Was spricht denn gegen ein gescheites Figurfoto mit schön viel Bein und knackigem Hintern beim Herrn?Zitat von Inaktiver User
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Thema: Doktorandin und die Männer
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08.03.2007, 12:55
AW: Doktorandin und die Männer
Geändert von Polarstern (08.03.2007 um 13:07 Uhr)
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08.03.2007, 13:06
AW: Doktorandin und die Männer
@Fender: Wir sind uns da einig, wie sich Augenhöhe definiert - und vor allem, wie nicht. Meine Palme/b bezog sich eher auf vergangene BriCom-Diskussionen zum Thema, die hier gar nicht mal so selten sind, Muster "Hilfe: Ich habe Abitur und mich in einen Kfz-Mechaniker verliebt - wie erkläre ich's meinen Freundinnen" oder "Er ist bloß Elektromeister - kann er mit meinen 4 PH-Semestern mithalten?"
Wenn Du schreibst "Mir ist nur aufgefallen, dass die Frauen, die sich für mich auf gleicher Augenhöhe (das hat für mich viel mit gleichen/ähnlichen Interessen zu tun) befinden, eben meist auch einen akademischen Grad haben" bin ich bei den Voraussetzungen einverstanden - meine Erfahrung ist die Gegenteilige: Ich finde das häufiger bei Nicht-Akademikerinnen. Vielleicht durchschaue ich die auch nur nicht so schnell. Verallgemeinern will ich weder meine noch Deine Erlebnisse: Wenn's darum geht, die Augen offen zu halten, sind wir uns wahrscheinlich immer noch einig.
Für diesen Thread und das Eingangsposting folgt daraus eine Durchhalteparole: Offensichtlich sinken die Chancen bei der Partnerwahl mit den genannten Voraussetzungen, aber es sind nicht alle Männer so bescheuert, sich davon abschrecken zu lassen.
LG, BMNever trust the smiling cat
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08.03.2007, 14:09
AW: Doktorandin und die Männer
Also eine Freundin von mir hatte gerade die Qual der Wahl: Den promovierenden Ü-30, der lange bei Mutter wohnte und der bis heute neben der halben HIWI-Stelle vom Beruflseben noch keine Ahnung hat und den Ü-30 Mann, der in der freien Wirtschaft ist, Akademiker ohne Promotion ist.
Sie konnte mehr mit dem letztgenannten anfangen. Klar gibt es Ausnahmen, aber an der Klischees ist was dran und ich selbst habe mich auch lieber nach dem Studium ins Berufleben gestürzt.
Gleich und gleich gesellt sich gerne, vielleicht hat WTurner mit seinem Eintrag recht und Du solltest es entweder nicht als Thema überbewerten oder die Augen aufhalten nach jemand gleichgesinnten.
Ich denke aber, es dürfte auch genug großkarierte Männer geben, denen ein "Dr." egal ist. Das sind aber oft diejenigen, die sich die Frauen sehr aussuchen können.
Vor allem aber denke ich: Wo die wahre Liebe hinfällt... (...ist auch der Titel oder eben keiner egal).Geändert von Weihnachtsfrau (08.03.2007 um 14:11 Uhr)
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08.03.2007, 14:22
AW: Doktorandin und die Männer
Und du bist sicher, dass das an ihrem Verdienst lag? Vielleicht nicht eher daran, dass bei ihr so wenig Licht brannte? Sie verdient sie viel Geld obwohl sie dumm ist und keiner weiß so genau womit. Da würde ich als Mann auch das Weite suchen.
Zitat von Inaktiver User
Mich nicht. Im Gegenteil. Und auf viele andere Männer wirkt Intelligenz bei Frauen sehr attraktiv. Was intelligente Frauen oft unattraktiv macht ist die "Ich bin zu intelligent für diese Welt und Männer haben damit ein Problem"-Haltung.Genauso verhält es sich meiner Meinung nach, wenn eine Frau extrem intelligent ist bzw einen entsprechenden Job ausübt...das schreckt einfach ab.
Dann sollen sich die "annormalen" Frauen eben "annormale" Männer suchen."Normale" Männer (zumindest die meisten) wollen "normale" Frauen...aber keinesfalls eine, die wesentlich mehr Einkommen hat oder ihnen gar im Bereich Intelligenz überlegen ist.
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08.03.2007, 14:35
AW: Doktorandin und die Männer
Jau...!
Zitat von Vyras
Ich bin zwar keine Wissenschaftlerin - aber mich schrecken weder Männer noch Frauen mit Titeln ab.
Ist doch nur der Job.
Man kann auch Probleme herbeireden, wo eigentlich keine sind!
EchtefuffzigGeändert von Echtefuffzig (08.03.2007 um 14:36 Uhr)
Wer die Welt verändern will, sollte bei sich selbst anfangen!
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08.03.2007, 16:46
AW: Doktorandin und die Männer
Was für ein interessantes thema, ich habe nicht alle beiträge gelesen, einige schon, andere überflogen.
also als doktorandin ist man ja erstmal noch nix besonderes. man verdient nicht so üppig und es ist ein anderes arbeiten als in der doch etwas härtenen geschäftswelt
ich selbst habe einen stinknormalen beruf gelernt und muss sagen, der war schon anstrengend und abends war ich oft müde. nun, er hat mich aber geistig nicht ausgefüllt und ich habe das abi auf dem 2. BW gemacht, dann studiert, dann promoviert. ich bin jetzt seit 10 jahren frau dr., in einem fach, dass auch von männern dominiert ist. und ich schätze es, nette männliche wie weibliche kollegen zu haben, die alle ziemlich "normal" geblieben sind, trotz Dr-Titel. meine promotionszeit war bisher meine schönste zeit, klar hat man was geleistet, aber das tun andere auch. es kommt darauf an, was man damit beruflich macht. das zählt für mich. und wenn jemand ohne titel beruflich etwas leistet, mutig ist, intelligent arbeitet, etwas sinnvolles tut, strukturiert ist und dabei noch menschlich, dann erfährt er meine bewunderung. es gibt auch faule doktoren und miese ärzte oder rechtsanwälte oder steuerberater mit titel. das hat nix damit zu tun, was jemand leistet. es gibt einige, die damit angeben oder den titel zu sehr ausnutzen, auch privat. aber schlaue frau oder mann erkennt doch sowas
nun und wenn ein mann probleme mit meinem dr. titel hat, ist das sein problem. ich habe kein problem mit männern ohne titel, kann ich mir duchaus als partner vorstellen, da zählen für mich definitiv andere werte. ich selbst war über 10 jahre mit einem "nicht-doktor" zusammen und das hat prima geklappt.
frau sollte nicht so sehr auf diesem titel rumreiten und mann sich nicht abschrecken lassen. ich finde es toll, wenn ein mann stolz auf seine frau prof. ist. das nenne ich charkter und die richtige einstellung. ich bin umgeben von doktoren, für mich ist das normal. und auch ich habe überwiegend bei geschäften mit männern zu tun und soooo schwer ist das gar nicht, es macht mir nämlich spass und ich lerne viel von den herren. und viele dieser herren kennen auch viele doktorinnen und empfinden es auch weitgehend normal. ein mann, der ein problem mit einer frau doktor hat, hat ein problem mit sich. frau doktor sollte aber auch nicht so arrogant rüberkommen.
aber ein problem sehe ich in der tat. wenn frau von vornerein "dumm" angemacht wird von den jungs, die womöglich noch als ruddel auftauchen und dann die "blöden" sprüche zur blonden frau doktor und blablabla ablassen, da könnte ich platzen. träfe man diese herren alleine, würden sie sich das nicht trauen. diese herren sollte man dann so schnell vergessen, wie man sie gesehen hat und im kopf platz machen für die netten, die gibt es nämlich noch.
parara
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08.03.2007, 23:20Inaktiver User
AW: Doktorandin und die Männer
Hallo zusammen,
das ist ja eine rege Diskssion geworden. Aber ich glaube doch, dass meine Anmerkungen von einigen - in dem Fall interessanterweise Männern - missverstanden worden sind. Daher vielleicht noch ein paar Erläuterungen.
Rasko
--- danke, wieder was gelernt. Ich wusste nicht, dass man in einer Firma als "Höhergestellte" immer selber einen Kaffee-Termin ausmachen muss. Werde ich demnächst beherzigen ... grins. Hallo, ich wollte nicht erobert werden, Signale waren daher nicht notwendig, es ging lediglich um einen Kaffee. Er fragte mich, ich sagte ja, und er sagte, er würde sich melden, wenn er wüsste, welche Schicht er arbeiten müsste. Das tat er nicht. Als wir uns irgendwann mal über den Weg liefen, kam das Thema auf den Kaffee. Und da sagte er, er hätte ja nicht gewusst, wer ich sei (gibt über 400 Mitarbeiter in der Firma, kannten uns vorher nur vom Sehen im Vorbeilaufen). Nach dem Telefonat hatte er das anhand des Durchwahlverzeichnisses herausgefunden. Ich war damals total verblüfft über seine Antwort, weil ich nie im Leben mit so einem Argument gerechnet hatte oder dass so etwas der Grund sein könne.
Vygras
--- manche Klischees treffen leider die Wirklichkeit. Und mit den vor 20 Jahren meinte ich nicht, dass das so lange her ist, sondern dass ich einige Zeit hatte, mit diesem Thema Erfahrungen zu sammeln. Und auch Du meinst als Mann, ich hätte als erfolgreiche Frau den ersten Schritt machen müssen. Na, wenn das kein schönes Klischee ist. Ich habe auch keinerlei Probleme auf einen Typ zuzugehen und ihn einzuladen, aber ich finde, das ist doch keine Frage von höher oder niedriger, sondern einfach eine des Sympathie. Jedenfalls war ich bisher so naiv das zu glauben... lach. Aber was glaubst Du --- oh, sorry noch ein Klischee -- wie viele Männer es verschreckt, wenn eine Frau offensiv auf sie zugeht. Liest man hier ja auch in genügend Threads, und dann heißt es immer - ja, Männer sind eben Jäger..... lach. Und da ist man als Frau dann doch in einem Dilemma: als "Höhergestellte" muss ich auf ihn zugehen, da er aber ein Jäger ist, sollte ich mich eigentlich jagen lassen --- ich bin verwirrt, was mach ich nun Vygras? Und wie mache ich das künftig? Frage ich erst nach dem Beruf/akademischen Grad und entscheide dann die Taktik, ob ich als Erste handeln oder abwarten muss? Grübel, grübel.
Der Bekannte (nicht studiert) hat leider nicht Unrecht, auch wenn er das etwas plakativ darstellte. Und auch er hatte ein Beispiel: sein Freund, selbstständiger Handwerksmeister, hatte sich in einen Akademikerin verliebt und sie sich in ihn. Und er hatte zu meinem Bekannten gesagt, er sei so verliebt, glaube aber der Frau nicht gewachsen zu sein, das sie auch mal Fremdworte benutzen würde, die er nicht kennen würde. Mein Bekannter hat geantwortet: Sie hat sich in Dich verliebt, weil sie Dich gut findet und ist mit Dir zusammen, weil sie mit Dir glücklich ist. Und wenn Du wirklich mal ein Wort nicht verstehst, schau halt im Duden nach. ---- diese Antwort fand ich gut. Und in dem Zusammenhang meinte der Bekannte - der das übrigens bedauerte - halt, Frauen wie ich hätten es einfacher, wenn die Männer zu Beginn nicht unbedingt das Gefühl hätten, man könne ihnen in punkto Intelligenz überlegen sein. Ich glaube nicht, dass alle oder überhaupt die Männer so denken, ganz bestimmt nicht, ich suche auch nicht bei den Männer die Schuld -- ich fand es nur einen interessanten Gedankengang. Und so ganz von der Hand zu weisen, ist er leider nicht.
Hallo - Vygras - es geht doch hier gar nicht darum, was ich mir für einen Mann suche oder nicht bzw. gesucht habe, sondern ich erzähle lediglich Erfahrungen, die ich gesammelt habe. Darüber habe ich berichtet, und doch nicht frustriert gekreischt, dass ich keinen Mann finde. Wo habe ich denn das geschrieben? Komisch, dass Du mir das als Mann gleich unterstellst. Ich brauche keinen Mann, der zu mir aufschaut und auch keinen, zu dem ich aufschauen kann. Und da ist sie wieder, die viel zitierte Augenhöhe. Eine gute Partnerschaft ist für mich, wenn sich zwei Menschen verstehen, miteinander reden können, sie Gefühle, Gemeinsamkeiten etc verbinden - und das völlig unabhängig von Beruf oder Titel. Und zum Glück gibt es auch viele Männer, die das ebensowenig interessiert, die auch kein Problem haben, wenn eine Frau akademisch höher gebildet ist. Vielleicht ist das auch einfach eine Frage des Selbstbewusstseins. Ich hatte einige Freunde, die akademisch nicht an mich heranreichten (alleine das so zu formulieren, widerstrebt mir), einer hatte noch nicht mal Abitur, aber das waren selbstbewusste Männer, intelligent, vielseitig interessiert, in dem was sie taten gut und erfolgreich - die waren absolut mit mir auf Augenhöhe.
Ich definiere mich als Mensch nicht über meinen Beruf, so sehr ich den auch liebe, oder meine Ausbildung, es gibt doch auch noch ein Leben daneben. Ich bin ich, und mein Freundes- und Bekanntenkreis ist absolut gemischt. Die interessiert das auch nicht, die interessieren sich für mich halt einfach nur als Rowina und gute Freundin. Gerade deshalb bin ich immer wieder überrascht, wenn von manchen Männern solche Äußerungen kommen. Ich weise ihnen keine Schuld zu, stehle mich nicht für irgendetwas aus der Verantwortung -- sonder ich bin lediglich überrascht über solche Gedanken. Oder Vygras, müsste ich im Umkehrschluss künftig bei Männern denken, he, der ist zwar nett, sympathisch, sieht toll aus, denn würde ich zwar gerne kennenlernen, aber dazu kann ich mich ja nicht herablassen, der hat ja noch nicht mal studiert? Sollte das so sein, habe ich bisher eigentlich immer alles falsch gemacht, denn wenn ich den Typ gut fand, wollte ich ihn kennenlernen, ohne nach Ausbildung etc -- alles andere zeigt sich doch erst, wenn man sich kennt. Und übrigens, die Sache mit dem Ex: Warum wir uns getrennt haben, hat mit seiner Aussage nichts zu tun. Wir hatten nach einiger Zeit ein sehr gutes freundschaftliches Verhältnis, haben uns auch getroffen und mal was zusammen unternommen. Um so überraschter war ich, als er mir das nach Monaten mal gestanden hat. Auch in dem Fall wäre nie auch nur im Traum darauf gekommen, dass er so was denken würde.
Und Vygras - wieso greifst Du mich eigentlich zum Schluss so an? Wo habe ich geschrieben, dass ich mich so toll finde oder das irgendwie angedeutet? Nirgendwo. Und, ich kann mich ja wohl nicht so toll finden, wie Du mir unterstellst, denn sonst hätten mich die Aussagen der Männer doch nicht überrascht. Für mich ist der Titel nichts so Besonderes, mein Studienbschluss und halt beruflich von Vorteil. Ich führe ihn privat noch nicht mal, Du wirst ihn außer auf meinen beruflichen Visitenkarten nirgendwo bei mir entdecken. Viele Leute, die mit mir zu tun haben, wissen gar nichts davon. Um so mehr haben mich dann manchmal deren Reaktionen überrascht, wenn sie es erfahren haben. Aber es gibt auch genauso viele Männer, die das zum Glück gar nicht interessiert oder die es gut finden. Und das sind in der Tat meine Erfahrungen, und Klischees kommen ja auch nicht von ungefähr. Und übrigens, um noch ein weiteres hinzuzufügen: Ich bin auch hellblond, von Natur.....
Meine Einstellung ist, ich habe den Titel nun mal (und übrigens wie meinen beruflichen Erfolg hart erarbeitet), und ich hänge ihn weder an die große Glocke noch verleugne ich ihn. Wieso ich damit unsympathisch wirke, weiß ich zwar nicht, aber wenn es ist, kann ich es auch nicht ändern . Tja, vielleicht muss Frau sich damit abfinden: Erfolg macht Männer sexy, aber Frauen unsympathisch......?
Gute Nacht Rowina
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08.03.2007, 23:45
AW: Doktorandin und die Männer
Oh Entschuldigung. Ich wollte dir deine Vorurteile nicht wegnehmen.
Zitat von Inaktiver User
Aber ich kann dir wirklich sagen, dass es nicht der berufliche Erfolg ist, der eine Frau unsympathisch macht, sondern eben diese Vorurteile.Geändert von Vyras (08.03.2007 um 23:48 Uhr)
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09.03.2007, 01:26Inaktiver User
AW: Doktorandin und die Männer
Vygras - hallo, geht es noch? Wieso wirst Du so persönlich und greifst mich an? Ich weiß echt nicht, wo Dein Problem liegt? Wenn ich solche Vorurteile hätte, wie Du sie mir unterstellst, würde ich mich doch nicht wundern, dass manche Männer so reagieren und ihre Einstellung bedauern. Dann würde ich doch eher davon ausgehen, dass es so ist, weil sie sich mir unterlegen fühlen müssen. Deine Argumentation ist unlogisch. Du magst es glauben oder nicht, aber es gibt leider Männer, die wie beschrieben reagieren - und eigentlich sind es in dem Fall doch die Männer, die Vorurteile gegenüber einer intelligenten Frau haben. Aber ok, ich kann die Meinung eines anderen Menschen akzeptieren, auch wenn ich anderer bin. Du siehst das halt anders als ich, und das ist ja auch ok.
Ich wünsche Dir eine gute Nacht
Rowina
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09.03.2007, 08:44
AW: Doktorandin und die Männer
Es gibt auch Männer, die genau umgekehrt reagieren. Du hast hier ein paar einzelne Männer betrachtet und schließt daraus auf den ganzen Rest. Das ist das Prinzip des Vorurteils.
Zitat von Inaktiver User


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