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01.02.2019, 13:12
AW: Dates aus dem Netz und Real Life - Erfahrungsaustausch und Diskussionen Teil fünf
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01.02.2019, 13:16
AW: Dates aus dem Netz und Real Life - Erfahrungsaustausch und Diskussionen Teil fünf
Und wenn es keine Geisterfahrer sind, sondern die Mehrheit? Schon mal daran gedacht?
Ich denke, es ist eine Mischung aus Zeitgeist und Altersgruppe, die da eine Rolle spielen. Meine Zielgruppe sind nun einmal die Herren um die 40, meist mehr oder weniger frisch geschieden oder Dauersingle. Manche davon sind tolle Männer, keine Frage. Viele aber eben auch mitten in der Midlife-Crisis, wissen nicht, was sie wollen, beziehungsunwillig oder beziehungsunfähig.
Klar muss man sich mit denen nicht aufhalten. Aber man lernt Männer kennen, und die meisten fallen davon in diese Gruppe. Kann man toll finden, muss man aber nicht.
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01.02.2019, 13:21Inaktiver User
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01.02.2019, 13:47Inaktiver User
AW: Dates aus dem Netz und Real Life - Erfahrungsaustausch und Diskussionen Teil fünf
Es ist auch eine trügerische Kombination aus dem Selbstbild und der scheinbar riesigen Auswahl, weil, könnte ja noch was Besseres, Passenderes kommen. Was zum großen Teil wohl auch heißt: pragmatisch-bequemeres.
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So wie meine Zielgruppe hier, wie oben erläutert, vermutlich nicht so besonders groß ist, falle ich auch aus etlichen Rastern heraus. Beispielsweise:
- Männer im Alter von 40-55, die noch einen Kinderwunsch haben
- Männer, die damit nicht umgehen können/wollen, dass Frau mehr verdient oder vermeintlich besser ausgebildet ist
- Männer, die viel reisen (wollen)
- Männer, die sich nicht mit anderer Leute Kinder befassen wollen
- Männer, die sich schon im Vorruhestand befinden und das halbe Jahr anderswo wohnen
- Männer, die spezifische Vorstellungen vom Kleidungsstil haben (High Heels, Nylons, Lack und Leder, etc.)
- Männer, die (sehr) sportliche Partnerinnen suchen (Bergsteigen oder Golfen oder Rennrad oder Marathon etc.)
- Männer, die Körpermerkmale haben, die ich nicht habe
- Männer, die gleichaltrig sind, aber deutlich jüngere Partnerinnen möchten
Doch einige hängen eher dem klassischen Rollenbild nach und suchen eine Frau für Haushalt, Küche und Backoffice, letztlich eine, die die Rolle der ehemaligen Ehefrau einnimmt.
Und genau so habe ich natürlich auch meine Raster und Filter. Dass die "Trefferquote" bei mir noch recht hoch ist, wenn ich die ansetze, ist tatsächlich meiner Meinung nach der "Masse" geschuldet, wobei ja jetztlich einer reichen würde. Diese "Masse" haben die Männer aber umgekehrt auch vor Augen.
Ich bin noch bei den Müsis registriert. Da sind angeblich 60.000 Singles unterwegs, setze ich meine Filter streng nach dem, was ich mir vorstellen könnte, spuckt die Suchmaschine 25 Männer aus. Davon kenne ich tatsächlich schon drei, weil mal Kontakt gehabt. Bleiben 22 übrig. Wenn man dann die Profile liest, hm... ja vielleicht noch 10. Davon müsste sich nur noch einer melden. Dass ich da nicht fündig werde, ist für mich völlig logisch.
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01.02.2019, 14:01Inaktiver User
AW: Dates aus dem Netz und Real Life - Erfahrungsaustausch und Diskussionen Teil fünf
Unter anderm: Therapie - ja, DAS Unwort, das hier auch keiner hören will

Allerdings gehe ich davon aus, dass ich im Vergleich mit vielen anderen Leuten hier auch sehr starken Bedarf hatte.
Und dass mein Ursprungsthema weitaus tiefer lag als 'Ziehe ich Eiermänner an' oder dergleichen. Aber die Beschäftigung mit meinen Themen hatte auch eine Art Kollateraleffekt, sprich, ich habe Erkenntnisse gewonnen und mir 'Werkzeuge' angeschafft, die mir auch in anderen Situationen zugute gekommen sind.
Bzw. gab es einen Domino-Effekt - löst du ein großes Problem, lösen sich viele kleinere von selber.
Usw.
Darüberhinaus die üblichen Lernprozesse des Älterwerdens (wobei es hilft, dass ich sehr gerne lerne, und auch Veränderung mag bzw. viel Input brauche - was es mir möglicherweise leichter macht, loszulassen. Also geistig/seelisch ein bisschen Turbo-Metabolismus. Manchmal etwas zu Turbo - auch so eine mittlere Baustelle
)
Extremer Wendepunkt war, als ich gelernt habe, zwischen Wunsch und Wirklichkeit zu unterscheiden. Sicher auch relativ spät und ist für manche vielleicht nicht mal Thema, für mich war es das recht lange.
Das hat viel Energie freigesetzt, die ich vorher in Wunschdenken bzw. Umsetzung von Wünschen gesteckt hatte.
Meine eigenen Bedürfnisse erkennen.
Und auch anerkennen, dass es mir möglicherweise manchmal ein Bedürfnis war, zu scheitern.
Und dort, wo es gescheitert ist, meinen eigenen Anteil herausfiltere - komplett unabhängig von allem anderen betrachten muss ich ihn ja nicht, aber kann klar sehen, wo Kitty S. verantwortlich gezeichnet hat.
Auch wenn vorbei, laut Eigenaussage, damit nichts anfangen kann - ich kann es eigentlich immer. Und ich bin froh darüber, denn es gibt mir einen ganz anderen Handlungsspielraum.
Korrelation ungleich Kausation, siehe auch:
Vorschlag: Wahl gegen unverbindliche Männer treffen ;-) Denn:
Fuer mich sind da so Logikknoten drinnen -Klar, man kann sich nicht drauf einlassen, dann hat man den Zinnober nicht. Deswegen kommt aber noch lang kein passender Mann ums Eck.
nein, wenn ich "alles" (dazu noch mehr unten) "richtig" mache, ist das keine automatische Garantie, den richtigen Partner (fuer eine laengere Beziehung) zu finden.
Aber wenn ich immer denselben Murks wiederhole - wiederholt sich derselbe Murks immer wieder!
(Das meine ich jetzt nicht mehr streng auf ja-aber bezogen; sondern ist ja ein allgemeingültiger Grundsatz.)
Wie kommst du auf "alles"?
Es geht um echte Schlüsselfaktoren - DIE rauszudröseln ist die Kunst.
Dann kannst du die - wie sie hier genannt wurden, gefällt mir! - Stellschrauben verändern.
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01.02.2019, 14:06Inaktiver User
AW: Dates aus dem Netz und Real Life - Erfahrungsaustausch und Diskussionen Teil fünf
Hm. Wenn ich hier so lese, also in Beziehungssträngen, dann hab ich eher den Eindruck, das steht einer Beziehung im Wege.
Nicht einer, wie ich sie mir vorstelle, aber so generell schon...
Je leichter ich mich anpasse, desto leichter find ich logischerweise auch wen.
Noch dazu glaube ich, je reflektierter man ist, desto mehr potentielle Partner fallen durch den Rost. Es ist zwar schön für einen selbst, aber für die Partnerfindung eher nicht der große Pluspunkt...
Ich weiß nicht, wieso du das jetzt wieder schreibst. Ich tu das, mit dem selben Endergebis wie ja-aber: ich bin ohne Partner.Vorschlag: Wahl gegen unverbindliche Männer treffen ;-)
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01.02.2019, 14:11Inaktiver User
AW: Dates aus dem Netz und Real Life - Erfahrungsaustausch und Diskussionen Teil fünf
Ich seh da bei mir (und du zitierst hier ja mich) keinen Logikknoten.
Für mich ist das die gleiche Kernaussage.
Wie gesagt, diese Sortierung in "richtig gehandelt = Partner gefunden" versus "falsch gemacht = Single geblieben" ist für mich einfach zu simpel. Wenn es danach geht müssten jede Menge Singles heiss und innig geliebt werden, und manche Liierte seit Jahr und Tag allein sein.
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01.02.2019, 14:16Inaktiver User
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01.02.2019, 14:21Inaktiver User
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Für mich ist das auch kein Unwort.
Mir hat nur mehr als eine Therapeutin (auch meine eigene) berichtet, dass sie massenweise Singlefrauen bei sich sitzen hat, die an sich "arbeiten" und den Fehler finden wollen, bis zur Selbstzerfleischung, und kaum einen Mann der das täte.
Und dass das dann im Endeffekt immer weniger zusammenpasst.
Außer man will sich dahin therapieren, dass man sich einfach passend macht. Aber da will zumindest ich gewiss nicht hin.
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01.02.2019, 14:24Inaktiver User



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