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23.12.2019, 08:30Inaktiver User
AW: Anonymität bei Kontaktanzeigen
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23.12.2019, 09:59Inaktiver User
AW: Anonymität bei Kontaktanzeigen
Bei ungewöhnlichen Namen und/oder eher seltenen Berufen finde ich es aus Eigenschutzgründen ebenfalls sinvoll, sich anfangs bis zu einem Treffen bedeckt zu halten und z.B. den Vornamen erst preiszugeben, wenn Sympathie und Vertrauen zu wachsen beginnen, einfach dann, wenn man wirklich bereit dazu ist.
Ich handhabe es - allgemein auf Foren bezogen - heute so, daß ich zwar bestimmte Fakten (wie den Namen) anfangs teilweise auslasse, daß aber gleichzeitig alles, was ich erzähle, die Wahrheit ist.
Lügen geht für mich nicht, Auslassungen finde ich verständlich, bis man sich dann persönlich kennt und die virtuelle Sympathie auch im realen Leben standhält.
Im Beispiel mit dem zweiten Vornamen würde ich zwar irritiert sein, weil ich mich nur mit jemandem treffen würde, bei dem die Sympathie und das "relative Vertrauen" groß genug sind.
Dann - für mich - wäre gleichzeitig auch genug Vertrauen da auch für den richtigen Vornamen (und ich habe selbst einen eher seltenen), ansonsten würde ich so ein Treffen gleich lassen.
Das mit dem Namen würde ich also noch bis zu einem Treffen akzeptieren, wenn es um mögliche Beziehungsanbahnung geht, wenn aber mit dem ersten Treffen nicht genug Vertrauen da wäre, dann würde das für mich schon irritierend sein.
Bei manchen (nicht partnerschaftlich ausgerichteten) Online-Kontakten sind wir weiterhin relativ anonym geblieben, also Vorname bekannt, weil ein "mehr" einfach unnötig ist.
Mit anderen hat sich wirklich persönlicher Kontakt ergeben, mehrere Treffen, diese kennen dann auch alle persönlichen Daten.
Würde ich online suchen, dann hätte ich auch eine Zweit-Nummer, das finde ich ebenfalls sinnvoll, solange man jemanden noch nicht einschätzen kann.
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24.12.2019, 08:11Inaktiver User
AW: Anonymität bei Kontaktanzeigen
Guten Morgen!
Aus eigener Erfahrung:
Ich traf mich mal mit einem Mann aus der Singlebörse, der hatte als Nicknamen dort sowas in der Art wie Sebastian33. Er unterschrieb seine Nachrichten bis zum Treffen auch mit Sebastian oder Basti. Beim Treffen erzählte er mir dann sofort, daß er gar nicht Sebastian hieß, sondern... Martin. Keine Ahnung mehr.
Und: Ich fand die Idee ausgesprochen gut. Wenn man/frau zu lange in Nachrichten/Mails mit einem offensichtlichen Nicknamen (Ponybär; Cirruswolke) unterschreibt, fragt das Gegenüber allgemein bald nach dem richtigen Namen. Mit einem Nick, der sich wie ein richtiger Vorname gebrauchen läßt und ein echter sein könnte, hat man/frau das Problem nicht.
Ich habe es deshalb sehr gut verstanden, weil in manchen Fällen auch ein Vorname in Kombination mit ein paar beruflichen und persönlichen Details ausreicht, um alles im Netz über jemanden zu finden. Nicht jeder mag mit einem Megaphon durch die Fußgängerzone laufen und seine Adresse und Telefonnummer ungefiltert hinausposaunen.
Gruß Sin
PS: Frohe Weihnachten! Also, fast...
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24.12.2019, 08:30Inaktiver User
AW: Anonymität bei Kontaktanzeigen
Ich bin bekennender Kleinanzeigen-Junkie, ok, inzwischen geht es mir nicht mehr um Beziehungsanbahnung mit Männern
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Aber ich hatte und habe einen Fake-Account bei Gmx (ich gebe zu, ich heisse in echt nicht Elli
) und ich sage niemandem meinen richtigen Namen oder wo ich wohne (Foto schicken schon garnicht), dem ich nicht persönlich in die blauen Augen geschaut habe.
Beim ersten Händedruck nenne ich sofort meinen richtigen Namen, kein Thema. Eine Begründung dafür gebe ich nicht, hat mir noch nie jemand übel genommen. Andere handhaben das ähnlich. Es gibt etliche Vorab-Kontakte, bei denen es nie zu einer persönlichen Begegnung kam, solche Leuts brauchen über mich nix Detailliertes wissen, nichtmal meinen richtigen Namen. Zumal es heutzutage recht einfach ist, mit wenigen Details per Internet daheim am Küchentisch ein umfangreiches "Profil" eines Menschen zu erstellen.
Mein Tipp aus meiner Zeit, als ich auf Männersuche war: möglichst schnell eine persönliche Begegnung, dann sieht man weiter. Wenn das nicht zügig klappt, sollte man es lassen. Wer ein persönliches Treffen immer wieder rauszögert, der/die hat für mich etwas zu verbergen......
Gruß ElliGeändert von Inaktiver User (24.12.2019 um 08:45 Uhr)
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24.12.2019, 21:03
AW: Anonymität bei Kontaktanzeigen
Meinen "Robert" habe ich gefragt, warum er mir den falschen Namen nannte. Er druckste rum, es wäre halt sicherer, man wisse ja nie wer da hinter dem Profil steckt... Aber ehrlich gesagt, wáre mir lieber gewesen, er hätte überhaupt keinen Namen genannt, zumal ich ihn ja nicht danach fragte. Und dann beim ersten Treffen, ganz normal vorstellen, mit richtigem Vornamen. Alles andere hat Zeit.
Gleich mit einer noch so kleinen dummen Lüge anzufangen ist keine gute Idee.
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25.12.2019, 14:43Inaktiver User
AW: Anonymität bei Kontaktanzeigen
Das wär auch ähnlich bei "meinem Robert". Ich hab auch gefragt, warum - zumal sein Vorname (also der, den er mir dann als echten Vornamen nannte) nicht so arg selten ist, dass ich bei dem Wissensstand, den ich zu dem Zeitpunkt über ihn hatte, ihn hätte erfolgreich googeln können.
Er hat das auch nicht "zufriedenstellend" (
) beantwortet können/wollen. Das hat mir auch weniger gefallen.
Im Fall der TE, bei einem wirklcih sehr seltenen Vornamen in Kombi mit "guter Ausfindigmachbarkeit" wäre mein Ansatz auch eher, eine Kurz-/Koseform meines Vornamens zu nennen.
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25.12.2019, 15:10
AW: Anonymität bei Kontaktanzeigen
Ich finde, es ist ein Gebot der Höflichkeit, seinen wahren Vornamen anzugeben - oder halt gleich einen Nick.
Aber als "Mark" ein Profil haben und dann "Erwin" heißen - nä, wozu.
Selbst halte ich mich mit Angaben zum Beruf zurück, die Tätigkeit im Groben muss reichen, obwohl ich nicht googlebar bin.
Aber so sehe ich es: eher den Beruf nur umrissartig angeben als beim Namen lügen.
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25.12.2019, 18:54
AW: Anonymität bei Kontaktanzeigen
Warum, hawaiianstarline, erscheint es dir so sehr wichtig den von den Eltern gegebenen Namen eines ansonsten völlig fremden Menschen zu erfahren? Dagegen unwichtiger zu erfahren wo seine Interessen, Talente und sein Alltag liegen, das, was er sich selbst gewählt hat (sein Beruf)?.
Der Name ist doch beliebig und sagt dir nichts über Kurt, Helmut, Robert, Andreas oder Uwe. Egal welchen dieser Namen er nennt oder trägt, er bleibt doch der, der er ist. Und wenn du ihn ein Leben lang mit einem Namen kennst, den er sich extra für dich zugelegt hat, ist er doch derselbe als der ihn alte Bekannte unter anderem Vornamen kennen. Dagegen wirst du einen wahrscheinlich anderen Menschen treffen wenn du einen Psychotherapeuten oder einen Automechaniker triffst und es wird dir einen, wenn auch sehr groben aber doch, ersten Einblick in das Leben des Menschen verleihen wenn du seinen Beruf kennst.Durchsage:
"Achtung, es wurde eine herrenlose Damenhandtasche gefunden ..."
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25.12.2019, 23:20
AW: Anonymität bei Kontaktanzeigen
Du, mein Posting bezog sich auf den Verlust der Anonymität wenn jemand meint, wenn er seinen Namen in Kombi mit dem Beruf nennt sei er googlebar (was viele ja sind).
Nicht, dass Interessen, Beruf, etc. unwichtig sind.
Ich zB lasse den Beruf weg - erkläre ich gerne beim ersten Date genauer, aber für den Anfang muss eine grobe Angabe reichen. Den Namen gibt es dafür aber.
Meine Erfahrung der letzten Zeit ist eher, dass Männer massiv beim Alter schummeln - und blöd, wenn die dann halt googlebar bzw. aus dem öffentlichen Leben bekannt sind.
Wie zB. der Autor einer von mir geschätzten Tageszeitung, der öfter was fürs Feuilleton schreibt. Unter seinen Geschichten steht dann immer seine Kurz-Bio - tja, komisch dass er in der Kurz-Bio zehn Jahre älter ist als auf Tinder.
Oder letztens auch ein Mann, der älter aussah als auf seinen Fotos. Weil sein Job so interessant klang habe ich gegoogelt - ja, auch er hat sich jünger gemacht.
Muss das sein - gleich mit einer Lüge in eine Bekanntschaft reingehen?
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26.12.2019, 07:25Inaktiver User
AW: Anonymität bei Kontaktanzeigen
Das Thema Alter ist mir gestern, nachdem ich mein Antwort abgesendet hatte, auch eingefallen.
Ist mir damals in meiner Online-Dating-Phase nämlich auch passiert.
Genau erinnere ich mich nicht, aber die Größenordnung bei dem lustigen Zeitgenossen war etwa 55 versus 45, und das, als ich knappe 30 war. Was denkt der, dass Falten in natura verschwinden, nur weil man 10 Jahre weglügt?
Das ist so äh... "kurz gedacht"...



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