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24.10.2018, 18:59
AW: Dates aus dem Netz und Real Life - Erfahrungsaustausch und Diskussionen Teil fünf
Geändert von Nicolo (24.10.2018 um 19:16 Uhr)
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24.10.2018, 21:25
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24.10.2018, 21:59Inaktiver User
AW: Dates aus dem Netz und Real Life - Erfahrungsaustausch und Diskussionen Teil fünf
Genau...und manchmal schreiben hier sogar User, deren erklärtes Interesse es ist, eben kein "Wohlfühl-Einigkeitsgefühl" herzustellen (...zumindest "primär" mit mir nicht).
Stimmt's oder hab ich Recht?
Aber auch damit muss man klar kommen.
Da fällt mir ein, ich "schulde" dir ja noch eine Antwort...Geändert von Inaktiver User (24.10.2018 um 22:18 Uhr)
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24.10.2018, 22:04Inaktiver User
AW: Dates aus dem Netz und Real Life - Erfahrungsaustausch und Diskussionen Teil fünf
@Vaiana,
besser du gehst ins Bett, um morgen strahlend schön, ausgeschlafen und fit zu sein, statt hier zu posten
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24.10.2018, 22:16Inaktiver User
AW: Dates aus dem Netz und Real Life - Erfahrungsaustausch und Diskussionen Teil fünf
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24.10.2018, 22:27Inaktiver User
AW: Dates aus dem Netz und Real Life - Erfahrungsaustausch und Diskussionen Teil fünf
Schreibt Mr. Ignoreliste ;-)
Aber um die Frage zu beantworten:
Und wie!
Ansonsten haben wir noch nicht das Aufgebot bestellt, sondern "nur" ein erstes Date gehabt. Beim Italiener. Sehr lang und sehr intensiv. Und selbst wenn das am Ende nix wird (im Sinne von "und sie lebten glücklich beisammen bis ans Ende ihrer Tage"), allein dieser Abend war es wert.
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24.10.2018, 22:29Inaktiver User
AW: Dates aus dem Netz und Real Life - Erfahrungsaustausch und Diskussionen Teil fünf
Lieber Nicolo!
Schön, dass du so selbst-bewusst bist!
Ein Schiffbrüchiger mag dem elementar-existentiellen Bedürfnis nach Wasser folgend Salzwasser trinken und sich auf diese Weise wissentlich schädigen bis umbringen.
Oder er fängt den Regen auf und trinkt diesen!
Die Führen einer Liebesbeziehung, das Finden eines Partners oder einer Partnerin ist kein solch generelles, elementar-existentielles Bedürfnis des Menschen.
Es ist aber schon ein weit verbreitetes Bedürfnis vieler; vielleicht ein nicht zu jedem Zeitpunkt des Lebens konstant ausgeprägtes, aber doch so elementar, dass es die meisten Menschen im Laufe ihres Lebens irgendwann beschäftigt und umtreibt.
Trotzdem sollte man aufpassen, dass sich dieses Wissen nicht irgendwann zu verhärteten Denkmustern und Vorurteilen verfestigt.Das, was Du als Misstrauen empfinest, betrachte ich als Ergebnis von Reflektion (Verwandlung von Erlebtem zu Erfahrungen, primär zur Erkenntnis meiner eigenen Anteile an diesen) und daraus resultierenden Lernen, letztlich also Persönlichkeitsbildung (Bildung = Wissenszuwachs, der zu Verhaltensänderungen führt).
Mir ist Flexibilität im Denken, Offenheit und die Bereitschaft, sich jederzeit neu überraschen zu lassen, kurz gesagt: ein Staunen vor dem Leben und dessen Variationen, irgendwie deutlich lieber als das Festhalten von einzelnen Erfahrungen. Wobei das Eine das Andere natürlich nicht zwangsläufig ausschließen muss.
Ich finde es bloß schade, wenn man (-nicht du!-) bereits so festgefahren ist in mancher Hinsicht...weil man meint, alles schon mal gesehen, erfahren und erlebt zu haben.
Nein, das war wirklich mein Humor.Es könnte auch sein, dass Du bestimmte Botschaften so verpackst, dass Du im Zweifelsfalle die alternative Deutung "Das war doch nur ein Witz, ich habe doch nur Spaß gemacht." verwenden kanst, um einer Kontroverse oder einem Konflikt aus dem Weg zu gehen.
Zudem habe ich keine Angst vor Konflikten, muss diesen also nicht zwingend aus dem Weg gehen
Dergestaltes Herauswinden aus der Situation gibt Dir dann noch die Steinchen:
"Du hast eben keinen Sinn für Humor!"
oder
"Du bist eben zu doof, einen Witz u erkennen."
an die Hand, die Du Deinem Gegenüber an den Kopf werfen kannst, wenn Dir danach ist.
Ich schrieb aber weder, dass du zu doof bist, einen Witz zu erkennen....(oder vielleicht doch? Wenn ja, dann aber nur als Erwiderung auf deinen Vorwurf, ich sei dumm), noch davon, dass du generell keinen Sinn für Humor hast.
Ich schrieb nur, dass du meinen möglicherweise nicht teilst.
Und wenn schon Steinchen, dann bitte solche, die anständig funkeln und glitzern
Ich verfolge keine Taktik, ich kommuniziere so, wie mir der Schnabel gewachsen ist, wie ich Lust dazu habe und es mir selbst gerade in den Kram passt.Kein Wunder, dass diese Komunikationstaktik
"Ich formuliere etwas unexplizit und mehrdeutig,
dann kann ich mich ggf. auf ein Missverständnis herausreden.",
also das diametrale Gegenteil von Klarer Ansage, so häufig verwendet wird
Und soweit ich das bislang überblicken konnte, nimmst du dir ja wohl (mindestens!) dasselbe Recht heraus
Zumindest Letzteres war aber ganz klar als Scherz gekennzeichnet.
Da Du zahlreiche Sätze wortwörtlich oder sinngemäß in der Form
"Oha, Du bist aber ..."
oder
"OK, dann bist Du wohl doch nicht so ..."
geschrieben hast, gehe ich sprach-logischerweise davon aus, dass Du über mich geschrieben hast.
Außerdem dienen solche Fragen und "Behauptungen" nicht zuletzt auch dazu, seinem Gegenüber weitere Informationen zu entlocken und sich anhand derer ein noch klareres Bild zu verschaffen - im Grunde drücken sie also Interesse aus, ein Ping (in Erwartung auf ein Pong)…und nicht etwa ein Peng (im Sinne eines persönlichen Angriffs).
Dass ich das vermeintlich "sowieso Klare und Selbstverständliche" gern mal explizit erwähne, rührt aus meiner Erfahrung, dass wesentlich mehr vermeintlich "eh Klares und Selbstverständliches" eben gar nicht wirklich klar und selbstverständlich ist.
Was oft zu Missverständnissen, gravierenden Problemen und handfestem Kummer führt.
Andersrum ist es aber genau so möglich und das umso wahrscheinlicher, desto verzichtbarer es gewesen wäre, sein Gegenüber mit dem (ohnehin) "Klaren und Selbstverständlichen“ zu konfrontieren.
Ok, kann ich respektieren
Das Explizite ist eben eine meiner Versionen der Klaren Ansage, also dessen, was angeblich so Viele toll finden und angeblich selbst pflegen.
Angenehmer Nebeneffekt: die Reaktionen auf mein Explizieren offenbaren mir, mit wem ich es diesbzüglich zu tun habe, welche Fähig- und Willigkeit zu sinnsiftender, also in vielen Fällen expliziter Kommunikation ich beim Gegenüber erwarten kann.
Hältst du es denn für absolut undenkbar, dass dir bei dieser (wenn auch äußerst versierten) Einschätzungstaktik auch mal ein (gravierender) Fehler unterlaufen könnte?
Du ein Gegenüber eventuell doch falsch einsortierst und vorschnell abkanzelst?
Das sollte nur etwas veranschaulichen, auf eine eher lustige, überzogene Art und Weise, aber nicht als Basis sämtlicher Diskussion dienen.Welchen Sinn könnte es haben, auf der Basis wissentlich komplett überzogener Beispiele zu diskutieren?
Der Satz ist sooo genial...jetzt habe ich eine noch viel bessere Vorstellung davon, was du mit "kommunikationsbegabt" meintest.Also außer dem Sinn, ein Kuschel-Wohlfühl-Einigkeitsgefühl erzeugen zu wollen, wogegen prinzipiell auch nichts einzuwenden ist, lediglich hier (in dieser Kommunikation mit primär Dir) nicht meinem Interesse entspricht?
Von dir kann man ja noch richtig was lernen
Immerhin der Konjunktiv
Ich würde Dich bedauern, wenn Du sozial agreables Verhalten wirklich und ernsthaft als "anpassen" und Zwang zum Profilieren empfändest.
Es ist aber gar nicht nötig (mich diesbezüglich zu bedauern), da ich sozial akzeptables Verhalten keineswegs als mühsam empfinde. Im Gegenteil, das geht mir sowas von leicht von der Hand...
Ich meinte ja vorwiegend Situationen der Fremdbestimmung (wie sie im Berufsleben typisch ist) und im Kontrast dazu von der "Freiheit", die man in den eigenen vier Wänden genießt und die ich demzufolge auch nicht stärker als unbedingt nötig einschränken wollte.
In der Tat kann man Sätze wie
"Wenn nicht in meinen eigenen vier Wänden, wenn nicht im Kontakt mit denen, denen ich mich in Zuneigung und Vertrautheit oder gar Liebe verbunden fühle, wo sonst darf ich mich denn gehen lassen, wo sonst darf ich ICH sein?"
oder
"Wirkliche Liebe ist die, die ich erfahre, wenn ich mich am wenigsten liebenswürdig verhalte."
lang und sehr kontrovers diskutieren.
Natürlich hat so etwas Grenzen, insbesondere dort, wo es die Bedürfnisse eines anderen (bswp die des Partners) berührt und ganz ohne Rücksichtnahme und "Manieren" wird es nie gehen. Würde ich persönlich (für mich selbst) auch gar nicht wollen.
Mir ging es aber ohnehin primär um den Hinweis, einen Partner nicht danach beurteilen zu wollen, ob er sich zuhause jederzeit korrekt und vorbildich verhält.
Es käme mir zudem eigentümlich steif vor, jederzeit auf "Wohlverhalten" achten zu müssen...also entweder mag ein Partner meinen all-natura-Zustand, oder eben nicht. Dann wüsste ich aber nicht, was genau ihn eigentlich zu mir hinzieht.
Oh, das sollte Dir nicht leid tun, denn mir tut es auch nicht leid.
Das nützt mir.
Ok, dann ist ja gut
Es wäre schade, wenn du dich vegraulen ließest.Geändert von Inaktiver User (24.10.2018 um 22:46 Uhr)
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24.10.2018, 22:31Inaktiver User
AW: Dates aus dem Netz und Real Life - Erfahrungsaustausch und Diskussionen Teil fünf
@ja-aber
Schön liest sich das.
Ich drücke meine Daumen.
Und bitte ihn nicht als Passwort benutzen - und am besten nicht weiter über ihn schreiben.
Neeeeeiiiiiin, ich bin nicht abergläubisch *dreimal_auf_holz_klopf*
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24.10.2018, 22:31Inaktiver User
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24.10.2018, 22:47Inaktiver User
AW: Dates aus dem Netz und Real Life - Erfahrungsaustausch und Diskussionen Teil fünf
Das war doch mein Dilemma - er heißt genau so wie der letzte Knaller. Ergo auch mein Passwort.
ich lass das jetzt einfach so. Das war ja Logik im Quadrat, das kann der Aberglaube anscheinend nicht wechseln. Nein, den Fehler mach ich diesmal nicht. Erst dann, wenn er anfängt mich zu nerven. Und das dauert hoffentlich noch etwas länger. Das war ja erst ein erstes Date. Ich versuche da eher mental noch den Ball flachzuhalten. Es gehören ja immer zwei dazu, die sich was trauen müssen.




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