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  1. Registriert seit
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    Die ersten drei Sekunden

    Der Autor Günter Franzen hat ein Buch mit dem Titel "Späte Liebe" geschrieben.
    Dazu gab es auch ein interessantes Interview auf Bayern 2 : Eins zu eins

    Er spricht unter anderem über die berühmten "ersten drei Sekunden", in denen
    sich praktisch manifestiert, ob ein weiteres Gespräch in einem Dating überhaupt
    noch Sinn macht.

    Mir ging es vor einigen Jahren so, als ich eine neue Partnerin suchte. Man schrieb
    sich nett, man telefonierte nett, man tauschte Bilder aus, man verabredete sich,
    und dann traf man sich...und siehe da, nach den ersten Sekunden war jeglicher(s)
    Reiz/Anreiz/Interesse weg.

    Natürlich habe ich mich selbst dann mal gefragt, was sehe ich in diesen Sekunden,
    worauf achte ich in dieser extrem kurzen Zeit, was stört oder begeistert mich so,
    eine weitere "Anbahnung" abzubrechen oder fortzuführen?

    Für mich, so glaube ich, habe ich nach einiger Zeit eine Antwort gefunden. Es würde
    mich aber sehr interessieren - bei Mann und auch Frau - ob sie selbst für sich eine
    Antwort darauf gefunden haben; falls sie sich je diese Frage gestellt haben.


  2. Registriert seit
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    AW: Die ersten drei Sekunden

    Ich wäre sehr gespannt auf deine Antwort.

    Persönlich kann ich das an nichts Bestimmtem festmachen (pauschal würde ich sagen, es ist der Gesamteindruck, genauer trifft es wahrscheinlich die Ausstrahlung), aber ich brauche nicht einmal 3 Sekunden, um zu wissen ob sich ein weiteres Gespräch lohnt.

  3. Avatar von Opelius
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    AW: Die ersten drei Sekunden

    Ich weiß es aus dem Coaching von Personal-Einstellern in Firmen. Man kennt die Bewerbungsunterlagen, evtl,. auch das Foto.

    Der/diejenige betritt das Büro - und die Entscheidung fällt innerhalb von Sekunden. Auch wenn evtl. das Gespräch dauert und weitere erfolgen, es dient ausschließlich zur Absicherung des eigenen Urteil - das ja gefällt ist.

    In Bezug auf Frauen habe ich das (allerdings in der Zeit vor Internet) auch erlebt. Irrsinnig attraktive Frauen irgendwo kennengelernt - und kein Interesse. Der Grund bei mir? ich reagiere auf Stimmen.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
    Geändert von Opelius (24.01.2020 um 17:52 Uhr)

  4. Inaktiver User

    AW: Die ersten drei Sekunden

    Darüber gibts Bücher zB "Wie die Liebe anfängt - die ersten drei Minuten" Michael Lukas Moeller.
    Geändert von Inaktiver User (24.01.2020 um 18:12 Uhr)

  5. Avatar von Eva2
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    AW: Die ersten drei Sekunden

    Verständnisfrage wäre von mir, wie es dann möglich ist, sich später in jemand zu verlieben, den man schon kannte. Auf anderer Ebene mochte ?

  6. Avatar von Opelius
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    AW: Die ersten drei Sekunden

    Zitat Zitat von Eva2 Beitrag anzeigen
    Verständnisfrage wäre von mir, wie es dann möglich ist, sich später in jemand zu verlieben, den man schon kannte. Auf anderer Ebene mochte ?
    Die Ausgangsfrage ist bei einem geplanten oder zufälligen Aufeinandertreffen.

    Was Du meinst, ist, man kennt denjenigen schon lange, hat längst entdeckt, dass man viele gemeinsame Interessen hat, im Grunde einen Menschen ziemlich genau kennt - dann verliebt man sich in etwas Vertrautes.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  7. Moderation Avatar von Promethea71
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    AW: Die ersten drei Sekunden

    Ich kann das für mich nicht bestätigen.
    Ich habe mich schon mehrfach im Leben in Menschen verliebt, die ich schon länger kannte und ich habe auch schon langfristige Freundschaften zu Menschen aufgebaut, die ich auf den erste Blick nicht leiden konnte - aber da ich aufgrund einer bestimmten Gruppenkonstellation immer wieder mit ihnen zu tun hatte, hat sich meine Einstellung zu ihnen mittelfristig geändert - nicht immer, aber immer wieder mal.
    Man muss nicht über jedes Stöckchen springen ... jedenfalls nicht jeder.
    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

    Profilbild © edwardbgordon
    Moderation:
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  8. Avatar von Mambi
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    AW: Die ersten drei Sekunden

    Die ersten Sekunden entscheiden, ob man eine Person grundsätzlich anziehend, rsp. sympathisch, findet.
    Was daraus wird oder gemacht wird, liegt dann bei einem selber.
    .

    "Mein PC schreibt nur noch Großbuchstaben..." "Haben Sie die Feststelltaste gedrückt?""Nein, das hab ich ganz allein gemerkt.... !"

  9. Avatar von Spadina
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    AW: Die ersten drei Sekunden

    Das ging mir auch schon mehrfach im Leben so. Da fällt beim ersten Anblick der Vorhang....

    Und das letzte Mal ist es knapp 3 Wochen her. Erster Austausch (nur auf dem Foto gesehen), alles ganz sympathisch. Nach einer halben Stunde Dating war ich dann weg....

    Tja, ich bin auch dabei zu grübeln, was war es nun, das mir sagte: nö.

    Ich glaube, es war eine bestimmte Gestik.

    Dann waren es die Hände und die Fingernagelform. Gruselt mich im Rückblick immer noch, obwohl der Mann mir gar nicht zu nahe gekommen ist. Die Hände auch gepflegt waren, trotzdem. Nö.
    Mein Himmel bleibt magisch, wie meine Träume, meine Bilder, mein Leben....
    Ich bin die, die ich bin.


  10. Registriert seit
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    63

    AW: Die ersten drei Sekunden

    Zitat Zitat von Spadina Beitrag anzeigen
    Nach einer halben Stunde Dating war ich dann weg....
    Ich glaube, es war eine bestimmte Gestik.
    Danke Spadina, das war eine richtig gute Antwort.

    Mehrere Stunden hab' ich darüber gegrübelt. "Was siehst du?" "Worauf schaust du?"
    Ja, ich glaube es ist die Mimik - also für mich - die den ersten Eindruck ergibt. Da sehe
    ich wie "sie" schaut, lächelt, grinst, lacht, spricht, alleine beim ersten Begrüßen, noch
    lang von einem "Geruchstest" entfernt - der ja die biologische Kompatibilität auf den
    Prüfstein legt und zeigt ob die Antikörper gleich oder unterschiedlich sind - , und ich
    frage mich in diesem Moment: "würdest Du diese Frau küssen wollen?"

    Genau dann schlägt das Schicksal zu. Da helfen all die vorausgegangenen Sympathie-
    Merkmale nichts, aber auch gar nichts mehr. Dann folgt die "Höflichkeitsviertelstunde"
    und "auf Wiedersehen".

    Es ergaben sich dann noch mehrjährige Freundschaften mit diesen Frauen, Urlaubs-
    besuche, Treffen, häufige Telefonate - man war sich davor ja sehr sympatisch, aber 'ne
    Beziehung war zu keiner Zeit möglich. Allenfalls ein Bruder/Schwester-Verhältnis.

    Und das hatte mit dem Aussehen, der Aufmachung, der Figur, der Größe, der Kleidung
    sprich: all dem worum Frauen so einen Bohei machen, nicht das Allergeringste zu tun.

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