Ich nicht.
Um eine feste Partnerschaft abzulehnen, ist vielen Leuten jedes Argument recht.....ich sehe es...hier...sogar sehr logisch...da hier mehr nach der eigenen Überzeugung zu Nicht-binden-wollen /können gesucht wird, als dem Thema Dating gerecht zu werden.
Glauben gehört genauso wie "denken, dass.." schon seit ganz langer Zeit nicht mehr zu meinem Vokabular...weder aktiv, noch passiv.
Um ein Ziel zu erreichen, egal, wie das aussieht...klein/ groß...braucht man nur Willen und logisches Denken....nicht Hoffen...
So lebe ich, obwohl ich auf einem christlichen Privatgymnasium war....
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15.10.2018, 12:18Inaktiver User
AW: Dates aus dem Netz und Real Life - Erfahrungsaustausch und Diskussionen Teil fünf
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15.10.2018, 12:50Inaktiver User
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Äh, ja. Das hatte ich auch so gemeint

Eine positive, innere Einstellung und Hoffnung auf Verbesserung, muss nicht an ein konkretes Gottesbild gebunden sein. Dazu ist der Mensch an sich zu individuell, auch im Glauben allgemein.
Insgesamt kann ich mit deiner Glaubenseinstellung durchaus etwas anfangen
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15.10.2018, 12:58Inaktiver User
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100% Zustimmung

Dies betrifft ja nicht nur die Religion, dass man etwas von ganzem Herzen her leben will...mit allen Konsequenzen. Es gibt bestimmt auch unter Christen Leute, die nicht voll überzeugt sind von ihrem Glauben. Und es halt so leben, weil man es ihnen so anerzogen oder auferlegt hat!? Das ist mir dann auch zu oberflächlich, sich streng halten an irgendwelche Gesetzte, die mir die Kirche diktiert...da fehlt mir dann die Leidenschaft, auch in Krisenzeiten, nicht aufzugeben.
Dies kann man ja auch locker auf Partnerschaften übertragen. Wenn ich nicht total daran "glaube" den passenden Mann vor mir zu haben, lasse ich mich durch Angriffe von außen, auch schneller verunsichern!?
Allerdings finde ich es auch traurig, wenn Menschen bei schweren Schicksalsschlägen so gar keine höhere "Instanz" haben, an die sie sich noch wenden können. Glaube ist auch nichts, was mir jemand anders "übertragen" kann. Entweder ich fühle es aus meinem inneren Heraus oder nicht.
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15.10.2018, 13:41
AW: Dates aus dem Netz und Real Life - Erfahrungsaustausch und Diskussionen Teil fünf
Finde den Fehler.

Seine persönliche Einstellung, wenn er religiös und/oder gläubig ist, ist, dass es Gott, eine höhere Macht, die alles lenkt, gibt. Das ist für mich exakt so glaubwürdig wie einer, der mir erzählt, er sei von Alien entführt und operiert worden. Das eine ist eine archaische, kollektive Wahnvorstellung aus Zeiten, als die Menschen noch vor Blitz und Donner Angst hatte, weil sie es sich nicht erklären konnten und dann die Mär von Göttern, Gott etc. gebastelt haben. Clevere Machthaber haben das ausgenutzt und Institutionen dazu gegründet, die allein dazu dienen, die Menschen klein und dumm zu halten. Das andere ist eine moderne Wahnvorstellung. Ich könnte mit keinem was anfangen, für mich ist beides unerklärlich wie man daran überhaupt glauben kann.Aber generell zu sagen, jemand der gläubig oder religiös ist per se abzulehnen - also ohne seine persönliche Einstellung zu kennen - finde ich - intolerant.
Politische Einstellungen sind für mich so lange ok, wie sie sich im Mittespektrum befinden. Also z.B. ist es mir egal, ob mein Partner Grüne oder CDU wählt, bei AfD oder Kommunisten wäre ich aber raus.
Bei der Ernährung wäre es mir völlig egal, solange ich weder Vorträge, Genörgel oder Missionierungsversuche ertragen muss.
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15.10.2018, 13:52
AW: Dates aus dem Netz und Real Life - Erfahrungsaustausch und Diskussionen Teil fünf
Warum findest Du das traurig? Ich bin eine von denen, brauche das aber auch gar nicht und vermisse es auch nicht. Ich möchte mich gar nichts an irgendwen Höheren abgeben, zumal - mal vorausgesetzt, Gott wäre existent - an so einen Schlumpi, der seine Welt und seine Menschen so schlecht betreut. Da mach ich es besser selbst, denn auf mich kann ich mich verlassen!
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15.10.2018, 13:52Inaktiver User
AW: Dates aus dem Netz und Real Life - Erfahrungsaustausch und Diskussionen Teil fünf
Was ich damit sagen will: Die kirchliche Morallehre wird von den Gläubigen doch allgemein sehr frei interpretiert.
Es gibt viele die mit Kondom verhüten, viele mit Pille, manche auch mit Naturmedizin aber nicht weil es erlaubt ist sondern weil sie es gut finden.
Wenn der Freund von ja-aber gesagt Pille ist verboten, "darf ich nicht", Kondom "Darf ich" ist das eine etwas schräge Begründung WENN er es mit der kirchlichen Morallehre begründen sollte.
Ich weiß nicht, wie Du darauf kommst. Es mag einige wenige geben die so denken, aber die meisten Christen die ich kenne, sehen sich als frei, und eben auch das Gott dem Menschen die Freiheit geschenkt hat.Seine persönliche Einstellung, wenn er religiös und/oder gläubig ist, ist, dass es Gott, eine höhere Macht, die alles lenkt, gibt.
Also nix mit Verantwortung abgeben und der da oben macht schon. Ist zumindest nicht, dass was mir vermittelt wurde und was ich glaube. Fatalismus ist ganz und gar nicht typisch für das Christentum.
Seh ich ähnlich...wobei ich auch skeptisch würde, wenn jemand alles von einer Partei gut findet. Wobei ich CDU und Grüne nicht für die Mitte halte - das wäre ja noch schöner, wenn alle in der Mitte sind und dann gibt's noch die Extremisten. Es sind aber eben klar demokratische Parteien, und das wäre mit schon wichtig.Politische Einstellungen sind für mich so lange ok, wie sie sich im Mittespektrum befinden. Also z.B. ist es mir egal, ob mein Partner Grüne oder CDU wählt, bei AfD oder Kommunisten wäre ich aber raus.
Ja, wobei ich gern koche, und das macht dann weniger Spaß.Bei der Ernährung wäre es mir völlig egal, solange ich weder Vorträge, Genörgel oder Missionierungsversuche ertragen muss.
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15.10.2018, 14:02Inaktiver User
AW: Dates aus dem Netz und Real Life - Erfahrungsaustausch und Diskussionen Teil fünf
Du hattest gefragt, ob das im Bett eine Rolle spielt. Ich habe Dir meine Ehe als Beispiel geliefert. Und das ist jetzt eine Pauschalisierung meinerseits? Hä?
Du unterstellst mir jetzt, ich sei intolerant gegen Religion und Glauben. Nein, ich bin intolerant gegen diese scheinheilige Sch..., die manche daraus machen. Und das ist mir zuwider, erst recht nach meiner persönlichen Erfahrung. Und genau darum ging es mir in meinem Statement. SO ETWAS tu ich mir nicht nochmal an.
Ich erzähle meine Geschichte mit meinen Erlebnissen vorm Kirchengericht sehr gern nach 1-n Dates, ich kann das auch richtig launig verpacken, denn im Grunde ist es absurd und lustig. Wer da pikiert reagiert, der ist einfach nichts für mich. Das hat sehr viel mit Kirche und aus meiner Sicht gar nichts mit Glaube zu tun.
Gerade neulich hatte ich eine Wiesn-Diskussion über die Bayern-Wahl und Söders Kruzifixerlass. Ich erzählte, dass ich beim Wahl-O-Mat angekreuzt hätte, das sei mir wurscht. Neben mir saß eine - was ich nicht wusste - sehr katholisch engagierte Frau, die eine flammende Rede darüber hielt, warum das mit den Kreuzen voll wichtig sei. Hab ich mir angehört, hab dann gesagt, MIR ist es trotzdem wurscht. So etwas meine ich - dieser missionarische Eifer, mich davon zu überzeugen, wie es sich richtig gehört.
Ich hab ihr dann erzählt von meiner kirchlichen Ehe-Scheidung. Und sie dann: sie lehnt Dispens sowieso ab, da würde man das alles nur verweichlichen und eben die Ungläubigen ins Haus holen. So etwas meine ich. Mir begegnet diese Art von Intoleranz sehr häufig. Und ich will mich einfach nicht mehr damit befassen. Manchmal denke ich, Jesus ist da irgendwo und schlägt die Hände über dem Kopf zusammen....
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15.10.2018, 14:04
AW: Dates aus dem Netz und Real Life - Erfahrungsaustausch und Diskussionen Teil fünf
Ich wollte damit nur deutlich machen, dass Du darauf hinweist, nicht von einem auf alle zu schließen, selbst aber sagst "die Kirche" sieht das soundso. Ich bin nicht genau informiert, meine aber doch, dass selbst allein nur in allen Richtungen der christlichen Kirchen sehr unterschiedliche Auffassungen zu Verhütung bestehen, andere Religionen nicht mal beachtet.
Du weißt nicht wie ich darauf komme, dass Gläubige die Existenz von Gott (oder dem Equivalent der entsprechenden Religion) als gegeben sehen?Ich weiß nicht, wie Du darauf kommst....das Gott...geschenkt hat.
Mir wäre ein Mann, der denkt, Gott wäre existent und könnte ihm daher irgendwas schenken, helfen, heilen o.ä. schon zu schräg, um mit ihm eine Beziehung haben zu können. Dann könnte er genauso gut auch an die Mainzelmännchen glauben oder mit Aluhut im Keller sitzen. Für mich gibt es da keinen Unterschied. Für mich gibt es auch keinen Unterschied zwischen irgendwelchen Amazonasstämmen, die an ihre Gottheiten glauben und irgendeine Weltkirche. Obwohl die ja seit Ewigkeiten in der Welt rumrennen und ihren angeblich wahren Glauben den "Wilden" aufdrücken. Und sich damit für die besseren Gläubigen halten. Für mich ist eines so ein Budenzauber und Hokuspokus wie das andere.
Ich koche ja weder gern noch oft, aber ich kann es.Ja, wobei ich gern koche, und das macht dann weniger Spaß.
Von daher denke ich, dass - solange man es nicht mit einem Rohköstler zu tun hat - auch Vegetarisches, Veganes oder sonstwas kochen Spaß machen kann, wenn es um den Vorgang des Kochens geht.
Geändert von NurZuGast (15.10.2018 um 14:11 Uhr)
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15.10.2018, 14:05Inaktiver User
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Das ist der springende Punkt. Und der zweite: Du bist offenbar getauft und gläubig.
Ich würde mich nicht als Atheistin oder Agnostikerin bezeichnen.
Ich war jahrzehntelang offen für Religionen. Aber weil sich dann oft ergibt, dass ich eben ungetauft bin (und ob meiner Erfahrung auch keinen guten Grund wüsste, warum ich das ändern sollte), gibt es Diskussionen, die sich sicher eklatant von denen, die Du erlebst, unterscheiden. Ganz ganz oft werden sie missionarisch.
Ist mir gerade neulich wieder mit einem Mann griechisch-orthodoxen Glaubens passiert.
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15.10.2018, 14:10Inaktiver User
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Gleicher Bildungsstand ist wichtig. Veganer oder nicht ist egal - ich bin Vegetarier und mein Mann isst Fleisch, das geht ganz gut.



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