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Thema: Verliebt oder Einbildung?
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19.10.2017, 19:15
AW: Verliebt oder Einbildung?
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19.10.2017, 19:16
AW: Verliebt oder Einbildung?
Oder sich eben in Dinge verrennen und damit Jahre vergeuden.
Das ist mir z.B. passiert.
Denn je länger sowas läuft, desto schwerer löst man sich dann hinterher auch. Denn auch wenn es nicht die klassische Liebe wird - man "liebt" den Anderen ja irgendwann trotzdem, nur eben auf einer kumpeligen Ebene. Was in der Regel für eine langjährige klassische Partnerschaft nicht ausreicht.
Daher schrieb ich ja: meist weiß man selbst am besten, wie man tickt. Und man sollte sich schon fragen, wie lange man denn noch darauf warten möchte, dass man sich verliebt.
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19.10.2017, 19:24
AW: Verliebt oder Einbildung?
es kribbelte bei einfachen Berührungen und auch beim AnsehenEr ist der beste Küsser, den ich kenne und ich liebe es, ihn zu küssen. Ich habe noch nie mit jemandem beim Küssen so sehr harmoniert. Überhaupt harmonieren wir, wie gesagt, in sehr vielen Dingen, auch auf sexueller Ebene.Josy, was liest sich denn an den ausgewählten Zitaten als kumpelhaft für Dich?Gleichzeitig denke ich aber ständig an ihn, ich will ihn am liebsten immer bei mir haben, ich rede gern mit ihm, ich schweige gern mit ihm, ich freue mich immer, ihn zu sehen, ich stelle mir vor, wie es wäre, mit ihm zusammen zu wohnen irgendwann und frage mich regelmäßig, ob ich mir mein Leben mit ihm vorstellen kann. Ich warte immer darauf, dass er sich meldet, wenn er das nicht tut, frage ich mich, warum nicht und melde mich bei ihm. Wenn ich etwas von ihm höre, muss ich unwillkürlich Lächeln und auch wenn ich aus dem Nichts an ihn denke. Ich träume ständig von ihm. Auch wenn er nicht mein Typ ist, finde ich mittlerweile einige Dinge an ihm ziemlich attraktiv und ich begehre ihn wirklich sehr.
Es kribbelt, sie hatte noch nie so gute Küsse, sie muss ständig an ihn denken, sie begehrt ihn, der Sex ist toll... Ich sehe hier keine Kumpel-Beziehung.
Sie hat nur Angst, dass sie ihn irgendwann nicht mehr begehrt, "weil er nicht ihr Beuteschema-Typ ist". Das kann natürlich passieren, aber jetzt kann sie das nicht wissen.
Das weiss man übrigens auch bei Beziehungen nicht, wo man sich Knall auf Fall iin den totalen Beuteschema-Typen verliebt. Sehr oft geht auch da das Begehren irgendwann weg.
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19.10.2017, 19:35
AW: Verliebt oder Einbildung?
Für mich passt das halt einfach nicht zusammen - wenn alles so super duper toll ist und ich verliebt bin, dann ist mir doch völlig egal, ob der Mann z.B. eine zu große Nase hat oder ein kleines Bäuchlein. Dann lieb ich auch und gerade das an ihm.
Wenn ich allerdings nicht richtig verliebt war, sondern den Männe nur gemocht hab und ein bissel Kribbeln da war (und klar, das reicht für Sex) - dann fiel mir auch die hässliche Unterhose auf oder der schiefe Backenzahn ganz hinten links.
Aber ich hoffe, du behältst Recht und die TE tickt anders als ich.
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23.10.2017, 20:59
AW: Verliebt oder Einbildung?
Danke für eure ganzen Antworten, ich versuche mal, auf alle einzugehen

Ja, damit könntest du Recht haben.. Ich weiß nicht, woher das kommt, hässlich bin ich eigentlich nicht, aber ich denke das unbewusst trotzdem
Ich bin da einfach streng mit mir, weil ich so eigentlich nicht sein möchte.
Ja, es fühlt sich auf jeden Fall gut an.Am Schluss zählt nur eines: kommt man zusammen an einen Punkt, wo es sich gut anfühlt, ja oder nein? Und das liest sich bei Dir für mich so.
Ja, normal kannte ich es eben auch so. Aber das ist auch diesmal bei mir ein anderes Verliebtsein. Das, was du beschreibst, habe ich immer dann, wenn es mich Hals über Kopf auf den ersten Blick erwischt. Ich habe mich allerdings - wo ich mal ein wenig darüber nachgedacht habe - auch schon ein, zweimal auf diese langsame Weise verliebt. Da kam es allerdings dann nie zu Beziehungen, weil es dem Typen zu langsam ging bei mir oder weil ich z.B. beim ersten Mal so irritiert davon war, aus genau dem gleichen Grund wie jetzt - weil die Männer dann äußerlich nie unbedingt mein Typ waren.
Es ist aber dann auch so, dass der Mann ganz langsam mit der Zeit immer schöner für mich wird, der Charakter kann so einige Wunder bewirken, musste ich ja auch in diesem Fall mal wieder feststellen.
Es ist ganz komisch: Wenn ich ihn ansehe, dann finde ich ihn mittlerweile gutaussehend. Aber ich kann ihn auch aus einem objektiven Blickwinkel betrachten, wenn ich dann den rosa Schleier ablege und mein kritisches Denken hervortritt. Dann sehe ich wieder, dass er eigentlich nicht ganz mein Typ ist und find ihn nicht ganz so gutaussehend. Was vorrangig allerdings auch an seinen etwas schiefen Zähnen und seinen riesigen Geheimratsecken liegt.. und er hat keine schönen Wuschelhaare, die ich so liebe eigentlich... und er ist recht dünn. Alles eigentlich halb so wild, aber das sieht mein kritisches Auge dann halt.
Klar, natürlich tut er auch meinem Ego gut. Und gerade um auszuschließen, dass es nur daran liegt, lasse ich mir mehr Zeit und hinterfrage kritisch. Eben weil ich Angst davor habe, dass es am Ende nur das ist, auch wenn es sich nciht so anfühlt. Ich hätte gern Anhaltspunkte, anhand derer ich herausfinden kann, ob es das ist. Aber ich habe keine. Von meinem Ex war ich ja schon getrennt davor... ich glaube, ich habe ihn da schon relativ weit hinter mir gelassen, aber wir hatten einfach beide niemand Neues und dann war es doch noch mal kurz kribbelig wie ganz am Anfang und dann hat man sich noch mal zusammengerauft. Klar, menschlich mag ich meinen Ex noch, ich wünsche ihm alles erdenklich Gute, aber nicht mehr mit mir. Das passt einfach grundlegend nicht und ich habe das jahrelang unterdrückt, weil ich ihn nicht verlieren wollte, ohne meine Bedürfnisse mal ernst zu nehmen. Da war nicht mehr viel übrig für ihn gefühlstechnisch zum Schluss. Küssen wollte ich ihn nicht mehr, von ihm berührt werden nicht und auch sonst nichts außer mich gut mit ihm unterhalten und das ist auch immer noch so. Daher glaube ich schon, dass ich ihn hinter mir gelassen habe.Bei dir habe ich so ein bisschen das Gefühl, dass der Mann hier gerade deinem Ego sehr gut tut. Ein guter Übergangsmann, nach deiner nicht so schönen Beziehung / das charakterliche Gegenteil deines Ex, den du wahrscheinlich noch gar nicht richtig verarbeitet hast, kann das sein?
Naja, die vier Monate waren ja nicht reine Verliebtheitsphase. Einen Monat lang haben wir uns erstmal nur kennengelernt und so vier bis fünf Mal getroffen insgesamt. Da war ich ja auch noch mit meinem Freund zusammen und wollte nicht wahrhaben, dass sich ad mehr entwickeln könnte, wusste ja auch noch gar nicht, ob das bei ihm auch der Fall ist etc. Im zweiten Monat war er anfangs richtig sauer auf mich, weil er wohl nicht mitbekommen hatte, dass ich einen Freund habe, obwohl ich ihm das definitiv gesagt hatte schon länger zuvor. Also war das ein hin und her auch seinerseits zwischen er ist sauer auf mich und er mag mich natürlich trotzdem. Bis wir nach anderthalb Monaten noch mal sprachen und beide sagten, wir mögen uns irgendwie ziemlich. Dann war Schluss mit meinem Exfreund. Und erst dann, nach zwei Monaten, fingen wir an, uns richtig aufeinander einzulassen. Also geht das so richtig erst seit zwei Monaten und davon war ihc noch 4 Wochen verletzt, wohnte 3 Wochen davon bei meinen Eltern. Und erst seit ich zurück in meiner Wohnung bin, haben wir endlich Zeit gehabt, uns häufiger zu sehen.Ich will dir hier ganz sicher nichts schlecht reden. Aber bei mir klingeln alle Alarmglocken, wenn da nach 4 Monaten immer noch so viele Zweifel sind und dieses "eigentlich ist alles toll" - eben bei mir doch nicht so rüberkommt. Wenn das hier die "rosarote-Brillenzeit" ist - was glaubst du, wie attraktiv du den Mann noch findest, wenn die erstmal vorbei ist? Und glaubst du, die Dinge, die dich jetzt laut deinen Aussagen nicht stören, (aber normalerweise schon) - werden dich dann immer noch nicht stören?
Gefühlsmäßig lief das ungefähr so:
Im ersten Monat fing es langsam an, dass ich ihn toll fand.
Zuerst empfand ich nur Sympathie für ihn. Dann wurde er imemr interessanter, weil mich irgendetwas an ihm einfach faszinierte. Ich kann das nicht genau beschreiben. Aber ich war auch einfach gern bei ihm, hab gerne mit ihm geredet über alles und wollte mehr über ihn erfahren. Dann irgendwann kribbelte es halt bei bestimmten kleinen Berührungen, ich ertappte mich z.B. im Büro, wie ich ihn am liebsten angefasst hätte - am Arm oder an der Schulter oder einfach so beim Reden - ich musste mich richtig zusammenreißen, meine Finger bei mir zu lassen. Und dann kam der Gedanke, wie es wohl wäre, ihn zu küssen und dann schließlich der Gedanke, wie es wäre, mit ihm im Bett zu landen. Da hab ich dann Schluss gemacht mit meinem Freund. Und seit wir uns geküsst haben, steh ich total auf ihn so anziehungsmäßig, auch wenn er nicht mein Typ ist. Was mich wundert, weil das eigentlich bei mir immer anders war, wie gesagt.
Eigentlich hatte ich, bevor ich den Kollegen kennenlernte, schon noch Lust auf meinen Freund. Es lief auch nicht alles schlecht, im Gegenteil. Wir waren da recht glücklich. Aber je mehr ich mit dem Kollegen unternahm, desto weniger wollte ich mit meinem Freund unternehmen, desto weniger wollte ich ihn berühren oder von ihm berührt werden.Mich erinnert sowas immer an die zahlreichen Stränge hier, wenn Frauen nach zig Jahren Ehe jammern, dass sie keine (sexuelle) Lust mehr auf ihren Mann haben, und den ja eigentlich schon von Beginn an nie wirklich attraktiv gefunden haben...
Ich glaube, Viele unterschätzen einfach, dass das auch ein wichtiger Faktor ist.
Ja, ich bin definitiv eine Zweiflerin und zerdenke alles... Vielleicht erscheint es mir auch zu schön, um wahr zu sein, dass er - bisher - tatsächlich beinahe all die Eigenschaften in sich vereint, die ich mir z.B. während der ersten Trennung meines Exfreundes aufgeschrieben habe, die mein Zukünftiger am liebsten erfüllen sollte.
Davor habe ihc eben Angst - wegen der Zweifel hin und wieder.
Verliebt bin ich schon. Aber eben gleichzeitig oft rational und objektiv. Eben nicht mehr blind verliebt, sondern abwägend verliebt - mich fragend, ob er tatsächlich so zu mir passt, wie mein euphorisches Gefühl mir weiß machen möchte. Eben weil ich Angst davor habe, auf die Nase zu fallen und auch ihn zu verletzen, weil er ziemlich verliebt ist. Vermute ich jetzt mal.Daher schrieb ich ja: meist weiß man selbst am besten, wie man tickt. Und man sollte sich schon fragen, wie lange man denn noch darauf warten möchte, dass man sich verliebt.
Ja, eine Kumpelbeziehung ist es auf keinen Fall. Dafür strahle ich ihn auch glaube ich zu sehr an, wenn ich ihn ansehe
Genau das ist eine der Ängste.... Dass ich die Dinge, über die ich jetzt hinwegsehe, irgendwann nicht mehr toll finde. Das hatte ich bei meinem allerersten Freund - den hab ich irgendwann angesehen und fand ihn einfach nur noch "eklig", klingt jetzt gemein, war aber so. Obwohl er allerdings zuvor schon meinem Beuteschema entsprach. Davor habe ich Angst.
Aufgrund meiner Zweifel hin und wieder ist ja genau das meine Frage - ob ich wirklich verliebt bin oder ob es eben nur so ein bisschen Kribbeln ist. Andererseits kann ich es mir halt schon vorstellen, beispielsweise irgendwann mit ihm zusammen zu ziehen. Beruflich zieht er demnächst in meine Stadt und ich hoffe sehr, dass er eine Wohnung in meiner Nähe nimmt. Ich kann mir vorstellen, dass er ein toller Papa wäre irgendwann, weil er total gut mit Kindern kann. Ich kann mir vorstellen, dass wir ein gutes Team wären. Ich weiß zwar genau, an welchen Ecken wir uns nicht einig sind irgendwann, aber man hat ja mit jedem irgendwann Reibungspunkte. Mir ist eben diesmal äußerst bewusst, dass auch er nur ein Mann ist und dass in jeder Beziehung das anfängliche Feuer etwas verloren geht und man Alltagsprobleme bekommt. Ein weiterer Grund, weshalb ich versuche, die Sache hin und wieder realistisch zu sehen. Er will mich unbedingt seinen Freunden vorstellen und ich würde ihn auch total gern meinen Freunden vorstellen. Ich kann mir vorstellen, dass meine Eltern ihn toll finden würden. Ich kann unser potentielles gemeinsames Leben in drei Sekunden in meinem Kopf abspielen und ich glaube, dass es schön wäre.
Wenn ich meinen nächsten Urlaub plane (bin gerade dabei), dann stelle ihc mir vor, dass er mitkommt und wir ganz viele tolle Sachen machen und erleben. Ich glaube, dass es einfach gerade mit ihm alles schöner wäre als ohne ihn. Und wenn ich diese Gedanken gedacht habe, dann zügele ich mich irgendwie selbst wieder oder halte mich selbst zurück mit dem Gedanken, aber nicht, dass du nur in das Gefühl verliebt bist!
Weil ich ihn zu gern habe dafür, um ihm hinterher sagen zu müssen, du, sorry, das wars jetzt doch nicht. Wisst ihr, was ich meine? Woran erkennt man denn sowas?
Ich habe das so oft gelesen, dass ich wirklich Angst davor habe, dass das bei mir so sein könnte. Eben auch weil es in der Beziehung zu meinem Exfreund anfing und so viele Leute Rebound-Beziehungen führen. Sowas möchte ich niemandem antun.
Oh, das war lang.
Ansonsten schreiben wir momentan viel, auch wenn er im Ausland ist. Das finde ich sehr schön.
Heute morgen habe ich von ihm geträumt, bin total verklatscht wach geworden und hab direkt aufs Handy geschaut. Er hatte mir schon geschrieben und ich hab mich total gefreut
Gestern Abend z.B. hat er ausnahmsweise nicht Gute Nacht geschrieben, weil er unterwegs war und da war ich etwas traurig und habe mich direkt gefragt, ob er da schon so viel erlebt hat, dass er mich vergisst und befürchtet, dass er mich danach vermutlich eh nicht mehr mag und so Geschichten. Daher war heute Morgen die Freude umso größer.
Habe den ganzen Tag an ihn gedacht. Egal was ich wo sehe, alles erinnert mich an ihn.
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23.10.2017, 21:13Inaktiver User
AW: Verliebt oder Einbildung?
Du bist ja total verstrahlt, schnapp ihn dir

Und Garantie gibt es nicht, gehe es einfach langsam an und geniesse es, sollange er dir gut tut und du dich wohl fühlst. Die Zeit wird zeigen, ob es mit euch was ernstes wird oder nicht. Du denkst zuviel, bist jetzt nicht zufällig eine Wassermannfrau? Kommt mir so bekannt vor?
Geändert von Inaktiver User (23.10.2017 um 23:06 Uhr)
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23.10.2017, 21:41
AW: Verliebt oder Einbildung?
Ich seh das nach wie vor skeptisch, tut mir leid. :-( Eben, weil ich das sooo gut kenne. Ich denke, es kribbelt bissel, du magst ihn super gern und hast auch schon realisiert, dass es toll passen würde mit euch, Family Gründung eingeschlossen. Und klar hast du genau deswegen gerade die rosarote Brille auf, du willst, dass es passt, Familiengründungs-Gen leuchtet bereits dunkelrot.
Aber das richtige Verliebtsein fehlt dann doch. Das ist tragisch. Klar, kann man auch eine Beziehung/Ehe eingehen, ohne dass es die große Liebe ist - aber m.E. fällt einem das früher oder später auf die Füße.
Wie gesagt, ist nur meine Meinung und das, was ich im Leben (für mich) erfahren habe. Diese „bissel Kribbel und eigentlich perfekt Männer, die aber eigentlich nicht meinem Typ entsprechen“ gab es nicht nur einmal in meinem Leben, und es ging langfristig nie gut aus. Aber vielleicht läuft es bei dir ja anders - du solltest dem Mann gegenüber aber fair bleiben.
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23.10.2017, 21:56Inaktiver User
AW: Verliebt oder Einbildung?
Ach du meine Güte.....
Himmel!!!
Hör auf zu denken. Das macht nur Falten!!!
Lebe!!!
Und genieß es mal.
Du musst doch noch nicht zum Standesamt mit dem Burschen. Lern ihn doch einfach weiter kennen. Lass es fließen. Der Rest ergibt sich!!!
Nicht denken - Leben!!!
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05.11.2017, 22:39
AW: Verliebt oder Einbildung?
Nachdem ich nun etwas mehr Zeit für mich hatte und er nun schon etwas länger weg ist, muss ich sagen:
Ich vermisse ihn wahnsinnig... ich wäre so gern bei ihm, habe das Gefühl, alles wäre mit ihm schöner als es nun ohne ihn ist.
Wenn er schreibt, sind da plötzlich ganz viele Schmetterlinge. Ich glaube, ich brauchte etwas Anlaufzeit. Aber jetzt bin ich mir auf einmal sicher: Ich bin verliebt.
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05.11.2017, 23:52
AW: Verliebt oder Einbildung?
Hallo wölkchen,
bist du in ihn verliebt oder in das, was er dir gibt...Aufmerksamkeit, Zuwendung, das Gefühl begehrt zu sein? Vermisst du diese Aufmerksamkeit, wenn er nicht da ist oder vermisst du ihn?
Würde dieses Gefühl - etwas Besonderes zu sein - halten, wenn der graue Alltag käme?
Was, wenn er dir nicht mehr so viel Aufmerksamkeit schenken kann, weil er auch anderes noch zutun hat?
Würde es Liebe werden, wenn die Verliebtheit irgendwann geht, wenn er dir nicht mehr so viel Aufmerksamkeit schenkt? Wir wissen doch alle, dass die anfängliche Aufmerksamkeit im Alltag irgendwann nachlässt.
Hast du Angst vor dem grauen Alltag, wenn du dich fragst, ob du ihn irgendwann hässlich finden könntest?
Warum genießt du nicht die Zeit der Verliebtheit, statt dir schon Gedanken über später zu machen. Es kann immer passieren, dass die Verliebtheit geht, ohne dass sich Liebe einstellt...deswegen musst dir jetzt nicht den Kopf zermatern, statt glücklich zu sein.
Was kommt, das kommt - du solltest es abwarten, statt das Kind mit dem Bade auszuschütten, weil du nicht in die Zukunft sehen kannst.
Du scheinst ein Mensch zu sein, der nicht sehr gefestigt ist...du scheinst im Kern unsicher zu sein. Du scheinst mit einer Trennung besser umgehen zu können, weil es dann sicher ist, dass es aus ist - als mit der Unsicherheit zu leben, dass es irgendwann zuende gehen könnte.




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