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  1. Inaktiver User

    AW: Verlieben beim anderen verhindern - möglich?

    Geteilte Freude doppelte Freude ist für euch also nicht zutreffend?

  2. gesperrt

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    AW: Verlieben beim anderen verhindern - möglich?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Geteilte Freude doppelte Freude ist für euch also nicht zutreffend?


    doch schon, aber nicht beim Spazierengehen. Das ist Zeit, wo ich allein mit dem Universum sein will.

    Andere Sachen eignen sich besser für gemeinsame Aktivitäten.

    gruss, barbara

  3. Inaktiver User

    AW: Verlieben beim anderen verhindern - möglich?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Geteilte Freude doppelte Freude ist für euch also nicht zutreffend?
    Bei bestimmten Sachen schon, also so bei persönliche Erfolgen, sportlichen Leistungen u.ä., also wenn man so richtig was zum jubeln hat, da gefällt es mir schon, wenn ich das mit anderen auch teilen kann und sie sich mit freuen. Aber überall wo es so um das Einsaugen von Stimmungen und Eindrücken geht, da genüge ich mir selbst voll und ganz.

  4. Inaktiver User

    AW: Verlieben beim anderen verhindern - möglich?

    Ist schon interessant, wie unterschiedlich es verteilt ist. Für viele ist genau das das Wichtigste - teilen von Stimmungen und Eindrücken, auch für introvertierte Menschen.

  5. Inaktiver User

    AW: Verlieben beim anderen verhindern - möglich?

    @mr_ray:
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich lebe allein und reise sehr oft auch allein und ich habe mich da noch keinen Moment einsam gefühlt. Ich liebe vor allem diese intensiven Eindrücke, wenn ich alleine auf Reisen bin und denke mir oft, wenn da jetzt jemand dabei wäre, müsste ich irgendwie die Hälfte davon abgeben, da ich mich eben nicht uneingeschränkt meinen Eindrücken hingeben kann. Auf solchen Reisen bin ich dabei recht kontaktfreudig und offen, aber ich bin eben oft am liebsten tatsächlich in meiner eigenen Gesellschaft. So gesehen kann ich das alles sehr gut nachvollziehen.
    Oh jemand Gleichgesinntes - bis auf die Reisefreudigkeit.^^

    @Polysonne:
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Geteilte Freude doppelte Freude ist für euch also nicht zutreffend?
    Doch, aber zusammen mit anderen sind speziell diese Eindrücke für mich nicht so intensiv wahrnehmbar, weil ich da gar nicht so weit nach innen gehen kann mit meiner Aufmerksamkeit. Das empfiehlt sich auch nicht, weil ich dann freundlich ausgedrückt sehr abwesend wirke und das erfahrungsgemäß andere Menschen verwirrt bis irritiert. Dazu kommt, dass ich zusammen mit anderen von denen ja angesprochen werde bzw. die mit mir interagieren möchten früher oder später und das reißt mich spätestens wieder raus.

    Andere Eindrücke teile ich durchaus je nach Gegenüber, z. B. Situationskomik. Kommt zwar immer auch auf das Gegenüber an, ob der mit meinen Assoziationen etwas anfangen kann und das seinerseits lustig findet, aber wenn das der Fall ist, kann das sehr unterhaltsam sein und verbindend. So wie gleicher Sinn für Humor generell.

    Beim Musikhören möchte ich aber gleichwohl alleine sein, um die wirklich genießen zu können. Bei Filmen kommt es auf den Film an, aber idR finde ich das auch sehr gut geeignet, um etwas gemeinsam genießen zu können und selbst trashige Filme werden so noch unterhaltsam, indem man zusammen darüber lästert parallel. Mein Kumpel mag zum Glück so wie ich Horrorfilme, Thriller und Serien wie South Park. Dokus, z. B. über Waffentechnologien etc., finde ich zwar auch interessant, aber das würde ich als weniger geeignet betrachten, um sich das zusammen anzusehen - außer der andere interessiert sich zufällig auch dafür.

    @Himiko
    Zitat Zitat von Himiko Beitrag anzeigen
    Soll ich löschen, was ich zitiert habe, bevor Du es rausgenommen hast, oder ist das o.k. so?
    Nein, das kann alles so bleiben - ich wollte das nur sagen, damit sich keiner wundert.

    Zitat Zitat von Himiko Beitrag anzeigen
    Das, was Du beschreibst, ist hart an der Grenze zur Kriminalität.
    Von der Sache mit dem Nachbarsjungen hatte ich meiner Mutter ziemlich direkt danach erzählt; sie war nicht begeistert, aber dass das irgendwas Ungewöhnliches gewesen wäre, habe ich nicht vermittelt bekommen.

    Kann aber auch an meiner Erzählweise gelegen haben. Das hat schon bei Ärzten für Missverständnisse gesorgt, weil es nicht reicht, mitzuteilen, dass man Schmerzen hat, man muss dabei auch für den Arzt sichtbar leidend dreinschauen. Das habe ich erst viel später verstanden. (Ebenso wie den Sinn von small talk, den Ärzte auch gerne machen, vor alllem mit Kindern. Sehr zu ihrem und meinem Leidwesen damals. )

    Zitat Zitat von Himiko Beitrag anzeigen
    Habe ich auch so erlebt. Aber „sprechen“ hieß eben immer nur, er textet mich zu mit seinem Zeug. Und erwartet, dass ich tue, was er will.
    Zitat Zitat von Himiko Beitrag anzeigen
    Aber solche Leute verstehen es so super, einem die Verantwortung für ihr Wohlbefinden zuzuschieben, dass einem eine solche Frage in der Situation gar nicht mehr einfällt. (Würde auch nichts bringen – würde man sie stellen, wäre das nur ein weiterer Beweis dafür, dass man grausam und herzlos ist...)
    Genau. Die an sich normale Kommunikation unter Menschen wird von denen gewissermaßen verdreht und lediglich als Mittel für ihre Zwecke und Willensdurchsetzung eingesetzt.

    Zitat Zitat von Himiko Beitrag anzeigen
    Ich bin eigentlich eine Person, die immer win-win-win-Lösungen sucht - und ich bin nach wie vor der Überzeugung, dass es die sehr viel öfter gibt, als wir zunächst meinen. Meine Lebenserfahrung bestätigt das auch. Mit gutem Willen, Kommunikation und Offenheit lässt sich sehr oft eine Vorgehensweise finden, die für alle Beteiligten passt.
    Der kooperativ-hilfsbereite Stil.

    Zitat Zitat von Himiko Beitrag anzeigen
    Denn wie ich jetzt – sehr im Rückblick – feststelle, hat mein inneres Kind genau diese Erfahrung gebraucht: dass ich vor der unabweisbaren Wahl stehe, entweder 1. für mein inneres Kind da zu sein oder 2. für das innere Kind eines anderen Menschen - und mich für mein inneres Kind entscheide.
    Genau dieses bedingungslose Da-sein einer Bezugsperson für mich habe ich als Kind vermisst – und so habe ich diese Erfahrung dann nachgeholt. Gerade weil die Entscheidung mir so schwer fiel, war sie so bedeutsam.
    Danke, das finde ich sehr anschaulich beschrieben, warum das für dich eine Art Schlüsselereignis und letztlich diesbzgl. sogar ein heilsamer Moment war. (Auch wenn ich mit dem inneren Kind als Konzept nichts anfangen kann, aber ich weiß, was damit gemeint ist und kann mir das insofern "übersetzen".)

    (Für mich fand ich speziell die Situationen mit den Verliebten nicht unter gewissen Gesichtspunkten nützlich/lehrreich. Aber gut, letztlich geht alles, was man erlebt, aufs Erfahrungskonto. Das, was du oben beschreibst, kommt mir aber bekannt vor, nur aus der Kindheit und später; das ist sehr lange her und auch sehr weit weg, bei mir gab es kein einzelnes Schlüsselereignis in dem Sinne, aber mehrere Entwicklungsschritte und verschiedene Faktoren, die jeweils zusammen gekommen sind.)

    Deinen Tipps für das Kennenlernen anderer schließe ich mich an. Persönlich finde ich das auch sehr aufschlussreich, wie sich jemand verhält, wenn er sich unbeobachtet wähnt bzw. die unbewussten "Kleinigkeiten", oder auch im Umgang mit Tieren sowie "Dienstpersonal" z. B. Kellnern. Aber dazu hat man nicht immer die Möglichkeit. Außerdem sind manche "dieser Menschen" auch recht gut angepasst und geben sich auch da freundlich und haben ihre Mimik/Stimme gut im Griff, weil sie das wissen. Den ultimativen Tipp gibt es eben nicht. Aber ich finde persönlich die eigene Intuition und das Achten auf das eigene Empfinden im Kontakt wie gesagt am hilfreichsten. Menschen haben feine soziale Antennen - diese Antennen sollte man bei sich nutzen.

    Zitat Zitat von Himiko Beitrag anzeigen
    Ich gehe nicht „in Vorleistung“ (wie ich das sonst schon tue), ich gebe keinen Kaffee aus, ich trage keine Sachen hinterher etc. Ich verhalte mich absichtlich gegen meine natürlichen Impulse, weil ich weiß, dass sich das sonst früher oder später (eher früher... ) rächt. Ich bin sonst ganz schnell in einer Situation, wo ich viel zu viel gegeben habe, was weder geschätzt, anerkannt, noch erwidert wird, fühle mich deswegen blöd und verhalte mich in einer Weise, die Außenstehende als kleinlich, verkrampft und verbissen wahrnehmen. Und dann ist es eigentlich zu spät...

    Der Schlüssel im Umgang mit solchen Leuten ist, sie als Lehrer zu nehmen und mich im Umgang mit ihnen darin zu üben, mich genau so zu verhalten, wie sie es tun: egozentrisch, nur an meinen eigenen Interessen orientiert, unempathisch, ohne Blick oder Verantwortungsgefühl für das große Ganze. Nach dem Motto: „Ach, Du hast einen total leeren Kühlschrank? - Oh ja, ich müsste auch mal wieder einkaufen.“ (statt ihnen mein Pausenbrot anzubieten). Oder: „Dir geht es gerade so schlecht? - Ja, mir geht es auch gerade total übel, ich muss echt mal wieder Urlaub machen.“ (statt mir die Details ihres Elends anzuhören) oder „Ach, Du sitzt auf der Straße und weißt nicht wohin, weil Du Deine Freundin zwei Jahre lang betrogen hast und sie Dich deshalb rausgeschmissen hat? - Oh, das ist ja eine blöde Situation. Was wirst Du denn jetzt machen?“ (statt mein Sofa anzubieten) etc..
    Das kann ich so unterschreiben. Deine Beispiele (mit dem Kühlschrank usw.) finde ich lustig, kenne ich aber auch. Sie einfach mal zu spiegeln, kann auch hilfreich sein, dass man für sie uninteressant wird (weil man ja da auch nichts gibt).

    Wobei das etwas gewesen ist, womit ich keine größeren Probleme hatte vorher. Ich habe das mal Menschenmikado genannt: "Wer sich zuerst bewegt, hat verloren", bei diesen Sachen und nicht per Mitgefühl und Hilfsbereitschaft solche "hingehaltenen Köder" zu schlucken. Sich da einfach dumm stellen und nicht bewegen, erspart viel Stress.

    Zitat Zitat von Himiko Beitrag anzeigen
    Du darfst sie nett und lustig finden und mit ihnen Spaß haben – aber nie die Kontrolle aufgeben, sonst wird es unangenehm. Das ist definitiv so
    Ja, das ist so. Im Haifischbecken kann man als Hai als Gleicher unter Gleichen sein und seinen Spaß haben ohne gefressen zu werden. Dieses "Umschalten" auf den Haimodus kann ich zwar, nur finde ich solchen Umgang für mich mittlerweile derzeit nicht mal mehr in dem Modus unterhaltsam. Woanders schwimmt es sich deutlich angenehmer. Mal sehen, wie sich das entwickelt.
    Geändert von Inaktiver User (12.01.2018 um 16:22 Uhr) Grund: Formulierung

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    AW: Verlieben beim anderen verhindern - möglich?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nein, das kann alles so bleiben - ich wollte das nur sagen, damit sich keiner wundert.
    Alles klar.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Von der Sache mit dem Nachbarsjungen hatte ich meiner Mutter ziemlich direkt danach erzählt; sie war nicht begeistert, aber dass das irgendwas Ungewöhnliches gewesen wäre, habe ich nicht vermittelt bekommen.
    Das verwundert mich nicht. Das ist auch mit ein Grund, warum ich so angestochen reagiere: das Bewusstsein dafür, dass so etwas absolut nicht harmlos ist und lebenslang schwerwiegende Folgen haben kann, ist bis heute nicht überall zuverlässig verbreitet.
    Das führt dann z. B. dazu (auch hier im Forum nachzulesen), dass Menschen gefährdete Kinder nicht schützen, weil sie sich „nicht einmischen“ wollen. M. E. stimmt da die Prioritätensetzung einfach nicht.
    Und es führt auch dazu, dass Menschen, die derartiges erlebt haben, die Traumatisierungen unterschätzen, die das auch noch langfristig nach sich ziehen kann, und dadurch mehr leiden, als nötig wäre. Wenn Du weißt, dass etwas Schwerwiegendes vorgefallen ist, dann ist das zwar zunächst schwer zu akzeptieren, aber Du wirst mögliche Spätfolgen dann eher erkennen und Dir auch eher Hilfe holen und nicht jahrelang rumrätseln, warum es Dir nicht gut geht.
    (Ich weiß, dass es so klingt, als wollte ich an der Stelle Dir was unterschieben von wegen „Du bist traumatisierter, als Du wahrhaben willst“ oder so. Das ist ausdrücklich nicht meine Absicht, tut mir leid. Ich weiß nur einfach nicht, wie ich mein allgemeines Anliegen so formulieren könnte, dass dieser Eindruck nicht entsteht.)

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das hat schon bei Ärzten für Missverständnisse gesorgt, weil es nicht reicht, mitzuteilen, dass man Schmerzen hat, man muss dabei auch für den Arzt sichtbar leidend dreinschauen.
    Das kenne ich. Tendenziell löse ich bei Ärzten zwei Reaktionen aus. Entweder:
    „Sie haben doch nichts.“
    Oder:
    - Oh mein Gott, was ist denn mit Ihnen los????!“

    Das liegt daran, dass ich mich extrem gut zusammennehmen kann. Ich habe erst als Erwachsene gelernt, Verletztheit, Verwundbarkeit, Unsicherheit etc. auch dann schon zu zeigen, wenn sie noch nicht ein solches Ausmaß erreicht haben, dass ich darunter zusammenbreche, frühzeitig und gewissermaßen „dosiert“. Normalerweise kann ich das heute auch. Aber wenn ich krank bin, ist das eben nicht „normalerweise“ - da geht dann nur entweder total zusammenreißen oder zusammenbrechen – mit den oben genannten zwei Reaktionsmöglichkeiten der überforderten Außenwelt....

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Der kooperativ-hilfsbereite Stil.
    Ist das ein feststehender Begriff?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    (Auch wenn ich mit dem inneren Kind als Konzept nichts anfangen kann, aber ich weiß, was damit gemeint ist und kann mir das insofern "übersetzen". )
    In was übersetzt Du Dir das?
    Ich meine, das „innere Kind“ ist ja, wie Du sagst, nur ein Konzept, eine Metapher, um über innere Vorgänge zu sprechen, und sie hat den Vorteil, dass eine Menge Menschen eine Vorstellung haben, was damit gemeint ist. (Niemand meint ja, dass man im wörtlichen Sinne ein Kind in sich trägt, sondern es geht eben um bestimmte psychische Anteile, Muster und Reaktionsweisen.) Was spricht aus Deiner Sicht dagegen, dieses Bild zu nutzen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    bei mir gab es kein einzelnes Schlüsselereignis
    Bei mir auch nicht, mir ist das ja mehrere Male passiert. Und ich habe diese Art Entscheidung („Du zwingst mich, zwischen Dir und mir zu wählen? - O.k., ich wähle mich.“) auch noch bei anderen Gelegenheiten getroffen bzw. treffen müssen.
    Aber ich habe immer wieder gehadert damit, dass andere mich – so habe ich es erlebt – förmlich gezwungen haben, mich gegen sie zu entscheiden. Ich will niemanden verletzen, niemanden zurückweisen, niemanden herabsetzen, niemanden ignorieren. Ich habe mich immer gefragt: „Verdammt nochmal, warum lasst Ihr mir denn gar keine Wahl?“ Ich bin an dieser Ausweglosigkeit (wie ich es empfand) mehr als einmal verzweifelt.
    Was relativ neu ist, ist einzig die Erkenntnis, dass eben genau das genau so gut für mich war.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Außerdem sind manche "dieser Menschen" auch recht gut angepasst und geben sich auch da freundlich und haben ihre Mimik/Stimme gut im Griff, weil sie das wissen. Den ultimativen Tipp gibt es eben nicht. Aber ich finde persönlich die eigene Intuition und das Achten auf das eigene Empfinden im Kontakt wie gesagt am hilfreichsten. Menschen haben feine soziale Antennen - diese Antennen sollte man bei sich nutzen.
    Ich weiß meistens, ob jemand authentisch ist oder nicht – so wie ich weiß, ob ein Tee “naturidentische“ Aromastoffe enthält...
    Was mir lange im Weg stand, war, dass ich es eigentlich nicht mag, Menschen erst mal mit Misstrauen zu begegnen, genau abzuzählen und aufzurechnen, was der andere gibt und was ich gebe und ob das in einem vertretbaren Verhältnis steht. Eigentlich finde ich das eng und kleinlich und ich weiß nicht – irgendwie „nicht gentlemanlike“...
    Ich wollte so nicht sein.

    Aber es hat sich im Umgang mit Leuten, die ich noch nicht kenne, halt als erforderlich erwiesen. Und lernfähig bin ich schon...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wobei das etwas gewesen ist, womit ich keine größeren Probleme hatte vorher. Ich habe das mal Menschenmikado genannt: "Wer sich zuerst bewegt, hat verloren", bei diesen Sachen und nicht per Mitgefühl und Hilfsbereitschaft solche "hingehaltenen Köder" zu schlucken. Sich da einfach dumm stellen und nicht bewegen, erspart viel Stress.
    Das stimmt, aber es fiel mir eben aus den oben beschriebenen Gründen trotzdem schwer.
    ("Rein technisch" kann ich das aber gut.)

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dieses "Umschalten" auf den Haimodus kann ich zwar, nur finde ich solchen Umgang für mich mittlerweile derzeit nicht mal mehr in dem Modus unterhaltsam.
    Das geht mir an vielen Stellen auch so, aber das Problem ist (falls es ein Problem ist): ich reagiere auf Sehnsucht...

    Ich will mal erklären, was ich damit meine: Du kennst doch sicher Schillers Gedicht „Die Bürgschaft“?

    Am Ende sagt Dionys der Tyrann: „Es ist euch gelungen, /Ihr habt das Herz mir bezwungen, / Und die Treue, sie ist doch kein leerer Wahn.“ D. h., dieser Mensch, der deutlich sadistische Neigungen hat und für den offensichtlich nur die Macht zählt, hat jetzt eine Ahnung davon bekommen, dass es auch noch andere Werte, dass es ein anderes, womöglich lebenswerteres Leben gibt. Es scheint ihm begehrenswert, und er will es haben. Er versteht aber noch überhaupt nicht, dass das nichts ist, was man mal so eben „haben“ kann. Die ganze Geschichte handelt ja davon, welch hohen Preis die beiden Freunde für ihre Freundschaft zahlen. Man muss diesen Preis nicht nur zahlen wollen, man muss ihn auch zahlen können. Dionys, der offenbar schon von den Basisregeln wertschätzenden menschlichen Umgangs wenig bis keine Ahnung hat, befindet sich auf einem ganz anderen Level. Das, was er da will, kann er nicht haben, solange er nicht ein sehr anderer Mensch geworden ist.
    Das ist so. Und das ist umso mehr so, weil Dionys ja nicht mal erkennt, dass ihm dafür ganz grundlegende Voraussetzungen schlicht fehlen. Und dennoch fühlt er plötzlich eine große Sehnsucht nach diesem ganz Anderen, Unbekannten...

    Das ist ein extremes Beispiel, aber genau deshalb zeigt sich daran relativ deutlich, was ich beschreiben möchte: Echte Haie sind vermutlich ganz zufrieden damit, Haie zu sein. Aber in menschlichen Haien schlummert, oft ganz verborgen, doch die Sehnsucht, kein Hai, sondern ein Mensch zu sein. Und manchmal kommt aus irgendeinem Grund diese Sehnsucht ans Licht, vielleicht auch nur ganz kurz und vorübergehend.
    Das spüre ich, und darauf reagiere ich. Das ist nicht unbedingt immer ein Problem, denn im Gegensatz zum Hai weiß ich ja, was vorgeht. Aber es kann im Ausnahmefall doch hie und da eines sein oder werden.

    Ich habe früh gelernt, andere wichtiger zu nehmen als mich, und das ist eine Falle, die für mich wohl immer ein bisschen gefährlich bleiben wird.
    Geändert von Himiko (12.01.2018 um 23:33 Uhr)
    We are born to be happy, not perfect.

  7. User Info Menu

    AW: Verlieben beim anderen verhindern - möglich?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn ich alleine bin, fühle ich mich nicht einsam und langweile mich nicht
    Das geht mir auch so.
    Mit anderen Menschen langweile ich mich allerdings in der Regel nicht – bei den einen sorge ich dafür, dass ich es nicht tue (das ist auf Dauer etwas anstrengend), bei den anderen langweile ich mich von ganz alleine nicht. Ich mag bei menschlichen Begegnungen eine relativ hohe Intensität. (Ansonsten fände ich sie zugegebenermaßen auch langweilig. ) Auch wenn sich diese Intensität mit manchen Menschen von alleine ergibt und deshalb sehr schön ist, brauche ich immer wieder Pausen davon.
    Ich habe das Talent, mich selbst immer wieder ins Gleichgewicht zu bringen, wenn ich alleine mit mir selbst bin. Ich weiß selbst nicht ganz genau, wie ich das mache. Aber es funktioniert zuverlässig. Bei Dir anscheinend auch.
    We are born to be happy, not perfect.

  8. Inaktiver User

    AW: Verlieben beim anderen verhindern - möglich?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Vor allem liest es sich einsam.
    Für mich liest sich Obsidian ganz und gar nicht einsam.

    Zitat Zitat von Himiko Beitrag anzeigen
    Alleinsein kann etwas sehr Gutes sein.
    Der Talker Jürgen Domian z. B. verbringt jedes Jahr mehrere Wochen ganz allein in einer Blockhütte in Lappland. Man mag Domian ein bisschen seltsam finden (ich persönlich tue das zwar nicht, aber ich bin vermutlich selbst seltsam...)
    Ich finde Jürgen Domian klasse. Nie habe ich in der Medienlandschaft jemand Authentischeren gesehen.

  9. Inaktiver User

    AW: Verlieben beim anderen verhindern - möglich?

    @Himiko
    Zitat Zitat von Himiko Beitrag anzeigen
    das Bewusstsein dafür, dass so etwas absolut nicht harmlos ist und lebenslang schwerwiegende Folgen haben kann, ist bis heute nicht überall zuverlässig verbreitet.
    Das führt dann z. B. dazu (auch hier im Forum nachzulesen), dass Menschen gefährdete Kinder nicht schützen, weil sie sich „nicht einmischen“ wollen. M. E. stimmt da die Prioritätensetzung einfach nicht.
    [...] (Ich weiß, dass es so klingt, als wollte ich an der Stelle Dir was unterschieben von wegen „Du bist traumatisierter, als Du wahrhaben willst“ oder so. Das ist ausdrücklich nicht meine Absicht, tut mir leid. Ich weiß nur einfach nicht, wie ich mein allgemeines Anliegen so formulieren könnte, dass dieser Eindruck nicht entsteht.)
    Danke für deinen erklärenden Zusatz => das kam bei mir auch nicht negativ an.

    Zitat Zitat von Himiko Beitrag anzeigen
    Das liegt daran, dass ich mich extrem gut zusammennehmen kann. Ich habe erst als Erwachsene gelernt, Verletztheit, Verwundbarkeit, Unsicherheit etc. auch dann schon zu zeigen, wenn sie noch nicht ein solches Ausmaß erreicht haben, dass ich darunter zusammenbreche, frühzeitig und gewissermaßen „dosiert“. Normalerweise kann ich das heute auch. Aber wenn ich krank bin, ist das eben nicht „normalerweise“ - da geht dann nur entweder total zusammenreißen oder zusammenbrechen – mit den oben genannten zwei Reaktionsmöglichkeiten der überforderten Außenwelt....
    Mir haben auch einige Leute nachgesagt, dass ich mich gut zusammenreißen könnte und sehr belastbar wäre (plus sogar sozial-kompetent ), aber das entspricht nicht meiner eigenen Wahrnehmung und Einschätzung (das wäre aber ein Thema für sich). Ich fühle in dem Moment [unter Menschen z. B. beim Arzt oder im Beruf] tatsächlich nichts oder kaum etwas bzw. erst sehr spät (Müdigkeit, Hunger, Durst, Schmerzen ...) und insofern reiße ich mich da idR nicht bewusst zusammen. Und umgekehrt kenne ich es so, dass wenn ich quasi nicht mehr kann und das äußere, meine Umwelt mir das umgehend abspricht oder irgendwie ungehalten reagiert (später evtl. auch ihrerseits besorgt ist) oder bei etwas stark besorgt reagiert hat, das ich ganz anders und für mich als etwas Schönes oder absolut Stimmiges empfunden habe. Diese ständige Diskrepanz aus meinem Empfinden und den Reaktionen der Umwelt fand ich lange sehr irritierend und verunsichernd bzw. ist dadurch auch der Eindruck entstanden, dass mein Empfinden merkwürdig wäre und es besser ist, nicht mit anderen darüber zu reden.

    Beschwerden habe ich im Krankheitsfall eben schon, nur nehme ich die am besten wahr bei mir, wenn ich alleine bin, weil ich da den besseren Selbstzugang habe. Aber andererseits bin ich mir da auch zugleich unsicher, ob mich meine Selbstwahrnehmung nicht täuscht oder ich übertreibe/mich anstelle, selbst wenn mein Eindruck später ganz am Ende sogar vom Arzt bestätigt worden ist. Außerdem fühle ich ja nicht permanent irgendwas Bestimmtes, das ist eher die Ausnahme.

    Aber ich lasse mich mittlerweile bei diesen med. Geschichten durch die (ersten) Reaktionen des Arztes (Stichwort: Sie haben doch nichts ) nicht mehr so in meiner Eigenwahrnehmung verunsichern, obwohl ich wahrscheinlich immer ein Stück weit an ihr zweifeln werde. Dadurch wirke ich für den Arzt überzeugender und lasse mich auch nicht mehr so leicht "abwimmeln"/entmutigen, dass das abgeklärt wird, ggf. mit weiteren Untersuchungen, wenn mein Befinden weiterhin angeschlagen ist.
    (Das habe ich leider erst durch negative Erfahrungen gelernt, bei denen bei mir Erkrankungen über viele Jahre "übersehen" wurden bzw. mir noch vom Arzt erklärt wurde, dass ich diesbzgl. völlig gesund wäre, obwohl der Befund da schon eine andere Sprache gesprochen hat. Vor allem eine dieser Sachen hatte deutlichen Einfluss auf meine Lebensqualität, wobei das etwas ist, das an sich gut zu behandeln ist durch tägliche Medikamente, wenn man das weiß. Also an sich keine schwerwiegende und auch keine exotische Erkrankung und nicht kompliziert in der Diagnostik, im Gegenteil.)

    Zitat Zitat von Himiko Beitrag anzeigen
    Ist das ein feststehender Begriff?
    Nein, es gibt als Fachbegriff nur den sog. "kooperativen Führungsstil" meines Wissens nach. Aber das war spontan assoziiert von mir mit dem kooperativ-hilfsbereiten Stil zu deiner Beschreibung (und auch nicht beruflich gemeint).

    Zitat Zitat von Himiko Beitrag anzeigen
    In was übersetzt Du Dir das?
    Ich meine, das „innere Kind“ ist ja, wie Du sagst, nur ein Konzept, eine Metapher, um über innere Vorgänge zu sprechen, und sie hat den Vorteil, dass eine Menge Menschen eine Vorstellung haben, was damit gemeint ist. (Niemand meint ja, dass man im wörtlichen Sinne ein Kind in sich trägt, sondern es geht eben um bestimmte psychische Anteile, Muster und Reaktionsweisen.) Was spricht aus Deiner Sicht dagegen, dieses Bild zu nutzen?
    Diese Metapher vom inneren Kind mag ich für mich nicht, weil ich das Bild zum einen für mich nicht nutzen kann, weil die Bilder, die ich für mich stattdessen für den gemeinten Inhalt benutze (in meiner Sprache) andere sind (mehr dazu s. u.). Das Bild vom inneren Kind hat dagegen für mich persönlich kein inneres Echo in mir. Diese anderen Bilder stellen für mich den Bezug her und kann ich so nutzen, wie das mit dem Modell vom inneren Kind gemeint und beabsichtigt ist. Ich nutze meine Bilder zum Beispiel, um mir gut zuzureden, mich zu trösten, verspielt zu sein oder etwas nicht zu ernst zu nehmen und gleichzeitig Verständnis für mich zu haben ohne das zu bewerten. Keine Ahnung, finde ich schwierig zu erklären. Ich brauche die Bilder auch nicht umbedingt, um das alles zu tun, aber ich kann die gezielt zusätzlich nutzen (als Verstärkung quasi). Ich denke, das hängt einfach mit dem Lernen von den eigenen Eltern zusammen, wie die einen als Kind z. B. getröstet oder Mut zugesprochen haben. ... Wenn man das als Kind kennengelernt hat, kann man das als Ressource für sich lebenslang nutzen.

    Zum anderen mag ich an dem Modell vom inneren Kind nicht, dass da die eigene Gesamtpersönlichkeit im Hier & Jetzt so "aufgeteilt wird". Ich weiß, dass das nur eine Metapher ist und keine mutiple Persönlichkeit beschreibt, aber man besteht eh schon aus verschiedenen Persönlichkeitsanteilen und ist nie komplett derselbe Mensch, wie man vor xx Jahren war. Dessen bin ich mir für mich eh schon sehr bewusst und wenn ich nun noch mich zusätzlich künstlich in einen "Kind-Anteil" aufteile bei meiner Selbstbetrachtung, fühle ich mich da eher von mir (und meinen "kindlichen Bedürfnissen) entfremdet. Bei mir hat das Bild vom inneren Kind also genau den gegenteiligen Effekt, als die beabsichtigte Wirkung.

    Meine Bilder, die ich verwende, stammen dagegen originär aus meiner Kindheit. Sie sind unmittelbar mit meiner Identität und meinen Gefühlen als Kind + elterlicher Zuwendung/Unterstützung von früher verknüpft im besten Sinne. Sie sind also "gefüllt" und Teil von mir. ... Das Bild vom inneren Kind ist dagegen für mich "leer" und fremd.

    Zitat Zitat von Himiko Beitrag anzeigen
    Bei mir auch nicht, mir ist das ja mehrere Male passiert. Und ich habe diese Art Entscheidung („Du zwingst mich, zwischen Dir und mir zu wählen? - O.k., ich wähle mich.“) auch noch bei anderen Gelegenheiten getroffen bzw. treffen müssen.
    Aber ich habe immer wieder gehadert damit, dass andere mich – so habe ich es erlebt – förmlich gezwungen haben, mich gegen sie zu entscheiden. Ich will niemanden verletzen, niemanden zurückweisen, niemanden herabsetzen, niemanden ignorieren. Ich habe mich immer gefragt: „Verdammt nochmal, warum lasst Ihr mir denn gar keine Wahl?“ Ich bin an dieser Ausweglosigkeit (wie ich es empfand) mehr als einmal verzweifelt.
    Was relativ neu ist, ist einzig die Erkenntnis, dass eben genau das genau so gut für mich war.
    Das kenne ich auch so, dass es mich außerhalb meiner Familie jedesmal gestärkt hat, wenn ich mich für mich selbst einsetzen musste. Selbst wenn das diese erzwungenen Situationen waren, wo ich ursprgl. so wie du auch auf "win-win" dem anderen gegenüber eingestellt war, sowie etwas mehr bei dessen Bedürfnissen, weil ich da an sich erstmal keine eigenen hatte, die ich hätte geltend machen wollen, oder wegen kleinerer Grenzverletzungen nicht gleich auf Konfliktkurs mit dem anderen gehen wollte (stressvermeidend/konfliktscheu gewissermaßen im Kleinen). Oder auch weil ich ohnehin mehr so neben mir stand und gar nicht richtig anwesend war je nach Situation oder einfach nichts dazu gefühlt habe, weshalb es da keinen konkreten eigenen Willen gab, den ich hätte vertreten/durchsetzen wollen in der Interaktion.

    Speziell bei meinem Geschwister kamen da noch mal weitere Faktoren hinzu. U. a., dass jedes Grenzenziehen und -verteidigen für gewöhnlich der Auftakt für einen Eklat mit mindestens einem Familienmitglied oder mehreren untereinander letztlich war - außer mit etwas Glück dann nicht, wenn ich mit fast "therapeutischem" Einfühlungsvermögen meinem Bruder mein Nein verkauft habe, sodass das dessen Überlegenheitsbedürfnis nicht angekratzt hat (konnte aber auch genausogut schiefgehen). Grenzendurchsetzen war immer etwas sehr Anstrengendes bis "Gefährliches" deshalb, was ich mir am besten vorher gut überlegen und die Kosten mit dem Nutzen abwägen musste.

    Zitat Zitat von Himiko Beitrag anzeigen
    Das geht mir an vielen Stellen auch so, aber das Problem ist (falls es ein Problem ist): ich reagiere auf Sehnsucht...
    [...]
    Das ist ein extremes Beispiel, aber genau deshalb zeigt sich daran relativ deutlich, was ich beschreiben möchte: Echte Haie sind vermutlich ganz zufrieden damit, Haie zu sein. Aber in menschlichen Haien schlummert, oft ganz verborgen, doch die Sehnsucht, kein Hai, sondern ein Mensch zu sein. Und manchmal kommt aus irgendeinem Grund diese Sehnsucht ans Licht, vielleicht auch nur ganz kurz und vorübergehend.
    Das spüre ich, und darauf reagiere ich. Das ist nicht unbedingt immer ein Problem, denn im Gegensatz zum Hai weiß ich ja, was vorgeht. Aber es kann im Ausnahmefall doch hie und da eines sein oder werden.
    Oh Sehnsucht passt auch gut - ich habe das immer unter dem Sammelbegriff "Bedürftigkeit" des anderen geführt. Je bedürftiger jemand ist, desto eher wird er übergriffig gegenüber anderen.

    Auf diese Sehnsucht reagiere ich auch - habe ich zumindest lange.

    Aber das führt nur zu "anhänglichen" Haien, wenn der einzelne Hai den Eindruck bekommt, dass ich ihm bei der Erfüllung seiner Sehnsucht helfen kann oder die "durch mich" geweckt wurde aus seiner Sicht. Und hinterher muss man sich mit dem noch rumschlagen und ihn sich vom Leib halten, nicht nur verliebte Haie, auch andere.

    Dein Beispiel finde ich sehr anschaulich, danke dafür, und das deckt sich auch mit meinen Erfahrungen.

    Zitat Zitat von Himiko Beitrag anzeigen
    Ich habe früh gelernt, andere wichtiger zu nehmen als mich, und das ist eine Falle, die für mich wohl immer ein bisschen gefährlich bleiben wird.
    Da weiß ich nicht, ob das in der Form auch auf mich zutrifft.
    Geändert von Inaktiver User (13.01.2018 um 09:48 Uhr)

  10. gesperrt

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    AW: Verlieben beim anderen verhindern - möglich?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    @Himiko
    .......
    Je bedürftiger jemand ist, desto eher wird er übergriffig gegenüber anderen.

    ......
    Einspruch, weil selbst der bedürftigste Mensch nicht übergriffig wird, wenn er empathisch veranlagt ist und Toleranz und Wertschätzung Anderer ihm wichtig sind!

    "Überlege einmal, bevor du gibst, zweimal, bevor du annimmst, und tausendmal, bevor du verlangst."

    Und JEDER einigermaßen gebildete und empathische Mensch versteht auch ein klares NEIN! Natürlichkeit und Freundlichkeit sind doch auch keine Fremdworte...

    Schönes Wochenende!

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