Das finde ich einen sehr schönen Ansatz. Ist ja auch so, war ja nie alles schlecht.Zitat von Inaktiver User
Tja, in all' meinen langen Lebensjahren habe ich das Arbeiten daran, mich bei Ablehnung nicht vollkommen nichtig zu fühlen, noch nicht abgeschlossen.Zitat von Inaktiver User
Hat jemand Probleme mit meinem Handeln, etwa "Du arbeitest zuviel", ist das für mich nicht tragisch. Ich arbeite gerne und muss davon mich und 1,5 andere ernähren. Das ist so, fertig.
Aber trennt sich jemand von mir aufgrund meiner Eigenschaften, meiner Gefühle und Charakterzüge, bin ich immer noch fast am Boden zerstört. (Immerhin verbiege ich mich nicht mehr, damit der andere bleibt...)
Aber fühlen, fühlen tu ich mich dann immer noch wie ein kleines Kind, ... dass von Papa nicht gemocht wird.
Und dann bin ich verletzt.
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Thema: Time to say goodbye...
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21.02.2007, 09:24Inaktiver User
AW: Time to say goodbye...
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21.02.2007, 09:33
AW: Time to say goodbye...
Sehe ich auch so. Eine klare Absage ist besser, als ein ewiges Hingehalte. Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.
Zitat von Lukulla
Anscheinend machen sich Frauen da wohl mehr Gedanken drüber als unsere Herren... die sich dann gerne einfach aus dem Staub machen oder lange hinhalten... vielleicht wollen sie auch nicht verletzten, aber gerade dieses Ungewisse kann noch mehr weh tun, als ein klares NEIN.
Sag ich genau das, was du denkst. Das du ihn magst, aber dir keine Beziehung mit ihm vorstellen kannst...
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21.02.2007, 09:40
AW: Time to say goodbye...
Genau das finde ich auch verletzend, wenn ein Ex-Partner nicht so viel Respekt aufbringen kann. Und meiner Erfahrung nach steckt nicht dahinter, dass man nicht verletzen will, sondern das man sich nicht der Enttäuschung und evtl. Wut des Verlassenen aussetzen will = feige. Könnt ja sein, man hört selbst auch ein paar Dinge, die unangenehm sind...
Zitat von ohne-Worte
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21.02.2007, 09:43Inaktiver User
AW: Time to say goodbye...
oder dass man einfach die Gefühle des anderen - seine Wut, seine Trauer - nicht aushalten kann.
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21.02.2007, 09:45
AW: Time to say goodbye...
Oder keine Lust auf das WARUM? hat....
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21.02.2007, 11:42Inaktiver User
AW: Time to say goodbye...
Hi,
Die Sache ist die: ich habe keine Routine darin, Beziehungen zu beenden. Weil ich sie in der Regel nur mit Männern eingehe, an denen mir viel liegt.
Okay- so sollte es ja eigentlich auch sein
Ich hatte auch lange keine Übung darin und musste es einfach lernen- es gibt da denke ich auch kein 'patentrezept' und letztlich ist es so, das man es gänzlich nicht vermeiden können wird dem anderem mehr oder minder 'weh' zu tun.
Langzeitbeziehungen waren hier ja nicht das Thema und deshalb lasse ich es jetzt aussen vor- da ist Trennung etwas ganz anderes.
Das 'warum' dürfte im Rahmen des Kennenlernenes doch letztlich ein ganz einfaches sein- man ist eben nicht verliebt in den anderenund/oder man passt einfach nicht zusammen.
Das kommt nun einmal leider vor.
Wenn man nicht zu denjenigen zählt, denen ihre Mitmenschen grundlegend vorbeigehen, wenn man sie plötzlich entsorgen will-
dann wird man da auch schon den einigermassen angemessenen Weg wählen und das wird ein gegenüber auch merken.
Ein großer Teil ist aber eher anders strukturiert- da wird zügig entsorgt, wenn's nicht mehr passend scheint.
Das finde ich insofern mittlerweile nicht mehr ganz so tragisch, da solcherlei 'beziehungen' meiner Meinung nach eh keinen wirklichen Wert haben und ich zumindest da auch an keinerlei 'Klärung' interessiert bin, da es irgendwie nix bringt.
Und wenn Männer in Wirklichkeit doch nur in ihrem Ego getroffen sind in so einem Moment- dann war es sicher auch der richtigere Schritt, denn da ging es um nichts gemeinsames.
Und gerade Männer finde ich in der Hinsicht recht einfach- sie sind da durchaus gradlinig.
Und wenn's Herzschmerz gibt- er lässt sich leider nicht immer vermeiden und 'die perfekte Trennung' gibt's ja leider extrem selten.
Grüss Tory
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21.02.2007, 11:55
AW: Time to say goodbye...
Ja, Lukulla, ich (auch).Versteht mich hier jemand?
Ich bin allerdings dennoch nicht der Meinung, dass die Gründe den Betroffenen immer weiter bringen. Wenn sie sehr subjektiv oder sehr diffus sind, kann man sie nennen, sie nützen dem Angesprochenen nur nicht unbedingt etwas.
Ich würde es trotzdem gern wissen wollen übrigens. Und selbst entscheiden, was ich davon für mich nutzen kann/will und was nicht.
Gruss
hopscotchGeändert von Hopscotch07 (21.02.2007 um 12:02 Uhr)
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21.02.2007, 12:23Inaktiver User
AW: Time to say goodbye...
ich kann, zurueckblickend, in den allerseltensten faellen sagen, was das "warum" tatsaechlich ist.
meist unterschiedliche lebensentwuerfe, das gefuehl, ich werde durch diesen menschen in meiner entwicklung gehemmt oder es gab einfach nicht genug gemeinsamkeiten (in der lebensplanung oder in dem, was mir wichtig war.)
soll ich dann wirklich jemandem an den kopf werfen: "tschuldigung, ich habe das gefuehl, du bist ein klotz an meinem bein?" weil's ja auch so ehrlich ist?
das faende ich extrem verletzend. und ich muss jemanden nicht mit absicht verletzen. das hat sherry auch nicht getan, und es gab nicht, wie unterstellt, ein wochenlanges hingehalte.
wenn ich durch und sicher bin, dass es nicht weiter gehen soll, dann sage ich, dass es nicht weiter gehen wird. und die frage nach den gruenden - wenn ich jemandem etwas sage muss ich mir auch ueberlegen, was kann der annehmen, was wuerde weh tun.
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21.02.2007, 12:25
AW: Time to say goodbye...
Wenn Du Dich da mal nicht täuschst.
Zitat von Inaktiver User
Bin nach 5 Jahren verlassen worden mit den Worten "es liegt nicht an Dir". Ha ha ha... das es sehr wohl was "mit mir" zu tun hatte, hab ich dann über Arbeitskollegen erfahren (das muss man sich mal wegtun...). Und das Beste war, seiner Begründung hätte bzw. hab ich zustimmen können. Sie waren nichtmal besonders verletzend oder so. Sondern einfach Tatsache.
@ Hopscotch
Ja, ich würds auch gern wissen. Es gibt durchaus Dinge, die stören können, aber verändbar sind, wenn man denn will. Unfair ist, dem Anderen mit Blödsinn zu kommen. Derjenige stellt sich dann womöglich über Monate hinweg die falschen Fragen.
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21.02.2007, 12:34
AW: Time to say goodbye...
Heißt das, Du gehst ohne Angabe von Gründen? Oder denkst Dir was aus, von dem DU meinst, es kommt besser? Der Wahrheitsgehalt spielt dann nicht sone große Rolle, Hauptsache Du bist fein raus?
Zitat von Inaktiver User
Ich glaub, es gibt Vernichtenderes, als zu hören "unsere Beziehung hindert mich daran dies-und-das-zu-machen".


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