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  1. Inaktiver User

    AW: Von "0" auf "100" in 3 Sekunden und dann"fullStop" :niedergeschmettert:

    Zitat Zitat von Raratonga Beitrag anzeigen

    Ich würde nur ausziehen und die Scheidung vorantreiben, wenn ich wirklich ein neues Leben wollte. Eine gute Freundin von mir lebt mit ihrem Ehemann plus zwei erwachsenen Kindern auch nur noch in einer WG im eigenen Haus und hat einen verwitweten Freund, bei dem noch ein erwachsener Sohn wohnt.
    Diese Konstellation hat für alle nur Vorteile. Bei Scheidung müsste das Haus verkauft werden und alle Beteiligten womöglich auf dem überteuerten Mietmarkt der süddeutschen Großstadt unterkommen.

    Wenn man getrennt ist und gleichzeitig noch irgendwie befreundet sein kann, ist es doch nur gut für alle, besonders aber für die erwachsenen Kinder, die so in keinen Loyalitätskonflikt geraten. Auch muss der TE dann an Weihnachten und Feiertagen nicht allein in seinem Apartment herumsitzen, sondern kann unkompliziert mit allen zusammen feiern.

    Wenn man sich auch nach einer Trennung von Tisch und Bett gut versteht, ist ja auch vielleicht noch nicht aller Tage Abend was die Ehe betrifft. Wenn die Kinder aus dem Haus sind und vielleicht schon Enkelkinder da sind, könnte sich doch das Ehepaar vielleicht wieder annähern?
    Diese Wunschvorstellung, die Viele haben, die eine Trennung meiden wollen, weil die Angst der Veränderung extrem gross ist, setzt voraus, dass die freundschaftliche Basis bleibt....was hochprozentig nicht stattfindet bei Trennungen.

    Dann noch zusammen wohnen bleiben, hat mit Trennung wenig zu tun...eher mit:
    Frau holt sich ihren Spass mit Duldung des Partners woanders...
    Erwachsene Kinder...die möchten eh irgendwann ihr eigenes Leben und ziehen aus....damit steht das getrennte Ehepaar wieder vor dem Punkt.
    Ein Konstrukt, dass nicht erstrebenswert wäre für mich....klingt nach Klammern an der Beziehung...egal, wie.
    Geändert von Inaktiver User (05.05.2018 um 08:06 Uhr)

  2. Inaktiver User

    AW: Von "0" auf "100" in 3 Sekunden und dann"fullStop" :niedergeschmettert:

    Zitat Zitat von Raratonga Beitrag anzeigen
    Ich würde nur ausziehen und die Scheidung vorantreiben, wenn ich wirklich ein neues Leben wollte. Eine gute Freundin von mir lebt mit ihrem Ehemann plus zwei erwachsenen Kindern auch nur noch in einer WG im eigenen Haus und hat einen verwitweten Freund, bei dem noch ein erwachsener Sohn wohnt.
    Diese Konstellation hat für alle nur Vorteile.(...)
    Wenn man sich auch nach einer Trennung von Tisch und Bett gut versteht, ist ja auch vielleicht noch nicht aller Tage Abend was die Ehe betrifft. Wenn die Kinder aus dem Haus sind und vielleicht schon Enkelkinder da sind, könnte sich doch das Ehepaar vielleicht wieder annähern?
    Was für ein Schlag ins Gesicht dann für die "Zwischendurchpartner"... die dann nachträglich serviert bekommen, dass sie jahrelang nur Geliebte waren. Super.
    Und da wundert sich hier noch irgendwer, dass man betreffs einer Beziehung um Menschen, die in solchen merkwürdigen Konstrukten dauerhaft leben, einen großen Bogen macht?

  3. Inaktiver User

    AW: Von "0" auf "100" in 3 Sekunden und dann"fullStop" :niedergeschmettert:

    Zitat Zitat von Raratonga Beitrag anzeigen
    Das sehe ich anders. Ich finde die Dame auch zweifelhaft, mit dem gewalttätigen ONS (der eher die eifersüchtige Hauptbeziehung war) und dem blöden Spruch "ich bin nicht gut genug für Dich" oder so ähnlich.
    Meist kommten solche Sprüche von Menschen, deren Selbstwert gerade im Keller ist. Das ist so eine Mischung aus Angst, Koketterie und fishing for compliments aber passt´halt gut zum Hollywoodkonzept. Dann wird noch der Retter im Mann aktiviert, denn eine Frau mit blauen Flecken kann ja nur in Gefahr sein und schon ist die Soße der Klischees vollständig.

    Ich würde nur ausziehen und die Scheidung vorantreiben, wenn ich wirklich ein neues Leben wollte.
    Ach es gibt unwirkliche Leben? Genauso wie work-life-balance?


    Eine gute Freundin von mir lebt mit ihrem Ehemann plus zwei erwachsenen Kindern auch nur noch in einer WG im eigenen Haus und hat einen verwitweten Freund, bei dem noch ein erwachsener Sohn wohnt.
    Diese Konstellation hat für alle nur Vorteile. Bei Scheidung müsste das Haus verkauft werden und alle Beteiligten womöglich auf dem überteuerten Mietmarkt der süddeutschen Großstadt unterkommen.
    Ich möchte nicht behaupten, daß solche Konstellationen nicht gut sind in Abwägung aller Beteiligten, dennoch ist es falsch zu sagen es hätte nur Vorteile. Die Vorteile liegen in der Regel meist nur im materiellen Bereich und es ist viel bequemer im Alltag. Ich finde es nur immer wieder putzig wenn auch noch erwachsene Kinder daheim wohnen.
    Ob der Preis gerechtfertigt ist wenn alle so aufeinanderhocken und sich keiner wirklich auf andere einlassen kann wage ich dann doch sehr zu bezweifeln.
    Es ist auch bequem in den Laden zu gehen und Fertiggerichte zu kochen man muss sich nur nicht über die Jahre wundern, daß auch das Konsequenzen hat.

    Wenn man getrennt ist und gleichzeitig noch irgendwie befreundet sein kann, ist es doch nur gut für alle, besonders aber für die erwachsenen Kinder, die so in keinen Loyalitätskonflikt geraten. Auch muss der TE dann an Weihnachten und Feiertagen nicht allein in seinem Apartment herumsitzen, sondern kann unkompliziert mit allen zusammen feiern.
    Ja es ist gut wenn man noch befreundet ist auch wenn man getrennt ist. Kinder sind bereits im Loyalitätskonflikt oder meinst Du die bekommen die Änderung nicht mit wenn Pappa plötzlich ins EG zieht und Mutter einen neuen Freund hat? Schon ein wenig naiv diese Denke. Das der Schmerz abgemildert wird ohne Frage aber da fehlen noch viele Begleitumstände wie das gelaufen ist. Und ob das was man da den Kindern vorlebt wirklich so erstrebenswert ist wage ich zu bezweifeln.

    Wenn man sich auch nach einer Trennung von Tisch und Bett gut versteht, ist ja auch vielleicht noch nicht aller Tage Abend was die Ehe betrifft. Wenn die Kinder aus dem Haus sind und vielleicht schon Enkelkinder da sind, könnte sich doch das Ehepaar vielleicht wieder annähern?
    Opportunismus pur

  4. Inaktiver User

    AW: Von "0" auf "100" in 3 Sekunden und dann"fullStop" :niedergeschmettert:

    Zwecksymbiose..
    Er braucht nichts bezahlen, bekommt Essen und saubere Wäsche....sie gefällt sich im "trotzdem glücklich" sein, hat neuen Lover und ist mit Haus und Geld versorgt...belügt sich selber, was das Zeug hält ..weil...und das kann man nicht oft genug sagen: sie ist ja "glücklich".
    Alles nur aus Angst.
    Und aus fehlendem " Arsch in der Hose" sich selber ggü ehrlich zu sein.

    Immer wieder die gleiche Mühle.

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    AW: Von "0" auf "100" in 3 Sekunden und dann"fullStop" :niedergeschmettert:

    Zitat Zitat von gorod Beitrag anzeigen
    Wissen denn die Leute im Dorf, dass ihr getrennt seid?
    Da kannst Du einen drauf lassen, die wussten schon das wir "Eheprobleme" haben, da hab ich gedacht die Welt sei noch in Ordnung und ich hätte ne gute Ehe. Wenn Du hier nicht mit "Frauchen" beim "SUBURBICON LIFE" mitmachst, bist Du bereits schwul, Ehebrecher oder Linker.
    Ich habe es dann gern auch geschürt und immer wieder provoziert..
    Das ging mir aber immer am Ar..... vorbei!
    Enjoy your life today, yesterday is gone and tomorrow may never come

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    AW: Von "0" auf "100" in 3 Sekunden und dann"fullStop" :niedergeschmettert:

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Zwecksymbiose..
    Er braucht nichts bezahlen, bekommt Essen und saubere Wäsche....sie gefällt sich im "trotzdem glücklich" sein, hat neuen Lover und ist mit Haus und Geld versorgt...belügt sich selber, was das Zeug hält ..weil...und das kann man nicht oft genug sagen: sie ist ja "glücklich".
    Alles nur aus Angst.
    Und aus fehlendem " Arsch in der Hose" sich selber ggü ehrlich zu sein.

    Immer wieder die gleiche Mühle.
    Genau das ist es, es tut noch nicht weh genug oder es bereitet noch zu wenige Mühe und der Aufwand und die Kosten werden von uns beiden gescheut.
    Enjoy your life today, yesterday is gone and tomorrow may never come

  7. Inaktiver User

    AW: Von "0" auf "100" in 3 Sekunden und dann"fullStop" :niedergeschmettert:

    Zitat Zitat von MajorT Beitrag anzeigen
    Genau das ist es, es tut noch nicht weh genug oder es bereitet noch zu wenige Mühe und der Aufwand und die Kosten werden von uns beiden gescheut.
    Wie gesagt .. und da wundert Dich, dass eine Frau (mit welcher Begründung auch immer ... ) das Weite sucht, bevor es ihr zu ernst wird?

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    AW: Von "0" auf "100" in 3 Sekunden und dann"fullStop" :niedergeschmettert:

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Ach es gibt unwirkliche Leben? Genauso wie work-life-balance?
    Ich schrieb von wirklich ein neues Leben wollen und nicht von einem wirklichen und unwirklichen Leben.
    Und das neue Leben kann bedeuten, den Wohnort zu verlassen, sich räumlich extrem einzuschränken im Vergleich, keinen Garten mehr zu haben, damit zu leben, dass evtl. die Hälfte der Freunde weg sind sowie die ganzen alten gewachsenen Strukturen.


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich möchte nicht behaupten, daß solche Konstellationen nicht gut sind in Abwägung aller Beteiligten, dennoch ist es falsch zu sagen es hätte nur Vorteile. Die Vorteile liegen in der Regel meist nur im materiellen Bereich und es ist viel bequemer im Alltag. Ich finde es nur immer wieder putzig wenn auch noch erwachsene Kinder daheim wohnen.
    Sehr putzig in unserer bayerischen Landeshauptstadt! Da kostet ein Studentenzimmer bereits 500.-Euro.
    Und bei zwei Kindern sind das schon 1000 Euro. Plus zwei Wohnungen plus Studio zum Arbeiten für die Mutter. Dazu kämen noch die Lebenshaltungskosten für 5 Personen, die alle jetzt Singles wären und dadurch erhöhte Kosten hätten.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ob der Preis gerechtfertigt ist wenn alle so aufeinanderhocken und sich keiner wirklich auf andere einlassen kann wage ich dann doch sehr zu bezweifeln.

    Ja mei, das weiß ich auch nicht. Auf jeden Fall ist der Neue von meiner Freundin die große Liebe, obwohl sie noch anderweitig verheiratet ist. Die ganze Konstellation wurde mithilfe einer Psychologin ausgearbeitet als beste Lösung für alle Beteiligten - für die nächsten Jahre.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ja es ist gut wenn man noch befreundet ist auch wenn man getrennt ist. Kinder sind bereits im Loyalitätskonflikt oder meinst Du die bekommen die Änderung nicht mit wenn Pappa plötzlich ins EG zieht und Mutter einen neuen Freund hat? Schon ein wenig naiv diese Denke.
    Danke. Putzig, naiv, Du wirfst mit negativen Wertungen ganz schön um Dich!

    Die "Kinder" wissen natürlich alles aber sie sind froh, dass sie sich nicht entscheiden müssen, mit wem sie Weihnachten feiern müssen... und dass das Elternhaus noch ist wie es war, dass sie einfach ihre "Homebase" haben.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das der Schmerz abgemildert wird ohne Frage aber da fehlen noch viele Begleitumstände wie das gelaufen ist. Und ob das was man da den Kindern vorlebt wirklich so erstrebenswert ist wage ich zu bezweifeln.
    Tja, das Leben ist kein Ponyhof. Erstrebenswert wäre eine heile Familie mit einander liebenden, zugewandten Eltern. Das hat nicht funktioniert, wie bei sehr vielen. Jetzt schätzen sie einander noch als Menschen und gehen privat getrennte Wege. Das ist doch immerhin etwas. Wenn jetzt in einem großen Showdown alles zerschlagen würde und jeder mit extrem wenig Geld in einer kleinen Bude hocken würde, wäre das erstrebenswert?

    Nur damit die Mutter ihren Freund in ihrem eigenen Bett empfangen kann? Jetzt übernachtet sie halt die halbe Woche bei ihm. Er ist in Frührente. Sie unternehmen extrem viel zusammen, gehen tanzen und reiten. Ihr Mann arbeitet noch. Paare in Fernbeziehungen sehen sich viel seltener als meine Freundin und ihr Freund.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Opportunismus pur
    Um es klarzustellen: Ich persönlich könnte so vermutlich auch nicht leben. Aber die Lösung hat was.
    Und ich habe sie an anderer Stelle hier schon geschildert und sie wurde als erwachsene, reife Entscheidung bewertet die momentan das Beste für alle Beteiligten darstellt.

    Wenn beide in Rente sind bzw. alle Kinder aus dem Haus (in 3-5 Jahren) dann sieht die Sache anders aus. Zumal der neue Freund auch seine problematischen Seiten hat wie sich inzwischen herausstellte.
    Geändert von Raratonga (05.05.2018 um 11:20 Uhr)

  9. User Info Menu

    AW: Von "0" auf "100" in 3 Sekunden und dann"fullStop" :niedergeschmettert:

    Zitat Zitat von Raratonga Beitrag anzeigen
    Mag ja alles sein. Ich persönlich hätte in meiner Singlezeit von Mitte bis Ende 40 auch einen großen Bogen um solche Männer gemacht. Es gibt aber auch Menschen, die haben in einer solchen Konstellation doch neue Partner.

    Hier klingen die Ratschläge aber, als müsste der TE nur die Grundvoraussetzungen schaffen, dann würde das mit der neuen Flamme schon werden.
    (...)
    Ich würde nur ausziehen und die Scheidung vorantreiben, wenn ich wirklich ein neues Leben wollte. Eine gute Freundin von mir lebt mit ihrem Ehemann plus zwei erwachsenen Kindern auch nur noch in einer WG im eigenen Haus und hat einen verwitweten Freund, bei dem noch ein erwachsener Sohn wohnt.
    Diese Konstellation hat für alle nur Vorteile. Bei Scheidung müsste das Haus verkauft werden und alle Beteiligten womöglich auf dem überteuerten Mietmarkt der süddeutschen Großstadt unterkommen. (...)
    Ich finde Raratongas Sichtweise gar nicht mal so verkehrt. Wenn Menschen in solchen Konstellationen, wie nun MajorT, genau in denselbigen für sich eine Lösung zu leben gefunden haben und das ok finden, dann sollen sie es doch tun. Es gibt zig Menschen, die nicht nur aus reiner Liebe bei ihren (Ehe-)Partnern bleiben. Die romantische Sichtweise, dass Ehe & Partnerschaft immer aus hehren Zielen geschlossen werden und bestehen bleiben, widerlegt die Realität doch jeden Tag, das ist doch nichts Neues, jeden Tag scheitern Ehen und gehen Partnerschaften auseinander, weil das hehre und hohe Ziel der alleinseligmachenden Liebe mit dem einen, perfekten Menschen in der Realität scheitern MUSS.

    Da ist es doch ganz erfrischend, Pragmatismus zu entwickeln und praktikable Lösungen zu suchen. NUR, und das ist der Knackpunkt, man sollte sich dessen bewusst sein (oder werden) und Klarheit darüber entwickeln, was man da tut und sich nicht selbst belügen.

    Deswegen:
    MajorT, mach Dir nichts vor und werde Dir bewusst, dass Du mit dieser Art der Lebensgestaltung eben keine wirkliche Lebens_partnerin im eigentlichen Sinne finden wirst (diese Rolle ist ja immer noch durch Deine Ehefrau besetzt), sondern immer nur auf Frauen treffen wirst, die die Rolle einer Art Zweitpartnerin (was einen Tick anders ist, als Geliebte) erfüllen. Du selbst meintest ja auch, dass in Deinem Leben im Grunde auch nur Platz an den Wochenenden und im Urlaub sei. So war es ja auch bisher.. es kommt ja nicht von ungefähr, dass Deine vorherige Beziehung eine Fernbeziehung war...

    Wenn Du dieses Konstrukt aber im Grunde gut findest und Du dies als das für Dich am besten passende empfindest, dann steh' dazu und such' Dir eine Art Wochenendfrau, mit der Du schöne Stunden verbringen kannst. Und kommuniziere genau das und mach keine VErsprechungen, die Du weder halten kannst noch willst! Es gibt sicherlich Frauen, die für solch eine Art Beziehung bereit sind. (Deine Flamme aus der Kur ist es sicherlich nicht).

    Wenn Du aber insgeheim doch ein Unbehagen spürst und eine wirkliche neue Lebenspartnerin willst, dann wirst Du nicht umhinkommen, klar Schiff zu machen, sprich, Scheidung, Auszug, neues eigenes Leben.
    Geändert von bruennette_2 (05.05.2018 um 11:24 Uhr)

  10. Inaktiver User

    AW: Von "0" auf "100" in 3 Sekunden und dann"fullStop" :niedergeschmettert:

    Das Arrangement in MajorTs Familie ist praktisch, keine Frage. Kann aber langfristig einen hohen Preis kosten.

    Ich hab mal eine kurze... hm... Kiste mit einem Mann gehabt, der genau so lebte wie hier beschrieben. Er war definitiv getrennt, die Ehefrau hatte schon seit Jahren nicht nur einen anderen Partner, sondern gar eine Partnerin, hatte sich also eindeutig umorientiert. Sie war auch nett zu mir, die Kinder auch. Aaaaber ich mußte, wenn ich in das von ihm bewohnte Souterrain wollte, durch deren Wohnzimmer latschen, das war keine abgetrennte Wohnung, und so wird es wohl bei Dir auch sein, MajorT? Das habe ich genau einmal gemacht und nie wieder, und es lief auch nix im Souterrain, während der Rest der Familie da oben rumhopste, das wäre mir schlicht nicht möglich gewesen. Zur Toilette mußte man freilich auch nach oben gehen. Irgendwie fand ich es auch verächtlich, daß er als Hauptverdiener da mehr oder weniger im Keller hauste und alle anderen in den Prachträumen oben.

    Die sowohl zeitliche als auch finanzielle Priorität lag im Zweifel immer bei seiner Familie, was ich zwar prinzipiell richtig, aber für mich eben nicht richtig fand. Ich hab mich sehr schnell getrennt, er hat noch lange ein großes Drama darum gemacht, aber geschieden ist er meines Wissens immer noch nicht.

    Fazit: praktisch ist nicht unbedingt auch gut.

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