nein, in einer perfekten welt macht jeder alles richtig - aber nur weil du am krankenbett warst, liebst du sie nicht mehr und hast damals mehr gelitten.
vielleicht wollte er nur mal ne stunde nicht leiden und angst haben, wollte in den arm genommen werden und sich wie ein normaler mensch fühlen oder sich das hirn rausvögeln, damit er was anderes als schuld & verantwortung fühlt. das war eine extreme ausnahmesituation - wenn er sich in der zeit betrunken hätte oder sich in der arbeit vergraben hätte - wäre das genauso unverzeihlich?
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Thema: Kann das was werden?
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25.07.2017, 07:24
AW: Kann das was werden?
Liebt Menschen und benutzt Dinge, weil das Gegenteil niemals funktioniert - The Minimalists
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25.07.2017, 07:50
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25.07.2017, 07:56
AW: Kann das was werden?
Du verlässt dich doch auf ihn. Eure Lebens- und Wohngemeinschaft habt ihr doch, damit ihr zu zweit für eure Kinder verantwortlich sein könnt, weil dir die Verantwortung und Belastung alleine zu viel wäre. Also verlässt du dich auf ihn und vertraust ihm.
Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.
Christian MorgensternIn einer Stunde ruhigen Sitzens verbrennt man 73 Kilokalorien.
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25.07.2017, 07:58
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25.07.2017, 08:33Inaktiver User
AW: Kann das was werden?
Puh als ich Deine Geschichte gelesen habe konnte ich nachvollziehen warum Du derzeit nicht bereit bis zu verzeihen.
Aber jetzt drehts mir genauso die Zehennägel hoch bei dieser Begründung.
Das was Du jetzt schreibst ist doch eine völlige Verdrehung der Wertigkeiten in der Beziehung.
Entweder Du dramatisierst in Deinen Schilderungen was die Situation betraf oder es war wirklich so schlimm aber dann passt dieser Satz überhaupt nicht dazu.
Was hilft ein sexuell treuer Partner der trotzdem nicht da ist am Krankenbett?
Du schreibst wiederholt, daß ihr als Eltern gut funktioniert.
Und leider muss ich Dir sagen, nein das tut ihr nicht, überhaupt nicht, denn wenn es draufankommt ist Dein Mann weg.
Als Du ihn dringenst gebraucht hättest war er nicht da. Ob er in dieser Zeit eine andere vögelt oder sich anderweitig verkrochen hätte kommt doch im Ergebnis auf das selbe raus.
Also in meiner Welt ist das wegbleiben an sich das Problem, das die Untreue noch dazukommt ist vielleicht nochmal eins drauf aber Du wurdest ja schon gefragt ob es Dir was ausgemacht hätte wenn er sich in der Arbeit verkrochen hätte etc.
Du machst Dir da noch viel zu viel vor. So wie Du die Situation beschreibst und Deinen Mann ist er wenns draufankommt nicht da.
Und diese Trennung zeigt auch, daß Du mitnichten getrennt bist von Deinem Mann und das spüren auch andere im Außen. Nur weil ihr auf verschiedenen Etagen wohnts und nicht mehr miteinander schläfts sind da viel zu viele Verstrickungen, die überhaupt nicht angeschaut werden. Du bist im Kopf nicht wirklich frei was mich auch nicht wundert ehrlich gesagt nach so einer Geschichte, denn würde mir das passieren dann könnte ich die Kinder nicht beruhigt für längere Zeit abgeben weil ich nicht wüsste wie der Partner dann reagiert. Haut er dann auch ab und lässt sie allein etc.
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25.07.2017, 09:16Inaktiver User
AW: Kann das was werden?
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25.07.2017, 09:24
AW: Kann das was werden?
Was ich damit sagen wollte: ich will einfach keine Intimität mehr mit ihm.
Ich weiß eben nicht, ob ich mich generell in Ausnahmesituationen auf ihn verlassen kann. Im Alltag klappt es aber momentan gut.
Ich weiß nicht, wer von euch drei Kleinkinder hat oder hatte. Darunter Zwillingsfrühchen, was eh schon problematisch ist. Dann noch ein Zwilling, der sein Leben lang gehandicapt sein wird. Da fallen einfach ganz viele Termine in der Woche an: physio, Logopäde usw. Und das wird nicht unbedingt viel leichter werden in den nächsten Jahren.
Wer das erlebt hat, am eigenen Leib, kann vielleicht unser Konstrukt nachvollziehen. Wir haben hier keine Großeltern, die uns unterstützen. Zwar ein Netzwerk, das schon! Aber mit Großeltern wäre es leichter.
In der Theorie ist ja alles ganz einfach: da such ich mir eine neue Wohnung, einen netten Babysitter und mein dann Exmann übernimmt auch immer mal wieder die Kinder.
In der Praxis sieht das aber ganz anders aus.
Alle drei Kinder sind -jedes auf seine Weise- anstrengend. Der Große, der eh ein Schreikimd war, und von den Zwillingen entthront wurde. Der dann die Eltern nicht nur mit Zwillingen, sondern mit kranken Zwillingen teilen musste. Und als sie nicht mehr in der Klinik, sondern daheim waren, könnte man beide nie (!) ablegen. Beide (!!) waren Traglinge und er kam zu kurz.
Das Zwillingsmädchen mit den enormen gesundheitlichen Problemen hab ich schon erwähnt.
Der Zwillingsjunge ist auch ein kränkliches Kind. Nicht so schlimm wie das Mädchen. Aber leicht ist es auch mit ihm nicht!
Kurzum: der Alltag ist nicht leicht. Die Arbeit quasi wie Urlaub. Und auch dort fehle ich bzw. fehlen wir alternierend oft, weil immer eins der Kinder krank ist!
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25.07.2017, 09:42
AW: Kann das was werden?
Ich finde nicht, dass du dich hier rechtfertigen musst. Die Leistungen die du erbringst, sind sicher übermenschlich.
Und ich bin kein Fan von Rechtfertigungen von Affären.
Man kann sich fremdverlieben, aber wenn man mehrmals mit jemand anderen ins Bett geht und sich so aus einer Situation rausschleicht, ist man halt einfach ein Arsch.
Ja, vielleicht war er überfordert, aber so eine Handlung ist einfach nur feige.
Lass dich nicht verunsichern, du hast nichts falsch gemacht, sondern er.
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25.07.2017, 09:49Inaktiver User
AW: Kann das was werden?
Ja das kommt noch dazu, auch verständlich, denn selbst wenn die Situation mit Deinen Kindern nicht gewesen wäre hätte auch das eine Verletzung an sich getätigt.
Ja ihr funktioniert aber der Alltag ist eben das eine.Ich weiß eben nicht, ob ich mich generell in Ausnahmesituationen auf ihn verlassen kann. Im Alltag klappt es aber momentan gut.
So erster Schritt. Ich kann das alles nachvollziehen, Du bist nicht die einzige hier bei der Probleme mit den Kindern auftauchen. Und das ist auch ehrlich aber ehrlich wäre es dann auch Dir zuzugestehen, daß Du eben nicht frei bist schon gar nicht für eine neue Beziehung. Was leichtes zwischendurch aber mehr nicht.Ich weiß nicht, wer von euch drei Kleinkinder hat oder hatte. Darunter Zwillingsfrühchen, was eh schon problematisch ist. Dann noch ein Zwilling, der sein Leben lang gehandicapt sein wird. Da fallen einfach ganz viele Termine in der Woche an: physio, Logopäde usw. Und das wird nicht unbedingt viel leichter werden in den nächsten Jahren.
Wer das erlebt hat, am eigenen Leib, kann vielleicht unser Konstrukt nachvollziehen. Wir haben hier keine Großeltern, die uns unterstützen. Zwar ein Netzwerk, das schon! Aber mit Großeltern wäre es leichter.
Nein auch in der Praxis sieht das genauso aus. Du hast nur eine Vorstellung über die möglichen Konsequenzen und die derzeitige Situation ist daher bequemer.In der Theorie ist ja alles ganz einfach: da such ich mir eine neue Wohnung, einen netten Babysitter und mein dann Exmann übernimmt auch immer mal wieder die Kinder.
In der Praxis sieht das aber ganz anders aus.
Ich dachte auch sehr lange so bis es dann zur wirklichen Trennung kam und das erste eindeutige Zeichen war, daß mein Sohn ohne sonstige Änderung plötzlich 1-2 Notenstufen besser wurde in der Schule.
Und ich möchte auch wetten, daß die Zwillinge diese Missstimmung zwischen Euch deutlich wahrnehmen und auch das ihre Krankheit beeinflusst.
Die Frage ist was brauchst Du derzeit (und damit meine ich nicht einen halbgaren Mann aus Deiner Vergangenheit, damit lenkst Du Dich nur ab)Kurzum: der Alltag ist nicht leicht. Die Arbeit quasi wie Urlaub. Und auch dort fehle ich bzw. fehlen wir alternierend oft, weil immer eins der Kinder krank ist!
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25.07.2017, 10:04
AW: Kann das was werden?
Ich sehe wirklich nicht, wie du bei deinem setting da noch eine Beziehung mit einem anderen Mann führen kannst.



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