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    AW: Mann finden ü50

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich glaube nicht, dass der Verlauf vom Kennenlernen über Verlieben bis zur Liebe sich im Leben irgendwann ändert.
    Bei mir war es jedenfalls mit 50 genauso wie mit 15 und mit 70 oder 80 wäre es wohl immer noch so, weil ich auch gar kein anderes Muster lernen werde. Ich denke, die meisten Menschen haben da eine relativ feste Prägung und die Chemie spielt ja auch immer eine große Rolle.

    Ein bisschen erschreckend und überraschend war es schon, dass einen die Verliebtheit genauso überrumpelt wie in jungen Jahren, aber gleichzeitig schön. Offen gesagt, weiß ich nicht einmal, ob es bei mir bei den Auswahlkritierien in den Jahrzehnten dazwischen irgendeine grundlegende (Weiter-)Entwicklung gegeben hat. Nur der Umgang mit den Schwächen und Stärken des anderen Menschen und meinen eigenen, der war im höheren Alter souveräner und klarer.
    Genau so läuft der "Prozess" auch bei mir ab, sehr gut beschrieben. Allerdings finde ich es keineswegs erschreckend, von der Verliebtheit überrumpelt zu werden. Schwierig finde ich, schnell genug so zu reagieren, dass man auch einige Tage später noch sicher ist, es nicht schon wieder verrissen zu haben. Dazu gehören Mut und Bereitschaft, sonst passiert spontan nichts und Selbstzweifel und Traurigkeit über die abermals vertane Möglichkeit, eine tolle neue Geschichte zu starten, kommen auf.

    Diese Offenheit und Spontanität sind trainierbar. Wichtig ist natürlich auch der Optimismus, eine neue Rakete starten zu können und die Fähigkeit, alle bisherigen Erfahrungen und sich selbst so, wie man nun einmal ist, positiv anzunehmen. Ausreden zählen nicht.

    Die Möglichkeiten, jemanden Geeignetes kennenzulernen, bestehen dann wirklich immer und überall.
    Geändert von skirbifax (30.05.2019 um 15:37 Uhr) Grund: Zitat repariert

  2. Inaktiver User

    AW: Mann finden ü50

    Zitat Zitat von whatson Beitrag anzeigen
    Genau so läuft der "Prozess" auch bei mir ab, sehr gut beschrieben. Allerdings finde ich es keineswegs erschreckend, von der Verliebtheit überrumpelt zu werden. Schwierig finde ich, schnell genug so zu reagieren,

    Diese Offenheit und Spontanität ist trainierbar. Wichtig ist natürlich auch der Optimismus, eine neue Rakete starten zu können
    Ich brauche keinen Raketenstart in eine Beziehung. Kennenlernen braucht seine Zeit. Solchen Überzeugungs- und Beglückungszwang teile ich eher nicht. Da sind für mich wichtige Schritte übersprungen. Kann sich so Vetrauen bilden und eine Basis oder soll das dann eher mehr sexuell laufen? Gut, das hatte die TE ja mit im Sinn. Da dürfte ein Raketenstart dann einiges zu bieten haben.

  3. Inaktiver User

    AW: Mann finden ü50

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ein bisschen übertrieben gesagt, fast überall.

    Obige Frage allerdings, so wie sie formuliert ist, weist möglicherweise auf ein internes Problem im eigenen "Betriebssystem" hin.
    .
    Jep.

    Auf Deutsch:
    Mangelhaftes Selbstwertgefühl, bei dem der eigene negativ denkende Zustand als " normal" erklärt wird.

    Grausam.

    Ich bin als Mann ü50 und kann nichts von all den so negativ geredeten Dingen bestätigen.

    Sehen real solche Frauen nur Spiegelbilder ihrer NoGos?
    Anders kann ich es mir nicht vorstellen.

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    AW: Mann finden ü50

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich brauche keinen Raketenstart in eine Beziehung. Kennenlernen braucht seine Zeit. Solchen Überzeugungs- und Beglückungszwang teile ich eher nicht. Da sind für mich wichtige Schritte übersprungen. Kann sich so Vetrauen bilden und eine Basis oder soll das dann eher mehr sexuell laufen? Gut, das hatte die TE ja mit im Sinn. Da dürfte ein Raketenstart dann einiges zu bieten haben.
    Auch beim Sex kann man sich näher kennenlernen. In den Pausen kann man sich dann ja immer noch über Weltanschauung, Gartenarbeit oder andere vertrauensbildende Themen unterhalten.
    Ist doch klar, dass eine dauerhafte Beziehung ganz viel mehr braucht, die Ausgangsfrage war ja die nach dem Kennenlernen und da sind die "Drehbücher" halt unterschiedlich, macht doch nichts.

  5. Inaktiver User

    AW: Mann finden ü50

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Ich bin als Mann ü50 und kann nichts von all den so negativ geredeten Dingen bestätigen.

    Sehen real solche Frauen nur Spiegelbilder ihrer NoGos?
    Ich kann nicht mehr folgen. Was meinst Du denn jetzt mit den "negativ geredeten Dingen"? Übergewicht, mangelnde Körperpflege etc., wovon anfangs die Rede war?

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    AW: Mann finden ü50

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich glaube nicht, dass der Verlauf vom Kennenlernen über Verlieben bis zur Liebe sich im Leben irgendwann ändert.
    Bei mir war es jedenfalls mit 50 genauso wie mit 15 und mit 70 oder 80 wäre es wohl immer noch so, weil ich auch gar kein anderes Muster lernen werde. Ich denke, die meisten Menschen haben da eine relativ feste Prägung und die Chemie spielt ja auch immer eine große Rolle.

    Ein bisschen erschreckend und überraschend war es schon, dass einen die Verliebtheit genauso überrumpelt wie in jungen Jahren, aber gleichzeitig schön. Offen gesagt, weiß ich nicht einmal, ob es bei mir bei den Auswahlkritierien in den Jahrzehnten dazwischen irgendeine grundlegende (Weiter-)Entwicklung gegeben hat. Nur der Umgang mit den Schwächen und Stärken des anderen Menschen und meinen eigenen, der war im höheren Alter souveräner und klarer.
    .... und (alters)milder
    Ich empfinde es genauso wie du. Wobei ich mich dieses letzte Mal im Leben sogar am heftigsten und hingebungsvollsten verliebt habe. Und ich war durchaus ein paar Male heftig verliebt und mehr oder weniger lang und glücklich verbandelt. Aber diese Liebe ist die größte, die ich je erlebt habe. Dafür ist es nie zu spät!

  7. Inaktiver User

    AW: Mann finden ü50

    Zitat von Lea1958
    "Ich glaube nicht, dass der Verlauf vom Kennenlernen über Verlieben bis zur Liebe sich im Leben irgendwann ändert.
    Bei mir war es jedenfalls mit 50 genauso wie mit 15 und mit 70 oder 80 wäre es wohl immer noch so, weil ich auch gar kein anderes Muster lernen werde. Ich denke, die meisten Menschen haben da eine relativ feste Prägung und die Chemie spielt ja auch immer eine große Rolle."



    Wenn es also einmal anders läuft, Emotionen einen überrumpeln, zwingt man sich, dem ursprünglich "erlernten" Muster zu folgen?

    Das wäre der Rückschluss...und sicher nicht die Realität.

    Das klingt mehr nach Träumerei, die man schon vor dem ersten Date pflegt und erfüllt wissen will.

    Beschneidet man sich nicht damit selber?

    Zufall, Offenheit, Zulassen der eigenen Emotionen ..werden gerade zu unterdrückt...Kennenlernen und Liebe geplant und nicht anders zulässig?

    Wie gut, dass die Realität nicht so ist.

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    AW: Mann finden ü50

    nach einer jahrzehntelangen ehe habe ich erstmal mein leben neu sortieren müsen und mich neu kennenlernen müssen. eine ehrliche bestandaufnahme meiner fehler,schwächen und stärken waren manchmal schmerzhaft,aber auch lehrreich. was ich sagen will ist: aufgeschlossen,humorvoll durchs leben gehen,dabei immer ehrlich zu sich selbst und anderen sein,ist schon die halbe miete. wobei ich nicht auf der suche bin, aber netten kontakten nicht aus dem weg gehe. ich bin da sehr entspannt und schaue einfach,was das leben noch bringt.

  9. Inaktiver User

    AW: Mann finden ü50

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn es also einmal anders läuft, Emotionen einen überrumpeln, zwingt man sich, dem ursprünglich "erlernten" Muster zu folgen?

    Das wäre der Rückschluss...und sicher nicht die Realität.

    Das klingt mehr nach Träumerei, die man schon vor dem ersten Date pflegt und erfüllt wissen will.

    Beschneidet man sich nicht damit selber?

    Zufall, Offenheit, Zulassen der eigenen Emotionen ..werden gerade zu unterdrückt...Kennenlernen und Liebe geplant und nicht anders zulässig?

    Wie gut, dass die Realität nicht so ist.
    Den Einwand verstehe ich jetzt nicht. Wo siehst du da Unterdrückung von Emotionen?

    Ich wollte zum Ausdruck bringen, dass die Art und Weise, wie man eine Partnerschaft beginnt, völlig alterunabhängig ist, wobei im Detail sicher jeder so sein Modell zur Anbahnung entwickelt hat, das mal besser, mal schlechter funtioniert, aber kaum völlig übergangen werden kann.
    Und ich kenne kein einziges Paar, auch nicht bei denen, die erst spät zueinander gefunden haben, das zu Beginn keine emotionalen Hochphasen, also Zeiten der Verliebtheit hatte. Manchmal schlagartig, manchmal nach längerem Vorlauf, je nach individuellem Muster, aber irgendwann schlugen die Emotionen Purzelbäume und dann ging es weiter oder eben doch nicht.

    Und Verliebtheit ohne Träumerei, geht das und wäre es überhaupt wünschenswert?

    Bei mir habe ich eben erlebt, dass die Emotionen wie als Teenager völlig überrumpeln (genauer ist es wohl schlichte Körperchemie), Verliebtheitsgefühle auslösen und damit weit, weit öffnen für alles am Anderen, ihm einen riesigen Vorschuss an Wohlwollen gewähren. Und die Schwächen werden erst einmal mit der rosaroten Brille abgemildert bzw. erscheinen sie sogar liebenswert. Ob es sich dann um ein kurzes Aufflackern handelt oder sich zu Liebe auswächst, ist am Anfang natürlich immer unbestimmt.
    So war und ist halt mein ganz persönliches Erfolgsmodell, andere Varianten der Beziehungsbildung habe ich schlicht und einfach nie erlebt. Und daher würde es bei mir wohl mit 80 genauso ablaufen, vermute ich einfach.

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    AW: Mann finden ü50

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Den Einwand verstehe ich jetzt nicht. Wo siehst du da Unterdrückung von Emotionen?

    Ich wollte zum Ausdruck bringen, dass die Art und Weise, wie man eine Partnerschaft beginnt, völlig alterunabhängig ist, wobei im Detail sicher jeder so sein Modell zur Anbahnung entwickelt hat, das mal besser, mal schlechter funtioniert, aber kaum völlig übergangen werden kann.
    Und ich kenne kein einziges Paar, auch nicht bei denen, die erst spät zueinander gefunden haben, das zu Beginn keine emotionalen Hochphasen, also Zeiten der Verliebtheit hatte. Manchmal schlagartig, manchmal nach längerem Vorlauf, je nach individuellem Muster, aber irgendwann schlugen die Emotionen Purzelbäume und dann ging es weiter oder eben doch nicht.

    Und Verliebtheit ohne Träumerei, geht das und wäre es überhaupt wünschenswert?

    Bei mir habe ich eben erlebt, dass die Emotionen wie als Teenager völlig überrumpeln (genauer ist es wohl schlichte Körperchemie), Verliebtheitsgefühle auslösen und damit weit, weit öffnen für alles am Anderen, ihm einen riesigen Vorschuss an Wohlwollen gewähren. Und die Schwächen werden erst einmal mit der rosaroten Brille abgemildert bzw. erscheinen sie sogar liebenswert. Ob es sich dann um ein kurzes Aufflackern handelt oder sich zu Liebe auswächst, ist am Anfang natürlich immer unbestimmt.
    So war und ist halt mein ganz persönliches Erfolgsmodell, andere Varianten der Beziehungsbildung habe ich schlicht und einfach nie erlebt. Und daher würde es bei mir wohl mit 80 genauso ablaufen, vermute ich einfach.
    Genau so hatte ich es verstanden und widerspiegelt es meine Erlebnisse.

    @chaos 99: gemeint ist gerade nicht ein klar definiertes "Kindchenschema" vom Traumpartner, Du meinst doch in etwa das gleiche, wie Lea1958, Deinen Einwand verstehe ich auch nicht.

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