ich glaube, es ist einfach so, dass die frauen - ebenso wie die männer - ihre ehemals klassische rolle "verloren" haben und nun etwas kopflos durch die gegend rennen.
frau schaute früher zum mann auf und ließ sich erobern. mann war der harte kerl, der geldverdiener (usw...blablabla).
nun will/muss frau sich gegen mann behaupten, dennoch aber ganz frau sein, mann soll sensibel und verständnisvoll sein... aber manchmal eben doch noch der harte kerl..... alles ziemlich verwirrend.
mein weg? ich mache es so, wie mir gerade ist. finde ich ihn einfach zum anbeten... tue ich das. will ich durchgreifen... tue ich das.
das ergebnis: die verkrampfung weicht. :-)
grüße
dr. alcatel
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Thema: Doktorandin und die Männer
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09.03.2007, 09:14
AW: Doktorandin und die Männer
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09.03.2007, 09:16Inaktiver User
AW: Doktorandin und die Männer
Vielleicht etwas sehr direkt, aber in diesem Fall sehe ich keinen persönlichen Angriff. Im Kern habe ich verstanden, dass Julchen weniger verzweifelt sein könnte, wenn sie ihre Einzelerfahrungen nicht in der Art verallgemeinern würde.
Zitat von Inaktiver User
Außerdem teile ich die Ansicht, dass diese kausale Schlußfolgerung ("ich bin allein, weil ich zu intelligent bin") unzulässig ist, da sie eine Vielzahl ebenso wahrscheinlicher Möglichkeiten ausschließt.
Dennoch sehr verlockend, denn:
Zitat von Vyras
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09.03.2007, 09:41
AW: Doktorandin und die Männer
Ich kann Vyras Behauptungen nicht ganz nachvollziehen. Es berichten doch einige Frauen hier, dass sie bereits negative Beziehungserfahrung damit gemacht haben und Du wirfst ihnen schlicht Klischees vor. Damit machst Du nur genau das, was Du ihnen vorwirfst.
Natürlich gibt es Männer, denen der Titel einer Frau nichts ausmacht und so jemanden muss sie sich auch suchen. Es ist aber doch abenteuerlich zu behaupten, dass sie sich ihre Probleme zusammenspinnt.
Ich behaupte, dass mehr Männer eine Laborassistentin wollen, als die promovierte Doktorin dahinter. Gern zugeben wird das niemand und hier werden sich kaum solche Exemplare finden, weil vergleichsweise "offene" Männer den Weg hierhin finden.
Leicht beweisen liesse sich das natürlich wie oben beschrieben durch ein Single-Profil in einer Börse. Wer mag da die meisten Zuschriften bekommen. Die Rechtsanwältin oder die Rechtsanwaltsgehilfin?"Wenn Sie an Müll denken, denken Sie an Akeem!"
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09.03.2007, 09:55Inaktiver User
AW: Doktorandin und die Männer
Bei gleichem Foto. Wäre wirklich interessant. Im RL erinnert das an die Blondinentests die alle Jahre wieder von eingeschlägigen Magazinchen veranstaltet werden. Man nehme eine junge, gutaussehende Brünette und schicke sie auf die Piste. Sie wirkt auf alles Fotos als "oh, als kleine Brünette wird man nicht gesehen und ist ein graues Mäuschen" und beendet den Testtag ohne eine Adresse und keinen Flirt
Zitat von WTurner
Nächster Tag, Brünette wird blondiert und zieht mit kurzem Rock in die Welt. Fotos sagen: "aaah, heute bin ich blond und die Welt liegt mir zu Füßen" und kann- welch Wunder
- an jeder Ecke flirten.
Quintessenz: Blondinnen haben mehr Spaß
Wenn man hier tatsächlich irgendwas beweisen wollte, müsste man doch so was wie kontrollierte Bedingungen und Repräsentativität herstellen. Oder?
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09.03.2007, 10:01
AW: Doktorandin und die Männer
Wenn der einzige Faktor, der beide Profile unterscheidet, der Beruf ist, sehe ich keinen Grund, darin keinen Beweis zu sehen.
"Wenn Sie an Müll denken, denken Sie an Akeem!"
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09.03.2007, 10:21Inaktiver User
AW: Doktorandin und die Männer
Das ist OT, aber da sich hier offensichtlich Wissenschaftler befinden:
Zitat von WTurner
die Respräsentativität des Mediums ist in Frage zu stellen. Die Bedingungen sind nur zum Teil kontrolliert, einige völlig unbekannt.
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09.03.2007, 10:31
AW: Doktorandin und die Männer
Verzeihung, aber muss ich erst emnid beauftragen um herauszufinden, dass (Edit: Besser "ob". Keine Klischees!) Hans-Peter von nebenan um die Professorin gegenüber lieber einen Bogen macht?
Mir sind persönliche Schilderungen von Usern hier viel lieber. Die eine sagt, da gibt es Vorbehalte, der andere streitet dies ab. Interessant wäre etwa, wenn erfolgreiche Frauen berichten, welche Erfahrungen sie gemacht haben. Ich als Mann muss gezwungenermassen deren Geschichten zur Kenntnis nehmen, abstreiten kann man später ja immer noch.
Geändert von WTurner (09.03.2007 um 10:55 Uhr)
"Wenn Sie an Müll denken, denken Sie an Akeem!"
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09.03.2007, 11:19
AW: Doktorandin und die Männer
Sie haben ein/zwei solche Männer gefunden und dann suhlen sie sich im Selbstmitleid, wie schwer sie es doch haben und die Männer sind schuld.
Zitat von WTurner
Sie spinnen sich ihre Probleme ja auch zusammen. Anstatt einen passenden Mann zu suchen, versinken sie lieber im Selbstmitleid. Man kann sich auch Probleme schaffen.Natürlich gibt es Männer, denen der Titel einer Frau nichts ausmacht und so jemanden muss sie sich auch suchen. Es ist aber doch abenteuerlich zu behaupten, dass sie sich ihre Probleme zusammenspinnt.
Und ich behaupte dass mehr Frauen den promovierten Doktor wollen und nicht den Laborassistenten davor. Na und? Es sind noch genug Männer übrig, die lieber die promovierte Doktorin wollen oder denen der Status ihrer Partnerin egal ist.Ich behaupte, dass mehr Männer eine Laborassistentin wollen, als die promovierte Doktorin dahinter. Gern zugeben wird das niemand und hier werden sich kaum solche Exemplare finden, weil vergleichsweise "offene" Männer den Weg hierhin finden.
Dieses Experiment geht davon aus, dass die Menschen in Singlebörsen repräsentativ für die ganze Bevölkerung steht. Das bezweifle ich.Leicht beweisen liesse sich das natürlich wie oben beschrieben durch ein Single-Profil in einer Börse. Wer mag da die meisten Zuschriften bekommen. Die Rechtsanwältin oder die Rechtsanwaltsgehilfin?
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09.03.2007, 11:37
AW: Doktorandin und die Männer
@Vyras: Selbstmitleid habe ich hier bisher keines gelesen. Es gibt Status-Vorlieben bei Männern/Frauen. Und ob das bei der Mehrzahl der Fall ist oder nicht: Es gibt diese Exemplare, in welcher Anzahl auch immer, so dass man, wenn man so jemanden trifft, sich gerne ärgern, aber bitte nicht verzweifeln und das zu persönlich nehmen darf. Bei der Strangeröffnerin wüsste ich jetzt auch überhaupt nicht, was sie an ihrem Verhalten / ihrer Einstellung ändern sollte - sie muss da wahrscheinlich einfach durch.
Von diesen Singlebörsen-"Experimenten" halte ich ja nie was, aus zwei Gründen:
1) Ich finde es unfair gegenüber den tatsächlich Suchenden (und nicht selten: zahlenden!), Fake-Profile zu erstellen.
2) Wahrscheinlich chatten/mailen mittlerweile zu 80% eh Fakes miteinander in diesen Börsen, was die Dinger auf eine ganz andere Art und Weise repräsentativ macht...
LG, BMNever trust the smiling cat
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09.03.2007, 12:35
AW: Doktorandin und die Männer
Hallo WTurner
Ein Titel ist ein Titel ist ein Titel
Zitat von WTurner
Nein, leicht wäre die Beweisführung nicht. Für eine stichhaltige Aussage müsste man in mindestens 5 Singlebörsen dieses Experiment starten, alle anderen Parameter, Alter, Wohnort, Hobbies, etc. müssten genau gleich sein (was ein Photo dann schon ausschließt)
Zitat von WTurner
Zudem wäre ein solches Experiment m.E. moralisch nicht vertretbar. Man macht damit andere Menschen ohne deren Wissen und Einverständnis zu Versuchskaninchen unter Ausnutzung ihrer Sehnsucht nach einem Partner. Kurz: Das wäre schäbig


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