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    AW: Dates aus dem Netz und Real Life - Erfahrungsaustausch und Diskussionen Teil fünf

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Mit dem interessanten Dreh, dass mein Vater die wirklich böse Angewohnheit hatte, absichtlich zu manipulieren, indem er Angelesenes aus psychologischer Literatur an Menschen ausprobierte. Nicht an mir (glaub ich jedenfalls), aber an meiner Mutter und anderen Frauen.
    Scheibenkleister. Übel.
    Be a voice not an echo.

  2. Inaktiver User

    AW: Dates aus dem Netz und Real Life - Erfahrungsaustausch und Diskussionen Teil fünf

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hattest du denn den Eindruck dass sich durch sein Verhalten ein weitergehendes Interesse an dir abzeichnet?
    Zunächst auf jeden Fall. Später nicht mehr wirklich, da habe ich mich wohl nur noch unsinnig an dieser Hoffnung festgehalten.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Natürlich kann auch ein Kennenlernen mit der Variante Beziehung schief gehen aber ich möchte wenigstens auf einem für beide emotional bedeutsamen Spielfeld unterwegs sein.
    Diesen Satz finde ich sehr interessant, insbesondere das "für beide emotional bedeutsame Spielfeld".

  3. Inaktiver User

    AW: Dates aus dem Netz und Real Life - Erfahrungsaustausch und Diskussionen Teil fünf

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ja, und es ist ein ungutes Muster. Bei dem Versuch, andere Menschen zu heilen, verletzt man sich allgemein nur selbst. Insbesondere, wenn sie nicht geheilt werden wollen. Jedenfalls nicht bereit sind, ihren Schutzpanzer aus negativen Glaubenssätzen und prägenden Vorstellungen über sich, die Welt und die Anderen abzulegen, weil dieser Panzer das Innere zusammenhält, und der Mensch fürchten muß, als solcher auseinanderzubrechen, wenn er ihn öffnet.
    Das hat du wirklich schön ausgedrückt, und so passend

    Ich denke, fast jede Frau, die sich insbesondere zu verwundeten Männern hingezogen fühlt, wird schon mal die (schmerzliche) Erfahrung gemacht haben, dass man irgendwann zwangsläufig an (seine) Grenzen stößt.

    Ich weiß natürlich, dass ich niemanden wirklich heilen kann (ich bin ja kein Heilsbringer und heilen kann und muss sich letztlich jeder selbst) - das ist also lediglich eine Art romantischer Vorstellung, ein sehnsuchtsvolles Bild von Liebe, die Gutes hervorbringt; die Auflösung eines Dramas, das ich als Kind nicht abwenden konnte, in gewisser Weise also durchaus eine Reinszinerung.

    Aber haben wir nicht alle unsere Muster, Fantasien und Bilder, die uns besonders erstrebenswert und beflügelnd erscheinen - gerade in Bezug auf Liebe und Partnerschaft?
    Mir ist aber bewusst, dass (fast) jedem Wunsch auch reale Grenzen (des tatsächlich Möglichen) gesetzt sind - und das ist auch ok so.

  4. User Info Menu

    AW: Dates aus dem Netz und Real Life - Erfahrungsaustausch und Diskussionen Teil fünf

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ok, bliebe also noch 1% für die Fälle, in denen dir das nicht reicht ...
    Tatschlich gengen mir wohl in 99,9% aller Fälle Pseudonyme und Beiträge.
    Die verbleibenden 0,1% sind dann einerseits die Menschen, bei denen ich bereits mit mindestens an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit weiss, wer sie sind, weshalb ich darüber nicht nachdenken muss.

    Und andererseits sind das die, bei denen ich zwar auch nicht darüber nachdenke, welcher Mensch da hinter Pseudonym und Beiträgen steckt, sondern dies aktiv herauszukriegen versuche.
    Es sei denn, es bestehe schon allein in meinem Leben gute Gründe, genau dies nicht zu tun.



    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ... (Und dir ist wirklich nicht klar, warum ich die Frage gestellt habe?
    Okeeey...)...
    Und Dir ist nicht klar, warum ich weder mein diesbezügliche Vermutung noch Deine wirkliche Person nicht zu ergründen versuche?
    Okeeeeeeeeeeeeyyyyyyyyyyyyyyyy ...



    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ... Fühlst du dich (hier) ungerecht behandelt? ...
    Um die selbstmitleidige Konnotationen des Wortes "ungerecht" abzuschwächen:
    Ich fühle mich hier nicht so behandelt,
    dass es mir gerecht würde.

    Aber das wird hier wohl den Meisten so gehen.
    Insofern ist das kein Problem für mich.



    ... Nachdem du zuvor immerhin angekündigt hattest, dass dies NICHT deinem Interesse entspricht, nahm ich es tatsächlich positiv überrascht zur Kenntnis ...

    Dann eben noch mal anders:
    Hier ist mein primäres Interesse, mit anderen Menschen Gedanken auszutauschen und diese zu diskutieren.
    Dies ist mir im Zweifelsfalle wichtiger, als "nett" oder "freundlich" zu sein bzw. wirken, und definitiv immer wichtiger, als eine m.E. meist verlogene "Wohfühl-wir sind uns alle einig"-Atmosphöre zu erzeugen oder mich selbst als "Everybody's darling" oder "gaaaaanz toll" zu präsentieren.



    ... Also lautet die Geheimformel eurer glücklichen Partnerschaft: Klartext? ...
    Klartext und die prinzipielle Bevorzugung der hässlichsten Wahrheit gegenüber der schönsten Lüge sind m.E. zumindestens sehr wichtige Voraussetzungen.

    Derlei zu wollen und zu können ist übrigens keine reine Altesfrage.
    Es gibt Menschen allen Alters,
    die das wollen und können,
    die das wollen, aber (noch) nicht können,
    die das können, aber (noch bzw. im Moment gerade) nicht wollen,
    und solche, die das weder wollen noch können.


    ... Man kennt ja auch die Fälle, in denen sich darüber beklagt wird, das Gegenüber (mehrheitlich der Mann) sei der totale Grobklotz, wenn es darum geht, heikle Themen sensibel anzupacken. ...
    Eine behauptete Nähe oder gar Gleichsetzung von Klartext bzw. Wahrheit und Mangel an Sensibilität lässt mich tief blicken.


    ... Vielleicht ist aber auch das eine Frage das Alters und während man in jungen Jahren noch eher dazu neigt, alles auf die Goldwaage zu legen, ist man nach fortgeschrittener Lebenszeit froh darüber, wenn man sich das Wiegen (im milligramm-Bereich) ersparen kann. ...
    "Wer viel misst, misst Mist."
    sagen HandwerkerInnen und TechnikerInnen und beziehen sich damit auf das mehrfache Messen ein und der selben Sache, und Dingen, die bei entsprechender Erfahrung möglichweise garnicht und/oder nicht genau gemessen werden müsssen.

    Eine Altersfrage sehe ich da weniger, sondern vielmehr die Fragen:
    Hat jemand für sich selbst erkannt, was er/sie warum und wie genau messen muss?
    Kann dieser Mensch das alles verständlich kommunizieren?
    Und: Hat jemand gelernt, zu messen?


    ... Irgendwie klingt das ein bisschen traurig...als würdest du dich (und deine Gefühle) nicht wirklich wichtig nehmen ...
    Tatsächlich - klingt das so?

    Ich begrüße und betrachte meine Gefühle zunächst einmal genau.
    Was bzw. wie sind sie?
    Woher kommen sie gerade, wohin könnten oder wollen sie wohl gehen?
    Also in etwa so wie Gäste.

    Da sind dann Gefühle dabei, über die ich mit dafür generell oder für spezifische Gefühle ausgewählten Menschen spreche - manchmal auch nur mit mir selbst.

    Und es sind Gefühle dabei, die ich in- und auswendig kenne, weiss, was und wie sie sind, woher sie kommen, wo sie hinwollen und dass in ihnen nichts Gutes für mich steckt. Die sind m.E. eben nicht der Rede wert, erst recht nicht der Rede mit Anderen.

    Ich verstehe meine Gefühle nur als einen Teil von mir und ein einzelnes meiner Gefühl entsprechend nur als ein Teil dieses Teils.

    Ich unterlasse es daher, ein singuläres Gefühl unreflektiert zu instrumentalisieren, zu inszenieren, es in bestimmte mir situativ oder grundsätzlich genehme (inkl. angenehm unangenehme) Szenen zu setzen.

    Nur in seltenen Situationen überhöhe ich ein positives Gefühl mittels Substanz- oder Kunst-Abusus - wenn ich sowas mache, dann für mich allein oder mit super-ausrrücklichem Einverständnis der anderen beteligten Person(en).

    Ein unangenehmes Gefühl per mittels Substanz- oder Kunst-Abusus schwächen oder töten zu wollen, ist m.E..n 'ne ganz miese Idee, die Biester sind zäh.

    Mit Gästen verbietet sich Obiges natürlich sowieso, aber Gäste kann man ja auch sehr effektiv bitten, zu gehen, bzw. sich schlicht Passendere einladen.


    In dem Kontext:
    Lies den Text von "Suzanne" noch mal insgesamt und in Ruhe.

    Vielleicht unter den Fragestellungen "Wessen Seele(n) berührt wessen Körper, wer vertraut da wem blind (vielleicht oder ganz sicher) und was hat Jesus Christus mit alldem zu tun"?

    Kann sich lohnen - Cohen war ein Dichter, und nie wirklich bzw. nur dem klanglichen Anschein nach, nur bei oberflächlicherer Textrezeption ein Schlüpfersturm-Barde.


    ... Ich wollte dich übrigens nicht veralbern. Der Vergleich mit dem Nikolo war einfach aufgelegt...und manchmal neige ich (leider) zu etwas infantilem Humor ...
    Völlig ok für mich.
    Albernheiten und infantiler Humor können absolut wunderbar sein.
    Aber eben nicht immer, nicht überall, nicht mit jedem.

  5. Inaktiver User

    AW: Dates aus dem Netz und Real Life - Erfahrungsaustausch und Diskussionen Teil fünf

    Zitat Zitat von Blue2012 Beitrag anzeigen
    Ziemlich viel emotionale Verantwortung für ein Kind. Was war denn mit deiner Mutter?
    Eigentlich möchte ich nicht zu tief in meine Familiengeschichte eindringen (...Wiedererkennungsgefahr usw.)
    Geändert von Inaktiver User (28.10.2018 um 21:58 Uhr) Grund: OT

  6. User Info Menu

    AW: Dates aus dem Netz und Real Life - Erfahrungsaustausch und Diskussionen Teil fünf

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Also ja, in gewisser Weise fühlte ich mich dafür verantwortlich, ihn glücklich zu machen und das umso mehr, je stärker meine Mutter ihn abwertete.

    In der Jugend durchlief ich aber (wie so viele) einen Abgrenzungsprozess, der auch ihn miteinschloss (wir hatten bis dahin eine sehr enge Beziehung. Er hatte große Probleme damit, dass ich "unabhängiger" wurde, das nahm teilweise richtig groteske Formen an. Als ich zum ersten Mal bei einem (platonischen!) Freund übernachtete, meinte er (fast schon eingeschnappt): "viel Spaß mit deinem Lover" - da war ich 14

    Während ich das schreibe, kommen mir automatisch die Tränen... Ich kann mir das so schwer verzeihen (obwohl es vermutlich weder meine Pflicht, noch Aufgabe war, ihn aufzufangen. Ich wünschte aber (immer noch), ich hätte es gekonnt),
    Um auch deinem Wunsch nach etwas Ruhe gerecht zu werden, bemühe ich mich um Kürze.

    Wenn die Eltern in einer unguten Ehe verweilen, werden die Kinder häufig in Stellvertreterrollen gepresst: Die Söhne "heiraten" (unbewusst) die Mutter - die Töchter "heiraten" den Vater (unbewusst) und werden zur "Ersatzfrau". Man hat dir unendlich viel Verantwortung aufgeladen. Das tut mir ehrlich leid. Denn nicht DU warst zuständig für den schwierigen Vater - sondern der SELBST hätte lernen müssen, seine "Ausbrüche" (was immer das heißt) zu regulieren.
    Das alles war nicht deine Aufgabe.

    Während du hier schreibst, rollen dir die Tränen - da ist sicher der Ablösungsprozess noch nicht beendet, fürchte ich. Da ist so viel Verpflichtungsgefühl noch in dir, schlechtes Gewissen, du hättest ihn doch "heilen" müssen...

    Denn, schau, was wollte denn das Kind? Wenn das Kind die Ausbrüche vom Papa hätte "heilen" können, hätte die Mama ihn vielleicht wieder lieben können. Und dann wär alles GUT geworden. Das war der Grund, wieso du heilen wolltest: Damit du wieder ELTERN hast. Und DU wieder Kind sein darfst.

    Und jetzt suchst du (unbewusst) nach diesen (dir so vertrauten) Strukturen. Die aber auch was Schräges haben und verfahren sind, wie ich fürchte.

    Sei mir mal lieb geknuddelt.

    Ist eine Großbaustelle. So lasse ich es stehen...

    Be a voice not an echo.

  7. Inaktiver User
    Zitat Zitat von Nicolo Beitrag anzeigen
    Und Dir ist nicht klar, warum ich weder mein diesbezügliche Vermutung noch Deine wirkliche Person nicht zu ergründen versuche?
    Okeeeeeeeeeeeeyyyyyyyyyyyyyyyy ...
    Ich mag ja deinen Humor

    Aber gehöre ich nun zu den (plötzlich nur mehr) 0,1 %. oder den 99, 9%?

    (Sorry, dass ich so dumm frage. Ich weiß es ja bereits, bin mir aber (nach wie vor nicht sicher), ob du auch?
    Oder du willst es wirklich nicht wissen...was natürlich auch ok ist, sehr sogar! ) *schwurbelschwurbelschwurbel...*


    Um die selbstmitleidige Konnotationen des Wortes "ungerecht" abzuschwächen:
    Ich fühle mich hier nicht so behandelt,
    dass es mir gerecht würde.
    Aus dem Grund ja auch mein "Nicolo-Gedicht"!

    Ich halte dich nämlich wirklich für einen guten Mann

    Aber das wird hier wohl den Meisten so gehen.
    Insofern ist das kein Problem für mich.
    Jepp....mir geht's gerade auch so. Glücklicherweise aber nur mit vereinzelten Usern (und nicht allen).


    Dann eben noch mal anders:
    Hier ist mein primäres Interesse, mit anderen Menschen Gedanken auszutauschen und diese zu diskutieren.
    Dies ist mir im Zweifelsfalle wichtiger, als "nett" oder "freundlich" zu sein bzw. wirken, und definitiv immer wichtiger, als eine m.E. meist verlogene "Wohfühl-wir sind uns alle einig"-Atmosphöre zu erzeugen oder mich selbst als "Everybody's darling" oder "gaaaaanz toll" zu präsentieren.
    Ok, hab`s verstanden!
    Das hattest du zuvor aber noch nicht so allgemein formuliert, sondern von der Kommunikation "primär mit mir" geschrieben, in der dies nicht deinem Interesses entspräche - wohingegen prinzipiell aber nichts dagegen einzuwenden wäre.

    Also ist meine Interpretation dieser Aussage ebenso naheliegend wie die von dir beabsichtigte.


    Wer verstanden werden möchte, muss sich auch verständlich ausdrücken - is' halt so


    Klartext und die prinzipielle Bevorzugung der hässlichsten Wahrheit gegenüber der schönsten Lüge sind m.E. zumindestens sehr wichtige Voraussetzungen.

    Derlei zu wollen und zu können ist übrigens keine reine Altesfrage.
    Es gibt Menschen allen Alters,
    die das wollen und können,
    die das wollen, aber (noch) nicht können,
    die das können, aber (noch bzw. im Moment gerade) nicht wollen,
    und solche, die das weder wollen noch können.
    Sicherlich ist es nicht ausschließlich eine Frage des Alters; ich könnte mir aber vorstellen, dass es ab einem gewissen Alter gehäuft auftritt.

    Eine behauptete Nähe oder gar Gleichsetzung von Klartext bzw. Wahrheit und Mangel an Sensibilität lässt mich tief blicken.
    Ja, finde ich auch.
    (Wer genau tat das eigentlich?)


    "Wer viel misst, misst Mist."
    sagen HandwerkerInnen und TechnikerInnen und beziehen sich damit auf das mehrfache Messen ein und der selben Sache, und Dingen, die bei entsprechender Erfahrung möglichweise garnicht und/oder nicht genau gemessen werden müsssen.
    Den Spruch kenne ich!


    Eine Altersfrage sehe ich da weniger, sondern vielmehr die Fragen:
    Hat jemand für sich selbst erkannt, was er/sie warum und wie genau messen muss?
    Kann dieser Mensch das alles verständlich kommunizieren?
    Und: Hat jemand gelernt, zu messen?
    Es entspricht aber nun mal den Tatsachen, dass ein älterer Mensch schon mehr Gelegenheit, Erfahrungen und schlichtweg Zeit hatte, um sich entsprechend gut kennen zu lernen.

    Ich begrüße und betrachte meine Gefühle zunächst einmal genau.
    Was bzw. wie sind sie?
    Woher kommen sie gerade, wohin könnten oder wollen sie wohl gehen?
    Also in etwa so wie Gäste.
    Im Ernst?
    Während du also z.B. wütend bist, betrachtetst du deine Wut zuerst genau, fragst woher sie kommt , wohin sie gehen möchte und behandelst sie bei alledem auch noch wie ein Gast (Hey Wut, lass uns erst mal anstoßen, bevor du dir Bahn brichst)?

    Sorry, aber da machst du dir doch selbst was vor


    Da sind dann Gefühle dabei, über die ich mit dafür generell oder für spezifische Gefühle ausgewählten Menschen spreche - manchmal auch nur mit mir selbst.
    Ok, das liest sich so als wärst du ein emotional außerordentlich kontrollierter Mensch.


    Und es sind Gefühle dabei, die ich in- und auswendig kenne, weiss, was und wie sie sind, woher sie kommen, wo sie hinwollen und dass in ihnen nichts Gutes für mich steckt. Die sind m.E. eben nicht der Rede wert, erst recht nicht der Rede mit Anderen.
    Das kann ich wiederum sehr gut nachvollziehen und ist für mich auch ein Zeichen emotionaler Reife: zu wissen, dass bestimmte Gefühle weit mehr mit einem selbst zu tun haben, mglw sogar mit (destruktiven) Prägungen und somit nichts Gutes, oder dem nur vermeintlichen Auslöser Dienliches hervorbringen können.

    Da finde ich ein "mit sich selbst ausmachen" ebenfalls deutlich sinnvoller.

    Ich verstehe meine Gefühle nur als einen Teil von mir und ein einzelnes meiner Gefühl entsprechend nur als ein Teil dieses Teils.
    Das sehe ich anders, muss hier aber nicht vertieft werden.

    Ich unterlasse es daher, ein singuläres Gefühl unreflektiert zu instrumentalisieren, zu inszenieren, es in bestimmte mir situativ oder grundsätzlich genehme (inkl. angenehm unangenehme) Szenen zu setzen.
    Aha...und ich gehe davon aus, dass du derlei auch von einer Partnerin erwartest?
    (Es sind übrigens mitnichten alle Menschen "Dramqueens", die ihre Gefühle gerne ausleben, sich selbst sowie anderen zumuten und darin nicht sogleich ein Staatsverbrechen wittern. Das aber nur nebenbei.)
    In dem Kontext:
    Lies den Text von "Suzanne" noch mal insgesamt und in Ruhe.

    Vielleicht unter den Fragestellungen "Wessen Seele(n) berührt wessen Körper, wer vertraut da wem blind (vielleicht oder ganz sicher) und was hat Jesus Christus mit alldem zu tun"?

    Kann sich lohnen - Cohen war ein Dichter, und nie wirklich bzw. nur dem klanglichen Anschein nach, nur bei oberflächlicherer Textrezeption ein Schlüpfersturm-Barde.
    Ich kenne die Biografie von Cohen, weiß also, dass er in erster Linie Poet und Literat war. Aus diesem Grund gefallen mir seine tiefgründigen Texte auch so gut (danke für Verlinkung, wäre aber nicht nötig gewesen: ich kann den Text auswendig), für die es mE aber nicht nur eine einzige (wahre) Auslegung gibt, sondern viele verschiedene....um genau zu sein ebenso viele wie es Hörer gibt,
    Das ist ja das Tolle an Musik und sämtlicher Kunst: das jeder selbst entscheiden kann, wie und wofür er sie genießt.

    Suzanne war übrigens eine Muse Cohens, eine Seelenverwandte, in die er zeitweilig auch verliebt war.

    Wo schrieb ich zudem irgendetwas, das ihn als Schlüpfersturm-Barde darstellt?

    Meinetwegen kannst du mich aber ruhig der Oberflächlichkeit bezichtigen, sowie dem Unvermögen, seine Texte "richtig" zu erfassen - ich weiß, dass es nicht so ist

    Völlig ok für mich.
    Albernheiten und infantiler Humor können absolut wunderbar sein.
    Aber eben nicht immer, nicht überall, nicht mit jedem.
    Weiß ich.
    Ich bin ja kein Kind mehr und glücklicherweise bereits hinreichend erzogen.
    Geändert von Inaktiver User (28.10.2018 um 20:02 Uhr)

  8. Inaktiver User

    AW: Dates aus dem Netz und Real Life - Erfahrungsaustausch und Diskussionen Teil fünf

    @Vaiana
    [editiert]

    Da draußen gibt es einen scheinbar sehr netten und sehr interessierten jungen Mann, der seine Begeisterung über dich deutlich kundtut.

    Und du? Hast vor, dieses Geschenk mit Füßen zu treten, um dich u.a. lieber in unsinnige Wortscharmützel mit Nicolo zu stürzen, denn der muss ja irgendwie gerettet werden? Nee, der ist schon groß und erwachsen und macht sich grad n Spaß mit dir.

    Mir tut das wirklich beim Lesen weh. Du lässt dir grad dein Glück durch die Finger rinnen, weil du in deinen verschwurbelten Gedanken irrwitzigerweise glaubst, es gäbe Menschen ohne Tiefe und F wäre so einer. Nein, du hast nur keinen Bock, ihn zu ergründen. Das ist alles. Warum auch immer. DAS könnte nämlich eine wirkliche Aufgabe sein für dich! Aber du fabulierst lieber von fehlender Innigkeit beim ersten (!) Sex und fehlender Tiefe seinerseits. Ich bin sehr überrascht, welche Ausreden du dir da zurecht zimmerst, um ihm n Korb geben zu können. Das ist nicht nur überheblich sondern zeugt in meinen Augen auch von ziemlich wenig Menschenkenntnis und Lebenserfahrung.

    Ich wünsche dir von Herzen, dass du nie bereuen wirst, F in den Wind geschossen zu haben.
    Geändert von Margali62 (28.10.2018 um 23:22 Uhr) Grund: editiert /User-Altuser- Nennung

  9. User Info Menu

    AW: Dates aus dem Netz und Real Life - Erfahrungsaustausch und Diskussionen Teil fünf

    Die TT hats gesagt! Nicht ich! Tschaka.
    Wegen F.: Ich würde die ganze Situation erst mal sacken lassen. Und nicht gleich heute Abend "reden".
    Erstmal sortieren.
    Be a voice not an echo.

  10. Inaktiver User

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    Ja irgendeiner muss es ja tun, Blue, wenn du dich verweigerst

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