeigen
    Keine Ahnung, wie du das jetzt in einen Zusammenhang bringst und weshalb? Kann ich nicht nachvollziehen. Die TE wollte keinen Raucher, weil das stinkt und sie ggf. auch mal mit diesem Menschen leben will und da würde ein Raucher für mich auch nicht in Frage kommen. Das ist wie wenn man jemanden nicht riechen kann für mich.
    Meine Frage ging an Klecksfisch, nicht an die TE.
    Ich suche das jetzt aber nicht heraus, einfach ein bisschen zurückscrollen, dann findest Du es.
    Falls Interesse besteht. 🙂


  10. Registriert seit
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    AW: Kleines Problem ? Großes Problem ? Eine Frage der Toleranz ?

    Liebe TE
    ich denke dass Ihr beide mit der Trennung als Paar das richtige getan habt .
    Denn es passt einfach nicht richtig auch wenn Du es Dir noch so sehr wünscht .
    Was mir persönlich an Deiner Art etwas aufgestoßen wäre ist dieses erst zu sagen dass Du Raucher und,Trinker nicht als Partner haben möchtest dann aber Dich breit schlagen lässt bestimmte Kompromisse einzugehen diese aber dann doch nicht gewillt bist mitzumachen Da empfinde ich Dich schon etwas kontrollierend und bestimmend
    Aber wer verliebt ist scheint wohl auch manches mal Dinge zu tun die nicht immer richtig und wohlüberlegt sein können .

    Ich selbst rauche schon viele Jahre nicht mehr möchte daher auch nicht unbedingt einen Raucher als Partner .
    Würde ich aber so wie,Du jetzt jemanden kennenlernen der so viel Gutes in sich birgt wie es Dein " Freund " ja durchaus tut wäre ich zumindest so tolerant ihm seine Zigaretten zuzugestehen .
    Ich würde mir zwar in meinen Zuhause wünschen dass er dort nur im Freien rauchen würde würde ihn aber um keine Beschränkungen bitten oder diese von ihm erwarten denn er ist erwachsen und muss selbst wissen und entscheiden was er für seine Gesundheit tun will und was nicht . .

    Anders sieht es beim Alkohol aus : jemand der tgl 1 1/2 Flaschen Wein konsumiert käme für mich als,Partner definitiv nicht in Frage .
    Und da wäre ich auch nicht bereit dies zu tolerieren oder Kompromisse einzugehen aber nicht aus Sorge um seine Gesundheit ( denn dies muss wirklich jeder selbst für sich entscheiden und ich würde mich da definitiv nicht zu dem erhobenem Zeigefinger aufschwingen ) sondern einzig und allein weil ich familiär durch Vater Onkel und Tanten vorbelastet bin und oft erlebt habe wie negativ sich vermehrter Alkoholkonsum auswirken kann .

    Ihr habt sicher beide geglaubt dass Euer Agrement funktionieren würde und müsst nun leider einsehen dass man wohl nicht gegen seine Prinzipien Wünsche und Bedürfnisse angehen sollte wenn man dauerhaft glücklich sein und bleiben möchte.
    Das ist sicher traurig doch ich finde lieber jetzt nach der kurzen Zeit merken dass es wohl nicht geht als dauerhaft latent unzufrieden sein

    Denn ich könnte mir denken dass Dein aus Liebe eingegangener Kompromiss ihm gegenüber irgendwann schon für schlechte Stimmung gesorgt hätte .

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