Nicht alle CDU Wähler sind Katholiken oder überhaupt religös. Deine These halte ich...für eine These. Heilung ist sicher nicht an einen glauben gebunden und auch Menschen die nicht an Gott glauben werden wieder gesund.
Aber natürlich kenne ich Menschen die nie an Gott glaubten bis sie schwer krank wurden - es ändert nur nichts. Wir werden gesund oder nicht völlig egal ob wir beten oder nicht.
Egal - ist OT. Mit einem regligösen Mann käme ich aber auch nicht zurecht.
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15.10.2018, 10:26Inaktiver User
AW: Dates aus dem Netz und Real Life - Erfahrungsaustausch und Diskussionen Teil fünf
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15.10.2018, 10:37Inaktiver User
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Ein Arzt aus meinem Bekanntenkreis, der mit Krebspatienten arbeitet, hat da andere Erfahrungen gemacht. Anscheinend hatte er beobachtet, dass gläubige Menschen, die um Heilung beten, insgesamt bessere Chancen haben, wieder gesund zu werden. Was aber nicht bedeutet, dass alle religiöse Menschen geheilt werden...
Wobei generell ich dir Recht geben, dass eine Gesundung nicht (nur) davon abhängt, ob jemand zu Gott betet, sondern eben die grundsätzliche positive Einstellung zum Leben und ein gutes, funktionierendes Sozialumfeld. Einsame, kranke Menschen ohne Familie und Partner, habe es oft schwerer wieder auf die Beine zu kommen
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15.10.2018, 11:31Inaktiver User
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Ja - aber ist das ein Grund für Glauben bzw. für's Beten? Daß es guttut? Das ist mir zu zweckmäßig gedacht, zu opportunistisch - und zu wenig überzeugt. Wenn schon Glauben, dann richtig - nicht, weil's mir persönlich guttut. Sondern weil ich eben überzeugt bin. Gerade und auch, wenn es mal unbequem ist, meine Überzeugung zu leben.
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15.10.2018, 11:40
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Ich glaube, das hat wenig bis gar nichts mit dem konkreten "zu Gott beten" zu tun. Sondern allgemein mit dem Thema Glauben. Man muss daran glauben, dass man gesund wird. Wenn einem das Beten zu Gott dabei hilft, erfüllt es seinen Zweck. Aber man kann auch glauben ohne konkret (einen) Gott anzusprechen.
Dazu muss ich vllt. meine persönliche Glaubenseinstellung erklären.
Glaube und Religion haben für mich nichts miteinander zu tun. Die Kirche ist nochmal etwas völlig anderes. Ich brauche keine Institution um zu glauben. Ich bin zu wissenschaftlich um nicht an die Evolution zu glauben aber ich glaube auch, dass es im Universum irgendeine höhere Macht gibt. Der einen nennt sie Schicksal, der nächste Karma, für wieder jemand anderen ist es Gott.
Für mich ist es eben eine höhere Macht, die gewisse Dinge in grundlegende Bahnen lenkt (was der Einzelne daraus macht bzw. ob er was daraus macht, ist dann wieder sehr individuell) und irgendwie allem einen Sinn gibt, auch wenn der manchmal schwierig bis gar nicht zu erkennen ist oder sich erst mit sehr großem Abstand zeigt.
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15.10.2018, 11:43Inaktiver User
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Oh doch. Mein Exmann hat jahrelang immer ein Kondom benutzt, weil er die Pille ablehnte. Das war mir als Ungläubige wurstegal, und ich hab sie trotzdem genommen, Riesenkonflikte am Beziehungsstart, weil Verhütungs-Overkill und Lustkiller oft genug noch dazu. Darüber hinaus durften wir in seinem Elternhaus unverheiratet kein Bett teilen. Und dieser ganze Driss um Ehe gilt nur kirchlich und entsprechend auch wieder kirchliche Scheidung... (gern per PN mehr, bei Interesse, ich bin sonst leicht erkennbar, für Profis vermutlich eh schon - was mir egal ist - aber Google muss nicht alles wissen). Irgendwelche lustige/lustvolle Spielereien waren mit ihm nicht denkbar, weil das in der Vorstellung in seiner Erziehung pervers war. Quasi alles. Rumknutschen zum Beispiel.
Ich hab keine blasse Ahnung, warum ich mir das alles angetan habe, ich habe diesen Mann einfach sehr geliebt.
Wenn mir jetzt jemand in der Kennenlernphase erzählt, dass er jeden Sonntag in die Kirche geht, erzähle ich ihm meine Historie und hake das dann ab. Ich tu diesem Menschen möglicherweise unrecht, aber diese ganze Arie hat etwas aus mir gemacht, inklusive Stellung der Schuldfrage. Das will ich nicht sehenden Auges noch mal erleben, nicht mal ansatzweise.
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15.10.2018, 11:45
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15.10.2018, 11:57Inaktiver User
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@ja-aber
wenn Du von einem auf alle schließt, dann ist das natürlich so. Und ich wüsste nicht, dass die Kirche Kondome erlaubt
, also, das war wohl seine Privat-Philosophie.
So einfach schwarz-weiß ist es einfach nicht. Es gibt 1000e Naturmediziner und Feministinnen die die Pille ablehnen, weil es ein ziemlich großer Eingriff in die Natur der Frau ist.
Darum .... ich denke man redet doch mit dem einzelnen Menschen.
Klar, jemand der wirklich jeden Sonntag in die Kirche geht und sich in der Gemeinde noch engagiert etc. das passt dann halt nicht, wenn der andere jeden Samstagabend zum ....äääähhhh...atheistischen Weltbund geht.
Von beiden Seiten vermutlich nicht.
Aber generell zu sagen, jemand der gläubig oder religiös ist per se abzulehnen - also ohne seine persönliche Einstellung zu kennen - finde ich - intolerant.
Andersrum - ebenso.
Aber es gab ja auch schon Leute hier, die niemanden als Partner wollen, der sich politisch engagiert.
Fand ich auch erstaunlich.
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15.10.2018, 12:03Inaktiver User
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15.10.2018, 12:06Inaktiver User
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Amerika macht's vor. Und davon gibt's auch hier welche, aber sicher!
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15.10.2018, 12:10Inaktiver User
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Dass es hier solche geben mag, habe ich nicht bestritten.
Aber die offiziellen Kirchen denen nunmal die meisten Christen hier angehören vertreten diese Ansicht nicht - und zwar schon ziemlich lange nicht.
Mensch, Leute, wenn ihr doch so rational und sachlich seid, dann bleibt doch auch mal bei den Fakten anstatt zu emotionalisieren und Fakten zu ignorieren.
Gott, es gibt auch Reichsbürger, Identitäre, Extremisten jedweder Couleur, was weiß ich, stülpe ich aber nicht jedem über, der sagt, er engagiert sich politisch zum Beispiel.




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