Mag sein. Oft handelt es sich aber bei solchen Äußerungen meiner Meinung nach nicht um Bindungsangst, sondern um gewollte Rosinenpickerei: Die Annehmlichkeiten mitnehmen, die Verbindlichkeiten abwimmeln.
Mir hat diese Einstellung selbst lange sehr gefallen, aber inzwischen denke ich, dass das weder erwachsen noch klug ist.
Tut mir total leid, Zebrazeh.
Antworten
Ergebnis 41 bis 50 von 87
Thema: Tausend Mal berührt?
-
14.05.2019, 20:55Inaktiver User
AW: Tausend Mal berührt?
-
14.05.2019, 21:07
AW: Tausend Mal berührt?
Lanya, darf ich fragen, wodurch und in welchem Alter ca. sich das bei dir verändert hat? Nicht, weil ich daraus Hoffnung schöpfen möchte, sondern einfach, weil es mich interessiert.
-
14.05.2019, 21:10
AW: Tausend Mal berührt?
Ich frage mich echt, warum er das so sieht. also Bindungsangst gut und schön, aber wenn er sagt, er möchte Nähe, Vertrautheit und Exklusivität? Dann ist das doch quasi eine Beziehung? Wieso meint er, dass da zwingend eine erdrückende Enge dazu gehört? Man kann sich doch auch in einer Beziehung Freiräume geben, so wie man sie braucht.
-
14.05.2019, 21:13Inaktiver User
AW: Tausend Mal berührt?
-
14.05.2019, 21:16Inaktiver User
-
14.05.2019, 21:21
AW: Tausend Mal berührt?
-
14.05.2019, 21:35Inaktiver User
AW: Tausend Mal berührt?
Das verstehe ich auch nicht.
Ich habe mich weiter oben vielleicht nicht richtig ausgedrückt. So was wie Bindungsangst oder vermeidender Bindungsstil kann natürlich sehr gut eine kleine oder auch große Rolle spielen. So wie @silberklar das in #34 geschrieben hat.
Aber manch einer lässt mit dem "Ich hab Schweres hinter mehr, ich kann mich nicht mehr einlassen"-Sermon recht geschickt den Ehrgeiz der Frau anspringen, ihm zu beweisen, dass mit ihr alles anders und ganz toll wird. Dann arbeitet sie sich daran ab, und er verschwindet irgendwann mit den Worten "Ich hab Dir doch gleich gesagt ...".
Ich sage nicht, dass es bei Deinem Freund so ist, den kennst Du ja eigentlich gut und lange genug.
-
14.05.2019, 21:39
AW: Tausend Mal berührt?
Nein, erst einmal nicht danach fragen und nicht darüber reden - sondern tun.
Du hast doch geschrieben, dass er als Vorbild nur die "Katastrophen-Kurzbeziehungen" seiner Mutter kennt - und deshalb geht bei ihm die Klappe runter, wenn er eine Beziehung führen soll.
Wenn er einfach erlebt, dass es auch anders sein kann - nicht nur theoretisch, sondern gelebt - dann kann er zu dem Schluss kommen, dass er das gerne "für immer" will.
Vertrautheit, Nähe, Exklusivität - und nach deinem Beziehungsverständnis auch Freiräume - da ist doch sehr viel. Und ob er dann Verbindlichkeit lebt oder nicht - das siehst du dann doch.
-
14.05.2019, 21:55
AW: Tausend Mal berührt?
Ich kann das trotzdem sehr schwer einschätzen, weil es bei uns ja nie in Richtung Beziehung ging. Und auch das Gespräch heute, habe ich null auf mich bezogen, sondern nur auf die Frau, die er da kennen gelernt hat beziehungsweise ganz allgemein gefragt.
Wenn ich so ein Gespräch auf ihn und mich beziehen würde, würde ich damit ja gleich Druck aufbauen. Das möchte ich also auf keinen Fall und werde ich nicht tun. Da bin ich ganz bei dir, dass "einfach tun" (so einfach wie es eben sein kann, nach 5 Jahren aus der Friendzone heraus zu rudern) wahrscheinlich besser ist.
Ich weiß nur gerade echt nicht, ob ich den Versuch überhaupt wagen soll, sein Statement hat mich erstmal schön entmutigt.
-
14.05.2019, 22:01
AW: Tausend Mal berührt?
puh bist du verkopft.



Zitieren