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    AW: Doktorandin und die Männer

    ich glaube, es ist einfach so, dass die frauen - ebenso wie die männer - ihre ehemals klassische rolle "verloren" haben und nun etwas kopflos durch die gegend rennen.

    frau schaute früher zum mann auf und ließ sich erobern. mann war der harte kerl, der geldverdiener (usw...blablabla).

    nun will/muss frau sich gegen mann behaupten, dennoch aber ganz frau sein, mann soll sensibel und verständnisvoll sein... aber manchmal eben doch noch der harte kerl..... alles ziemlich verwirrend.

    mein weg? ich mache es so, wie mir gerade ist. finde ich ihn einfach zum anbeten... tue ich das. will ich durchgreifen... tue ich das.

    das ergebnis: die verkrampfung weicht. :-)


    grüße
    dr. alcatel

  2. Inaktiver User

    AW: Doktorandin und die Männer

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Vygras - hallo, geht es noch? Wieso wirst Du so persönlich und greifst mich an? Ich weiß echt nicht, wo Dein Problem liegt?
    Vielleicht etwas sehr direkt, aber in diesem Fall sehe ich keinen persönlichen Angriff. Im Kern habe ich verstanden, dass Julchen weniger verzweifelt sein könnte, wenn sie ihre Einzelerfahrungen nicht in der Art verallgemeinern würde.
    Außerdem teile ich die Ansicht, dass diese kausale Schlußfolgerung ("ich bin allein, weil ich zu intelligent bin") unzulässig ist, da sie eine Vielzahl ebenso wahrscheinlicher Möglichkeiten ausschließt.
    Dennoch sehr verlockend, denn:
    Zitat Zitat von Vyras
    Weil es dich aus der Verantwortung entlässt und die Schuld alleine bei den Männern lässt.

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    AW: Doktorandin und die Männer

    Ich kann Vyras Behauptungen nicht ganz nachvollziehen. Es berichten doch einige Frauen hier, dass sie bereits negative Beziehungserfahrung damit gemacht haben und Du wirfst ihnen schlicht Klischees vor. Damit machst Du nur genau das, was Du ihnen vorwirfst.

    Natürlich gibt es Männer, denen der Titel einer Frau nichts ausmacht und so jemanden muss sie sich auch suchen. Es ist aber doch abenteuerlich zu behaupten, dass sie sich ihre Probleme zusammenspinnt.

    Ich behaupte, dass mehr Männer eine Laborassistentin wollen, als die promovierte Doktorin dahinter. Gern zugeben wird das niemand und hier werden sich kaum solche Exemplare finden, weil vergleichsweise "offene" Männer den Weg hierhin finden.

    Leicht beweisen liesse sich das natürlich wie oben beschrieben durch ein Single-Profil in einer Börse. Wer mag da die meisten Zuschriften bekommen. Die Rechtsanwältin oder die Rechtsanwaltsgehilfin?
    "Wenn Sie an Müll denken, denken Sie an Akeem!"

  4. Inaktiver User

    AW: Doktorandin und die Männer

    Zitat Zitat von WTurner
    Leicht beweisen liesse sich das natürlich wie oben beschrieben durch ein Single-Profil in einer Börse. Wer mag da die meisten Zuschriften bekommen. Die Rechtsanwältin oder die Rechtsanwaltsgehilfin?
    Bei gleichem Foto. Wäre wirklich interessant. Im RL erinnert das an die Blondinentests die alle Jahre wieder von eingeschlägigen Magazinchen veranstaltet werden. Man nehme eine junge, gutaussehende Brünette und schicke sie auf die Piste. Sie wirkt auf alles Fotos als "oh, als kleine Brünette wird man nicht gesehen und ist ein graues Mäuschen" und beendet den Testtag ohne eine Adresse und keinen Flirt
    Nächster Tag, Brünette wird blondiert und zieht mit kurzem Rock in die Welt. Fotos sagen: "aaah, heute bin ich blond und die Welt liegt mir zu Füßen" und kann- welch Wunder - an jeder Ecke flirten.
    Quintessenz: Blondinnen haben mehr Spaß

    Wenn man hier tatsächlich irgendwas beweisen wollte, müsste man doch so was wie kontrollierte Bedingungen und Repräsentativität herstellen. Oder?

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    AW: Doktorandin und die Männer

    Wenn der einzige Faktor, der beide Profile unterscheidet, der Beruf ist, sehe ich keinen Grund, darin keinen Beweis zu sehen.
    "Wenn Sie an Müll denken, denken Sie an Akeem!"

  6. Inaktiver User

    AW: Doktorandin und die Männer

    Zitat Zitat von WTurner
    Wenn der einzige Faktor, der beide Profile unterscheidet, der Beruf ist, sehe ich keinen Grund, darin keinen Beweis zu sehen.
    Das ist OT, aber da sich hier offensichtlich Wissenschaftler befinden:
    die Respräsentativität des Mediums ist in Frage zu stellen. Die Bedingungen sind nur zum Teil kontrolliert, einige völlig unbekannt.

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    AW: Doktorandin und die Männer

    Verzeihung, aber muss ich erst emnid beauftragen um herauszufinden, dass (Edit: Besser "ob". Keine Klischees!) Hans-Peter von nebenan um die Professorin gegenüber lieber einen Bogen macht?

    Mir sind persönliche Schilderungen von Usern hier viel lieber. Die eine sagt, da gibt es Vorbehalte, der andere streitet dies ab. Interessant wäre etwa, wenn erfolgreiche Frauen berichten, welche Erfahrungen sie gemacht haben. Ich als Mann muss gezwungenermassen deren Geschichten zur Kenntnis nehmen, abstreiten kann man später ja immer noch.
    Geändert von WTurner (09.03.2007 um 10:55 Uhr)
    "Wenn Sie an Müll denken, denken Sie an Akeem!"

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    AW: Doktorandin und die Männer

    Zitat Zitat von WTurner
    Ich kann Vyras Behauptungen nicht ganz nachvollziehen. Es berichten doch einige Frauen hier, dass sie bereits negative Beziehungserfahrung damit gemacht haben und Du wirfst ihnen schlicht Klischees vor. Damit machst Du nur genau das, was Du ihnen vorwirfst.
    Sie haben ein/zwei solche Männer gefunden und dann suhlen sie sich im Selbstmitleid, wie schwer sie es doch haben und die Männer sind schuld.


    Natürlich gibt es Männer, denen der Titel einer Frau nichts ausmacht und so jemanden muss sie sich auch suchen. Es ist aber doch abenteuerlich zu behaupten, dass sie sich ihre Probleme zusammenspinnt.
    Sie spinnen sich ihre Probleme ja auch zusammen. Anstatt einen passenden Mann zu suchen, versinken sie lieber im Selbstmitleid. Man kann sich auch Probleme schaffen.


    Ich behaupte, dass mehr Männer eine Laborassistentin wollen, als die promovierte Doktorin dahinter. Gern zugeben wird das niemand und hier werden sich kaum solche Exemplare finden, weil vergleichsweise "offene" Männer den Weg hierhin finden.
    Und ich behaupte dass mehr Frauen den promovierten Doktor wollen und nicht den Laborassistenten davor. Na und? Es sind noch genug Männer übrig, die lieber die promovierte Doktorin wollen oder denen der Status ihrer Partnerin egal ist.


    Leicht beweisen liesse sich das natürlich wie oben beschrieben durch ein Single-Profil in einer Börse. Wer mag da die meisten Zuschriften bekommen. Die Rechtsanwältin oder die Rechtsanwaltsgehilfin?
    Dieses Experiment geht davon aus, dass die Menschen in Singlebörsen repräsentativ für die ganze Bevölkerung steht. Das bezweifle ich.

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    AW: Doktorandin und die Männer

    @Vyras: Selbstmitleid habe ich hier bisher keines gelesen. Es gibt Status-Vorlieben bei Männern/Frauen. Und ob das bei der Mehrzahl der Fall ist oder nicht: Es gibt diese Exemplare, in welcher Anzahl auch immer, so dass man, wenn man so jemanden trifft, sich gerne ärgern, aber bitte nicht verzweifeln und das zu persönlich nehmen darf. Bei der Strangeröffnerin wüsste ich jetzt auch überhaupt nicht, was sie an ihrem Verhalten / ihrer Einstellung ändern sollte - sie muss da wahrscheinlich einfach durch.

    Von diesen Singlebörsen-"Experimenten" halte ich ja nie was, aus zwei Gründen:
    1) Ich finde es unfair gegenüber den tatsächlich Suchenden (und nicht selten: zahlenden!), Fake-Profile zu erstellen.
    2) Wahrscheinlich chatten/mailen mittlerweile zu 80% eh Fakes miteinander in diesen Börsen, was die Dinger auf eine ganz andere Art und Weise repräsentativ macht...

    LG, BM
    Never trust the smiling cat

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    AW: Doktorandin und die Männer

    Hallo WTurner

    Zitat Zitat von WTurner
    Natürlich gibt es Männer, denen der Titel einer Frau nichts ausmacht und so jemanden muss sie sich auch suchen. Es ist aber doch abenteuerlich zu behaupten, dass sie sich ihre Probleme zusammenspinnt.
    Ein Titel ist ein Titel ist ein Titel

    Zitat Zitat von WTurner
    Leicht beweisen liesse sich das natürlich wie oben beschrieben durch ein Single-Profil in einer Börse. Wer mag da die meisten Zuschriften bekommen. Die Rechtsanwältin oder die Rechtsanwaltsgehilfin?
    Nein, leicht wäre die Beweisführung nicht. Für eine stichhaltige Aussage müsste man in mindestens 5 Singlebörsen dieses Experiment starten, alle anderen Parameter, Alter, Wohnort, Hobbies, etc. müssten genau gleich sein (was ein Photo dann schon ausschließt)

    Zudem wäre ein solches Experiment m.E. moralisch nicht vertretbar. Man macht damit andere Menschen ohne deren Wissen und Einverständnis zu Versuchskaninchen unter Ausnutzung ihrer Sehnsucht nach einem Partner. Kurz: Das wäre schäbig


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