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  1. Inaktiver User

    AW: Dates aus dem Netz und Real Life - Erfahrungsaustausch und Diskussionen Teil fünf

    Zitat Zitat von allexx Beitrag anzeigen
    Ich denke, du meinst etwas anderes als das, was ich assoziiere
    JA.

    War einfach nur in dem Moment von Ferdi lieb gemeint - und so kam es an.
    Und heute will ich dass die Welt mal ganz lieb zu mir ist. So.

    Was ich positiv darunter verstehen würde wäre:
    - Steht zu mir auch in schlechten Zeiten
    - ist einfühlsam und liebt es Zeit mit mir zu verbringen
    - hat sich fest für mich entschieden und ich kann mich auf ihn verlassen.

    Nun aber endlich: Gute Nacht!

  2. Inaktiver User

    AW: Dates aus dem Netz und Real Life - Erfahrungsaustausch und Diskussionen Teil fünf

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Zum Beispiel die Konsequenz, auf viele verschiedene Erfahrungen (aber auch Menschen) verzichten zu müssen, weil man weiß, sich am Ende nur selbst damit weh zu tun...oder emotional nicht stark genug dafür zu sein.
    Das führt mich z.B. zu einem anderen interessanten Punkt: dem Gefühl, dass es so viel mehr dem Bild einer starken, unabhängigen Frau entspricht, wenn man sich auch sexuell vollkommen frei fühlt und dabei weder auf emotionale Sicherheit, noch Verbindlichkeit angewiesen ist.

    Ich hingegen weiß aber von mir selbst, dass ich (von Haus aus) sehr verletzlich bin bei all diesen Themen. Im Grunde ist es also gar nicht nur ein Nicht Wollen, sondern auch ein Nicht Können. Und das hinterlässt manchmal einfach das ungute Gefühl, etwas zu verpassen...obwohl ich gar nicht konkret sagen könnte, was. Ich bin ja nicht per se unglücklich, aber so richtig glücklich halt auch nicht.
    Ich verstehe völlig, was Du meinst - und nein, nein, nein, denke ich spontan... das ist es nicht, so ist es nicht. Aber ob ich das jetzt in Worte gefaßt bekomme...

    Du verpaßt nichts, wenn Du gar nicht das Bedürfnis danach hast. Und es ist ein absoluter Irrtum zu glauben, Menschen, die Sex und Liebe ganz oder bis zu einem gewissen Grad trennen können (können, nicht müssen oder immer wollen!), seien deswegen weniger verletzlich oder emotional im Leben unterwegs.

    Und dann ist es ja auch immer noch so unterschiedlich, was einen kickt und glücklich macht. Ob es tatsächlich um Sex als körperlichen Akt geht, ob es um Sex als das Erleben seelischer Verschmelzung geht, ob es um die Jagd geht, ob...

    Frei und selbstbestimmt ist man dann, wenn man genau das macht, was man will, was zur eigenen Person und den eigenen Bedürfnissen paßt. Und der eigenen Ethik! "Tu, was Du willst" ist immer im Sinne des Auryns in der "Unendlichen Geschichte" (ergo: "Tu, was Du wirklich willst - nicht, worauf Du gerade so Lust hast") und auch im Sinne von Wicca (Ergänzung um: "...und schade dabei niemand") oder vermutlich des Buddhismus' und vieler anderer Strömungen zu verstehen.

    Und stark und unabhängig... Stark ist man, wenn man zur eigenen Schwäche steht - und sie und sich nicht versteckt. Und emotional unabhängig i. S. v. "niemand brauchen - niemand wollen"... sind wir hier hoffentlich alle nicht. Eigenverantwortlich - da wäre ich ja mehr bei. Wir sind Menschen, und als solche sind wir soziale Wesen. Ohne Sozialkontakte verkümmern wir alle. Das ist einer der wesentlichen Gründe, warum und wodurch die BriCom lebt.

    Mit dem Brauchen ist es ja immer so eine Frage, ob das Brauchen auch Besitzen bedeutet. Oder einen Anspruch zu stellen, das Recht auf Erfüllung zu fordern. Da wird's dann schwierig. Oder wenn das Bedürfnis, solange ungestillt, als nicht auszuhalten erlebt wird. Oder zu Abhängigkeiten und Ängsten führt, die wiederum dazu führen, alleine nicht leben zu können oder zu wollen und damit zum Verlust des eigenen ICH, der Aufgabe zu vieler eigener Persönlichkeitsanteile. Das Bedürfnis und Brauchen an sich sind allein nicht das Problem.

    Aber ich schweife ab...

    Sin

  3. Inaktiver User

    AW: Dates aus dem Netz und Real Life - Erfahrungsaustausch und Diskussionen Teil fünf

    Zitat Zitat von little_miss_sun Beitrag anzeigen
    @Papagena:
    Ich verstehe dich.
    Danke litte miss. Es ist immer schön, wenn man sich verstanden fühlt

    Also ist es mMn nicht damit getan, sich selbst kennenzulernen - sondern ich finde, man sollte sich immer wieder hinterfragen, beobachten.
    Stimmt, aus der Perspektive muss man es natürlich auch sehen und damit ist Leben eigentlich immer ein dynamischer Prozess, der sich fortwährend im Wandel befindet (und eben kein statisches Erkennen).
    Aber ungefähr zu wissen, wie man tickt, wo die eigenen Schwächen und Stärken liegen und wie ich diese individuell unterstützen, oder auch fördern kann, stelle ich mir schon hilfreich vor. Es macht mE auch den Umgang mit anderen leichter und erfreulicher.

    Und ich bin mir auch nicht sicher, ob man immer konsequent handeln sollte - wie merkt man sonst, ob das eigene Empfinden und Fühlen noch so ist wie früher, vielleicht haben sich Werte geändert/ Grenzen verschoben oder man entdeckt neue Seiten.
    Ja, man muss auch mal mutig sein und etwas wagen können, das empfinde ich auch so. Und dann komme ich aber ganz schnell an den Punkt, mir die Frage zu stellen, ob ich vielleicht einfach nur feige bin (und deshalb so viel Wert darauf lege, mich fest zu binden).

    Mag Quatsch sein...aber das sind halt so Mechanismen, die sich manchmal bei mir einschleichen und mich vieles hinterfragen lassen, dessen ich mir eigentlich schon sicher zu sein glaubte.
    Es gibt einfach so unheimlich viele Arten, zu leben und sein Glück zu finden...wie soll ich schon im Vorfeld wissen, welche die richtige für mich ist (ehe es für diese vielleicht zu spät ist und ich sozusagen nehmen muss, was noch übrig ist?)

    Es gehen doch oft auch Beziehungen auseinander, weil sich ein Partner verändert hat oder sich beide auseinander entwickelt haben.
    Ja...und meistens war das dann auch die richtige Entscheidung.

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    AW: Dates aus dem Netz und Real Life - Erfahrungsaustausch und Diskussionen Teil fünf

    Ja, das geht mir auch so - wie finde ich heraus, welche der unendlich erscheinenden Möglichkeiten ich wirklich will?

    Und mit den Stärken und Schwächen kennen - das sehe ich schon auch so.

    Ich denke, wir haben da eine ähnliche Sicht.

    Es ist wichtig sich zu kennen und gleichzeitig zu wissen, dass man selbst und das Leben im Fluss ist

  5. Inaktiver User

    AW: Dates aus dem Netz und Real Life - Erfahrungsaustausch und Diskussionen Teil fünf

    Zitat Zitat von allexx Beitrag anzeigen
    Mit 'einen ganz lieben' habe ich negative Assoziationen.
    [...]
    Ich denke, du meinst etwas anderes als das, was ich assoziiere
    Dito. Auch wenn ich noch anderes assoziiere. Deswegen fasse ich mich jetzt aber auch gerade an die eigene Nase und sag noch mal: "Sorry, Sailie. Ich wünsche Dir von Herzen, daß Du bekommst, was Du Dir wünschst, und was Dich glücklich macht."

  6. gesperrt

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    AW: Dates aus dem Netz und Real Life - Erfahrungsaustausch und Diskussionen Teil fünf

    Zitat Zitat von little_miss_sun Beitrag anzeigen
    Er meinte, dass Menschen die locker mal eben so Sex haben nicht mehr wirklich mit jemanden “verschmelzen” können.
    ich glaube, es geht um Oberflächlichkeit - nicht darum, ob man es schwer oder leicht findet, einen Bettgenossen zu finden.

    ich mach mir nun auch nicht ein ewiges Hin und Her, wenn mir einer gefällt und auch will - dann will ich auch - aber es geht um die Qualität der Begegnung.

    Du sagst, Sex ohne Gefühl ist weniger schön, der andere gibt dir nichts.

    Das ist nicht das Gleiche.
    Doch, ich denke, ich und der Stier meinen so ziemlich dasselbe.


    Ich denke, es ist möglich, dass Menschen mal Sex ohne Gefühl haben UND (unabhängig davon ob sie diesen als schön oder nicht so schön empfunden haben) trotzdem in auch Sex mit viel Gefühl und “Verschmelzung” haben können (evtl. mit einer anderen Person und in einer anderen Lebenssituation).
    möglich ist es, aber meist eher nicht. Leute sind, wie sie sind, und sie sind meist gegenüber allen, mit denen sie zu tun haben, gleich eingestellt.

    Grössere Veränderungen kann es schon geben, aber die sind vergleichsweise selten. Der Normalfall ist, dass ein Mensch eben ist, wie er ist, und dieses So-Sein alle seine Handlungen prägt.

    Dann kannst du mit mehreren Menschen parallel “innigen, verschmelzenden” Sex haben bzw mit einem Partner beim Sex verschmelzen, der auch noch mit anderen Sex hat?
    ja. Nicht mit allen oder beliebigen oder irgendwem, aber ja.


    Dieses Gefühl ist für mich nicht ubertragbar bzw parallel auslebbar.
    Das macht es für mich beliebig und dadurch wieder “locker”.
    Es ist überhaupt nicht beliebig, und es ist sehr ernsthaft.

    Es ist auch etwas Anderes mit jeder Person. das kann man gar nicht vergleichen, und keiner nimmt dem andern was weg.

    Ich müsste mich auch nicht entscheiden wollen, ob ich ein Leben lang auf Schweinebraten oder Pudding verzichte... ich mag beides, ich will keins missen. und die kommen sich auch gegenseitig nicht in die Quere!

    Da kann ich leichter mal ne kurze Affäre haben wenn ich nicht verliebt bin.
    kurze Affären interessieren mich nicht, sie geben mir nichts. Ich mag es langfristig. Wenn mir einer gefällt... will ich es doch nicht nur bei dem einen Mal belassen! und wenn ich es bei dem einen Mal belassen will - dann doch darum, weil es mir eben nicht gefallen hat. Aber in den Fällen ist das eine Mal schon ein Mal zuviel.

    Wenn ich einfach Gelüste habe - nun ich hab ein paar Spielzeuge, die sind perfekt geeignet dafür.

    Wenn ich verliebt bin / liebe dann kann und will ich nicht mit anderen schlafen.
    ja das ist doch in Ordnung so.


    Und es würde mir weh tun, wenn mein geliebter Partner mir anderen schläft.
    tut es (dieser Reflex ist schon sehr tief drin), ist aber unsinnig.

    ich muss mir ja mein Leben nicht von jedem Schmerz verderben lassen. Manche Dinge sind auch lohnenswert, wenn es ab und zu weh tut.

    gruss, barbara

  7. Inaktiver User

    AW: Dates aus dem Netz und Real Life - Erfahrungsaustausch und Diskussionen Teil fünf

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ja, das höre ich durchaus öfter und möchte ich mir auch unbedingt bewahren.
    Es ist nur so, dass man manches Mal auch Gefahr laufen kann, zu offen (und tolerant) zu sein...vor allem dann, wenn es letzlich auf die eigenen Kosten (also in Richtung Ausnutzen) geht. Ich muss da noch ein bisschen vorsichtiger werden und mich besser abgrenzen lernen.
    Immer nur nett sein (oder Everybody`s Darling sein wollen) kann in vielerlei Hinsicht auch nach hinten los gehen...ich übe also auch das (gezielte) unfreundlich sein - dort, wo es nötig und angebracht ist.
    Wenn Du mich fragst: nope. Falsche Annahme(n), falscher Weg. Oder falsche Formulierung zumindest.

    Nicht unfreundlich sein - konsequent. Durchaus: intolerant. Im sehr positiven Sinne. Für sich selbst einstehen - und sehr klar Position beziehen, sich fern halten oder abgrenzen von Menschen, die einem nicht gut tun. Nicht vorsichtig, sondern selbstsicher. Und sicherlich ist das immer mal wieder ein wackliges Konstrukt, diese Selbstsicherheit. Das gehört dazu. Selbstzweifel sind ein Zeichen von Intelligenz. Emotionen sind ein Zeichen von Menschlichkeit und emotional-sozialer Kompetenz. Und nicht vergessen: Außenwirkung nie gleich Innengefühl. Sowohl bei anderen Menschen als auch bei einem selbst.

    Da ist was dran. Und ist auch so ein Punkt, an dem ich gegenwärtig noch arbeite
    Die letzten Jahre waren eher prekär bzw. finanziell immer wieder von Phasen größerer Unsicherheit geprägt. Aus diesem Grund sattel ich jetzt auch um, obwohl ich eigentlich geliebt habe, womit ich mir mein (wenn auch nur weniges) Geld zuvor verdient habe.

    (Aber da denke ich halt dann auch an den emanzipatorischen Aspekt und komme zu dem Schluss: die wenigsten Menschen (und insbesondere betrifft das wohl Männer) können es sich leisten, einer brotlosen Leidenschaft nachzugehen, sondern landen irgendwann zumindest bei einem praktischen Kompromiss. Und damit kann ich letztlich auch gut leben. Zumal die Leidenschaft auch als Hobby taugt. )
    JETZT schreibe ich Dir wirklich ne PN. Nur kurz: auch das halte ich für den völlig falschen Ansatz. Denn das läuft genau dem Obigen und Deinen Wünschen zuwider. Und bitte erst recht nicht auch noch als Gender-Debatte aufziehen. In solchen Klischees zu denken, macht sie nur wahrer, als sie sonst wären.

    Ok
    Ab wann in etwa darf ich damit rechnen?
    Du bist 30, richtig? Gute Nachrichten: Jetzt etwa fängt das an.

  8. gesperrt

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    AW: Dates aus dem Netz und Real Life - Erfahrungsaustausch und Diskussionen Teil fünf

    Zitat Zitat von little_miss_sun Beitrag anzeigen
    Ja, das geht mir auch so - wie finde ich heraus, welche der unendlich erscheinenden Möglichkeiten ich wirklich will?
    indem man sich selbst befragt, in sich hinein fühlt, welches die Entscheidung denn ist, die schon längstens getroffen wurde.

    Wie stellst du es denn an, wenn du im Restaurant von einer Karte ein Menu wählst? Fällt dir das leicht oder schwer?

    gruss, barbara

  9. gesperrt

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    AW: Dates aus dem Netz und Real Life - Erfahrungsaustausch und Diskussionen Teil fünf

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es gibt einfach so unheimlich viele Arten, zu leben und sein Glück zu finden...wie soll ich schon im Vorfeld wissen, welche die richtige für mich ist (ehe es für diese vielleicht zu spät ist und ich sozusagen nehmen muss, was noch übrig ist?)
    Das kann man eben nicht wissen.

    ich halte es so, dass ich wenn möglich immer neue Fehler mache, und nicht meine alten Fehler immer wieder neu auflege. Für mich bewährt sich das.

    gruss, barbara

  10. gesperrt

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    AW: Dates aus dem Netz und Real Life - Erfahrungsaustausch und Diskussionen Teil fünf

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ...
    Das führt mich z.B. zu einem anderen interessanten Punkt: dem Gefühl, dass es so viel mehr dem Bild einer starken, unabhängigen Frau entspricht, wenn man sich auch sexuell vollkommen frei fühlt und dabei weder auf emotionale Sicherheit, noch Verbindlichkeit angewiesen ist. ...
    Wessen Bild von einer starken, unabhängigen Frau entspricht das mehr?
    Deinem oder einem, das irgendwer anders gemalt hat?
    Und wieso dem Bild - gibt es nur ein Bild von einer starken, unabhängigen Frau?

    Inwiefern und wieso siehst Du Dich "angewiesen auf emotionale Sicherheit und Verbindlichkeit "?


    ... Ich hingegen weiß aber von mir selbst, dass ich (von Haus aus) sehr verletzlich bin bei all diesen Themen. Im Grunde ist es also gar nicht nur ein Nicht Wollen, sondern auch ein Nicht Können. ...
    Abzüglich des "von Haus aus" (denn was soll das denn wohl bedeuten?) ist das doch eine ganz wunderbare, klare Entscheidung:
    "Ich tue nicht, was ich nicht will und kann,
    weil es mir nicht gut tut."

    Fertig.


    Null Angewiesen-sein, 100% stark und unabhängig.

    ... Und das hinterlässt manchmal einfach das ungute Gefühl, etwas zu verpassen...obwohl ich gar nicht konkret sagen könnte, was. Ich bin ja nicht per se unglücklich, aber so richtig glücklich halt auch nicht. ...
    Das könnte der Kampf gegen Deine bzw. das Rückzugsgefecht Deiner Inneren Spießerin sein.

    Was Dich ausbremst, ist vermutlich der Blick zu Anderen, die eben anders sind, es eben anders machen, z.B. anders Sex haben als Du - möglicherweise in einer Art und Weise anders, die "besser aussieht", sich "besser anhört".
    Aber deren Art und Weise funktioniert eben nicht für Dich.
    Das weisst Du - siehe oben.

    Oder es ist der verzweifelte Versuch Deines Inneren Kindes, sich durch Wohlverhalten "die Aufmerksamkeit, Zuwendung, Liebe Anderer zu verdienen."
    (Das war es bei mir.)


    ... Man muss auch praktisch umsetzen können, was man sich (rein) gedanklich erarbeitet hat.
    Man könnte auch sagen: ich lerne mich zwar immer besser kennen (und in gewisser Weise auch wohlwollend anzunehmen), manchmal handle ich aber nicht danach, sondern neige immer noch dazu, es lieber anderen recht machen zu wollen. ...

    Versuch es ruhig noch ein bisschen, es klappt sowieso nie.

    Fängt schon damit an, dass nicht alle Anderen das Gleiche (von Dir) wollen - kommen zwei Andere auf einen Haufen, ist der Zielkonflikt vorprogrammiert: wem machst D es nun recht?

    Geht damit weiter, dass nur die Wenigsten klar kommunizieren was sie (von Dir) wollen. Viel paß beim Raten.

    Scheitert letztlich daran, dass das, was Andere (von Dir) wollen und das, was Du (von Dir und für Dich) willst, nicht zwingend und schon mal gleich gar nicht oft das Gleiche ist.

    Ist aber alles nicht schlimm, denn der einzige Mensch, mit dem Du Dein Leben lang gut auskommen musst, dem Du es also wirklich recht machen solltest, bist Du selbst.
    Insofern müssen sich alle Anderen eben hinten anstellen, ohne jemals weiter als bis Platz 2 der Schlange zu kommen.

    Du wirst damit auch kaum mal jemanden ernsthaft enttäuschen oder brüskieren, denn die meisten intelligenten Menschen wissen, dass es für jeden Menschen genau so ist, und machen es deshalb selbst auch so.

    ... Aber ich bin auf dem Weg...hoffe ich jedenfalls.
    Ich bin mir ziemlich sicher, dass Du das für Dich positiv entwickeln wirst.
    Geändert von Kistenkumpel (08.08.2018 um 10:04 Uhr)

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