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  1. Inaktiver User

    AW: Rollenverhalten beim daten

    @Seawasp
    Es ehrt Dich, wenn die Zahl Deiner präkoitalen Rendezvous galantes Niveau hat. Manchmal passt das. Dann wieder nicht.
    Keine Ahnung, warum mich das ehre könnte oder sollte.
    Wenn's nicht passt, passt's eben nicht.

    Aber recht haste, es lebe die Vielfalt. Insbesondere die zwischen Galanterie und Koitus.


    ... die im übrigen fast nie Alk trinkt (sich aber trotzdem wegen drei whatsoevers nicht ins Hemd macht), aber regelmässig Sex hat. Komische Korrellationen, das.
    Nicht meine Kausalität. Konnte man mich dergestalt misslesen?
    :wie???:

    @Drops
    halte es aber mehr mit Erregung und Spannung als mit Schiss.
    Nenn es, wie du es nennen magst,
    Festlegungen kratzen deine Biochemie in absolut unerheblichem Maße.
    Mein PolWiss-Prof pflegte zu sagen:
    "Wer Ihnen mit Biologismen kommt, führt nichts Gutes im Schilde."
    Denn nicht im Ernst wirst Du mir weismachen wollen, dass Schiss oder Erregung dasselbe sind, weil sie dieselben Prozesse im Hypothalamus in Gang setzen?
    Oder doch?
    Na ok, für Dich isses vielleicht dasselbe.
    Für mich allerdings nicht.
    Vive la petit difference.

    Der Biochemie dabei helfen, mich zu betuppen, klingt interessant. Hast Du mehr Tipps?

    Wovor sollte ich auch Schiss haben?
    Kontrollverlust.
    Nein, das ist sicher nicht das, was mir Angst bereitet.
    Eher schon das Gegenteil, sie nicht wirklich verlieren zu dürfen/können.

    Ein beiläufiger Blick in mein Profil hätte Dir verraten, dass ich durchaus geneigt bin, meine Normalität für einen Irrtum meinerseits zu halten. Oder gar damit zu *iiiiiiiiiehwieeklig* zu kokettieren.

    Natürlich bin ich es teilweise definitiv nicht - welchem Mann stehen schon alle Farben?

  2. User Info Menu

    AW: Rollenverhalten beim daten

    Mein PolWiss-Prof pflegte zu sagen:
    "Wer Ihnen mit Biologismen kommt, führt nichts Gutes im Schilde."
    Das macht nichts.
    Wir alle reden mal dummes Zeug, nur weil es sich schlau anhört.
    Das Kokettieren mit der Vielfalt der Möglichkeiten.

    Denn nicht im Ernst wirst Du mir weismachen wollen, dass Schiss oder Erregung dasselbe sind, weil sie dieselben Prozesse im Hypothalamus in Gang setzen?
    Oder doch?
    Na ok, für Dich isses vielleicht dasselbe.
    Für mich allerdings nicht.
    Vive la petit difference.
    Wir reden von derselben Sache.
    Unerheblich, welche Begrifflichkeiten wir dafür finden.
    Ein Aufhängen an kleinen Unterschieden macht Kommunikation immer so unwahrscheinlich.
    Ein solches Reiben finde ich lästig.

    Der Biochemie dabei helfen, mich zu betuppen, klingt interessant. Hast Du mehr Tipps?
    Ja.

    Aus dem Hagakure:

    Fürchte den Regen nicht.

    Man muss die Lektion des Platzregens verstehen. Ein Mann, der unterwegs von plötzlichem Regen überrascht wird, rennt die Straße hinunter, um nicht nass und durchtränkt zu werden.
    Wenn man es aber einmal als natürlich hinnimmt, im Regen nass zu werden, kann man mit unbewegtem Geist bis auf die Haut durchnässt werden. Diese Lektion gilt für alles.


    Nein, das ist sicher nicht das, was mir Angst bereitet.
    Eher schon das Gegenteil, sie nicht wirklich verlieren zu dürfen/können.
    Wer bestimmt denn darüber, wieviel du (wem gegenüber) von dir preisgibst, inwieweit du dich öffnest, dich hinzugeben bereit bist?

    Mir geht es so, dass ich mich nach absoluter Hingabe (die mit der Lust- und Genussfähigkeit einhergeht) sehne, beinahe verzehre, aber im entscheidenden Moment nicht wirklich in der Lage bin, mich gänzlich fallen zu lassen.

    Ein beiläufiger Blick in mein Profil hätte Dir verraten, dass ich durchaus geneigt bin, meine Normalität für einen Irrtum meinerseits zu halten. Oder gar damit zu *iiiiiiiiiehwieeklig* zu kokettieren.
    Dazu muss ich nicht in dein Profil gucken.


    Natürlich bin ich es teilweise definitiv nicht - welchem Mann stehen schon alle Farben?
    Das Spiel mit der Norm, das Austesten von Grenzen, das Entsprechen und Abweichen, die Spannung zwischen den Gegensätzen, die unermüdliche Lust, sich zu erweitern, zu erden, zu entwickeln,

    all das sind die Farben, die einen Menschen zu dem spannenden Individuum machen, das er istwird.
    1.) Der Unter zwischen einem Schied liegt immer oberhalb.

    2.) Das Brot lebt nicht vom Mehl allein.

    9.) Iss einen Keks.


    Ein Buch ist wie ein Spiegel: Wenn ein Affe hineinschaut, kann kein Apostel herausblicken.
    (Georg Christoph Lichtenberg)

  3. Inaktiver User

    AW: Rollenverhalten beim daten

    Wir reden von derselben Sache.
    Unerheblich, welche Begrifflichkeiten wir dafür finden.
    Ein Aufhängen an kleinen Unterschieden macht Kommunikation immer so unwahrscheinlich.
    Ein solches Reiben finde ich lästig.
    Das macht nichts.
    Wir alle reden mal dummes Zeug, nur weil es sich schlau anhört.
    &
    Ich bin ganz gern mal unwahrscheinlich lästig.


    Aus dem Hagakure:
    Fürchte den Regen nicht. ...
    Ich habe letzten Sommer an einem von Mutter Natur spontan veranstalteten Wet-T-shirt-Contest teilgenommen und ihn sehr genossen.
    Wohl auch, weil es keine Jury gab und somit alleTeilnehmenden gewonnen haben.
    Aber ich dachte eigentlich mehr an was ... Handfesteres. Für jede Jahreszeit.
    (Ehrlich, Hagakure gut und schön, aber für einen Normalen_Mann, der nach Schlampen-Wartungsanleitungen fragt?)

    Wer bestimmt denn darüber, wieviel du (wem gegenüber) von dir preisgibst, inwieweit du dich öffnest, dich hinzugeben bereit bist?
    Jetzt wieder vollumfänglich ich allein.
    Wobei diese meine Entscheidung vom Gegenüber immer mehr oder minder stark beeinflusst wird.
    In meiner Ehe war das "wem gegenüber" so ausgehandelt, dass nur meine Frau in Frage kam. Und der weitere Einfluss meiner Frau wirkte sehr extrem dahin, dass ich mich nicht mehr fallen lassen mochte, weil ich auf die eine oder andere Weise immer ins Leere gefallen bin.
    Und dann ging's auch irgendwann nicht mehr.
    Aber irgendwann ändert sich das auch wieder - ich bin zuversichtlich.

    Mir geht es so, dass ich mich nach absoluter Hingabe (die mit der Lust- und Genussfähigkeit einhergeht) sehne, beinahe verzehre, aber im entscheidenden Moment nicht wirklich in der Lage bin, mich gänzlich fallen zu lassen.
    Ich halte im Zusammenhang mit Sex nicht viel von der Idee des einen entscheidenden Moments.
    Und meide momentan die Momente, von denen ich meine, dass sie allgemeinhin als entscheidend gelten könnten (z. B. Dates, Koitus). Funktioniert gut.

    Und damit haben wir wohl die maximale inhaltliche Distanz zur Ausgangsfrage erreicht, ohne im Off-topic zu landen

  4. User Info Menu

    AW: Rollenverhalten beim daten

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ehrlich, Hagakure gut und schön, aber für einen Normalen_Mann, der nach Schlampen-Wartungsanleitungen fragt?
    Du fragtest nach hypothalschen Verarschungsmethoden.
    Die sind kompliziert.

    Eine Schlampe zu warten ist so einfach,
    dass es keinerlei Anleitung bedarf.
    Die Schlampe ist von Natur aus wartungsfreudig.
    Im Handbuch Schlamp & frei existiert kein Eintrag zum Thema Pflege & Wartung.
    Die gemeine Schlampe schlampt sich selbst.


    Und der weitere Einfluss meiner Frau wirkte sehr extrem dahin, dass ich mich nicht mehr fallen lassen mochte, weil ich auf die eine oder andere Weise immer ins Leere gefallen bin.
    Und dann ging's auch irgendwann nicht mehr.
    Aber irgendwann ändert sich das auch wieder - ich bin zuversichtlich.
    Na dann:

    Mit Anlauf
    - kopfüber -
    im wagemutigen Steilsenkflug
    in den nächsten Brunnen!

    Gott ist gerecht,
    sie macht ihn dir tief.

    Ich halte im Zusammenhang mit Sex nicht viel von der Idee des einen entscheidenden Moments.
    Dennoch gibt es ihn, den Moment des Kehrts oder der Wende.
    Aber es ist schwer, auf einen Zug aufzuspringen, wenn man sich auf der Rollbahn befindet.
    Oder so.

    Und meide momentan die Momente, von denen ich meine, dass sie allgemeinhin als entscheidend gelten könnten (z. B. Dates, Koitus). Funktioniert gut.
    Du lässt dich treiben?
    Gut.
    Je über desto rasch.
    1.) Der Unter zwischen einem Schied liegt immer oberhalb.

    2.) Das Brot lebt nicht vom Mehl allein.

    9.) Iss einen Keks.


    Ein Buch ist wie ein Spiegel: Wenn ein Affe hineinschaut, kann kein Apostel herausblicken.
    (Georg Christoph Lichtenberg)

  5. Inaktiver User

    AW: Rollenverhalten beim daten

    @Golddrops
    Wenn denn hypothalschen Verarschungsmethoden kompliziert sind, dann lasse ich es besser.
    Wenn man Komplexität mit der Bestrebung vergewaltigt, es sich einfach zu machen, kommt sowieso nur Schlamassel dabei raus.

    Mag sein, daß eine Schlampe zu warten einfach ist.
    Ich wüsste trotzdem gern, wie man es macht.
    An gemeinen Schlampen bin ich aber nicht interessiert, wenn die sich selbst warten. Das finde ich nämlich in der Tat ziemlich gemein.

    Na dann:
    Mit Anlauf
    - kopfüber -
    im wagemutigen Steilsenkflug
    in den nächsten Brunnen!

    Gott ist gerecht,
    sie macht ihn dir tief.
    Das habe ich nicht verstanden.
    Klingt aber schon so, daß ich vermutlich auch keine Freude daran gehabt hätte. Insofern sind Erklärungen überflüssig.

    Ich halte im Zusammenhang mit Sex nicht viel von der Idee des einen entscheidenden Moments.
    Dennoch gibt es ihn, den Moment des Kehrts oder der Wende.
    Aber es ist schwer, auf einen Zug aufzuspringen, wenn man sich auf der Rollbahn befindet.
    Oder so.
    Reine Behauptung.
    Warum sollte ein Moment entscheidender sein als der davor oder der danach?
    Wieso entscheidet ein Moment über Kehrt und Wende?
    Und nicht Du?
    Warum hälst Du Dich fest an einer Idee, die Dir Probleme beschert?

    Du lässt dich treiben?
    Nein, ich meide schon aktiv.
    Ansonsten ja, ich empfinde dabei allerdings weniger Überraschung, als vielmehr Entspannung.
    Auch schön.

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