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    AW: Erfahrungsbericht Parship

    @Ente:
    Du meinst, du magst gerne die (subjektive) Wahrheit? Ich vertrete ja den Standpunkt, Ehrlichkeit muss man sich mühselig verdienen, aber du hast mich ja mit deiner Wahrheit gleich überzogen, anscheinend mir so geschrieben, wie du vermutlich auch redest, obwohl du mich ja nun wirklich nicht kennst.

    Ich will trotzdem auch mal ein wenig ehrlich sein, obwohl ich dich auch nicht kenne und nie in live und in Farbe gesehen habe, ohne ernsthaft abchecken zu können, ob du Kritik auch so gut einstecken kannst wie du austeilen kannst. Das sind nämlich zwei unterschiedliche Paar Schuhe.

    Ich habe mein Beispiel nur angefügt im größenwahnsinnigen Glauben, latona damit helfen zu können, weil sie bislang meine Art der Kommunikation beherrscht, ähnliche Wörter im ähnlichen Syntax verwendet. Deswegen beherrsche ich aber längst nicht ihre Art der Kommunikation, und für diese Anmaßung würde ich tatsächlich Schläge verdienen. Ansonsten habe ich jetzt keinerlei Probleme mit diesem thematisierten Korb, ansonsten hätte ich ihn nicht als Beispiel angefügt, und bin mit mir völlig im Reinen.

    So , und nun kommst du mit deinem ersten Posting, und wirfst aus meiner Perspektive ziemlich hysterisch Sülze, Lügen, Zehennägel und Kotproben nach mir, so dass der Rest an Information , der auch noch mit auf den Weg geschickt wird, an der meiner Selbstverteidigung abprasselt, die im Falle eines aufgeregten Gegenübers automatisch hochgefahren wird.
    Mein erster Impuls von mir war eine schneidende Gegenattacke zu formulieren. Mein Restverstand, der bei meiner Schläfrigkeit noch übrig geblieben, mahnte mich aber, halb auf deine Fragen einzugehen, weil ansonsten üblicherweise nur wildes, sinnfreies Gezänk übrig bleibt. Beim Einschlafen schoss mir noch der Gedanke durch den Kopf, was wollte die denn eigentlich konkret von mir? Habe ich nun alte Traumata von dir aufgerissen und prügelst du mich jetzt deshalb, willst du mich provozieren des lieben Provozieren wegens wie jeder handelsübliche Troll, oder willst du mir irgendetwas sagen? Und wie bekomme ich das heraus? Das ist meine subjektive Wahrheit, auf die du angeblich so viel Wert legst.

    Bei deinen anschließenden Antworten ist mir so langsam klar geworden, was das dich eigentlich so treibt. Da wäre dann die erste, eher rhetorische Frage: Bist du bei wildfremden Personen mit deiner Form der Kommunikation sonderlich erfolgreich, oder nur bei Leuten die dich kennen oder etwas von dir wollen?

    So nun zum Thema Verlieben: Ich „kann“ es auf zweierlei Arten.
    a) mit dem Unterbewusstsein
    b) mit dem Verstand.
    Beim Unterbewusstsein ist das eine Sache von Sekundenbruchteilen, ein Lächeln eine Bewegung ein Augenblick, ein irgendetwas. Oben bezeichnest du diese Form des Verliebens ein Lüge, was eine ausgewachsene Frechheit ist. Mag sein, dass du dich nur rational verliebst, aber BriCom ist voll von Threads , bei denen Inhalt man als Unbeteiligter nur mit dem Kopf schütteln kann, wenn Frauen sich in verheiratete Männer verlieben. Für mich sind aber all diese Gefühle wahrhaftig, und ich sehe die Personen nicht als schwach an, nur weil sie von ihrem Unterbewusstsein malträtiert werden. Wie stark das Unterbewusstsein gegenüber dem Cortex sein kann habe ich mal in einer ausgewachsenen Panik (Brand) miterleben dürfen.

    Dann existiert noch die rationale Form des Verliebens, wenn man jemanden kennen lernt, seine Werte teilt, ähnliche Umgang mit Gefühlen hat, man entspannt miteinander umgeht und noch viel viel mehr, was aber wachsen muss.

    Prima ist es natürlich, wenn es auf beiden Schienen gleichzeitig ablaufen würde, aber meistens macht man auf einer Ebene Kompromisse.

    So nun fragst du, ob ich wissen will, was sie gedacht hat. Ja, das will ich schon, wie ich auch zB wissen will, warum Trolle tun was sie in Foren eben tun. Ich werde jetzt hier keinesfalls Details veröffentlichen, aber Sie hat auf meinen von dir vermuteten „Heiratsantrag“, der 299 Worte lang war als „erschreckend“ lang und als „übertrieben“ bezeichnet. Das Wort gefühlsduselig ist von ihrer Seite nicht gefallen, war einzig meine Zusammenfassung, aber ich habe dich auch um keine Analyse gebeten! Deine erste Antwort hier war ohne Zitate übrigens 459 Worte lang

    Du hast mir bislang jedenfalls keine Antwort gegeben, was sie denn gedacht haben mag, denn die Begründung „ist zu lang“ oder „will keinen Minnesänger“ sind keine, jedenfalls keine die ich rational nachvollziehen kann. Poetry Slammer werden bestimmt ihre Gefühle am besten in Gedichten darstellen können, für den Verwaltungsangestellten Erich K. aus Wuppertal ist das bedeutend mehr Arbeit, und letztere wäre sicher übertrieben. Bist du mit deinen 459 Wörtern nun Minnesängerin oder Literatin?

    Das Alles hat für mich dieselbe Qualität als würde man eine Person anhand der Farbe des Briefumschlags beurteilen, mit denen sie ihre Briefe verschickt. Um wieder ehrlich zu sein, für so einen emotionalen Quark bin ich einfach nicht zu haben. So ein Quark schreckt mich aber auch nicht so einfach ab, dafür bin ich viel zu geduldig. Ich verstehe aber durchaus einen Korb, und ich laufe dann hinter keiner Frau hinterher, auch wenn du es gerne hättest, denn dann bin ich schlicht nicht mehr auf einer Augenhöhe. Das hält mich dennoch nicht davon ab, ihr abschließend noch viel Glück zu wünschen und ihr ein wesentlich diplomatischeres Feedback zu geben.

    Für die Dame, die überhaupt nicht unhöflich war und nicht mal eine Kotproben haben wollte, ist das absolut folgenlos, denn sie sieht schon so gut aus und hat auch das begehrte Alter, um immer wieder von einer Vielzahl von interessanten Männern angeschrieben zu werden. Den „Richtigen“ suchen tut sie aber immer noch. Sascha hat schon Recht: Wenn zu viele Bewerbungen auf dem Stapel liegen, dann wird schon mal nach Sportnoten oder ähnlichen wichtigen Kriterien beurteilt, eine Sache der Effizienz.

    Tja und Latona hat ins Schwarze getroffen,*Mist* dass ich in der Tat eine Weile überlegt hatte, ob ich nun grüne oder blaue Briefe verschicke. Mich hat diese Antwort mit dem „erschreckend“ in diesem Punkt verunsichert, das ist wahr.

    So nun kommen wir zum Hauptpunkt. Du beantwortest ein paar dürren Zeilen Beschreibung von mir ungefragt mit einem Wust an Kommentaren. Die gute Frau kennst du aus der vagen Beschreibung durch meine Augen (fühlst du dich denn durch meinen ersten Eindruck von dir gut beschrieben?) und willst mir dann ihren Standpunkt erklären? Hallo?

    Du hast dich schon mal zuerst massiv verschätzt, was angesichts des fehlenden Inputs nicht weiter verwunderlich ist, was ich mit gefühlsduselig gemeint habe, was dich aber nicht davon abhält munter die Story weiter zu spinnen („Genauso eine DIN A4 Seite mit gefühlvollen Ergüssen“, „ich hätte noch Interesse an ihr“) und dann erläuterst du mir, wie ich sie besser angeschrieben hätte. Sorry für die undiplomatische Bemerkung, aber Du bist nicht der Angelpunkt der Welt. Du solltest schon mal deutlich kleinlauter werden, wenn eine andere Frau mit Kenntnis der betreffenden Kommunikation meint, meine Antwort wäre sehr süß gewesen. In der Form wie du Friß oder Stirb verwendest, so wende ich dies Prinzip aus Effizienzgründen in der Tat auch an, aber du ja nicht minder, wenn du meinst

    Warum kapieren die Männer nicht, dass sie den Frauen schreiben sollen was an IHNEN SELBST interessant und attraktiv ist und nicht den Frauen erzählen wie interessant und attraktiv die Frau doch ist.
    oder

    Wie soll sich denn eine echte Beziehung zu einem Menschen entwickeln wenn man von Anfang an lügen muss und nicht sagen darf was man wirklich denkt?
    Mit Lügen meinst du Diplomatie/z.T. Höflichkeit. Und auf einen gewissen Restbestand bestehst du sicher auch, oder findest du den Spruch „Tschuldigung Ficken?“ so spannend, da immer grundehrlich?

    Ich habe ein nicht ganz unähnliches Motto bei der Partnersuche.

    Wie soll sich denn eine echte Beziehung zu einem Menschen entwickeln wenn man von Anfang an aufpassen muss, was man sagt, um nicht eine wilde Interpretationskaskade auszulösen, die dann mit Vorliebe in den Nachtstunden zusammengebastelt wird, gelle Ente?

    Genau das ist der Punkt, an dem man sich bei mir Offenheit verdienen muss!

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    AW: Erfahrungsbericht Parship

    @ Ente

    Ich möchte jetzt nicht weiter auf die Unterschiede zwischen uns beiden eingehen, weil dieses Thema in diesem Strang nichts zu suchen hat.

    Mir fällt bei Dir immer wieder auf, dass Du menschlichen Verletzbarkeiten gegenüber ziemlich gnadenlos bist, egal, ob es sich um Schüchternheit oder um die Art und Weise von Feedbacks handelt.

    Du stellst Dich immer auf die Seite des Stärkeren und dessen, der austeilt. Du erwartest, dass die Schwächeren gefälligst so stark sind wie die Stärkeren, und dass die verletzbarere Seite die Schläge einfach klaglos einsteckt. Sonst kann sie nur die "Wahrheit" nicht ertragen. Schwächere, die auf einem gewissen Schutz bestehen, qualifizierst Du als selbstsüchtig ab, als ob eine solche Forderung nicht durchaus legitim wäre. Du propagierst immer und überall das Recht des Stärkeren, die Welt nach seinen Vorgaben zu definieren - was selbstverständlich mit Selbstbezogenheit und Egoismus seinerseits üüüberhaupt nichts zu tun hat.

    Ganz ehrlich gesagt, diese Herangehensweise an Menschen empfinde ich als wenig human, und sie macht Dich mir persönlich unsympathisch. Ich gehe ja in etlichen Punkten hier immer mal wieder mit Dir konform, aber wir beide könnten niemals Freundinnen sein, weil Solidarität mit Schwächeren und Mitgefühl mit den Verletzbarkeiten anderer für Dich offenbar Fremdwörter sind.

    Möglicherweise kannst Du Fruchtzwergs Frage:
    ob du Kritik auch so gut einstecken kannst wie du austeilen kannst. Das sind nämlich zwei unterschiedliche Paar Schuhe.
    sogar mit Ja beantworten. Das macht es jedoch für diejenigen, die Deine Gnadenlosigkeit zu spüren bekommen, nicht besser.

    Dann tust Du im Grunde genau dasselbe, was Du mir vorwirfst: Du erwartest, dass andere gefälligst genauso funktionieren wie Du - dass sie austeilen und einstecken können. Und funktionieren sie nicht so, teilen sie weder aus noch können sie einstecken, haben sie einfach Pech gehabt, wenn jemand wie Du ihnen eins überbrätst.
    Geändert von Latona (08.04.2007 um 14:54 Uhr)
    Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!

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    AW: Erfahrungsbericht Parship

    @Fruchtzwerg
    Sascha hat schon Recht: Wenn zu viele Bewerbungen auf dem Stapel liegen, dann wird schon mal nach Sportnoten oder ähnlichen wichtigen Kriterien beurteilt, eine Sache der Effizienz.
    Also Fruchtzwerg, ich hoffe wirklich, Du meinst das hier nicht so, wie Du es geschrieben hast...
    Ich versuche eben möglichst schnell "herauszufinden", ob der mich anschreibende Mann eventuell zu mir passen könnte. Mit "nach Sportnoten beurteilen" hat das aber gar nichts zu tun. Wohl aber mit Originalität.
    Ich kann nicht beurteilen, inwieweit Deine Mail an Deine Traumfrau "zu viel" war oder nicht, wenn eine Bekannte von Dir, die sie gelesen hat, die Mail als wirklich gut befunden hat und gerührt war, impliziert das nicht, dass sie kitschig war. Nur - wie gesagt - stell' Dir vor Du sitzt auf der "anderen Seite" und kriegst "gerade" 10 Kontaktanfragen...Und eine ist "superlang" beim ersten Mal...Was würdest Du tun?
    "Originell" kannst Du auch "kurz" sein...Und der Dame auch so signalisieren, dass Du Dich mit ihr und Ihrem Profil auseinandergesetzt hast...

    @Post-it
    Habe gerade wieder eine Anfrage wie beschrieben gekriegt. Da schreibt man(n) mir: Finde Dein Profil ja superspannend..Vielleicht magst Du ja auf meinem "rumsurfen"? Gruß XY.
    Nein, das geht einfach nicht.
    Ich meine, man(n) kriegt doch 2-3 Sätze mehr hin, die implizieren, dass man(n) sich MEIN Profil auch WIRKLICH angeschaut hat?
    Ich hab' jetzt aber mal nicht auf "Verabschieden" gedrückt, sondern - weil ich das Profil nicht uninterssant fand- eine kurze Mail formuliert, in denen ich knapp formuliert hab', warum ich SEIN Profil interessant finde. Am Schluss hab' ich geschrieben: Siehst Du, SO geht das! Hätte mich sehr über eine ähnliche Email von Dir gefreut. Aber Du hast ja noch die Gelegenheit dazu...
    Ob er antworten wird?
    @Ente,Fruchtzwerg
    Die gute Frau kennst du aus der vagen Beschreibung durch meine Augen (fühlst du dich denn durch meinen ersten Eindruck von dir gut beschrieben?) und willst mir dann ihren Standpunkt erklären? Hallo?
    Wir kennen die Frau nicht und wir wissen auch nicht, was sie sich gedacht hatte, als sie Dir nicht gerade höflich geantwortet hat. Und ich denke auch wirklich, die wenigen Informationen, die wir von Dir über sie haben, reichen nicht aus, um sie irgendwie beurteilen zu können.
    @parara, Fruchtzwerg
    Und solch langen mails (1 DINA4 Seite) bringen doch nun wirklich nichts. Das ist doch nur die Fassade, die ein Mensch dir vorspielt. Worte sind geduldig und ich finde es naiv, sich daraus ein Bild von einem menschen zu machen. Das kennenlernen dauert nun halt mal und man ist ja nicht zu jedem menschen gleich in seinem verhalten. Die berühmte Chemie spielt da eine grosse Rolle und die spürt man eh erst beim realen treffen und nicht beim schreiben. Wichig sind die TATEN und nicht die WORTE. Und nächtelang rumzugrübeln, warum hat er mich jetzt weggeklickt, bringt auch nichts, denn die wahren Gründe wirst Du eh nie erfahren. Thats life.
    Muss Parara völlig recht geben. Wir (und damit Du auch Fruchtzwerg) können hier nur über ihre Gründe zum Wegklicken spekulieren, mehr ist es nicht. Und ich muss Parara auch Recht geben, dass es - gerade beim Online-Dating- um Taten und nicht um Worte geht. Das Gegenüber kann Dir so ziemlich alles schreiben...Du weißt doch überhaupt nicht, ob und wie ernst sie gemeint sind..Daher kam sich die Dame wahrscheinlich einfach nur "überfahren" vor...
    @Fruchtzwerg, Ente
    Und auf einen gewissen Restbestand bestehst du sicher auch, oder findest du den Spruch „Tschuldigung Ficken?“ so spannend, da immer grundehrlich?
    Da schwankt Fruchtzwerg jetzt aber von einem extrem ins Andere
    Aber er hat natürlich Recht und ich frage Euch: Wollt ihr immer so "genau" hören und wissen, was ein Mann gerade denkt und will, wenn er Euch sieht?
    Ist es denn gerade nicht das unausgesprochene, nicht erwähnte, manchmal das, was reizvoll ist?
    Und will Frau - um noch mal bei Fruchtzwergs derber Wortwahl zu bleiben - wirklich nur jemand sein, der gerade gefi... wird? Sicher nicht.

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    AW: Erfahrungsbericht Parship

    Hallo Ihr Lieben,

    und es gibt sie doch - die sich über Parship kennen und lieben lernen und die lebenslange Gemeinsamkeit planen.

    (2 Pärchen aus meiner Familie).

    In diesem Sinne viel Erfolg Euch Allen!

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    AW: Erfahrungsbericht Parship

    Hi sascha,

    ich habe ein wenig die Umwerbung einer Frau mit der Bewerbung um einen Job verquirkt, um die Verwirrung komplett zu machen. Mea culpa, mea maxima culpa.
    Und da gabe es mal einen Personalchef, der hat die Unzahl der eingehenden Bewerbungsschreiben nach Sportnoten sortiert, um die Zahl der Bewerbungen auf ein erträgliches, auswertbares Maß zu reduzieren.

    Wenn ich so das Internet durchforste, dann schliesse ich, dass Frauen deutlich mehr Anfragen und Resonanz bekommen als wir Männer. Ich lese manchmal vom Faktor 50, eine eigentlich unglaubliche Zahl. Nun habe ich wenig Lust mich mal als Frau mit apartem Bild anzumelden, um das zu verifizieren, um nicht Männern noch mehr Zeit zu stehlen.

    Viele Männer beschweren sich darüber und wollen mehr "Auswahl". Aber jede Medaille hat zwei Seiten und neide Euch keineswegs um diesen "Überfluß", weil ich die Kehrseite wahrnehme. Wer zufällig mal "das Brot der frühen Jahre" von Böll gelesen hat, weiß, welche gewaltige, unglaubliche Sinnlichkeit eine frisch gebackenes Brot auslösen kann, wenn man so etwas lange entbehren musste. Was müssten wir heutzutage auffahren, um bei der aktuellen Überflußgesellschaft einen ähnlichen Effekt zu erreichen?

    Ich habe jede Zeit der Welt, mich auf die Frauen einzulassen. Und ich kann mich immer wieder überraschen lassen, wie der erste Eindruck doch trügt. Dürre inhaltslose Profile, das habe ich mittlerweile herausgefunden, bedeuten eben keineswegs uninteressante Frauen. Die Gründe sind scheinbar vielfältig: Manche schämen sich dafür, sich erst bei einer Internetpartnerbörse anzumelden, manche kommen mit dem Medium Internet kaum klar, manche können womöglich keine Gefühle oder Ansichten öffentlich hinschreiben, manche sind vielleicht schon erschlagen von der Resonanz, die ihnen bereits ohne Profil von den männlichen Streubombern zu Teil wird.

    Euch Frauen dagegen bleibt in der Tat aufgrund der Masse nichts anderes übrig als nach irgendwelchen Kriterien zu sortieren, und ich würde es an Eurer Stelle nicht anders machen! Das ist völlig legitim!
    Sowohl Frauen und Männer müssen aber aufpassen, nach welchen Kritierien sie sortieren, denn Trickser sind in der Regel geschickter, da geübter und lernfähiger, als der 0815-Mann. You disagree? Wenn Frau unbewußt immer so selektiert, dass sie nur Trickser erwischt, dann ist ihre Wahrnehmung der Männerwelt selbstverständlich stark verzerrt.

    Das man Leute nach ihren Taten und nicht nach Worten beurteilen muss ist wohl wahr und gültig, bloß wenn ihr Taten sehen wollt, müsst ihr dem Mann schon verdammt nahe kommen. Pech!


    sascha, ich weiß, dass überlange Erstanschreiben eher verpönt sind, aber einerseits sind 300 Worte (eigentlich eine halbe DIN4 Seite mit Font 12) für mich subjektiv nicht zu lang, und verstehe immer noch rein rational nicht, was von einem "erschreckend" langen Text, und seien es selbst 10 Seiten Text, auf die Person geschlossen wird. Ehrlich nicht!

    Ich möchte meine ehemals "Angebetete" nochmals verteidigen, sie war schon höflich, nur hat mich ihre subjektive Einschätzung mit dem "erschreckend" in der Tat zeitweise verunsichert. Ich akzeptiere subjektive Ansichten, ich muss sie mir aber deswegen nicht zu eigen machen.

    Liebe Grüße
    Fruchtzwerg

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    AW: Erfahrungsbericht Parship

    Zitat Zitat von angie2
    Hallo Ihr Lieben,

    und es gibt sie doch - die sich über Parship kennen und lieben lernen und die lebenslange Gemeinsamkeit planen.

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    In diesem Sinne viel Erfolg Euch Allen!
    Sehr schön!

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    AW: Erfahrungsbericht Parship

    under construction ;-)
    Geändert von Ente (10.04.2007 um 12:13 Uhr)
    Vergiß die Nadel - Nimm den Heuhaufen

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    AW: Erfahrungsbericht Parship

    Zufällig im Netz gefunden:

    Tipps zum Mailaustausch auf Singleseiten ....

    Auf dem Teppich bleiben
    Wenn der Austausch intensiver wird und sich erste Gefühle regen, ist bei vielen auch die Versuchung groß, gleich "alles rauszulassen". Doch wenn Sie Ihren Mailkontakt von Anfang an dazu nutzen, um sich Ihre Probleme von der Seele zu schreiben oder seitenlang Ihren Alltag zu reflektieren, fühlt sich Ihr Flirt-Partner womöglich schnell überfordert oder als Freizeit-Therapeut missbraucht. Allzu intime Informationen über Ängste und Kindheits- oder Ehe-Traumata sollte man besser erst dann offenbaren, wenn man sich bereits persönlich näher kennen gelernt hat. Ähnliches gilt für Bilder: Natürlich ist es wichtig, sich auch visuell vorzustellen. Wenn Sie aber gleich ein Dutzend Fotos von sich, Ihrem Hund und Ihrem Schlafzimmer schicken, kann das den Adressaten schnell zur Suche nach dem Notausgang veranlassen. Schließlich liegt der Reiz des virtuellen Kennenlernens auch darin, dass man sich zunächst unverbindlich und quasi ohne Konsequenzen begegnen kann. Durch eine Überdosis Offenheit aber fühlt sich das Gegenüber womöglich schnell vereinnahmt und unter Druck gesetzt. Tipp: Die Mischung macht's. Erzählen Sie von sich, Ihrem Leben und Ihrer Familie - schweifen Sie aber daneben auch ruhig einmal ab oder gehen Sie auf Nebensächlichkeiten wie Ihre Vorliebe für marinierten Hering oder 50er-Jahre-Comics ein - das wirkt unverkrampft und führt meist ganz selbstverständlich zu den "harten Fakten".

    Das Minnesänger-Syndrom
    Ebenso verbreitet: die Romantik-Falle. Wer allzu schnell von Liebe spricht oder seitenlang romantische Hymnen singt, kann leicht verschrecken oder baut womöglich einen unverhältnismäßigen Erwartungsdruck auf. Natürlich hört jeder von uns gern Komplimente - aber doch nur zu Aspekten seiner Persönlichkeit, die der andere auch wirklich einschätzen kann. Allzu oft schon wurde aus "der größten Liebe meines Lebens" im Verlauf des ersten Treffens der Reinfall des Jahres. Nehmen Sie sich also Zeit, bevor Sie Ihr romantisches Feuerwerk zünden, und machen Sie sich klar, dass Ihre Gefühle bei einer virtuellen Bekanntschaft zunächst zwangsläufig auch stark von Ihrer eigenen Vorstellungskraft bestimmt werden. Im Übrigen gilt auch hier: Was in einem Fall goldrichtig ist, kann schon beim nächsten Mal direkt ins Aus führen. Versuchen Sie die Zeichen zu deuten, die Ihnen Ihr Gegenüber gibt, und sich daran zu orientieren. Wenn Sie zum Beispiel an einem erotischen Mailwechsel interessiert sind, sollten Sie eher mit vorsichtigen Andeutungen beginnen und so Ihrem Mail-Partner Gelegenheit geben, zu zeigen, ob sie oder er darauf eingehen möchte.

    ttp://www.parship.at/docs/public/coaching/rat14.xhtml
    Vergiß die Nadel - Nimm den Heuhaufen

  9. Inaktiver User

    AW: Erfahrungsbericht Parship

    Ich habe meine jetzige Frau über eine Internet-Kontaktbörse kennengelernt. Ich fand und finde diesen Weg der Kontaktanbahnung für mich ideal und würde ihn jederzeit wieder gehen.

    Den "Anfängern" möchte ich aber einige Gedanken mit auf den Weg geben:

    (1) Eine Kontaktbörse dient der Kontaktanbahnung und nicht dem Kennenlernen.

    Viele Versuche, sich per E-Mail besser kennenzulernen, enden in Langeweile. Ich würde jedem Partnersuchenden dringend raten, die Interessenten nach der ersten Mail sofort zu treffen. Diejenigen, die ein solches frühzeitiges Treffen auch an einem sicheren öffentlichen Ort nicht wollen, solltet ihr sofort abschreiben - die treffen sich nämlich auch nach einem halben Jahr noch nicht mit euch.

    (2) Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.

    Natürlich wirken Menschen in natura anders als auf Bildern und häufig sehen die Menschen hinter den Bilder deutlich anders (besser oder schlechter) aus als auf ihren Fotos. Wenn man das ein paarmal erlebt hat und einzukalkulieren lernt sagen eine handvoll Profilbilder dennoch mehr über die Persönlichkeit und den Lebensstil eines Menschen aus als Listen von Hobbies. Und auch wer kein Schriftsteller ist und toll und mitreißend über sich schreiben kann ist ja eventuell ein netter und lieber Kerl. Nachdem ich mich mit einigen Frauen getroffen hatte, ohne vorher ein Bild von ihnen zu sehen, und wirklich jedes Mal dieselbe peinlich Situation erlebte, dass mir die andere Person schon auf den ersten Blick schlichtweg unangenehm und manchmal sogar abstoßend erschien, habe ich nur noch Foren genutzt, in der die meisten oder alle Mitglieder Profile mit Bild haben. Wer behauptet, die inneren Werte seien wichtiger als Äußerlichkeiten, ist entweder unerträglich häßlich oder lügt.

    (3) Die Partnersuche wird durch Kontaktbörsen nicht beschleunigt, sondern verlangsamt.

    So wie man auch im "wirklichen Leben" außerhalb des Internets viele Menschen kennenlernt, bevor man jemanden interessant und verliebenswert findet, und dann wahrscheinlich von den ersten zehn dieser potentiellen Partner nicht interessant gefunden wird, so muß man auch über das Internet viele Personen anschreiben und treffen, bevor man sich verliebt und diese Liebe erwidert wird. Und im Internet dauert dieser Prozess des Kontaktaufnehmens und wieder -aufgebens länger, weil die Profile (egal ob mit oder ohne Foto, mit oder ohne Lebensroman) die wesentlichen Informationen nicht enthält und man sich deshalb mit Personen aufhält, die man in wirklichen Leben auf den ersten Blick als unpassen für sich erkannt hätte. Der Vorteil an Internet-Partnerbörsen dagegen ist, dass man offen sein Interesse bekunden kann und eine ebenso offene Antwort erhält, und sich nicht mit den dämlichen Spielchen abgeben muß, die im wirlichen Leben aus der Unsicherheit, ob die Angebetete überhaupt frei ist und einen Partner sucht, resultieren und dazu dienen, das Gesicht nicht zu verlieren. Ich habe im Verlauf von zweieinhalb Jahren insgesamt etwa 250 Frauen angeschrieben, mich mit 8 bis 10 von diesen getroffen, mit zweien davon eine Beziehung angefangen und eine der beiden geheiratet (nacheinander natürlich, nicht gleichzeitig).

    (4) Wer eine ernsthafte Beziehung sucht ist bei einer Heiratsagentur besser aufgehoben.

    In Online-Kontaktbörsen treiben sich dieselben Menschen rum wie sonst auch überall, und nicht alle von diesen wissen so genau, was sie eigentlich suchen. Wer sich selbst sicher ist, dass er eine feste, verbindliche Partnerschaft sucht, sollte die Masse der Dauersingles und Lebensabschnittsdauertrennungen hinter sich lassen. Ich habe mich nach dem ersten halben Jahr online auf zwei oder drei Online-Heiratsagenturen konzentriert, in denen die Mitglieder explizit an einer Ehe interessiert waren. Natürlich lassen sich auch Ehen wieder schieden, für mich war aber wesentlich, dass meine zukünftige Partnerin nicht schon von vornherein eine Wochenendbeziehung mit Wohnsitzen in unterschiedlichen Städten sucht oder sich noch unsicher ist, ob sie nun nur eine Freundschaft mit kuscheln aber ohne Sex oder doch Sex ohne Freundschaft sucht. Ich bin in meinen Werten absolut nicht traditionell eingestellt, aber ich wollte eine verbindliche Beziehung und habe nach einigen mißglückten modernen Partnerschaften schnell erkannt, dass ich in einer Familie mit gemeinsamer Wohnung und Kind am glücklichsten werde. Wer "Freiheit" und Freiraum braucht darf sich dann auch nicht wundern, wenn die Partner ebenso unverbindlich kommen und gehen wie die übrigen Dinge im Leben. [In einer guten Heiratsagentur antwortet jede Frau und jeder Mann auf ein Anschreiben - weil sie sonst aus der Kartei genommen werden.]

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    AW: Erfahrungsbericht Parship

    Hi Ente,

    hast du dich am WE doch Gustav Gans einen Korb gegeben und dich für den Loser entschieden?


    Ich habe bis zum nächsten WE wieder keine Zeit zu antworten und nicht mal um jetzt deinen Beitrag komplett durchzulesen.
    Ich habe wieder eine aufregende Woche vor mir, leider ohne meine neue Bekanntschaft, die anscheinend nur beschäftigt ist.

    Ich habe gleich mal bei meinem kleinen Test nachgeschaut,was du zu meinem "Tschuldigung Ficken" Beitrag geschrieben hast. Ok , du magts es wirklich ehrlich, soweit man das im Internet beurteilen kann.

    Aber so wie du ein Wahrheitsfanatiker bist, bin ich ein Konstruktivitätsfanatiker, der alles Destruktive hasst, und da kollidieren nun mal Welten zusammen, bei uns Gefühlsdschihadisten.

    Das ist die Realität auch wenn sie keiner offen aussprechen mag
    Viel Spass in unserer kleinen Welt!

    Um deine letzte, dringende Frage zu beantworten, wie man sich meine Offenheit verdient? Indem man sie meine meist trotzdem vorsichtig vorgetragenen Offenheit als einen konstruktiven gemeinten Versuch akzeptiert (und wenn du Menschen aufgrund irgendwelcher Sachlagen als Schwächlinge charakterisierst und auch wenn du das nur denkst, dann ist das nicht im geringsten konstruktiv), sie nicht später per passender Gelegenheit gegen mich für Destruktives (manche würden fälschlicherweise egoistisches sagen) benutzt und , um mich zu wiederholen, in endlosen, sinnlosen, zeit- und nervenraubenden Interpretationskaskaden verarbeitet werden (zB in dem man meine gefühlsduselige Antwort als unhöflich bezeichnet). Um der nächsten Frage zuvorzukommen. Ja da stecken meine persönlichen Traumata meinerseits drin, und ja, meine neue Bekanntschaft hat schon meine Offenheit im Flug verdient.

    Was immer Du mir darauf antwortest, schon die Antwort im voraus: Dann habe ich eben deine Offenheit nicht verdient: Ich trage es mit Fassung.

    Ich habe eine Unzahl von Motti , aber "Tschuldigung Ficken" gehört sicher nicht dazu, sondern stammt von einem Nachbarthread, was man denn am besten in einer SMS schreibt. Da ich weiß, wie so ein Satz Frauen belasten und beleidigen kann, würde eine solcher Satz niemals über meine Lippen kommen, selbst wenn ich das dächte.

    Das Alles kann natürlich auch alles gelogen sein.

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