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  1. Inaktiver User

    AW: Kleines Problem ? Großes Problem ? Eine Frage der Toleranz ?

    Zitat Zitat von Chambord Beitrag anzeigen


    Da hat frau jetzt ein Recht drauf?

    Dachte bisher immer, dass ich ein Recht drauf habe, ernst genommen zu werden und ja, dass es mir gut geht; aber ich zuvorderst erstmal selbst dafür verantwortlich bin, bevor ich andere bemühe?
    Ja, da hat jeder *mensch* ein Recht drauf. Das bedeutet nicht, dass du eine glückliche und gesunde Beziehung mit der Person deiner Wahl auch bekommen wirst. Aber du hast natürlich ein Recht darauf, eine für dich zufriedenstellende Beziehung anzustreben.

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    AW: Kleines Problem ? Großes Problem ? Eine Frage der Toleranz ?

    Liebe Tulipe,
    Ich glaube, die Mehrheit der Bri wäre gar nicht soooo tolerant. Hättest Du das gleich beendet, dann wären Antworten gekommen wie Du hättest dran arbeiten sollen etc.
    Ich hätte damit auch ein großes Problem, zumal Du es ja nicht gleich anfangs mitbekommen hast. Er selbst redet sich seine Alkoholkrankheit schön. Als Ausrede wird dann benutzt, dass Du ihn verändern willst etc.pp. Dir wird der schwarze Peter zugeschoben, weil Du für Dich diese Grenze nun mal hast.
    Ganz sicher hättest Du es ja nicht vertieft, wenn Du das so gewusst hättest.
    Da alles andere stimmt, ist es natürlich sehr schade.
    Veränderungen sind ja immer unbequem

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    AW: Kleines Problem ? Großes Problem ? Eine Frage der Toleranz ?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ja, da hat jeder *mensch* ein Recht drauf. Das bedeutet nicht, dass du eine glückliche und gesunde Beziehung mit der Person deiner Wahl auch bekommen wirst. Aber du hast natürlich ein Recht darauf, eine für dich zufriedenstellende Beziehung anzustreben.
    Dann ist es ein selbst kreiertes Recht?
    Ansonsten ... wo willst Du es einklagen?

    Das ist mir bis heute nicht eingefallen, es als ein Recht zu sehen; aber ... überleg .... koppkratz ... vielleicht habe ich auf das "Recht" auch verzichtet, wie viele auch.

  4. gesperrt

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    AW: Kleines Problem ? Großes Problem ? Eine Frage der Toleranz ?

    Zitat Zitat von Chambord Beitrag anzeigen
    Das ist mir bis heute nicht eingefallen, es als ein Recht zu sehen; aber ... überleg .... koppkratz ... vielleicht habe ich auf das "Recht" auch verzichtet, wie viele auch.
    Das ist so ein Sager wie "der Richtige kommt schon noch" - aha, wo gibt's da die Garantie dafür?

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    AW: Kleines Problem ? Großes Problem ? Eine Frage der Toleranz ?

    Zitat Zitat von hawaiianstarline Beitrag anzeigen
    Das ist so ein Sager wie "der Richtige kommt schon noch" - aha, wo gibt's da die Garantie dafür?
    Naja, mit irgendwas müssen die Leuts ja bei der Hoffnung gehalten werden .

    Und wenn es auch noch als "Recht" definiert wird, .... ja ... was soll ich dazu sagen?

  6. Inaktiver User

    AW: Kleines Problem ? Großes Problem ? Eine Frage der Toleranz ?

    Zitat Zitat von Chambord Beitrag anzeigen
    Naja, mit irgendwas müssen die Leuts ja bei der Hoffnung gehalten werden .

    Und wenn es auch noch als "Recht" definiert wird, .... ja ... was soll ich dazu sagen?
    Ich finde das ein bisschen anstrengend, weil ich den Eindruck habe, ich werde absichtlich falsch verstanden. Ihr könnt gerne den Begriff "Recht" durch einen für euch passenderen ersetzen, wenn das hilft. Du hast vorhin selbst gesagt, dass du das "Recht" hast, ernst genommen zu werden. Auch dieses "Recht" lässt sich nicht einklagen. Ich habe sehr explizit gesagt, dass niemand ein "Recht" darauf, mit einer bestimmten Person genau die Form von Beziehung zu führen, die sie möchte.

    Nirgendwo habe ich den Spruch geschrieben, dass jeder Mensch schon irgendwann die perfekte Beziehung findet und das ein einklagbares Recht wäre. Mein Punkt ist folgender:
    Jeder Mensch sollte sich selbst die Erlaubnis geben, ein zufriedenes Leben anzustreben. Was die einzelne Person braucht, um glücklich und gesund zu sein, unterscheidet sich. Das gilt sowohl für Beziehungen, als auch den Freundeskreis, das Arbeitsleben oder die Wohnsituation. Aber es tut eben gut, wenn man sich selbst, seine Grenzen und Bedürfnisse so weit kennt und akzeptiert, dass man für sie offen und ehrlich einstehen kann. Dieses "Recht" ist also ein Recht, das ich mir selbst gebe. Ich gebe mir selbst das Recht, Grenzen und Bedürfnisse zu haben. Nicht immer easy und perfekt zu sein um mich externen Wünschen komplett anzupassen.
    Wenn ich ein Mensch bin, der gerne weniger arbeitet und dafür auch eine geringere Bezahlung in Kauf nimmt, dann bringt ein Strang mit dem Titel "Überstunden am Wochenende - Eine Frage der Toleranz?" eben nichts. Dann muss ich mich entscheiden, wie essentiell für mich eine Work-Life-Balance ist und dann eben vielleicht gehen. Das gleiche gilt für jede aufblühende Beziehung: Werden für mich essentielle Grenzen verletzt? Kann ich für mich persönlich wichtige Bedürfnisse erfüllen? Wenn das nicht der Fall ist, dann hilft es, sich selbst das Recht zu geben, zu gehen.

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    AW: Kleines Problem ? Großes Problem ? Eine Frage der Toleranz ?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    ...Übrigens zu Deinem Ausspruch als nur " Freundin könntest Du viel eher offen aussprechen daas er mehr auf seine Gesundheit bedacht sein soll - darauf würde ICH Dir dann als " Freund " antworten dass das MEINE Angelegenheit ist da ich erwachsen bin und selbst bestimme wieviel ich rauche und trinke .

    Du möchtest Deine Werte Ansichten und Meinungen ihm überstülpen und sorry das finde ich einfach nur dreist und unverschämt....
    Da hast Du das, was ich gesagt habe, aber vom Sinn her völlig umgedreht.
    Nochmal als mein eigenes Zitat: "Als (eine) Freundin habe ich damit weniger ein Problem. Da kann ich sagen, was ich davon halte, wenns der Andere denn wissen will. Ich würde nicht gerade Zigaretten und Alkohol für jemanden netterweise vom Einkaufen mitbringen, Andererseits wäre es sein Leben und seine Entscheidung.
    Aber da wäre mein Leben viel weniger davon betroffen."

    Heisst: wenn er's nicht wissen, will, komm ich auch nicht daher und erklär ihm das Leben oder was ich davon halte.


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich selbst habe zu Alkohol eine sehr klare Haltung da ich oftmals erlebt habe was vermehrter Konsum anrichten kann .
    Trinke selbst eher wenig bis gar nicht gestehe anderen in meinem Umfeld jedoch zu selbst entscheiden zu können wieviel sie zu sich nehmen wollen und ich finde Menschen die mit erhobenem Zeigefinger dastehen und " umerziehen " wollen einfach nur übergriffig.
    In meinem Augen muss jeder für sich selbst entscheiden was gut oder schlecht für ihn ist
    Hervorhebung von Tuliperouge

    Siehste...Du hast Deine klare Haltung (auch) aufgrund eigener Erfahrungen. Die hab ich nicht.
    Und die einzige Erfahrung, die ich mit ihm habe, ist die auffallend hohe Zahl an Gläsern, ansonsten : nichts. Keine Verhaltensänderungen, keine physischen Zeichen...
    Und der einzige Massstab aus meiner Sicht sind aufgrund mangelnder Erfahrungen die medizinischen Daten.
    Was soll da so verkehrt daran sein, sich mit anderen über das Thema auszutauschen.
    Ich selber will auch keinen Menschen umerziehen. Wie gesagt, als Freund oder Bekannter würde das ja mein Leben nicht tangieren. Als Partner schon.
    Aber für Änderungen muss jemand schon selber bereit sein oder zumindest die Notwendigkeit sehen. Wenn das garnicht der Fall ist, weil seine Weltsicht eine andere ist, dann bringt das Ganze ja nix.
    Insofern bin ich doch mit Euch d'accord, dass das keinen Sinn macht.
    Ihr findet mich allerdings inkonsequent, weil ich das Confinement mit ihm trotzdem weitermache, auf der Freundschaftsebene. Das habe ich verstanden.
    Vorschreiben tu ich ihm da garnichts. Solange er draussen raucht und sein Verhalten mir gegenüber trotz Alkohol normal und korrekt ist...
    Geändert von skirbifax (11.04.2020 um 16:21 Uhr) Grund: Zitatveränderung gekennzeichnet

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    AW: Kleines Problem ? Großes Problem ? Eine Frage der Toleranz ?

    Zitat Zitat von hawaiianstarline Beitrag anzeigen
    Aber doch bemannt mit deinem "Freund"?

    Das ist auch so eine Inkonsequenz wie der ganze Rest ...
    Was ist denn daran "bemannt"? Muss ich jetzt jeden Kontakt abbrechen, oder das Confinement allein verbringen,
    um wieder als Single zu gelten?

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    AW: Kleines Problem ? Großes Problem ? Eine Frage der Toleranz ?

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Seid ihr denn Freunde?

    Also, wenn der Sex brillant ist, man aber fürchtet, daß der andere sich gegen die Wand fährt und gegen den Impuls kämpfen muß, ihn sich umzubauen, dann wäre eine Affäre (also Sex und Spaß ohne die Verantwortung und Verbindlichkeiten einer Beziehung) vielleicht besser als eine Freundschaft (also kein Sex und möglicherweise mitternächtliche Krisengespräche).
    Es gibt keine mitternächtlichen Krisengespräche. Wir haben unsere Standpunkte und haben festgestellt, dass die unvereinbar sind... und nun verbringen wir Zeit miteinander, mit einem gewissen Bedauern beiderseits.
    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Falls man imstande ist, diese Kategorisierungen in seinem Kopf, Bauch, oder sonstwo vorzunehmen und dann auch umzusetzen. ...
    alle Hervorhebungen von Tuliperouge

    Naja, ich kann das nicht. Freundschaft plus Sex krieg ich nicht hin.
    Geändert von skirbifax (11.04.2020 um 16:23 Uhr) Grund: Zitatveränderung gekennzeichnet

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    AW: Kleines Problem ? Großes Problem ? Eine Frage der Toleranz ?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich finde das ein bisschen anstrengend, weil ich den Eindruck habe, ich werde absichtlich falsch verstanden.
    Es schon ein schweres Wort, das "Recht".
    Du hast aber schon geschrieben, dass die TE ein Recht auf eine (für sie) gedeihliche und glückliche Beziehung hat? Ich will hier auch jetzt ins Kleinklein abdriften, aber zu einer Beziehung gehören immer zwei. Wenn ich mir ein eigenes (gutes) Recht zulege, mache ich das mit mir aus und ja, werde ich nicht ernstgenommen (und das ist ein weiter Begriff), könnte ich im Ahndungsfall gerichtliche Hilfe in Anspruch nehmen, um zu meinem Recht zu kommen.

    Aber ich denke, ich verstehe Dich schon richtig: Mainstreammäßig gehört zum menschlichen Leben für viele untrennbar die Beziehung zwischen Mann und Frau (meinetwegen auch Frau/Frau, Mann/Mann) und erst dann ist der Mensch komplett, zufrieden, glücklich, befriedigt .... usw. usf. Und daraus wird eben das emotionale Recht abgeleitet, weil die Wichtigkeit damit unterstrichen wird. Ist für viele unvorstellbar, dass es auch glückliche, zufriedene (und befriedigte) Einzelexemplare gibt .

    Und viele wollen sich eben diese Beziehung passend machen, koste es, was es wolle.

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