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  1. Registriert seit
    19.10.2019
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    28

    AW: Wie ist es zu verstehen?

    Meint ihr, wenn der Nachmieter von dem Stalking erfahren würde, könnte er mir daraus rechtlich/zwischenmenschlich einen Strick drehen? Ich hatte ihm das damals ja nicht erzählt, aber er hatte auch nicht explizit gefragt. Ausserdem ist der Stalker ja auf Frauen fixiert - die beiden anderen, die dort gewohnt haben, wurden ja trotz Partner belästigt! Nicht dass er mich dann deswegen belästigt...
    Ich fand es damals bei der Übergabe schwer, die nett gemeinten Ratschläge vom Nachmieter, zB die Wohnung früher abzugeben, wenn ich sie bereits nicht mehr bewohne - dabei wusste er, dass die Vermieterin so lange mit Papierkram auf Zeit gespielt hat und mich erpresst hat (Rechtsanwalt) - unkommentiert stehen zu lassen. Genauso die Tatsache, dass die Vermieterin mich so hat da stehen lassen, dass ich bei meinen Eltern wohne, weil ich alleine nicht leben kann... Dazu hatte ich auch nichts gesagt, in Absprache mit dem Rechtsanwalt. Das war wirklich schlimm, was die Vermieterin da abgezogen hat, nachdem sie von dem Stalking erfahren hatte. Vermutlich bekommt sie den Stalker nicht aus der Wohnung und beschuldigt deswegen immer die Opfer - ähnliches hat sie mit der anderen, die gestalkt wurde, auch gemacht. Allerdings musste da nicht die Polizei kommen und ich auf deren Anraten nicht meine Wohnung verlassen.
    Nach einigen Kommentaren hier, die die Glaubwürdigkeit des Stalkings bezweifeln, obwohl es dafür Zeugen gibt und die Polizei im Einsatz war, weil sie damit überfordert sind, wirft die Frage auf, wie der Nachmieter dann darauf reagieren könnte... Damals bei der Übergabe konnte ich ihn mit Mails der Vermietung überzeugen, dass ich nicht luege... Die wollte er dann aus Scham gar nicht genau sehen. Aber das musste ich, weil die Vermieterin so krass manipuliert hatte. Zum Glück hatte ich einen guten Rechtsanwalt.
    Es ist furchtbar, was dieser Stalker alles krank gemacht und zerstört hat! Aber ich habe meine neue Arbeit behalten und der Kontakt zur Familie ist seitdem vorübergehenden Wohnen dort auch anders geworden. Mit Freunden, die davon wissen, ist es auch anders geworden. Insgesamt habe ich mit ziemlich viel Kraft mein Leben gut gehalten bzw durch die neue Wohnung und voran die veraenderten Beziehungen sogar noch etwas besser gemacht. Das konnte ich in der Beratung gut herausarbeiten. Das möchte ich nun nicht nochmal riskieren. Und ich an Stelle des Nachmieters würde wohl eher auf Abstand gehen, zumal ich da ja wohne. Ich frage mich auch, ob der Nachmieter den Ernst der Lage wirklich erfassen und sich entsprechend verhalten würde - eine Bekannte von mir fing, als es darum ging, dass sie als Zeugin hätte angeführt werden können, auf einmal.aus lauter Überforderung heraus behauptet, dass sie von nichts wisse, obwohl sie bei Besuchen auch belästigt wurde! Das war unheimlich, zumal sie mich sehr lange kennt - ich dachte, ich würde sie kennen... Das war eine tiefe Enttäuschung. Aber wenigstens kann sie mir mit einer Falschaussage nicht schaden.
    Bei der Beratung hieß es.nun, ich solle es ruhig wagen, den Nachmieter ggf anzusprechen. Aber nur wenn man sich nochmal beim Einkaufen oder so trifft. Eben nicht gezielt Kontakt aufnehmen. Und dann vorsichtig sein. Zur rechtlichen Lage weiß ich nichts.
    Es ist echt schwer. Aber irgendwie auch merkwürdig, dass das ausgerechnet der Nachmieter ist... Ohne den Stalker hätten wir uns wohl.nicht kennen gelernt, denn dann wäre ich anders ausgezogen.
    In jedem Fall bin ich in meiner neuen Wohnung sicher.


  2. Registriert seit
    12.12.2010
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    AW: Wie ist es zu verstehen?

    Vielleicht hat der Stalker ja irgendwie mitbekommen, dass Du dem Nachmieter gefällst. Vielleicht hat der Nachmieter den Stalker gefragt, warum Du ausgezogen bist und wo Du jetzt wohnst. Damit er Dir besser über den Weg laufen kann. Und jetzt stalkt der Stalker hinter Deinem Nachmieter her um Dich zu sehen.

    Oh je.

    Am Besten ist es, Du verabredest Dich mit ihm zu einem Kaffee und sagst, Du hättest etwas mit ihm zu besprechen. Und dann erzähl' ihm die Geschichte, aber kurz und ohne Details. Und dass es Dir leid tut, dass er jetzt dort wohnt. Und dass Du es ihm sagen wolltest. Es ist so passiert, wie Du es sagst und ich weiss nicht, warum das nicht gereicht hat, um den Stalker aus seiner Wohnung zu klagen. Das wäre für die Vermieterin auf die lange Sicht doch besser gewesen. Er belästigt ja auch andere Frauen.

    Und wenn Du Dich mit ihm triffst und mit ihm redest, dann ist es ja wohl auch eine gute Gelegenheit zu sehen, wie er so drauf ist. Vielleicht entwickelt sich ja was Gutes aus einer schlechten Situation. Das soll nicht das erste Mal so gekommen sein.


  3. Registriert seit
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    330

    AW: Wie ist es zu verstehen?

    Ernsthaft - wenn ich dich hier so lese - lass es sein mit dem Nachmieter. Ich spreche dir sicher nicht ab, dass du gestalkt wurdest, aber du witterst ja hinter allem was Bösartiges. Das kann doch gar nichts werden. Heile erstmal und verarbeite das Vergangene. Dann kannst du vielleicht irgendwann auch wieder neutral auf Männer zugehen und an eine neue Beziehung denken. Aber den Nachmieter würde ich in Ruhe lassen, ich sehe hier auch keinerlei gesteigertes Interesse von seiner Seite aus.


  4. Registriert seit
    19.10.2019
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    28

    AW: Wie ist es zu verstehen?

    Der Stalker weiß natürlich NICHT, wo ich wohne. Der Nachmieter auch nicht. Es könnte wenn denn dann nur sein, dass der Stalker dem Nachmieter nachgeht, um herauszufinden, wo ich wohne. Aber das würde es jetzt schon gefährlich für den Nachmieter machen. Und für mich und meine Familie sowie Freunde ohnehin auch.
    In der Beratung wurde mir abgeraten, direkt Kontakt zum Nachmieter aufzunehmen. Das kann für mich und für den Nachmieter nach hinten losgehen, wenn der Stalker das mitbekommt. Der Nachmieter ist dann potentieller Konkurrent.
    Sollten Nachmieter und Stalker sich bereits über mich austauschen, wird der Stalker ihn vermutlich erzählen, ich als seine Ehefrau hätte ihn verlassen, nachdem ich mit den Nazis und DHL einen Komplott gegen ihn geschmiedet hatte, in Zusammenarbeit mit der Polizei. Oder ich sei selbstmordgefährdet und psychisch so labil, dass er mich vor dem sicheren Tod bewahrt hat, wie ein Schüler damals, weswegen er - damals in die Psychiatrie - nun psychisch krank ist. Das waren die Geschichten, die er erzählt hat. Ich bezweifle mittlerweile, dass er als angeblicher Schulleiter einen Schüler wirklich gerettet hat - wie ich von seinem Betreuer und aus eigener Erfahrung weiß, wie manipulativ und gestört der ist, ist es unfassbar, dass so jemand überhaupt so leben darf, damit meine ich unbeaufsichtigt und letztlich verwahrlosend, denn seinen Müll verteilt der im Hausflur und die Rohre in der Nachbarwohnung sind ständig verstopft, weil er sie zumuellt. Ganz furchtbar. Aber ich hatte ihm das anfangs geglaubt mit der Retterstory... Aber man geht auch erstmal davon aus, dass sich jemand so etwas nicht ausdenkt! Das ist wirklich unfassbar, wie arm dieser Mensch dran ist.
    Ich bin immer noch schockiert, dass ich das anfangs nicht gemerkt habe. Allerdings weiß ich jetzt, dass der das vermutlich so dargestellt hat, weil er mitbekommen hatte, wenn er an der Tür lauschen war, dass Freunde von mir Lehrer sind und mich das eben interessiert.
    Und Stalker können erst dann festgenommen werden, wenn sie dem Opfer drohen es umzubringen oder wenn sie es vergewaltigt haben. Ansonsten ist die Polizei machtlos - ein Gespräch mit dem Täter hilft manchmal, bei dem allerdings nicht. Und die waren zweimal da! Bei allem finde ich es trotzdem gut, dass man nicht einfach jemanden des Stalkings beschuldigen kann und dann wird die Person eingesperrt - dann könnte ja jeder kommen. Und der Perverse ist bis jetzt der einzige gewesen, der mich und meine Familie und Freunde so bedrängt hat! Das ist unvorstellbar und zum Glück die große Ausnahme. Durch die Anzeige habe ich mehr Mut und Stärke sowie Verantwortung bewiesen als die anderen Frauen, die sich das nicht getraut haben! Sollte die nächste auch zur Polizei gehen, sieht es schlechter für den Typen aus.
    Hier in meiner Wohnung bin ich sicher und auf dem Weg zur Arbeit und bei der Arbeit auch! Und das ist unfassbar gut so!


  5. Registriert seit
    12.12.2010
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    AW: Wie ist es zu verstehen?

    Hmmmmm, wenn der Stalker seine Toilette oder sonst einen Abfluss in seiner Wohnung zustopft, dann bekommen die Mieter UNTER ihm Schwierigkeiten, nicht die neben ihm.

    Schon mal was von Fallrohren gehört? Gute Geschichte ansonsten.
    Geändert von annakathrin (31.12.2019 um 04:59 Uhr) Grund: Hercule


  6. Registriert seit
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    AW: Wie ist es zu verstehen?

    Zitat Zitat von Clementhia Beitrag anzeigen
    In jedem Fall bin ich in meiner neuen Wohnung sicher.
    Hallo Clementhia,
    Nach allem was du so geschrieben hast, wäre es wahrscheinlich besser für dich, dich ganz auf deine neue Umgebung und dein damit verbundenes neues Leben zu konzentrieren und auch den Nachmieter aus deinen Gedanken zu streichen. Falls er je interessiert an dir war, scheint das nicht mehr der Fall zu sein, sonst hättet Ihr beide sicherlich schon einen Kaffee miteinander getrunken. Und DIR tut das ganze Rumgegrübel über diese ganze Geschichte offensichtlich überhaupt nicht gut.

    Komm zur Ruhe - HEILE. Vielleicht sogar mit Hilfe eines Psychologen, der deine Gedanken ein bisschen besser sortieren kann als wir hier.

    Auf ein Gesundes Neues Jahr!

  7. Avatar von silberklar
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    AW: Wie ist es zu verstehen?

    Damals bei der Übergabe konnte ich ihn mit Mails der Vermietung überzeugen, dass ich nicht luege... Die wollte er dann aus Scham gar nicht genau sehen.
    Ihr hattet im Zuge der Übergabe schon ungute Situationen bezüglich dieses Nachbarn, bei denen du ihn in unangenehme Situationen gebracht hast?

    Ich würde dir auch sehr anraten von allem, was mit dieser Zeit und diesem Ort in Zusammenhang steht komplett Abstand zu nehmen. Laß diesen jungen Mann dort sein Leben leben, der Nachbar geht ja nur auf Frauen los. Wenn er keinen Kontakt zu dir hat muß er sich an seinem Wohnort keine Gedanken machen was er wem erzählt, wohin er geht, er muß nicht vorsichtig sein, sondern kann hoffentlich dort gut leben.

    So wichtig kann kein Kontaktversuch der Welt zu seinem Fremden sein, um all den Streß wert zu sein.

    Eben nicht gezielt Kontakt aufnehmen. Und dann vorsichtig sein.
    Mach nichts mehr! Wenn du nicht gezielt Kontakt aufnehmen möchtest müßtest du anfangen dort herumzuschleichen um ihm "zufällig" über den Weg zu laufen. Das ist einfach nicht gut in deiner Situation. Uns selbst wenn es gelingt, wozu solltest du und er euch etwas anfangen, bei dem man "vorsichtig sein muß"? Das Ziel ist frei und glücklich zu sein !

    Nicht wieder mit Sprechverboten, Kontaktverboten, sich umdrehen und schauen ob jemand nachschleicht beginnen. Alles an dem Ort war Kacke anscheinend. Bis hin zur Vermieterin haben dir alle mitgespielt. Auch deine Freundin, die dir keine Zeugin sein wollte oder konnte.
    Wohnen in dem Haus jetzt nur mehr Männer zusammen? Oder gibt es eh nur deine ehemalige Wohnung und die des Stalkers? Falls noch mehr Wohnungen und noch mehr Frauen: Wenn selbst deine Freundin belästigt wurde als sie dich dort besuchte, hatten andere Frauen in dem Haus auch Probleme oder beließ er es bei dir (und deiner Freundin) als einziges Opfer zu dieser Zeit?
    Durchsage:

    "Achtung, es wurde eine herrenlose Damenhandtasche gefunden ..."

  8. Avatar von Rotweinliebhaberin
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    AW: Wie ist es zu verstehen?

    Zitat Zitat von Clementhia Beitrag anzeigen
    Ich fand es damals bei der Übergabe schwer, die nett gemeinten Ratschläge vom Nachmieter, zB die Wohnung früher abzugeben, wenn ich sie bereits nicht mehr bewohne
    (...)
    Damals bei der Übergabe konnte ich ihn mit Mails der Vermietung überzeugen, dass ich nicht luege... Die wollte er dann aus Scham gar nicht genau sehen.
    Ich denke mal, dass der Nachmieter kein Interesse an dir und dieser verworrenen Geschichte hat.
    Mich würde das völlig nerven, ich hätte keine Ambitionen, in so ein gefährliches Wespennest zu treten. Mit einem Arschloch im Haus, der zu was weiß ich fähig ist.

    Ich rate dir, dich da völlig rauszuziehen. Nicht mehr in die Nähe dieses Hauses zu gehen und auch nicht aktiv den Nachmieter zu kontaktieren. Kommt von ihm auch nichts mehr, weißt du, dass er nix von dir will. Orientier dich nach vorn in Richtung neuer Unabhängigkeit!!
    ************************************************** ******************

    „Nimm Dein Leben ein bisschen in die Hand. Wenn Du es gut behandelst, dann beisst es auch nicht! “
    [Geschenkt von Gustave]


  9. Registriert seit
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    AW: Wie ist es zu verstehen?

    Niemand hier hat dir abgesprochen, dass du Gestalkt wurdest.


  10. Registriert seit
    19.10.2019
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    AW: Wie ist es zu verstehen?

    Dankeschön :)

    In dem einen Jahr, in dem ich in dieser Wohnung wohnte, sind zwei Paare ausgezogen und nur Männer interessanter Weise eingezogen. Eine alleinerziehende Frau mit Hund wohnt noch da, aber die ist älter und passt nicht ins Beuteschema. Um es mit den Worten der Vermietung zu sagen: die ist hässlich (O-Ton!), deswegen darf sie da auch wohnen. In meine Wohnung sollte ja auch erst eine junge attraktive Studentin einziehen, das wusste die Vermieterin dann aber zu blocken, nachdem sie den Polizeibericht gelesen hatte!
    Und dass das Rohr der Wohnung nebenan durch den Müll des Nachmieters verstopft war, haben die von der Rohrfirme bestätigt - der unter dem Perversen hatte auch ständig Ärger. Ist ja klar, das muss man ja nicht extra noch sagen.m Der Typ verbreitet so viel Müll, dass das ganze Rohrsystem betroffen ist.
    Ich verstehe nicht, wie man bei aller Offensichtlichkeit den Perversen noch frei Rum laufen lassen kann. Ohne Tabletten, ohne Therapie. Unsere Freiheit und unseren Rechtsstaat in allen Ehren, aber da muss sich etwas ändern! Davon abgesehen wird die Vermieterin den nicht ohne Weiteres herausbekommen, weil so Leute ja doch auch einen gewissen Schutz haben, das weiß ich vom Sozialarbeiter, und zugleich würde den kein anderer Vermieter nehmen, da er ja keine gute Reputation hat und entsprechend die Anzeige...

    Mir tut es jetzt ein bisschen leid, dass ich den Nachmieter damals beim Joggen geblockt habe. Aber es war zum Schutz aller Beteiligten das Beste. Und vermutlich kommt der noch ganz alleine hinter die Sache... Ich werde ja sehen, wie es würde, würden wir uns nochmal über den Weg laufen. Dabei meide ich diese Ecke nun komplett. Also mal sehen, ob man sich überhaupt nochmal trifft. Einzig, wenn er die Ecke verlässt oder eben wieder beim Joggen. Dabei finde ich das auch komisch, man ist ja dann nicht gerade attraktiv, wenn man verschwitzt angelaufen kommt... ;)
    Echt schade, dass das durch den Stalker so belastet ist. ABER meine Familie und Freunde sind in Sicherheit, ich auch, der Nachmieter vermutlich auch, ich habe meinen Teil erfüllt und Verantwortung dafür übernommen, dass der Typ Grenzen gesetzt bekommt (Anzeige) - und ich war als einzige Frau mutig genug, die anderen haben sich das nicht getraut! - und ich habe mein Leben... Das war wirklich schlimm, diese Angst, vergewaltigt zu werden oder anderweitig körperlich misshandelt zu werden... Von der seelischen Misshandlung mal abgesehen. Als er mich das eine Mal im Hausflur versucht hat zu schlagen, hatte ich Angst um mein Leben - die Polizei, die ich dann rief, meinte nur, sie könne kommen, wenn er mir explizit mit dem Tod bzw der Vergewaltigung gedroht habe... Kurz danach riet mir die Polizei, als ich zweimal an einem Tag eine Meldung machen musste, woraufhin zwei Beamte kamen, die Wohnung zu verlassen, was ich dann auch getan habe. Ich finde es trotzdem gut,dass man nicht jeden einfach einsperren kann. Allerdings wäre etwas mehr Solidarität von den anderen Frauen besser gewesen. Der eine Nachbar hatte mich das eine Mal vor einem koerperlichen Übergriff geschützt! Aber auch da heißt es: solange er nicht mit dem Tod oder einer Vergewaltigung droht oder es umsetzt, kann man nichts machen. Das war die Hölle dort. Und am Ende wird dem Perversen, der dringend Hilfe benötigt, nicht geholfen... Weil er sich nicht helfen lässt. Ist ja eigentlich auch gut, dass man Menschen nicht zwingen kann... Aber wenn es so offensichtlich ist... Naja. Das ist ein Prozess und ich habe, als ich da noch gewohnt habe, alles getan, was ich konnte.
    Die psychologische Beratung ist abgeschlossen - das wird jetzt unter Nachwehen verbucht, die man alleine bewältigen sollte. So ist das. Ich hatte sehr viel Hilfe bei allem! Und schon allein das hat dieses Jahr zu einem guten gemacht. Und wie gesagt: ich habe meinen Job, eine schöne neue Wohnung, veraenderten Kontakt zu Familie und Freunden... Vlt war es ja auch dafür gut/da...

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