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    AW: Fragen, die sich mir stellen...

    Wer sagt den das ihr-wir ver-rückt sind.
    Da gab es in einem Konsalik mal einen schönen Spruch, der fällt mir eben nicht mehr ganz ein.
    Verbrecherischer Hochmut, von anderen zu behaupten deren Leben (Behinderte) sein Sinnvoll oder Sinnlos.

    Es sind doch die anderen.

    Die kleinen Fluchten, ich habe ein Womo, da-das ermölicht mir raus zu gehen, Ruhe zu finden, soweit das mit einem-meinem Kind möglich ist, das in dem alter, das nicht mehr ganz so prickelnd findet.

    Mit den Bekannten-freunden, das geht mir genau so, aber ich habe mir mittlerweile angewöhnt-gelernt, es "ist halt so"

    Stetig entwickeln wir uns weiter, allein und vorherbestimmt, lernen langsam das Anhalten, nicht Ankommen heißt

    Anhalten, ankommen, es ist mal wieder so weit.
    Mein Schreiner, der über all die verteilten Bretter die er bisher von mir bekommen hat souverän hin weg sieht, den anschein erweckt das ich ihm wichtig bin, das er mich nehmen kann wie ich bin.
    Soll euch Mut machen und mir den Kopf frei.

    Dieses in Höhle verkriechen, oder Trutzburg, das kenne ich, habe im Moment noch nicht mal nen richteigen Job der mir ermöglicht das Haus zu verlassen um was produtkives-konstuktives zu tun, das dann auch noch Geld bringt
    GsD ist da noch kind und Hund, da muss ich raus.
    Im verkrichen bin ich grosse Klasse.
    Neue leute kennenlernen, im Moment eher lästig den spannend.

    Mein Schreiner, der kommt gleich, meinem Kind zeigen wie das Fahrrad zu reparieren ist.
    Der Gulasch steht auf dem Herd.
    Alles schon mal da gewesen.
    Voll verknallt
    In was,
    In das Bild das er mir bisher gezeigt hat
    In das Bild was ich von ihm gemacht habe

    Bin total angespannt, zum einen, mich zeigen wie ich bin
    Wie bin ich den?
    den Anschein zumindest erwecken, das ich gut bin,
    für wen gut?
    für ihn oder für mich?

    Zu wissen das mich noch keiner so gut fand das er es längers mit mir ausgehalten hat.

    Wieder so ein Schaumschläger der am Anfang meine kleine Welt umdreht, um zu beweissen das er gut für mich ist
    Mich besitzen wollen, haben wollen
    und dann
    dann geht er zurück zu seinen Wurzeln und ich
    ich steh wieder da,
    mit geplatzten Träumen, zerschlagenen Luftschlössern.

    Einfach mal laufen lassen, das doofe Hirn ausschalten
    ich bin dabei
    2 Glas Sekt

    schau mer mal

    Das sind die Fragen die ich mir stell, hoffe du bist nicht böse, das es dich in irgend einer Weise tröstet nicht allein zu sein,
    mit dem ver-rückten.

    Was ich mir im Moment erträume, das ich mich in seinen Armen gut fühl, das er mich auffangen kann.

    Nein, mein Wohl und gut befinden, kann ich nicht für immer von einem anderen Menschen abhängig machen.

    Dafür hass ich manchmal, das ich mich am besten fühle wenn ich die projektion bekomme das ich "gut" bin

    wünsch euch was
    Egal was passiert,es gibt immer jemanden der hat`s kommen sehen.

    LG Solle

    "Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt."

    Albert Einstein

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    AW: Fragen, die sich mir stellen...

    hallo küsserin,
    die kugel rollt und wir leben.
    mit macken und problemen
    ich glaube unser problem ist zu meinen wir müssten immer funktionieren.es wird uns vorgemacht wie man zu sein hat und wir lassen uns darauf ein. aber es ist gar nicht mein traum den ich da lebe.
    lebe ich oder werde ich gelebt?
    es ist einfach und völlig normal in der masse zu schwimmen
    erst in der mitte des lebens kommt die frage auf ob ich damit glücklich bin
    ich hinterfrage die werte dir mir vermittelt wurden und suche mich.erforsche mein inneres nach meinen wünschen und bedürfnissen

    ich habe bücher gewälzt ohne ende

    ein satz finde ich sehr passend:
    bis wir 20 sind,verbringen wir unser leben damit zu entscheiden welche teile unseres ichs wir wegpacken müssen, unser restliches leben verbringen wir damit diese teile von uns mühsam wieder hervorzuholen.(aus:ich bin wie ich bin)

    es ist so, das unsere eltern uns in eine form pressen.das nennt man erziehung.ob ich eltern hatte oder sie nicht für mich da waren oder ich früh von ihnen getrennt wurde. sie üben einfluß aus.mein urvertrauen ist also immer gestört, weil erwachsene immer fehler haben.

    erwachsen werden heißt mich von diesen elternidealen zu trennen und verantwortung für mein eigenes leben zu übernehmen.
    meine (flege) mutter sagte mal: mit 30 ist jeder für sich selbst verantwortlich. das ist ein guter satz.meine schwester warf ihr auch so einiges vor.jeder muß mit seinem päckchen leben lernen,
    und sich damit auseinandersetzten tut weh.
    wir haben gelernt diesen schmerz zu verdrängen.
    das eneagramm sagt dazu: wir müssen des schmerz kauen fühlen und schmecken
    aber das schöne ist: wir dürfen so sein. erst wenn wir lernen unsere fehler(schmerz) nicht mehr zu verdrängen werden wir autentisch und können auf den anderen mit seinen fehlern und schwächen stehen lassen. wir werden echter, liebenswerter und lebendiger, denn wir verstecken uns nicht mehr und andere können uns "erleben".
    ich hoffe das war jetzt nicht zu teoretisch und hiflt euch weiter.

    früße fruechtchen

  3. Inaktiver User

    AW: Fragen, die sich mir stellen...

    Als erstes muss ich mal sagen, dass ich diesen Thread sehr schön finde, schön, weil ich mich in vielen Antworten wieder finde..

    Wer hat nicht immer mal wieder diese Phasen, in der man in einem Loch sitzt und nicht weiss, wie man rauskommen soll, man sieht kein Licht am anderen Ende! Da helfen keine gutgemeinten Ratschläge, dass es besser wird, morgen oder vielleicht dann übermorgen! "Alles wird gut" "Das Leben ist bunt" und was auch immer noch so schöne Sprüche zum Aufmuntern gibt, obwohl sie mich weniger aufmuntern, als nur nerven, was soll denn gut werden, wenn es mir im Moment nicht gut geht, ich an mir zweifle, am Leben, an allem? Wenn die Fragen in einem selber auftauchen, wo will ich hin und eigentlich muss ich für mich sagen können: “Ich möchte endlich ankommen”... damit meine ich, sagen zu können, ich bin glücklich und zuhause angelangt, aber davon bin ich noch meilenweit entfernt! Nur wie aus dem eigentlich Loch rauskommen, klar, kämpfen, weitermachen, hinfallen, aufstehen, kämpfen, weitermachen, hinfallen, aufstehen... Aber wie oft noch?
    Wie soll man es überhaupt beschreiben, wenn man es, das Gefühl, das Problem, selbst nicht “fassen” kann?

    Nach aussen hin ist man eine starke Frau, bekommt dies auch gesagt, aber will man das immer sein? Nein, nur zeigt man auch die eigentlich Seite von sich, will das auch keiner sehen, egal was man tut, ist dieses Gefühl da, dies ist auch verkehrt!
    Denn je mehr ich von MIR zeige, zeige ich auch soviel negatives, meine Ängste, wer mag damit schon umgehen, selten findet man jemanden, lebe halt leider auch in einer Stadt, in der ich mich zwar wohl fühle, aber manches doch sehr oberflächlich ist!
    Ich habe in den letzten Jahren mich erst selbst gefunden, aber auch dies war ein grosser, harter Prozess für mich und wie Früchtchen so schön schrieb, den Schmerz kauen fühlen schmecken... Zu gewissen Teilen verfalle ich auch wieder in die alte Muster zurück, niemals sich selbst zeigen, lieber wieder 5 Schritte zurück, als es wagen sich gehen zu lassen!

    @MiroMiro
    Seltsam, eine Freundin und ich hatten vor nicht allzu langer Zeit ein interessantes Gespräch! Es ging um Männer, den Vater, der einen im Stich liess, sie ist ein Scheidungskind und ich ebenso und am Schluss die Frage, "liebst Du Dich?"! Denn wenn du dich liebst, erst dann kannst du andere lieben! Naja...
    Ich konnte darauf nur erwidern dass ich mich mag, zumindest ab und zu kann ich das behaupten;-), nur sie war der Meinung, ich solle mich lieben! Aber ich finde, lieben ist in diesem Punkt schon zuviel gesagt!
    Dies zu dem, was Dir gesagt wurde, dass Du Dich selbst lieben sollst! Aber wie Du schon sagst, sich selbst lieben ist manchmal doch schwer!

    @Kuesserin
    Warum kannst Du Deine Freunde nicht mehr ertragen? Weil Du das Gefühl hast, sie verstehen Dich nicht? Weil sie das haben, was Du gerne hättest? Was auch immer das sein soll? Wenn Du schreibst, dass Deine Kollegen und Freunde nicht erkennen, wie es Dir geht, sagst Du denn auch mal, dass es Dir schlecht geht?

    Ich hoffe, ich bin nicht ganz vom Thema abgekommen, ich kann Dir Kuesserin nur sagen, verrückt bist Du nicht, Deine Gedanken, so wie Du sie hier beschrieben hast, ich glaube, da bist Du nicht alleine...
    Ach und Kuesserin, wenn die Sonne nicht in Dir ist, hoffe ich, dass Du sie, zumindest laut Wetterbericht, morgen wenigstens von aussen geniessen kannst
    Carmelita

  4. Inaktiver User

    AW: Fragen, die sich mir stellen...

    Zitat Zitat von Kuesserin

    Aber im Moment bin ich down. Absolut down. Ich mein, ein Loch, dass so tief und schwarz ist, dass es schwärzer nicht mehr geht (da erinner ich mich gerade an die Beschreibung von Widder: Sie neigen zu MASSLOSEN Übertreigungen).

    okay, das leben ist nicht einfach. das hat mir auch noch nie jemand versprochen. Problem ist nur: ich hab in Wahrheit kein problem. kein offensichtliches. aber in mir drin, da ist eines. Diese Leere, dieses nicht wissen wohin, diese Haltlosigkeit und Hoffnungslosigkeit...diese Liebe zu dem Typen...wo ich manchmal selber nicht weiß, ob es Liebe ist. Oder nur das, was mir als Liebe gelehrt wurde???!!

    Warum ich das schreibe? Keine Ahnung. In der Hoffnung, dass es mir dann besser geht. Morgen ist ein anderer Tag. Der Tag morgen wird schön. Meine Tante wird morgen 60 und feiert ganz groß. Ich liebe solche Familienfeste. Ich brauche Familie. Und hab sie so wenig. Hatte sie noch nie. Noch nie wirklich. Scheidungskind. Katastrophenmutter. Und jetzt sitz ich hier und beklage mein Leid.

    Ich weiß genau, dass ein Partner nicht die Lösung ist. Deshalb guck ich auch immer in den Boden. Weil NEIN, im Moment, nicht nochmal. Im Moment, ich fühle es, würde ich exakt in die nächste Katastrophe rennen.

    Ich fühle mich auch so eingeengt. Eingeengt von den Pflichten. Wow, jetzt hab ich nicht mal wirklich eine. Keinen Mann, keine Kinder. Trotzdem habe ich Pflichten. Arbeiten, putzen, leben (dürfen), mich anpassen, mich pflegen.

    Ob das hier jemand versteht?

    Ich möchte gerne ausbrechen. Aus mir, aus meinem Leben, meinen Gefühlen, meinem Job, aus Brigitte :-)

    Mittlerweile gibt es "Freunde", die ich nicht mehr leiden kann. Einfach so. Ich kann sie nicht mehr ertragen. Ich würde mich gerne verkriechen. Aussteigen. Meinen Rucksack packen, finanzielle Sicherheit geniessen...und auf unbestimmt durch Asien reisen. Wobei ich aus Erfahrung weiß: Auch das ist keine Lösung. Denn man kann vor sich selber nicht davon laufen. Sich selber hat man immer dabei.

    Verrückt, isn't it??
    Hallo Kuesserin,

    also deinen Schreibstil find ich auch super, ist anregend und inspiriert zum mit- und nachdenken! Ich war die mit der Widder Beschreibung, finde aber, dass du nicht so Widder typisch scheinst. Mag am Jungfrau Aspekt liegen (du erwaehntest was von Jungfrau Einschlag). Daher das Introspektive, Analytische.

    Alles was du hier sagst, kann ich 100 % nachvollziehen. Ich hatte in meinem Leben schon so oft das Gefuehl, raus und weg zu wollen - scheint fast mein Grundlebensgefuehl zu sein. Meine Loesung war dann immer, der Eingebung zu folgen. Habe schon mehrmals nicht nur die Stadt, sondern den Kontinent gewechselt. Was hat's gebracht? Viele interessante Erfahrungen, die ich nicht missen moechte, auf jeden Fall. Aber am Ende gilt natuerlich "wherever you go, there you are".

    Ich bin auch Scheidungskind, habe allerdings ein sehr gutes Verhaeltnis zu meiner Mutter. Mein Vater verliess uns, als ich 4 war. Daraus entstand fuer mich ganz klassisch ein problematisches Maennerbild (was mir vor einigen Jahren erst durch den hohen Konsum einschlaegiger Buecher bewusst wurde). Symptome waren Suche nach Vaterersatz und maennlicher Bestaetigung und, weitaus gravierender, die staendige Angst vorm Verlassenwerden. Weshalb ich lange dazu neigte, die Aufmerksamkeit von vielen zu suchen, dann aber wieder schnell Beziehungen und Freundschaften zu beenden, zu gehen bevor der andere gehen kann. Das Urvertrauen und das Gefuehl, Liebe wirklich zu "verdienen", fehl(t)en (ich arbeite dran). Ich habe 3 Therapeuten konsultiert, die mir aber alle nach einigen sessions erklaerten, dass ich kein so schwerwiegendes Problem habe, dass ich gut funktioniere, mich kompetent analysiere und beurteile, exzellente coping skills habe, self-sufficient bin. bla bla Stimmt auch, aber aber.... Na ja, ich will aber nicht weiter meine Geschichte ausbreiten, dazu waere ein eigener Strang angebrachter.

    Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass ich dich gut verstehen kann. Mein Spruch fuer schlechte Phasen: "auch dieses geht vorrueber". Auf jedes down folgt ein up. Und dann wieder ein down, aber ich finde, mit den Jahren wird man besser damit fertig. Man akzeptiert eher das, was man nun mal nicht aendern kann, und anstatt weiter gegen Windmuehlen zu kaempfen (Don Quijote), wie hier jemand schrieb, konzentriert man sich vielleicht eher aufs Machbare, auf die Dinge, die man beeinflussen kann. Das Leben ist wie eine Spirale, man dreht sich im Kreis, wird irgendwie immer wieder mit den selben Situationen konfrontiert, ABER immer auf einem anderen level. Man kann sich nach oben bewegen, wo man auf die Dinge von einer spirituell hoeheren Ebene (Erkenntnis, was auch immer) reagiert. Oder nach unten. Aber man hat da schon die Wahl. Man kann zwar nicht die aeusseren Umstaende kontrollieren, aber die eigene Reaktion darauf. Und das ist ja letzendlich was zaehlt.

    Alles Gute fuer dich!!! Werde gespannt bei dir weiterlesen. :)

    Alesia

  5. Inaktiver User

    AW: Fragen, die sich mir stellen...

    Hallo Küsserin,
    so eine Art Inventur ist immer gut. Ich sortiere dann meine ganzen Schränke aus, putze das Haus von oben bis unten. Stell mir gewisse Fragen, überdenke meine Pläne, laufe ziellos durch die Stadt. Was kann ich diese Woche ändern/neu angehen, was im nächsten halben Jar, wohnin will ich in den nächsten Jahren.

    Im Grunde ist das wie eine Art Bühnenbild, das sich wandelt, je nachdem wie sich gerade die Lebenssituation verändert: Kind wird größer, beruflich entwickeln sich Ideen, Freundschaften verändern sich, ...

    Das Neue ist dann schön. Paar neue Klamotten, neue Ideen, neue Ziele und das Leben macht wieder Spaß!

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    AW: Fragen, die sich mir stellen...

    Hallo zusammen

    Neugierig bleiben - auf das Leben und sich beschenkt fühlen mit jedem Tag und den Menschen die einem begegnen. Jeder der ein unberührtes Feld vor sich sehen kann und das Bewusstsein hat, dass man selbst es bearbeiten und bebauen muss, mit wechselnder Frucht - der hat ein Stück Weisheit gefunden.

    Als Krebs, das Sicherheitsbedürfnis in sich stillen und nicht von aussen zu erwarten - zum Beispiel. Ganz egal was auf mich an Schönem und Hässlichem zukommt, ich kann mir sicher sein, dass ich mir treu bin und mich trotzdem weiterentwickeln.

    Was ich damit meine ist primär einfach selber sich in Verantwortung zu nehmen, wie es mir geht und wie ich mich fühle.
    Das "ausmisten " auch innerlich - was ist es eigentlich, was ich möchte und was sind alte Sachen die mir HEUTE einfach nicht mehr guttun? Vorstellungen, Einstellungen oder Ansichten mal dem berüchtigten Frühjahrsputz zu unterziehen wirkt Wunder.

    Etwas Neues tun ebenfalls. Mir ganz persönlich hilft auch die Einstellung, dass alles was kommt immer auch etwas Gutes in sich birgt.
    @ Küsserin Wenn der Wunsch nach einem Rucksacktramp durch Asien da ist - warum ist das verrückt?? Machs und Du wirst eine Erfahrung reicher. Wenn Freunde plötzlich erdrückend wirken - warum nicht Platz für Neues zulassen? Wenn Pflichten eine Belastung sind... warum nicht mal bewusst z.B. ein Wochenende lang alle verweigern und sehen wie sich das anfühlt? Vielleicht schafft das Häufchen für Häufchen zu sortieren Ordnung in einen ganzen Berg.

    Alles Liebe und Lust und Kraft
    Veilchen

    verrückt sein heisst nur - die Perspektive verändern!!!
    How to love people and get away with it

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    AW: Fragen, die sich mir stellen...

    Hallo liebe Küsserin,

    man hört und liest gar nichts mehr von Dir - geht es Dir ein wenig besser oder richten sich die dunklen Wolken grad in Deinem Dasein ein?

    Vieles von dem, was Du geschrieben hast kann ich (wie wahrscheinlich jeder, der alleine lebt) gut nachvollziehen. Immer mal wieder kommen Angst, Einsamkeit und Verzagtheit hoch. Und es bringt auch nichts, diese Empfindungen wegzuschieben. Man muß sie wohl von Zeit zu Zeit zulassen, um dann - zugegeben, zum x-ten Mal - solange möglich aus eigener Kraft und hoffentlich gestärkt aus solchen Krisenmomenten hervorzugehen. Im besten Fall hat man wieder ein wenig mehr über sich gelernt - im schlechtesten einfach nur eine beschissene Zeit hinter sich.

    Weiß da auch kein Patentrezept, wie denn auch, gibt's einfach nicht. Aber ganz wichtig ist es wahrscheinlich immer, wie schon oft hier geschrieben und Du mit dem 'ich bin die Sonne' ausgedrückt hast, sich selbst als Mittelpunkt zu begreifen, nicht im Sinne von eitler Egozentrik sondern im Hinblick auf das Hinterfragen von Regeln, Modellen, Lebensformen, die von außen auf einen einströmen und die vielleicht nicht zu einem passen, die man nicht erfüllen kann oder will und die man dann auch von sich stoßen muß, um nicht zu daran zu verzweifeln.
    Und eine Hauptmotivation für mich in dunklen Momenten ist ganau das, was Alpenveilchen geschrieben hat: Neugierde auf's Leben. Ok, vielleicht ist einiges in meinem Leben nicht so gelaufen, wie ich's mir idealerweise gedacht hatte - dennoch bin und bleibe ich weiter neugierig und erwartungsvoll auf das, was noch kommen mag, auch wenn's manchmal harte Tiefschläge gibt. Diese Zuversicht kann mir einfach nichts und niemand nehmen und daraus ziehe ich meinen 'Spaß' am Leben.

    Na ja, so oder ähnlich sind wir doch alle auf der Suche nach der berühmt-berüchtigten inneren Harmonie...ich hoffe, wir alle steuern jeden Tag ein bißchen mehr darauf zu!

    Liebe Grüße,
    Choco

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